Beiträge von LinaBambina

    Ja, vor allem, was danach an Folgeerkrankungen kommen mag, haben wir auch gar keine Angst. Und Du hast natürlich Recht, Sunti - wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben. Meistens gelingt das auch, aber wenn dann meine große Tochter ins Bett geht und neben ihrem Bett liegt keine Lina auf ihrem Hundekissen auf dem Rücken, dann überkommt sie so große Angst, dann fließen dieTränen wieder. Mir geht es ähnlich, wenn ich koche, und vor der Küchentür liegt keine Lina und guckt zu (für den Fall, dass irgendetwas Leckeres übrig bleibt ;) )...es ist einfach die Angst, dass sie es nicht schafft. Sie heute zu sehen, mit ihr zu kuscheln, bei ihr zu sein hat so unendlich gut getan, und ich bin sehr froh, dass uns die Ärztin so mit ins Boot holt. Morgen mittag dann der nächste Telefonbericht, und um 15.30 sehen wir sie wieder.
    Ich danke Euch so sehr für Euer Mitgefühl, auch das gibt nämlich Hoffnung!!

    Eben durften wir Linchen besuchen, um sie zum Essen zu überreden - immerhin hat sie, Anfangs zögerlich, später mit der gewohnten Gier :smile: - zwei kleine Würstchen à 10cm gegessen.
    Sie hat sich gefreut und sogar ein bischen gewedelt, als sie kam, und dann saßen wir im Kreis um sie herum und haben sie gestreichelt - das liebt sie, mitten im Rudel!
    Die Werte sind wenigstens konstant geblieben, so dass, wenn nicht morgen der Ultraschall eine totale Katastrophe wird, sie ihr noch das Wochenende zur Besserung gegeben haben.
    Sie hat nun auch Ödeme. Ach Mann, es war so schön, sie zu sehen und bei ihr zu sein. Aber immerhin hab ich gesehen, dass sie mit der Ärztin auch ein gutes liebevolles Verhältnis hat und mit der Pflegerin auch dann anstandslos wieder mitgegangen ist. Die Ärztin meinte auch, das Lina ein soo lieber Hund sei, dass alle immer noch ein bischen mehr mit ihr schnuffeln.
    Morgen sollen wir wiederkommen, und dann sollten wir noch Wurst dalassen.
    Ich weiß wirklich nicht, was ich denken soll. Einerseits denke ich, sie hat Lebensmut und Lebenswille ausgestrahlt. Andererseits war sie wirklich sehr, sehr angeschlagen. Ich schwanke zwischen Hoffnung und Resignation, aber resignieren geht natürlich gar nicht, schon wegen der Kinder, und wegen Lina, die das merken würde.
    Die Ärztin meine übrigens auch, dass Lina eine chronische Entzündung im Bauch hat, mit der sie ihr Leben lang zu tun haben wird. Es ist einfach so unfair!! :( :

    Es geht ihr schlechter. Heute Nachmittag kam der Anruf, dass die Werte teilweise schlechter geworden sind und sie eine beginnende Sepsis hat. Eine letzte Chance ist nun noch eine Bluttransfusion, bis Freitag wird sich dann entscheiden, ob sie wieder gesund wird oder ob wir Lebwohl sagen müssen.
    Das ist alles so furchtbar, wir sind hier alle total durch den Wind, müssen uns immer gegenseitig trösten und Mutmachen. Aber die Chancen stehen nicht sehr gut, sagte die Ärztin. Immerhin geht es ihr soweit ganz gut, die Ärztin erzählte, sie sei sogar schwanzwedelnd aufgestanden, als sie gekommen ist und hätte einen aufmerksamen Blick gehabt.
    Besuchen werden wir sie nicht, weil das Weggehen jedesmal wieder Stress für die Maus bedeutet.
    Ach Linchen....ich kann mir gar nicht vorstellen, dass sie nicht hier mit uns lebt. Sie ist einfach ein so unfassbar lieber Hund. Und noch so jung, gerade mal vier Jahre alt.
    Wenn ich bedenke, dass vor einer Woche noch alles okay war....!
    Ich hoffe soo sehr, dass sie den Kampf gegen die Blutvergiftung gewinnt, ich hoffe es sooooo!!!

