Beiträge von l'eau

    Heute haben wir das erste Mal die neue Nachbarshündin getroffen. Die war bereits in ihrem Garten, wir kamen raus in unsren Garten. Nachbarshündin rennt kläffend an den Zaun. Das lässt Jin sich nicht bieten und rast ebenfalls brüllend und mit aufgekrempelten Ärmeln an den Zaun. Sookie macht natürlich erstmal mit. Ich hab ein Machtwort gesprochen (für alle drei - Besitzer der Nachbarshündin war nicht anwesend) und mich dazwischen gestellt. Die Nachbarshündin und Jin waren gleicher Meinung: "Die da drüben sind/ist doof!" Jin hab ich ganz vom Zaun weggeschickt - ich kenn meine Grummeltante ja und sie hat sich dann einfach in die Sonne gelegt. Sookie ist vonsich aus erstmal auf Abstand. Ich hab dann etwas mit der Nachbarshündin kommuniziert und schließlich kam Sookie wieder freundlich dazu - und wie freundlich. Sie macht das richtig toll! Obwohl Jin im Hintergrund skeptisch guckt und auf das - unvermeidliche - Kläffen der Nachbarshündin nochmal einen Kommentar abgab (aber liegen blieb und auf mein Signal hin auch gleich wieder still war). Aber Sookie blieb freundlich interessiert. Da bin ich doch sehr stolz auf sie - früher hat sie sich viel mehr von Jin beeinflussen lassen.

    Ich finde MR/seine Trainer für viele Familienhundproblemchen durchaus passend. Die meisten Hunde arbeiten ja auch gut über Futter, ohne dass man sie hungern lässt. Da sieht man im TV durchaus auch schöne Geschichten (oft Menschen, die bislang weder erzieherisch noch trainingstechnisch viel mit dem Hund gemacht haben und dann halt durch Kleinigkeiten endlich verständlich für den Hund werden). Blöd wird's immer dann, wenn der Hund nicht ins Konzept passt und meistens auch dann, wenn die Probleme größer sind (wobei das sicher auch vom einzelnen Trainer abhängt - auch in diesem Konzept wird's Trainer geben, die mehr drauf haben (und ebenso welche, die weniger drauf haben)).


    Leider fehlt bei MR die Erkenntnis und die Demut hierfür. Wenn ein Hund reizempfänglich und/oder triebstark ist, dann liegt das Problem aus seiner Sicht natürlich nicht in der Trainerkompetenz, sondern in der Zucht.

    (Wie kann man etwas als OT Kennzeichnen und verstecken ? 🙈)

    Naja, ist ja oft nicht 'Futternot', sondern schlichte Verfressenheit, wie es bei einer Tierart wie Hunden halt oft ist.


    Ich mache es nicht so, hab nie was zu Futtern dabei, aber wenn es bei 80% der Hunde hilft, ist es doch ok.

    Wir reden hier ausdrücklich nicht vom normalen Bestätigen mit Futter, sondern davon, dass einem Hund jegliche Nahrung vorenthalten wird, so lange er nicht kooperiert - das ist Starkzwang.

    Ich hab's mir auch angeschaut. Recht interessant find ich, dass MR behauptet, Schutzhundesport sei eine Machtdemonstration. MR (und seine Trainer) lehren u.a., dass Hunde Futter nur gegen Mitarbeit erhalten; mehr noch: ist ein Hund nicht an Training interessiert, lehren MR und seine Trainer, dass dieser so lange hungern gelassen werden soll, bis er mitarbeitet. Das ist aus meiner Sicht eine sehr viel größere Machtdemonstration, als einem Hund ein paar Tricks (an denen der Hund auch noch Spaß hat) schnell und präzise ausführen zu lassen.


