Beiträge von lemming

    Das kenn ich von meiner auch :)
    Besonders interessant sah sie aus, als sie den Mülleimer geräubert und ein altes dick belegtes Käsebrötchen rausgeholt hatte.
    Das hat dann auch über nen Tag gedauert, bis sie wieder auf "normal" war.
    Überdurchschnittliche Blähungen hat sie auch nicht.


    An Antworten wäre ich auch interessiert.

    Hi,
    für mich klingt das ganz so, als bräuchtest du im Moment keine Hundeschule :)


    Hier gibt es viele die ohne Hundeschule auskommen, angesprochen darauf wurde ich auch noch nicht.
    Für manche Trainingssituationen sind Hundeschulen/Hundeplätze sicher hilfreich, aber gerade beim Jagdmanagement fand ich die übliche Hundeschule nicht hilfreich.
    Ich nutze den Hundeplatz zur Beschäftigung :) und Emma und ich haben viel Spaß. Aber die Alltagstauglichkeitserziehung findet außerhalb statt.
    Anders ist das natürlich bei Ersthundebesitzern, die noch unsicher sind was sie wie machen können/sollen.

    Als ich mit Emmas Besitzerin das erste Mal telefoniert hatte ich noch kein Bild von Emma, die charakterliche Beschreibung klang aber top (und war auch ganz ehrlich). Ich hatte ehrlichgesagt Angst, dass dann ein Bild von einem kleinen Stummelbeinchen kommen könnte, denn lange Beine sind mir optisch recht wichtig an einem Hund. Genauso wie eine normal lange Nase. Also einfach gesunde Proportionen.
    Ja, und dann kam das Bild: schöner Hund, in den ich mich vom Bild her aber noch nicht direkt verliebt habe. Bilder von schwarzen Hunden sind schwierig.
    Dann bin ich sie anschauen gefahren, und siehe da: sie ist ein bildhüscher Hund :)
    Charakterlich super, und wir haben "geklickt", sie war mir gegenüber sehr aufgeschlossen, was, wie ich inzwischen sehen konnte nicht bei allen Menschen so ist.
    Eine Nacht Überdenkzeit beiderseits, und es war klar: der Hund wird meiner.


    Fazit: ich glaube ein "hässlicher" Hund (was eine rein subjektive Bewertung ist) hätte es schwere gehabt mich zu überzeugen, aber der Charakter war schon auch wichtig. Und ich wäre auch einen Hund besuchen gefahren, der mir äußerlich nicht so zuspricht. Die "live-Präsenz" ist ja auch nochmal was anderes und macht die eigentliche Schönheit aus.

    Hallo,
    konsequente Erziehung bedeutet einfach, dass du in dem was du erlaubst/verbietest/verlangst IMMER klar und eindeutig bist. Das heißt: ist etwas einmal verboten bleibt es verboten und bei Tricks/Kommandos/wasauchimmer musst du dir BEVOR du es dem Hund beibringst klar werden was genau du verlangst, was der Hund machen soll.
    Es heißt auch: wenn etwas falsch läuft gibt es IMMER eine angemessene Antwort. Ob das jetzt z.b. ein abholen und anleinen eines Hundes, der nicht auf den Rückruf hört ist, oder ein kurzes verbales Lob für etwas, das gut lief.
    Dein Hund muss wissen, was du von ihm erwartest, und was er zu erwarten hat.


    Deine zweite Frage, wann ein Hund gut erzogen ist, liegt in deinem Ermessen.
    Unumstritten sind denke ich Dinge wie der Rückruf (Hund kommt, wenn er gerufen wird), die Leinenführigkeit und ein freundliches, aber nicht aufdringliches Verhalten Menschen (und am besten auch Hunden) gegenüber. Wichtig finde ich auch, dass der Hund "aus" oder "pfui" kann, man ihm also Sachen, die er in der Schnauze hat abnehmen kann.
    Was du ansonsten noch von deinem Hund verlangen möchtest kommt auf dich an.
    Vielen ist ein perfektes "Fuß" z.b. nicht so wichtig, andere brauchen dringend einen Hund, der Bus fahren kann, viele Kleinhundbesitzer möchten ihren Hund gern in einer Tasche tragen können etc. etc.
    Du erziehst den Hund so, wie du es brauchst, damit er gut in dein Leben passt.


    Fast jeder Hund freut sich über die Aufmerksamkeit, die er bekommt, wenn ein neuer Trick gelernt werden soll, und es tut den Hunden auch gut ihren Kopf zu benutzen. Du wirst merken, dass es unglaublich Spaß macht mit seinem Vierbeiner Kommandos zu üben.


