Beiträge von terriers4me

    @ Fusselflitz:
    Ganz genau - das ist es auch, was mich, ebenso wie die meisten meiner Freunde, dann letztendlich generell von der Übernahme eines TH-Hundes abgeschreckt hat: daß wir uns auf eine Weise vertraglich hätten binden müssen, die in keinem anderen Kontext je in Frage gekommen wäre - und das auch noch an selbsternannte Fachleute, mit denen wir normalerweise eher keine Geschäfte gemacht hätten!

    Erfahrung 1, inzwischen verjährt: Kleines hiesiges Tierheim: Unser sehr alter Rüde war entlaufen, und selbstverständlich haben wir auch täglich im TH nachgesehen. Nette Anregung am zweiten Tag: "Sie gehören offenbar zu den Leuten, denen was an Ihrem Hund liegt. Aber der ist doch sowieso schon so alt - wollen Sie nicht lieber den schönen Schäferhund, den wir gerade dahaben? Könnten Sie auch gleich mitnehmen!"


    Erfahrung 2, ebenfalls verjährt: Besuch in einem sehr großen Großstadt-Tierheim: Auf die (wirklich sehr höfliche!) Frage, ob gelegentlich auch Welpen oder Junghunde zur Vermittlung ständen: "Wennse Extrawürste wollen, solltense sich schleunigst zum Züchter scheren!"


    Hab ich dann auch getan - und bin mit dem Resultat sehr glücklich geworden...


    Aus besagtem Großstadt-Tierheim stammt übrigens noch die Erfahrung einer Freundin, die auf Nachfrage wahrheitsgemäß (und natürlich beweisbar!) antwortete, sie sei Hufschmied, lebe auf einem großen Waldgrundstück und wolle einen TS-Hund zu ihrer Dogge adoptieren, die Antwort bekam: "Machense, daß se hier rauskommen - verarschen können wir uns alleine!"

    Nur mal so am Rande: Meine Hündin, 10 Monate, ist gerade wg. hartnäckiger Gebärmutterenzündung kastriert worden. Das EINZIGE äußerliche Symptom, das sie hatte, war das Dauerinteresse der Rüden - das ganze Ausmaß des Problems zeigte erst der Ultraschall. Bestes Allgemeinbefinden schließt sowas also keineswegs aus - leider!

    Hallo Kessi,


    natürlich hast du Recht - Vereiterung ist's noch nicht, dann wäre sie längst operiert, aber eine hartnäckige Entzündung an der Grenze dazu. Da weder meine Tierärztin noch ich (wen wundert's...) zu den Kastrationswütigen zählen, ist sie, immer unter Überwachung mit US & Blutbild, zunächst medikamentös behandelt worden, zusätzlich übrigens auch homöopathisch.


    Schien alles prima anzuschlagen, aber nach einiger Zeit Ruhe wurden die Rüden wieder verrückt, und im US ist erneut Flüssigkeit zu sehen, diesmal mehr als vorher. Insofern ist das Risiko leider zu hoch geworden.


    Die Hündin wird also morgen operiert, sollte es eigentlich gut überstehen, weil ihr Allgemeinbefinden die ganze Zeit bestens war (was man von meinem heute abend nicht sagen kann!) Dann hoffen wir einfach, daß sie sich an der Hündin von ninii ein Beispiel nimmt und so schlank, fit und agil bleibt, wie sie jetzt ist - ich werd jedenfalls mein Bestes tun!


    Euch vielen Dank für die Antworten & noch ein schönes Rest-Pfingsten!

    ...diesmal allerdings so unfreiwillig wie nur möglich!


    Guten Abend,


    meine fast 11 Monate alte Parson Russell-Hündin wird nächste Woche kastriert - Pyometra gleich nach der ersten Läufigkeit, medikamentöse Behandlung leider fehlgeschlagen.


    Für mich um so ärgerlicher, als ich jahrzehntelang intakte Hündinnen gehalten habe, ohne das je als Problem zu empfinden, vor drei Jahren aber meine damals achtjährige Russellhündin kastrieren lassen mußte, ebenfalls wg. Pyo.