    Ich frag mich auch, was das für ein Argument sein soll, dass Schutzhundesport nur von einem Bruchteil der HH ausgeführt wird. Das trifft doch auf praktisch jeden Hundesport zu? Aber gut, in den meisten Hundesportarten laufen die Hunde - so sie denn motiviert bei der Sache sind - mit einer gewissen Anspannung, sind aufgeregt/erregt, was zwangsweise mit einem gewissen Stresslevel einher geht. So wie jeder Sportler, der Leistung abliefert. Kein Torwart wird in entspannter Sofa-Stimmung einen Ball aus seinem Tor fern halten können. Stress ist (in einem gewissen Rahmen) absolut nichts schlechtes. Wenn der "gute" Stress ins zu viel kippen sollte, würde man das an der Leistung feststellen - dann kann Hund sich nicht mehr kontrollieren und nicht mehr zu hören. Im Hundesport wird ja gerade die Stresskontrolle gelehrt (meist halt von niedrigem zum höheren Stresslevel ohne ins Zuviel zu kippen).


    Wobei ich denke, dass Schäfer manchmal ruhig hätte etwas ausführlicher Argumentieren können. Für jmd, der nicht viel Ahnung hat, erschließt sich aus seinen Ausführungen z.B. nicht, warum es gefährlicher ist, ein Spielzeug an einem Gegenstand zu befestigen, als in einen Schutzanzug beißen zu lassen. Dass der Helfer den Hund abfängt und sich dem Sprung des Hundes entsprechend bewegt, das weiß ich z.B. durch die Lektüre in diesem Forum. Darüber macht "Normal-Mensch" sich halt wenig Gedanken.


    Sehr gut finde ich, dass Schäfer sich ausführlich und ausdrücklich von Hatern distanziert. Das ist mMn ziemlich wichtig.


    Vllt wäre es noch gut gewesen, zum Abschluss ein paar Videos/Bilder, der Hunde, die MR in seinem Video zeigt, in entspannten, alltäglichen Situationen zu zeigen (kuscheln, netter Kontakt mit andren Hunden, Spaziergang o.ä.).

    Bei den Bausteinen der Versicherung würde ich gerne, für den Fall der hoffentlich nie eintrifft, einen evtl Rechtsstreit um die Immobilie/ Finanzierung mitversichern lassen, falls es zu Trennung kommt. Immobilienrecht ist das nicht, familiäre Sachen aber auch nicht, zu was würde solch eine Situation zählen?

    Ich würd sagen, damit wäre man im Fall des Falles weder im ImmoR noch im FamR falsch aufgehoben. Ob das allerdings mitversichert ist, könnte problematisch sein, weil das Eigentum ja bereits vor Abschluss der Versicherung erworben wurde/die Finanzierung vor Abschluss der Versicherung abgeschlossen wurde. Das muss vorab mit der Versicherung geklärt werden - die können dann auch sagen, in welchen Rechtsbereich sie eine solche Problematik einsortieren würden.

    Jin war Anfang des Jahres beim Augenarzt, weil sie gelegentlich einen braunen Fleck auf der Iris hat. Außerdem hatte ich auch das Gefühl, dass sie im Dunkeln schlechter sieht.


    Die Augenärztin hat die Augen sehr genau untersucht - solche Untersuchungen macht ein Haus-TA wg. fehlender Instrumente wohl eher nicht (meine Haus-TA-Praxis jedenfalls nicht). Ergebnisse waren:

    • der braune Fleck ist eine Iriszyste (harmlos)
    • die Augen sehen etwas trüber aus, weil sich im Alter die Fasern verdichten (oder so ähnlich), was harmlos ist und keinen Einfluss auf die Sehfähigkeit hat
    • die Pupillen schließen sich nicht mehr komplett (ein Auge ist etwas stärker betroffen), ist eine normale Alterserscheinung (harmlos)
    • die Netzhaut ist intakt
    • es gibt keine Hinweise auf einen Verlust der Sehkraft

    Gezahlt hab ich ca. knapp 116 € - denke, das kann man schon mal investieren. Wenn nix raus kommt, weiß man immerhin, dass man nichts behandlungsbedüftiges übersehen hat. Und falls doch was raus kommt, weiß man, worauf man achten muss/kann medikamentös unterstützen.