    Wenn du einen Welpen hast gilt aber, bevor du 50 Kommandos auf einmal beibringen möchtest, dass der HUnd nicht überfordert werden darf, und als allererstes Ruhe lernen muss. Hier im Forum findest du schon viele Beiträge zur Welpenerziehung.


    Und ganz wichtig beim Welpen: werde dir klar darüber, was der Welpe darf, und was nicht und achte auch darauf, dass du ihm nicht jetzt Dinge erlaubst, die du beim erwachsenen Hund nicht mehr möchtest.


    Und zu der Rasse: alle Terrier sind eigenständige Hunde, die gerne hinterfragen und Grenzen austesten. Das bedeutet aber nicht, dass du mit besonderer Härte vorgehen musst, nur mit besonderer Beharrlichkeit.


    Alles gute!

    Ich bin zwar nicht Sheltiepower, aber versuch trotzdem mal den Clicker zu erklären, eine etwas ausführlichere Anleitung findest du hier: https://www.dogforum.de/erste-…t-dem-clicker-t61354.html
    Der Clicker ist ein Gerät, das ein Click-Geräusch erzeugt. Dieser Click ist ein Versprechen auf Belohnung für den Hund.
    Dabei kann die Belohnung Futter (sehr üblich), aber auch ein Spiel oder ähnliches sein.
    Mit dem Clicker erleichterst du dir die positive Bestärkung des Hundes, da du exakt in dem Moment, in dem das gewünschte Verhalten gezeigt wird die Belohnung versprechen kannst, der Hund also besser verknüpfen kann für WAS du ihn eigentlich belohnst.
    Dieses Hilfsmittel lädt man zunächst auf, so dass der Hund das Geräusch direkt mit einer Belohnung verknüpft (klassische Konditionierung).
    Allerdings ist der Clicker kein Allheilmittel. Das ausschleichen der Belohnung muss wie ohne Clicker bald erfolgen.
    Das angesprochene Markerwort ist ein Wort, oder Geräusch, das du statt einem Click benutzen kannst. Dieses wird genauso wie der Click "aufgeladen", also mit der Bedeutung von Belohnung besetzt.
    Der Vorteil am Clicker ist, dass dein Daumen (mit dem du den Clicker drückst) meistens schneller funktioniert, als deine Stimme, die du ja zuvor gerade für ein Komando benutzt hast.


    EDIT: jetzt hat Sheltiepower doch vor mir geantwortet :ops: ignorier einfach was doppelt ist :)

    Es ist immer sehr wichtig, wenn du neue Tricks mit Leckerli übst, das Leckerli sehr schnell "auszuschleichen".
    Dh. die ersten, max. 3-4mal kannst du den Hund noch locken, dann tust du so, als ob du ein Leckerli in der Hand hättest, lobst ganz schnell für die Ausführung (dafür eignet sich z.B. ein Clicker, oder wie angesprochen ein Markerwort besonders gut), und dann zeigst du, dass in der Lockhand kein Leckerli ist, der Hund bekommt aber trotzdem eins (am besten aus der anderen Hand). Und dann gibt es eben nur noch jedes zweite mal oder so eins.


    Ziel ist natürlich, dass auch ein verbales Lob als "ausreichend" angesehen wird. Dazu muss aber das verbale Lob als toll gesehen werden, und da kommst du nicht hin, wenn das verbale Lob nicht eine zeitlang VOR dem Leckerchen kommt.

    Meine Emma bekam ich, weil sie sich mit der Zweithündin ordentlich gebissen hat.
    Der Altersunterschied ist bei den beiden ca. 6 Monate, das Zoffen ging los, als die zweite in die Pubertät kam.
    Ich denke es kann gut gehen, aber wenns mit Kämpfen anfängt wird es eher unschön und schlecht zu händeln, weil es nicht um kleine Ressourcen, sondern schon ums Territorium geht.
    Sollte bei Emma (in eher ferner Zukunft) mal ein Zweithund einziehen wird es definitiv ein Rüde.

    Das mit nem anderen Raum gestaltet sich schwierig, da ich in einer WG wohne und nur mein Zimmer zur Verfügung habe. Gleiches gilt in der Wohnung meines Freundes.
    In beiden Wohnungen hat sie eine Box, die immer offen ist, als ihren Platz. Kannte sie von vorher und mag sie auch.
    Das ist die größte Ruhezone, die ich bieten kann.


    Gut, also mehr Geduld...
    Ist besonders schwierig, da sich mein Freund von dem Bellen so völlig nerven lässt -.-
    Aber geht wohl nicht anders.