Beiträge von UnserCarlos

    Das Hütchenspiel kenne ich. Wir sind zurzeit noch in der einfachen Version: also finde die Wurst unter den Dosen. Das macht er sehr gerne.


    Wie könnte ich eigentlich Arbeiten auf Distanz aufbauen. Aus der Ferne ihn in den Sitz zu bringen klappt, aber ich würde ihn auch gerne stoppen lassen, ihn ablegen, etc.


    Oder Trickdogging... Wie kann ich das aufbauen?

    Hallo ihr Lieben!


    Da Carlos sich nun ans Leben als Familienhund langsam gewöhnt hat, möchte ich wieder anfangen richtig mit ihm zu arbeiten. Zeitlich ist das ganze leider begrenzt, da ich mit meiner Kleinen (2 Monate jung) allein bin (Männe ist beruflich im Ausland). Es ergibt sich die Möglichkeit, dass ich 2mal in der Woche 1 bzw. 1,5 Stunden nur für den Dicken habe - und das sehr früh morgens vor meinem Sprachunterricht (also leider keine Hundeschule möglich). Ansonsten machen wir lange Spaziergänge mit der Lütten. Abends sind wir beide eher erschöpft und gammeln auf dem Sofa herum... :sleep:


    Wie kann ich in diesen Zeiten das Training mit Carlos aufbauen? Was kann ich eigentlich mit ihm als Ausgleich machen? Grundgehorsam ist übrigens vorhanden, da ich ihn vorher als Therapiehund eingesetzt habe...


    Folgende Dinge muss ich aber beachten:
    - Carlos ist ein richtiger Kopfhund und liebt es zu denken
    - es muss gelenkschonend sein (zurzeit leider kein Sport, da es noch nicht abgeklärt ist, was er genau mit seinen Rücken hat)


    Ich freue mich auf eure Vorschläge !!

    bootsfrau et al.: Ich fand meine Schwangerschaft so lange toll wie ich mich noch ungehindert bewegen konnte. Ab der 25.ssw fingen bei mir Wassereinlagerungen ohne Ende an und ich watschelte wie eine Planschkuh durch die Gegend. Da war es nicht mehr so lustig... Besonders wenn man sich auf dem Sofa langweilen musste.. Aber was ich toll fand - und das bis zum Schluss- das Gefühl Leben in einen zu haben. Meine Kleine hat sich immer richtig reingekuschelt. Und so ähnlich macht sie es immer noch - wenn kuscheln, dann mit ganzen Körpereinsatz. :roll:


    Im Nachhinein denke ich mir, dass ich die Ruhe besser genossen hätte - denn von Ruhe ist jetzt genau 2 Monate nach Geburt mehr als Mangelware. Aber ich liebe mein neues Leben als Familienmanagerin. :D Und ich kann mich wieder richtig bewegen.

    Schmerzen können evtl sein, da er immer wieder Hexenschüsse und sonstiges hat. Ich wollte ihn jetzt in den nächsten Wochen in einer Tierklinik komplett durchchecken lassen.


    Aber warum reagiert er sofort nach einem Geräusch (QUietschen der Tür oder der WInd der an die Fenster bläst)? Vorher war er komplett ruhig...

    Guten Morgen ihr Lieben!


    Ich habe heute eine sehr schlaflose Nacht hinter mir - und das lag nicht an unsere Kleine, sondern an Carlos. :coffee:


    An sich ist er ein sehr ruhiger Vertreter seiner Art, der sich von nichts - außer dem Postboten - aus der Ruhe bringen lässt. Bis vor ca einem halben Jahr. Es fing plötzlich an, dass er extrem unruhig wurde, wenn er Alltagsgeräusche vernommen hat, die Türen verursachen können. Bei einem leisen Quietschen rannte er sehr beunruhigt durch die Wohnung und suchte den Übeltäter, und wenn das Fliegengitter an das Fenster klappte sprang er aus dem tiefsten Schlaf hoch. Ich habe den Übeltäter mit ihm ausfindig gemacht und ihn beruhigt. Danach war die Geschichte auch meist vergessen.


    Seit unsere Kleine da ist - also gut 2 Monate - ist er bei solchen Events aber nicht mehr so leicht zu beruhigen. Er geht zwar auf seinem Platz, ist aber mächtig gestresst und unruhig. Gestern Abend und heute Nacht war so ein Beispiel: gestern Nachmittag hat Carlos das Quietschen einer Tür vernommen (Männe war bei meinem Schwager nebenan und´die Tür quietscht ganz gerne mal) und ab da war er wie ausgewechselt. Er rannte entweder hinter mir oder meinem Mann hinterher, hechelte, wenn er sich ablegte, schreckte er bei jedem kleinen Geräusch hoch und war immer auf Hab-Acht-Stellung. Heute Nacht taperte er die ganze Zeit durch die Wohnung, saß hechelnd uns quietschend vor meiner Bettseite, wenn er sich hinlegte, rappelte er sich ganz plötzlich wieder hoch und wanderte wieder. Er suchte Körperkontakt und war aber so ruhelos, dass er dann weiterwanderte. Raus wollte er nicht und hat mich eher verständnislos angeschaut und sich geweigert, eine Pfote raus zu setzen.Jetzt wo es hell wird, liegt er laut schnarchend auf seinen Platz. :sleep:


    Was bedeutet dieses Verhalten? Und wie kann ich ihm aus dieser Spirale raushelfen?

    Ben: Carlos wird so vorbereitet: Ich werde die Tage schon eine Transportbox holen und ihn an die Box gewöhnen. Es soll für ihn ein Rückzugsort werden und er soll sich da mal so richtig wohl fühlen. Dann kommt ein großer Check-Up in einer Klinik (da Carlos immer wieder Probleme mit seinem Rücken hat, möchte ich alles abklären lassen, das er optimalerweise schmerzfrei ist). Mit dem Haustierarzt suche ich dann eine angenehme Droge, damit er den Flug nicht wirklich mitbekommt. Und dann kommt natürlich der Papierkram. Evtl lasse ich seinen Impfpass übersetzen.


    Schnaudel: So etwas ähnliches habe ich schon gedacht. ;) Meine Lehrerin macht die ersten Stunden erst einmal komplett ohne Buch (außer das Alphabet) und versucht mein Sprachgehör zu wecken. Und dann kommt die Grammatik etc. Ich kann mich jetzt schon vorstellen, grob erzählen was meine Familie macht und wo sie sind und arbeiten und Getränke, etc anbieten. :-) Die Lehrerin kommt zu uns nach Hause und sie ist sehr praktisch orientiert. Sie will sogar mit mir russisch kochen - natürlich mit russischer Kommunikation. |)
    Stimmt, die Russen habe ich auch als sehr kinderfreundlich kennengelernt. Und die Lehrerin meinte, dass die Russen sich auch freuen, wenn sie hören, dass eine Fremde ihre Sprache lernt bzw. lernen will - angeblich weil die Menschen unheimlich stolz auf ihre Sprache sind.