Beiträge von McChris

    Hallo,
    wodurch ist denn dann der Nierenstau entstanden? Durch Steine oder anatomisch bedingt durch die Mißbildung?


    Immerhin hat Deine Cookie ja schon einige Zeit mit der Mißbildung gelebt - das bedeutet ja, dass die Grundfunktion der Nieren noch da ist. Vielleicht sieht es ja gar nicht sooo schwarz aus, wie es Dir im Moment vorkommt.


    Ich drück Euch und Deiner Cookie alle Daumen - und warte auf weitere Informationen von Euch.


    LG, Chris

    hallo Monira,
    was ein Mist!


    Wenn Du eh nächste Woche einen Termin bei Spezialisten hast, würd ich höchstens zu meiner eigenen Beruhigung zum normalen Haus-TA fahren. Oder aber versuchen, den anderen Termin aufgrund einer gewissen Dringlichkeit irgendwie vorzuverlegen.


    Das wichtigste wäre vielleicht, zu hause für rutschsicheren Boden sorgen - wir haben für unsere Omi riesengroße Fußmatten ausgelegt, mit anti-Rutsch-Matten drunter, der Maus haut es auf glattem Boden sonst auch die Pfoten weg.


    Was die Schmerzbehandlung an sich angeht, sehe ich als Tierphysiotherapeutin die Erläuterung, keine Schmerzmittel zu geben, um den Hund auszubremsen, als sehr bedenklich an. Chronische Schmerzen haben gravierende Folgen auf den Organismus - aber auch da kann Dir der Spezialist sicher genaue Angaben zu machen.


    Ich kann Deine Sorgen verstehen und drück Euch ganz doll die Daumen,


    LG, Chris

    Zitat

    Ich finde die Worte von Andrea und Geli sehr schön - den Prozess des Sterbens wahrnehmen.


    Hallo,
    ich hab mich vor gefühlt 300 Seiten mit meiner 15Jahre 4 Monate alten Dackel-Mix-Omi Jenni hier eingereiht...


    Als Intensivpflegekraft hab ich soviel mit Sterben zu tun, dass mir gerade jetzt bei Jenni, die einfach nur immer älter wird, mit einer großen Zahl an Altersbeschwerden, die sich aber alle irgendwie im Rahmen halten, schon oft in den Sinn gekommen ist, ob Jenni nicht vielleicht einfach ganz natürlich sterben wird...


    GGf. natürlich unter begleitender Gabe von Schmerzmitteln, aber eben ansonsten die ganz normale Wanderung eines Lebewesens durch den Sterbe-Prozeß...


    Ich erlebe es jeden Tag wieder, dass viele Menschen (Angehörige von Patienten) diesen ganz normalen und natürlichen Sterbeprozeß, der ungestört in vorhersagbaren Phasen abläuft, nicht aushalten können.
    Wenn man danebensteht und mitfühlt, vieles erklärt, kommt es mir manchmal vor, als wäre eine meiner größten Aufgaben in der Intensivpflege, den Menschen das Sterben als einen normalen Prozeß begreiflich zu machen und ihnen zu helfen, damit sie diesen aushalten können.


    Ich gehe mittlerweile so weit in meinen Gedanken, dass ich mich frage, ob beim Tier nicht manchmal zu früh und zu leicht eingeschläfert wird - wobei ich schmerhafte Zustände natürlich außen vor lasse.


    Eine völlig normale Phase des Sterbens, ganz kurz vor dem endgültigen Aus beinhaltet oft noch einmal ein regelrechtes Aufbäumen des Organismus - oft auch verbunden mit Schreien oder Stöhnen, was nach den Theorien über das Sterben ein Ablösungsprozeß ist und momentan fühl ich mich hin- und hergerissen in meiner eigenen Einstellung, weil ich oft glaube, dass man anderen Lebewesen etwas nimmt, wenn sie die normalen Phasen des Sterbens nicht durchlaufen können.


    Ich habe viele Menschen - und auch Tiere - sterben sehen und auf einer Intensivstation kommt es tatsächlich auch oft zu "normalen" Sterbevorgängen, die Natur hat schon so einige Vorkehrungen getroffen, dass im Rahmen eines Multiorganversagens das Sterben nicht zur Qual wird - nicht unbedingt komplett ohne jegliche Belastung durch Schmerz oder Luftnot - aber in einem Rahmen, der erträglich ist.


    Man wird irgendwie nachdenklicher, wenn man versucht, die beste Lösung für so einen kleinen Hund zu finden...


    Wie seht Ihr das?


    Übrigens habe ich in dem Buch "Geriatrie in der naturheilkundlichen Tiermedizin" einiges an Anregungen, die mich noch nachdenklicher gemacht haben, gefunden.


