Beiträge von Wonder2009

    Ich versteh das hier langsam nicht mehr. Was ist so schlimm daran, wenn man gewisse Ambitionen hat und sich den dazu passenden Hund holt?
    Meine Hunde sind Sporthunde, ja, aber was ist daran verwerflich? Meine beiden müssen sogar fast jeden Tag auf den Hundeplatz (und wenn nich am Hundeplatz dann auf dem Fährtengelände) arbeiten. Und? Gehts ihnen schlecht damit? Sie stehen schon in freudiger Erwartung neben mir, wenn ich meine HuPlatasche packe. Machen sie das, weil sie keinen Bock auf Hundesport haben?
    Ein Leben neben dem Sport dürfen sie ja auch führen. Sie dürfen auf der Couch kuscheln, sie dürfen normal ohne Leine spazieren gehen, sie dürfen mit anderen Hunden spielen. Aslo wo ist das Problem? Sind es nur meine Ambitionen und Ziele, die hier als Problem gesehen werden?
    Einige Forumsleute durften meine Zwerge am Sonntag kennen lernen und könnten auch bestätigen, dass ich ganz normale ausgeglichene Hunde hab. Sie haben halt nur eine Aufgabe in ihrem Leben.


    Macht es aus einem Hundesportler einen schlechten Menschen, wenn er seinen Hundesport mit einem gewissen Ehrgeiz ausübt?
    Meine Hunde (wobei bisher ja nur Wonder Turniere läuft) waren noch nie unmotiviert. Wonder kommt mit Turnierstress sehr gut klar, es stört ihn nicht. Amber wurde von klein auf auch auf größere Turniere mitgenommen und kennt diese hektische Unruhe, die da nunmal teilweise herrscht. Sie lernt es alles kennen und lernt dabei ruhig und gelassen zu bleiben. Wenn meine Hunde wissen, es wird gearbeitet, sind die nie unmotiviert. Die unmotivierten Hunde sehe ich eher bei Leuten, die den Sport nur Just for fun ausüben und keine Ziele haben.


    ich würde allen Gegenern von den sogenannten Hundesportlern mit ihren Sportgeräten mal gern zu mir einladen in den Verein und meine Hunde kennen lernen lassen und das bei der Arbeit und beim normalen Gassi. Sie sind auch ganz normale Hunde, die nicht unter derm Ehrgeiz des Frauchens leiden müssen.

    Also bei uns trainieren wir bei großen Hunden das Vorsitz folgendermaßen:
    1.
    Man lehnt sich gegen einen Baum und winkelt die Beine an, als würde man sitzen (das trainiert gleichzeitig die Oberschenkel :D ). Man darf die Beine aber nicht ganz zusammen machen, der Hund muss dazwischen passen. Dann ruft man den Hund zu sich und lässt ihn so nah wie möglich zwischen den Beinen sitzen. Dies macht man nicht nur, wenn der Hund schon gerade vor einem abgesetzt wurde, sondern auch von der Seite. Dabei lernt der Hund gleichzeitig das enge und gerade vorsitzen. Er richtet sich dann von allein aus.
    2.
    Sich immer aufrechter hinsetzen bis man steht ...


    Joa wenn man sich mit diesem Training genus Zeit lässt und nicht zu schnell voran geht, dann klappt es.


    Mein Zwerg ist dafür zu klein. Er muss immer seine rechte Pfote auf meinen Linken Fuß setzen. Damit sitzt er automatisch nah vor und wenn ich ihn dann nur bestätige, wenns auch gerade sitzt, klappt es auch.



    Edit: Auf Turnieren soll es glaub ich eine Meterleine sein. An Halsbändern ist ein "handelsüblliches" Halsband erlaubt.

    Da die Grundaussage von mir kommt, dass ich zusammen mit meinem Hund DM werden möchte, schreib ich was dazu.


    Es schadet freilich niemanden, wenn ich und mein Hund kein DM werden. Es wird auch für den Hund keinerlei Konsequenzen haben. Ich hab mir ein solches Ziel gesteckt, dazu einen Hund geholt, der es schaffen kann von den Anlagen her und nun liegts an mir, was ich draus mache.


    Mein Wonder schafft es meist zum Kreisgruppenfize, auf der Landesmeisterschaft reichts nimmer fürs Treppchen. Und? Er und ich zusammen haben trotzdem Spaß. Bei ihm ist mein Ziel, mal ne DM zu erreichen und da letzter zu werden :).


    So lang man einsehen kann, dass die Welt nicht untergeht, wenn man ein gestecktes Ziel nicht erreicht, ist es doch in Ordnung. Ich verstehe das Problem nicht. Jeder, der mich kennen lernt, wird bestätigen, dass ich ein sehr enges Verhältnis zu meinen Hunden hab, obwohl zumindest Amber für einen gewissen sportlichen Anspruch ausgesucht wurde.

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    :gut: :gut: das sollte wir mal ganz fett unterstreichen!


    Diesen Anblick finde ich auch sehr schlimm. Allerdings sieht man ihn eher nicht bei Leuten, die sich den Hund sorgfältig ausgesucht haben.

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    Beim Schäferhundverein habe ich auch das Gefühl als wenn vielen nur der sportliche Erfolg wichtig ist. Da werden Welpen geholt während man Vollzeit berufstätig ist, welche dann in den Zwinger kommen. Eine Welpengruppe wird abgelehnt, schliesslich soll der Hund nicht spielen, sondern arbeiten. Und wenn der Hund irgendwann nicht mehr gut genug ist für den Hundesport, dann kommt er weg und es wird ein neuer gekauft.




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    und ja, auch wenn ich viele der kommentare hier lese (nicht nur in diesem thread), habe ich ganz sicher das gefühl, dass viele HH den hund als alles mögliche sehen, incl. sportgerät, nur nicht als vollwertige bereicherung des alltages und ein eigenständiges wesen mit rechten und pflichten, um es einmal profan auszudrücken. der hund muss funktionieren, mich genau so und so angucken etc., dass ist mir alles unbegreiflich. so ähnlich müssen sich mütter verhalten, deren kinder "die besten" sein müssen.



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    ich muss ganz ehrlich gestehen, dass ich es immer ein wenig befremdlich finde, wenn ein Hund explizit für einen bestimmten Sport gekauft wird, das hat für mich persönlich (!) schon den Beigeschmack "Sportgerät"



    Reicht das fürs erste für die Verallgemeinerung? Wieviele wirkliche Hundesportler kennt ihr, um eure Meinungen zu bilden?

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    Wenn ICH Sport machen mag mach ICH Sport und kauf mir keinen Hund der für mich sportelt :lol: Ich mach überhaupt nur Sport weil meine Hunde mich zwingen :klugscheisser:


    Du willst doch wohl net behaupten, dass ich beim THS nicht sporteln muss? Da wird gemeinsam geflitzt :)