Alles anzeigenAlles anzeigenJe nach Typ Hund wird da auch ein anderer Korrekturgegenstand genommen.
Aber da ich allein schon beim Taschentuchpackerl die erwartbare Reaktion bekommen habe, werde ich da nicht weiter darauf eingehen.
Da die wenigsten den Hintergrund verstehen. Es geht nicht um den Gegenstand. Es geht darum, wie ich den Gegenstand einem Hund nachschieße, also mit welcher Körpersprache. Und glaube mir, die meisten Hunde vertreibe ich in so einem Moment mit nem Taschentuchpackerl. Ich habe Diensthunde mit nem TickTackdoserl vertrieben.
Aber das ist ein ganz anderes Thema. Wir arbeiten auf jeden Fall nicht über Schreckreize sondern über aktives „den Hund vertreiben“.
Und ja, ich wurde in der Innenstadt von Salzburg mal als Tierquäler beschimpft, als nen Hund mit einem Taschentuchpackerl korrigiert wurde.
Ich glaube Flo selbst wurde mal nach einer Fernsehsendung arg kritisiert, weil er in der Sendung nen Hund so korrigiert hat. Seit dem haben wir eigene Hundeflo Taschentuchpackerl 😂
Und bevor uns wieder gebetsmühlenartig vorgeworfen wird, wir arbeiten nur aversiv … Nein tun wir nicht. Wir bedienen uns allen 4 Quadranten. Und der Erfolg gibt uns recht.
Mir gings bei den Taschentüchern eher darum dass ich mich gefragt hab ob Menschen denken dass das den Hunden weh tut wenn die n Taschentuchpäckchen abbekomen, und deswegen das Abwerfen damit so schlimm finden.
Dass es eher nen psychischen Effekt haben soll ist mir klar, und dass es um das Wie geht.
Mein Beispiel hinsichtlich des Apportierens war eher so gemeint dass das zumindest hier nicht so schlimm ist dass die Hunde dann Angst vor Taschentuchpäckchen bekommen würden. Die finden die trotzdem noch toll.
Wollt da auch nicht näher auf euer Training eingehen, sondern eben darauf dass Taschentuch werfen = anscheinend ganz schlimm brutal sein soll. Da fehlt mir irgendwie die Vorstellungskraft.
Ich glaube wenige realisieren, dass es hier nur um 25g Zellstoff geht. Die sehen die Reaktion des Hundes. Und klar, dem scheint in dem Moment nicht die Sonne aus dem Arsch. Ein in der Öffentlichkeit meidiger Hund ist ja maximal verpönt.
Aber wie Co_Co schon geschrieben hat. Es wird lieber teils jahrelang an einem Problem herumtrainiert und gemanaged, bevor es einfach mal zügig unangenehm abgebrochen wird. Dass die erste Variante unterm Strich viel mehr Stress bedeutet, als die zweite … das gestehen sich viele nicht ein.
Aber das ist ein anderes Thema. Problem ist halt nur dieses „sich einmischen müssen“ bzw. wenigstens einen dummen Kommentar geben müssen.
Hier sind ein paar Facebook Posts von letzter Woche inkl. Aufruf zum filmen.