Beiträge von PacSammy

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    Das mit dem CA-Gehalt hat mich allerdings etwas verwirrt - meine Beiden bekommen (seitdem sie aus dem Wachstum sind) nur ihre 15% RFK :ops: Ich versuche allerdings ihnen eine (fast) tägliche Calciumzufuhr zu ermöglichen - 4x pro Woche gibt es Rinderbrustbein und 2x pro Woche ganze Eier (mit Schale). Denkt ihr das genügt? Rinderbrustbein hat doch viel Calcium, oder?


    100g enthalten:


    Hühnerhälse: 1500mg
    Hühnerklein: 950mg
    Hühnerflügel: 1070mg
    Putenhals: 1750mg
    Rinderbrustbein: 2900mg
    Kaninchen: 1500mg


    Dein 10kg Hund braucht 800mg, der 24kg Hund braucht 1920 mg - 80mg / kg Hund. Das wären dann Hühnerhälse: 54g für den Kleinen und 128g für den Großen.
    So kannst du dir das Gewicht für verschiedene Knochen ausrechnen.

    Von Markknochen rät man allgemein eher ab. Zum einen sind sie sehr hart, so dass Hunde sie nicht fressen können (kein Kalzium, also wertfrei) oder sich beim Versuch die Zähne versauen. Zum anderen sind die Kanten oft vom Sägen scharf und können verletzten. Und zum Dritten kann der Hund im Eifer des Gefechts sein Unterkiefer reinstecken aber nicht wieder rausziehen, je nach Größe.

    Ich habe hier Zuhause einen Angsthund, der eine Kopie von deinem sein könnte. Ich würde mich nicht auf "Wochen" sondern auf Monate und Jahre des Trainings einstellen. Meinen habe ich seit 6 Monaten und wir sind noch lange nicht am Ziel. Dabei ist meiner erst 6 Monate alt gewesen, als er zu mir kam.
    Zwei Sachen, die bei meinem gut funktionieren:


    1. An etwas gewönnen: Meine hatte z.B. panische Angst vor Straßenbahnen. Also bin ich regelmässig in den Park, an dem Straßenbahnen vorbei fahren. Ich fand die Entfernung, aus der mein Hund die Straßenbahn hören und sehen kann, aber nur leichte bis gar keine Angst hat. An der Stelle setzte ich mich hin und verweilte dort 15-20 Min. Mit der Zeit wurde der Abstand immer kleiner. Im Moment sind wir schon bei ca. 30m - Anfangs waren es rund 100m.


    2. Positiv-"Kommando" konditionieren. Immer wenn ich und Hunde Superlaune hatten und wir miteinder spielten oder sonst was tolles erlebten, ... summte ich ein blödes Kinderlied. Nach einer Weile führte schon allein das Summen des Liedes bei Hunden zu guter Laune. Mit der Zeit lernte ich die Körpersprache des Angsthundes zu lesen und merkte, dass sie grade "überlegt", ob sie vor etas Angst haben soll oder nicht (0,5 Sekunden lang oder so). Zack, Lied summen, der Hund freut sich, die Sache wird, mit Glück, wenn nichts dazwischen kommt, positiv verknüpft. So war es zum Beispiel mit ihrer ersten Feuerwerk-Erfahrung. Das Feuerwerk ging los, als wir grade draussen waren. Zum Glück war es nicht zu nah, so dass sie nicht gleich ausflippte, sondern kurz aufmerksam war. Lied gesummt, getobbt, keine Spur von Angst. Das machte ich jedes Mal, wenn es irgendwo knallte. Dann kam es schonmal vor, dass sie auf Knallen mit Schwanzwedeln reagierte. Natürlich wird Sylvester viel lauter sein und meine Konditionierung, die noch frisch ist, kaputt machen.


    Ansonsten machst du das schon richtig. Angst nicht beachten und Angstobjekten ausweichen.