Beiträge von UnserCarlos

    So, nach einer Suche nach Chiropraktiker oder ähnliches fand ich es erschreckend, dass ich im Umkreis nichts gefunden habe! Wahnsinn!


    Das mit der Kardewurzel werde ich mal ausprobieren.


    Mit einer sehr guten Freundin sind wir zum Schluss gekommen, dass wir Carlos in einer Tierklinik mal komplett auf links krempeln werden. Das wird wohl leider frühestens nächsten Monat werden. Bis dahin wird geschont, kein Sport betrieben und leichte Dehnübungen gemacht.

    Soooo, ihr Lieben, nach einigen Tagen melden wir Invaliden uns mal wieder (Carlos hat einen Hexenschuss). Zurzeit geben Carlos und ich ein putziges Pärchen ab... Aber dem Dicken gehts jetzt wieder etwas besser. Da es uns beiden zu langweilig ist, immer dieselben kleinen Runden zu laufen, haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, morgens zu kleinen Naturparadiesen zu fahren und unsere Invalidenrunden da zu drehen. Inzwischen hat er keine Leinenkarenz mehr.


    Zum Beispiel sind wir öfters hier:


    Es ist herrlich: da noch keine Erntezeit ist, sind die Wege frei und Carlos kann komplett frei laufen. ;)
    Und das genießt er:



    Er ist doch a bisserl mit einer Kuh verwandt


    Ein Carlosportrait


    Renncarlos


    Bei den kleinen Spaziergängen machen wir dann auch immer ein paar Übungen. z.B. Steh


    Ich mache derweil Suchspiele: Wo ist Carlos?


    Ah, da!


    So, und jetzt packe ich den *** Fotoapparat ein... :D



    Unsere Russlandpläne nehmen nun weiter Gestalt an. Männe ist jetzt für eine Woche in Krasnodar, um die Arbeitsfähigkeitsuntersuchungen über sich ergehen zu lassen und das Projekt weiter zu planen. Ich halte derweil hier die Stellung und hoffe, dass die Lütte nicht zu früh kommt.

    Ich glaube einfach, dass dein Kleiner entdeckt, dass er ein Mann ist und prollt herum. Er möchte testen, welche Stellung er bei anderen Hunden bes. Rüden hat.


    Ich würde das Verhalten konsequent unterbinden, ihn erst gar nicht in die Situation rein lassen. Z. B. Ausweichen und ihn absitzen lassen - wenn er dann ruhig ist, belohnen. Oder üben, dass er Beifuss an den "Konkurrenten" vorbeigehen soll.

    @Bluemeleinchen: MOOOOOOOOOOMENT!! Ein kastrierter Hund ist keinesfalls einfacher zu erziehen!! Das einzige was sich ändert sind nun mal die sexuellen Triebe - alles andere bleibt so. Auch die kognitive Entwicklung bleibt bzw. entwickelt sich normal!


    Und ein kastrierter Hund wird in den meisten Fällen weder ruhiger (im SInne von faul) noch mutiert er zum Steiff - Teddy. Carlos ist eher agiler geworden, weil er den Stress des Markierens nicht mehr hat. Und weil er ja keine Weibsen mehr im Kopf hatte, hat er Zeit anderen Blödsinn auszuhecken. ;-)

    sandrine: So weit ich weiß, ist genau das Gegenteil der Fall. Unsere Babys sind Traglinge und es ist eher natürlich, das Baby in einem Tuch oder Tragesitz zu tragen. Allerdings gibt es genug schwarze Schafe und du musst aufpassen welche Tragetücher gut sind. Wichtig ist, dass das Kleine in Anhock-Spreiz-Stellung sitzt und ihr euch beide wohlfühlt.


    Ich möchte auch einen haben und werde - wenn unsere Lütte da ist - einige ausprobieren.


    Ansonsten sollen die Hoppediz und Didymos Tücher gut sein. Bei den Babytragen der Ergobaby Carrier, und glaub ich der Manduca auch.

