Das Futter von Magnusson oder Wildcraft dürfte von der Konsistenz den Mera Keksen am ähnlichsten sein (Bosch und Bubeck sind deutlich härter)
Beiträge von lemming
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Ein Hinweis: falls beide das gleiche "Verbotswort" haben - das war bei uns ein Grund für die Große den Kleinen doof zu finden. So häufig hat sie das einfach lange nicht mehr hören müssen. Die fing dann sogar an, mich zu meiden. Hab's zum Glück nach zwei oder drei Tagen gecheckt.
Seit der Welpe auf ein anderes Wort umgestellt wurde, ist die Große wieder mehr sie selbst und findet den Kleinen immer besser.
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Auf keinen Fall würde ich das verfüttern. Man kann ja noch froh sein, dass man dem Futter in dem Fall die "Qualität" ansieht. Wie die Rohzutaten aussehen, weiß man ja nie. Bestätigt mal wieder meine Meinung über Fertigfutter.
Bitte? Als ob sonst bei allem was man so kaufen kann nie was schlecht wird... Kann halt mal passieren. Das ist doch überhaupt kein Grund in Fertigfutter bashing überzugehen. Hersteller anschreiben, dass die Charge überprüft wird und sich Ersatz schicken lassen. Füttern würde ich es auch nicht.
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Hast du mal nen Link zu den vollständigen Ergebnissen? Ist erstaunlich schlecht zu ergooglen, finde ich...
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Mein erster eigener Hund, nach zwei Familienhunden, die ich mit erzogen hatte, war (und ist) ein toller Anfängerhund. Terriermix aus den Kleinanzeigen, 1,5 Jahre alt bei Einzug. Keine großen Baustellen. Super für den Einstieg in den Hundesport geeignet. Klein genug zum hochheben, groß genug zum am Fahrrad laufen. Definitiv kein langweiliger Hund, aber verzeiht durchaus den ein oder anderen Fehler. Wäre auch gut zu "verziehen" gewesen, wie mir ein Urlaubsaufenthalt der Hündin bei meinen Schwiegereltern klar vor Augen geführt hat.
Ich bin sehr froh, dass ich diesen tollen Hund genommen habe, der an so vielen Stellen auch einfach nur mitlaufen konnte und trotzdem motiviert beim Hundesport führbar war. Ohne die Erfahrungen mit ihr wäre ich an meiner Schäferhündin vermutlich verzweifelt
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Gestern sind wir die IBGH 3 gelaufen. Befriedigend bestanden...die Schrägwand wollte Ronda nicht nehmen und ich habe den Fehler gemacht, auf dem Platz zu viel Fokus auf die Vorausübung zu legen (weil wir das noch relativ wenig geübt hatten). Das führte dazu, dass sie fest davon überzeugt war, dass am Vorauspunkt ihre Beute liegt und dass es *jetzt* ins voraus geht, *na dann jetzt aber" und dadurch sehr motzig und laut wurde, insb. als wir uns nach dem kehrt wieder in die andere Richtung bewegt haben. Fand sie nicht witzig. Dafür dass sie so laut war hat sie aber trotzdem gut zugehört und durchgezogen. Sitz Platz steh waren richtig schön, Fussarbeit war schön, außer auf dem ersten Weg hoch, da ist sie zu weit geworden.
Wir probieren das dann wohl im November nochmal 😅
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Bei der IBGH 2 müssen, wie in der alten BH, die Winkel und die Gruppe in Leinenführigkeit und Freifolge gezeigt werden, richtig?
Und beim Voraussenden zeigt der Richter an, wann man das "platz" fordern soll? -
Ich bin mir nicht sicher, ob so manch einer die Augen verdrehen würde, wenn ich sage, dass ich diesen Thread als nicht ganz unpassend für uns finde. So hart und ehrlich wie folgende hab ichs aber vermutlich auch hier im DF noch nie geschrieben.
Heute war wieder so ein Tag, wo ich innerlich seufze und mir das Herz blutet, weil ich mich manchmal frage, ob wir irgendwie zu unfähig sind unserem Hund Sicherheit zu geben. Seit seinem Einzug im letzten Jahr arbeiten wir an seiner weitreichenden Unsicherheit. Insbesondere andere Hunde sind ungebrochen schwierig. Fremdhunde werden zunächst massiv verbellt, bei Annäherung kommt es erst zur Flucht und dann erfolgt ein Freeze. Wir wissen nicht, warum er so reagiert, das Verhalten zeigt er bereits seit Einzug. Wir arbeiten kontinuierlich daran, eigentlich (teils unfreiwillig) fast jeden Tag, da hier in der Großstadt natürlich eine entsprechende Hundedichte herrscht. Wir haben feste, rücksichtsvolle bis ignorante Gassipartner-Hunde. Ich sehe die Fortschritte und trotzdem reicht ein blöder Tag, um ihn mindestens für den nächsten völlig aus dem Lot zu kippen. Im Resultat bedeutet das fernab anderer Hunde einen hektischen, rastlosen, herumbrüllenden Hund, der selbst beim kurzen Lachen von wahllosen Passanten hochgeht. Auch an guten Tagen peitscht er sich an Dingen auf wie Osterglocken in der Wiese, Kinder, die ruhig am Rand des Gehwegs stehen oder die Zeckeninspektion nach dem Spaziergang. So viele Dinge sind solche Kämpfe, denn eine blöde Erfahrung lässt sie zur Krise werden. Mein Freund hat ihn vor einigen Wochen beim Einklicken vom Geschirr ein paar Haare eingeklemmt. Seitdem löst das Geräusch Stressreaktionen aus, Baustelle wird also bearbeitet. Oder die übliche Leckbeschäftigung fürs Kämmen kam dieses Mal aus dem Lickimat-Ufo, das die Pappnasen mir letztens als Belohnung fürs Krallenschneiden überlassen haben - stinkt, da ist was im Busch und ich kreisele direkt vor Unbehagen auf dem Handlingtisch. Oder beim Spaziergang vor einiger Zeit hat er Enten am Ufer beobachtet, die sich (lautlos) entschieden haben aufzustehen und ins Wasser zu gleiten, nachdem er ein paar Schnupperschritte in ihre Richtung gemacht hat. Derart schnell habe ich noch keinen Hund umfallen sehen, so erschreckt hat er sich. Seitdem sind Enten nun also die neuen Todesboten.
