Lina ist ja seit etwa 2 Jahren taub, nun kommt zum eh autonomen Hund noch etwas (liebenswerter) Altersstarrsinn (14,5 J.) dazu.
Morgens muss man sie wecken. Und ja, sie macht viele Dinge, sie vorher verboten waren und die sie auch nie gemacht hat (getreu dem Motto: Verboten? Ich hör nix!).
Gassi geh ich mit einer (wie oben beschriebenen) dünnen Biothaneleine. Ich belohne jeden Blick zu mir, und da sie immerhin noch recht verfressen ist, guckt sie schon öfter mal. Man gewöhnt sich dran, und ich glaube, für sie ist das Taubsein gar nicht so wild (vor allem wenn Milo mit seiner Quietschebanane spielt 😅). Ich bin manchmal traurig. Aber dann bin ich froh, dass es ihr gut geht. Altwerden ist nix für Feiglinge, das gilt auch ein bisschen für Angehörige.