    Am Abend zuvor normal fressen geben, morgens ggf. eine kleine Mahlzeit. Dann etwas zu trinken parat halten für die Pausen. Ansonsten braucht ein Hund kein Programm - es ist ja schon aufregend genug. ;-)


    Carlos verschläft den Großteil der Fahrt. Ab und an schaut er sich die Landschaft an, dreht sich aber recht schnell wieder zu seiner Lieblingsschlafposition zusammen. ;-)

    Kastration löst KEINE Erziehungsprobleme! Es löst nur rein sexuell motiviertes Verhalten.


    Mit Carlos bin ich nach der Kastra durch sämtliche Höhen und Tiefen der Erziehung gegangen und er hat seine Pubertät auch voll ausgelebt. Und auch jetzt braucht er immer noch eine konsequente Erziehung.


    Und nein, er wurde nicht sanfter, sondern er ist wie jeder Appi territorial und zeigt einen Schutztrieb. Er geht halt nur nicht auf Hündinnen mehr drauf und konzentriert sich auf die nicht sexuellen Dinge im Leben. Was aber nicht heißt, dass er andere Rüden immer toll findet...

    Betreffend den Kastrationschips: Kann es den Hormonhaushaltes eines Hundes nicht komplett durcheinander werfen, wenn man immer mal eine Pause macht? Ich meine durch das ständige Auf und Ab der Hormone? :???:


    Ich war mit Carlos bei mehreren TÄ: die meisten wollten sofort kastrieren (und da war der Lütte erst 3 MOnate alt) und die andere ist komplett gegen Kastration ohne medizinischen Gründen und sagt dies auch frei raus. Zusammen mit ihr habe ich Carlos`Verhalten analysiert und sind dann zum Schluss gekommen, dass die Kastra sinnvoll ist. Sie hat auch die OP durchgeführt.


    Sein Verhalten innerhalb einer Gruppe ist unterschiedlich: in einer Gruppe, in der er der Jüngste ist, spielt er der Klassenclown mit allen Schandtaten. In einer Gruppe in der er einer der älteren ist, zeigt er sich wesentlich souveräner. Er ist kein Leader - aber auch vorher nicht-, sondern eher einer, der mit allen kooperiert, sich aber nicht unterbuttern lässt. Verträglich ist er mit fast allen. Nur mit anderen Rüden muss man halt die Pöbeleien a bisserl beobachten. Männer halt... :rollsmile:

    Mmh, ich habe hier einen Kastraten sitzen... Und ich muss sagen, für ihn - und auch für mich - war es eine Erleichterung. Er hatte nachweislich extreme Probleme mit seinen Hormonen, d.h. er hat extrem nach Moschus gestunken, war nicht mehr ansprechbar, hat geschrien, wenn er eine Hündin gesehen hat; fing Beißereien an, etc. Und das alles mit 8 Monaten. (Und es ist nicht toll, einen schreienden Junghund durchs Dorf zu ziehen :/ )


    Ich habe Kontakt zu diversen Trainern gehabt und habe verschiedene medizinische Meinungen eingeholt. Mit einem Jahr wurde er kastriert. Nach etwa 4 Monaten haben sich die oben genannten Probleme gebessert. Allerdings ist er immer noch nicht mit jedem Rüden verträglich, provoziert immer noch gerne und musste auch konsequent erzogen werden. Das einzige, was sich positiv verändert hat, sind alle sexuell orientierten Aktivitäten.


    Dennoch sehe ich Kastrationen nicht als Allheilmittel an. Viele Rüden werden vorsorglich kastriert, obwohl diese leicht händelbar bzw. deren Probleme scheinbar von einer anderen Ebene kommen. Das befürworte ich nicht. Kastrationen bei Hündinnen kenne ich so jetzt nicht. In unserem Umfeld sind eigentlich alle Hündinnen (außer die aus Tierheimen) nicht kastriert.

    sylvie: Das denke ich auch.


    Ich bin 29 und wir haben schon länger probiert. Leider hatte ich schon eine Fehlgeburt, weil ich eine schwer einzustellende Schilddrüsenunterfunktion habe. Als wir uns keinen Stress mehr machten, hat es geklappt und meine Blutwerte sind auch gut.


    Und nun kommt unsere Kleine - wenn sie pünktlich kommt - an unserem 3.Hochzeitstag und unseren 10. Jahrestag. :-) Wenn das keine Krönung ist. :-)