    Es endete als Desaster: Der gesamte Hormonstoffwechsel stürzte während der Umstellung rasant ab, riß dabei den Fettstoffwechsel & noch einiges mehr mit sich. Resultat: SARDS: Die Hündin erblindete an einer Cortisol-Fehlproduktion binnen eines Monats, alterte im Zeitraffer und starb knapp zwei Jahre später an den Folgen der Stoffwechselprobleme - eine angeblich sehr, sehr seltene, aber durchaus schon beschriebene Kastrations-Folge. Soviel zum Thema: Alles easy & praktisch mit so einem Routine-Eingriff....


    Nun steht uns also leider schon wieder eine unumgängliche Kastration bevor, und daher die Frage: Gibt es Mittel, der Hündin (10 Monate, schlank, agil und fit, glücklicherweise noch mit allerbestem Allgemeinbefinden, wird gut 9 Wochen nach Läufigkeitsende operiert) wenigstens die große hormonelle Umstellung einfacher zu machen? Selbstverständlich besprechen wir das auch noch mit unserer TÄ - aber vielleicht hat hier der eine oder andere User eigene Erfahrungen zum Thema?


    Vielen Dank & alles Gute für alle Rudel
    Susanne

    Keine Ahnung, wie Straußensehnen behandelt sind, aber da gibt's hier sicher User, die dir weiterhelfen können. Ich schätze, bei allem, was in natürlicher Form belassen und bloß getrocknet ist, sollte das Allergierisiko deutlich kleiner sein?


    Das Problem bei all dem Büffelhaut-Zeug ist, daß es mit Weichmachern behandelt werden muß, um in Knochen- oder sonstige Formen gepreßt zu werden, und dann oft auch noch gebleicht und mit Konservierungsstoffen behandelt wird. Auf all dieses Zeug können die Hunde wirklich heftig reagieren, insofern füttere ich sowas schon ewig nicht mehr.


    Mit Ochsenziemern,Pansenstreifen & Co hat noch keiner meiner Hunde je ein Problem gehabt. Einmal die Woche gibt's dazu ein großes, rohes Kalbs- oder Rindergelenk vom Wochenmarkt, das wird dann abgeknabbert, durch die Gegend geschleppt und zum Schluß im Garten verkuhlt - der ultimative Raubtierspaß!


    Allerdings frißt mein junger Russell ohnehin überwiegend roh, ist also sowas gewohnt. Wenn dein Hund frische Knochen überhaupt nicht kennt, müßtest du sie vorsichtiger dran gewöhnen - aber auch dafür wirst du hier im Forum sicher sehr sachkundige und nette Hilfe finden!

    Hallo Rainy,


    laß doch auch mal versuchsweise die Büffelhautknochen weg. Ich kenne inzwischen mehrere kleine (weiße) Terrier, die auf den Konservierungsstoff darin heftig reagiert haben.


    Mein eigener Russell hatte schon vom Erstkontakt mit Büffelhautspielzeug einen fies juckenden Ausschlag im Maulbereich und anschließend stinkenden Durchfall, und sowas ist wohl nicht ganz selten. Bei einem schon allergieverdächtigen Hund würde ich die Dinger also zumindest versuchsweise verbannen - vielleicht hilft's ja?


    Ich wünsche euch jedenfalls viel Glück bei der Ursachenforschung & schnell wieder ein beschwerdefreies Hundeleben!

    Hallo bienemaja,


    auf http://www.hundshuus.de findest du im Index auch den "Bericht über eine sehr seltene Krankheit".


    Der Artikel dazu, ursprünglich bei "Der Hund" erschienen, handelt von Alltag & Training mit einer plötzlich an SARDS erblindeten Jack Russell-Hündin - vielleicht sind da ein paar nützliche Tips dabei?


    Viele Grüße & natürlich viel Glück für den Hund!
    terriers4me