    LG, Chris

    Zitat

    Bin gerade mit ihm draußen gewesen- ein völlig neues "Lebensgefühl" !
    Habe seine zahlreichen Beschwichtigungsversuche erkannt und gemerkt wie er sich sofort anders verhalten hat, er hat sich z.B. nicht andauernd auf den Weg gesetzt und gebockt.


    Ich hab hier zwar nix geschrieben (weil das Wesentliche schon gesagt war), aber mitgelesen.


    Und bin froh über diese Entwicklung bei Dir und Deinem Hund, wie Du sie schilderst.


    Viel Spaß noch mit Deinem Hund,


    LG, Chris

    Zitat

    Tritt dann das Problem nicht auch bei anderen glatten Treppen auf?


    Nicht zwangsläufig - glatt ist nicht gleich glatt und manchmal machen nur einige mm in der Höhe oder ein minimal anderer Winkel der Stufen den Unterschied - auch und gerade bei gesundheitlichen Problemen.


    Was mich interessieren würde - wie lange waren denn die Versuche "Hund bleibt im Treppenhaus und Bezugsperson gehen hoch"?


    Da gibt´s bestimmt irgendeine "Formel" wie:


    Überwindungszeit des Hundes X Anzahl der Fehlversuche dividiert durch Lockkraft der Lekkerli minus Ammoniakgehalt des Putzmittels oder irgendwie so....


    Prinzipiell finde ich den Clicker-Ansatz ganz gut - und halt solange die Treppe tragen...


    *noch auf die zündende Idee wartend*


    LG, Chris

    Zitat

    Nach Angaben des HH ist bei den letzten Besuchen nichst offentsichtliches passiert.


    Ich kann mir nur vorstellen, dass eben doch irgendwas gewesen ist - was mich jetzt interessieren würde, ist die Frage, was diese beiden nun gemiedenen Treppen von allen anderen Treppen im Umfeld des Hundes unterscheidet. Sind sie evtl besonders glatt/rutschig?


    Als Tierphysiotherapeutin weiß ich, dass viele Hunde, die plötzlich Probleme mit Treppen haben, diese wegen Schmerzen entwickelt haben, deshalb wäre das mein erster Ansatz, wenn es kein offensichtliches Schreck/Verknüpfungsereignis gab. Also sicherheitshalber Rücken, Hüfte, Knie checken lassen.


    Vielleicht ÄHNELT diese Treppe zwar anderen der gleichen Art - aber vielleicht gibt es im Haus eine Putzfee - oder einen Putzmann, der ein besonders glatt machendes Reinigungsmittel benutzt?


    *kopfkratz*
    Schwierig, man kann im Grunde nur Vermutungen äußern...
    Bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht.


    LG, Chris

    Nur so semi-ernst gemeint - jeder von uns braucht drei Hunde - einen Mini, einen Mittleren und einen ganz Großen....


    Dann kann jeder jeden mit seinen ganz eigenen Problemen verstehen...


    LG, Chris, die alle Seiten kennt, versteht und auch oft ratlos ist, weil so viele seltsame, oft widersprüchliche Meinungen kursieren...

    Hallo,
    ja, ich denke, ich würde da weiter lang gehen.


    Selbst, wenn sich irgendwo Raubwild aufhalten sollte, ist es nun nicht so, dass es hinterm Baum hockt und auf unschuldige Spaziergänger wartet - "normales" Raubwild meidet den Kontakt, so es ihm möglich ist.


    Wenn also nicht gerade Zeitungsmeldungen bei Euch aktuell sind, dass irgendwo ein Gehege-Wolf/-Luchs ausgebrochen sind (die ihre natürliche Scheu verloren haben), ist die Gefahr, dass Euch im Wald ein Hubschrauber auf den Kopf fällt, größer....


    Mit angeleintem Hund auf den Wegen zu bleiben, ist kein Thema.
    Bis ich mal irgendwen gesprochen hätte, der wissen könnte, was da unterwegs war, würde ich meine Herrschaften unbedingt angeleint lassen, interessehalber mal sehen, ob ich irgendwelche Fährten finde, mich ansonsten aber auch recht normal verhalten - allerdings auch den "geordneten Rückzug" antreten, wenn einer oder mehrere meiner Hunde wirklich nervös werden. Ich weiß, wie sie sich bei normalem, jagdbarem Wild verhalten (wobei ich als Schweinehalter größten Respekt vor Wildschweinen habe, wenns nach Maggi-Kraut riecht, dreh ich um....), deshalb würde mich jedes andere nervöse Verhalten auf jeden Fall stutzig machen.... Wobei ich nun das Glück habe, dass ich die Unterschiede zwischen Aufgeregtheit bei ganz frischen Fährten und Aufgeregtheit bei älteren Gerüchen, schon gesehen habe und dies auch einschätzen kann.


    Ich bin ja mal gespannt, ob Du was rauskriegst!


    LG, Chris