Neben haufenweise Gegenkonditionierung haben wir auch an manchen Stellen ruhig die Situation einfach durchziehen ohne groß Gewese probiert, manchmal hilft es, manchmal nicht. Geduld, Geduld für jeden Millimeter. Und doch bin ich jetzt wieder hart und ehrlich: Es gibt Momente, da würd ich am liebsten die Hände in die Luft werfen, mich umdrehen und gehen. Es ist unser erster Hund und gelegentlich bin ich doch wirklich müde, wie viel ich vorausdenken, scannen und managen muss. Manchmal würde ich auch gern aus der Haustür fallen, losmarschieren und wissen, wir haben jetzt einfach nur eine nette Zeit zusammen, trainieren das Mitlaufen im Alltag, wie es in dem Alter wohl üblich ist, und nicht, wir stapfen zum nächsten Grabenkampf gegen Umweltreize. In der Konsequenz bedeutet es für uns eigentlich jeden großen Spaziergang des Tages außerhalb der städtischen Wohnumgebung durchzuführen, wo Freilauf möglich ist und die Reize weitaus geringer. Hier durch Parks oder aber länger um die Blocks und er würde mir die Wände hochgehen, nicht machbar.
Gestern war wieder ein Stresstag. Ein neuer Junghund hat unsere Gassipartner-Hündin begleitet. Innerhalb der ersten 5min Freilauf, angucken vom Junghund und auch viel Schutz durch Umleitungen von mir war er, nachdem sie einmal direkt auf ihn zukam, um bloß sein Leckerchen in unserer Hand abzugreifen, trotzdem so verängstigt, dass er umgedreht, sich an den Hang gesetzt hat und sitzengeblieben ist. Heißt also, einsammeln, Schlepp in die Hand und auf Abstand mit unserer üblichen engmaschigen Unterstützung weiter. (Der restliche Spaziergang ging trotzdem weiter den Bach runter und ich ärgere mich, dass ich hier nicht früher die Reißleine gezogen habe. Passiert ist allerdings gar nichts.)
Nach Stresstagen wie diesem ruhen wir entweder oder wir packen ihn ein und fahren raus aufs leere Feld. Einfach nur Hund sein, keine Anforderung, rennen, schnüffeln, existieren. Er ist noch so jung, keine Frage, aber manchmal wäge ich ab, ob ich meine Erwartung runterschrauben sollte. Gewünscht hatte ich mir einen begeisterten Begleiter für tägliche Spaziergänge, Wanderungen und vielleicht auch Hundesport. Möglicherweise wird das aber auch alles noch, keine Ahnung. Mir fehlt einfach als Ersthundbesitzerin die Erfahrung und der Weitblick. Was ist Alter, was ist Rasse, was ist Temperament, was liegt in (fehlender) Sozialisierung begründet und was ist Wesensschwäche? Ich kann das ehrlich gesagt nicht einschätzen. Ich hab ihn lieb, meinen kleinen Hibbel-Angstknopf und feiere unsere Mut-Abenteuer, aber an manchen Tagen bin ich einfach auch ganz schön matt und hab nicht immer das zuversichtliche Lächeln für uns beide in der Hinterhand.
bei einem so weitreichenden Angstproblem würde ich mich mit einem Verhaltens TA zusammensetzen und gucken ob sich euer umfangreiches und (so klingt es) gut durchdachtes und bisher erfolgreiches Training nicht medikamentös unterstützen lässt. Ihr arbeitet ja gegen Windmühlen und immer wiederkehrende schlimme Erfahrungen - wenn man den wiederkehrenden Erfahrungen durch angstlösende Medikamente den gröbsten Schrecken nehmen könnte, denke ich, dass ihr trainingstechnisch viel schneller viel weiter kommt und euer Hund mit einem optimistischeren Ausblick auf die Welt später auch wieder ohne Medikamente sein könnte.
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Ich würde mich bei napfcheck oder Futter Medicus melden und eine Beratung für einen kranken Hund buchen. Dann können dir Experten zu etwas raten, was auch wissenschaftlichen Erkenntnissen stand hält.
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Bossi, Jagd-/Foxterriermix, geb. 4.6.2006 - wird also in drei Monaten 18
Biene, Zwergpudel/Pinschermix, geb. 7.2.07 - also gerade 17 geworden
Emma, Terrier/Pinscher/???Mix, geb. 18.10.09 - 14 Jahre alt