    So, nun kann ich mal einen Zwischenbericht geben:
    Gestern wurde Linchen operiert. Der Bauchraum war voller Verwachsungen und voller Eiter und abgestorbenem Gewebe. Die rechte Niere war nicht mehr zu retten. Die Chirurgin meinte, sie hoffe, alles erwischt zu haben, aber eventuell müsse es noch eine zweite OP geben. Nun hat sie einen Blasenkatheter, Zentralvenenkatheter, Drainagen...sie pumpen sie mit Schmerzmitteln voll, gestern abend gegen 18.00 ist sie gerade wieder aufgewacht, hatte die Narkose soweit ganz gut überstanden. Die Nacht war die erste Hürde, die sie wohl genommen hat, denn sonst hätten wir einen Anruf bekommen. Gegen Mittag melden sie sich dann wieder und erstatten Bericht. Ob es nun ein alter Tupfer oder minderwertiges weil nicht absorbierbares Nahtmaterial war, konnte sie gestern bei der OP gar nicht erkennen, das wird der Pathologe klären.
    Auf eine Art bin ich erleichtert, dass sie die OP gut überstanden hat. Aber gut ist noch gar nix.

    So, nun kann ich mal einen Zwischenbericht geben:
    Gestern wurde Linchen operiert. Der Bauchraum war voller Verwachsungen und voller Eiter und abgestorbenem Gewebe. Die rechte Niere war nicht mehr zu retten. Die Chirurgin meinte, sie hoffe, alles erwischt zu haben, aber eventuell müsse es noch eine zweite OP geben. Nun hat sie einen Blasenkatheter, Zentralvenenkatheter, Drainagen...sie pumpen sie mit Schmerzmitteln voll, gestern abend gegen 18.00 ist sie gerade wieder aufgewacht, hatte die Narkose soweit ganz gut überstanden. Die Nacht war die erste Hürde, die sie wohl genommen hat, denn sonst hätten wir einen Anruf bekommen. Gegen Mittag melden sie sich dann wieder und erstatten Bericht. Ob es nun ein alter Tupfer oder minderwertiges weil nicht absorbierbares Nahtmaterial war, konnte sie gestern bei der OP gar nicht erkennen, das wird der Pathologe klären.
    Auf eine Art bin ich erleichtert, dass sie die OP gut überstanden hat. Aber gut ist noch gar nix.

    Ohja, super, Nerven sind hier grad Mangelware... :smile: !


    Eben der Anruf aus der Klinik: CT mit Vollnarkose gut überstanden, sie haben mehrere Flüssigkeitsansammlungen gefunden, es wird morgen wohl eine größere OP - insofern gehören Nerven tatsächlich zu den Dingen, die ich momentan nicht wirklich habe. Aber mit zwei Kindern muss es ja weitergehen, und das tut es auch irgendwie.


    Die Kinder sind so super - sie sind voller Optimismus, das hilft mir auch sehr!!


    Und auch das Mitgefühl von Euch hier tut mir gut - DANKE dafür!!

    Tja, nun haben wir erste Ergebnisse: Lina wurde ja in Rumänien kastriert. Nun haben sie in der Körperhöhle des ehemaligen rechten Eierstockes eine Flüssigkeitsvermehrung mit einem Umfang von 2,5x4 cm gefunden (Kastrationsfistel). Blöderweise hat sich dies nun auch noch in den Bauchraum ausgeweitet, so dass sie eine beginnende Bauchfellentzündung hat. Heute CT, morgen dann OP. Menno, ich bin echt durch den Wind...! Hoffentlich läuft bei der OP alles glatt.
    Vielen Dank fürs Mitfühlen und Daumendrücken!


    Ist Dein Buch über calming signals gut? Ich würde gern mehr darüber lesen!

    So, erste Ergebnisse: Lina wurde ja noch in Rumänien kastriert. Nun haben sie ein Flüssigkeitsansammlung von 2,5cmx4 cm in der Körperhöhle des ehem. rechten Eierstockes gefunden (eine Art Kastrationsfistel), das kann auch Jahre nach der Kastration auftreten, bei Hunden aus dem Ausland haben sie das öfter (anderes Nähgarn...). Nun breitet sich diese Flüssigkeit bei Lina schon in den Bauchraum aus, so dass sie eine beginnende Bauchfellentzündung hat. Heute noch CT und morgen dann OP. Es ist ja gut, dass nun Klarheit besteht, aber trotzdem bin ich etwas durch den Wind...! Danke auf jeden Fall fürs Daumendrücken!! Hoffentlich läuft bei der OP alles glatt!