Beiträge von zicki

    Oh, super! Ein Laufthread :gut: :gut:


    Ich hänge mich hier mal mit meiner Frage rein, vielleicht hat jemand Erfahrungen dazu bzw. ein gesundes Bauchgefühl.


    Knut konnte früher ohne Leine laufen, zwar mit etwas bummeln, war aber erträglich. Nach einigen Beissereien läuft er an der Schlepp, mittlerweile auch unter Anleitung einer Hundetrainerin. Es wird zwar besser, aber voraussichtlich sind wir die Schlepp noch lange nicht los.
    Früher war das Joggen also viel einfacher... Rufen, wenn er bummelt, evt. mal vom Mauseloch verscheucht etc.


    Jetzt hängt da eine 10-Meter-Schlepp zwischen uns und ich habe permanent das Gefühl, dass es ihn total nervt, weitergezogen zu werden. Er hängt ständig hintendran und will schnüffeln. Das versträkt sich mit zunehmender Laufzeit. Ich habe inzwischen ein "Weiter" eingeführt, wenn er weiterlaufen soll, ansonsten lasse ich ihn schnüffeln und laufe 10m vor, 10 m zurück... Alles ziemlich lästig!
    Da er aber min. 1 Kg abnehmen muss und das nur mit Lightfutter nicht klappt, suche ich jetzt nach ner Lösung.


    Soll ich ihn an die kurze Leine nehmen? Und wie oft soll ich ihn Pinkeln lassen? Mitschleifen oder anders aufbauen?


    Vielleicht hat hier ja jemand Erfahrung?


    lg

    ... Vielleicht jemand, der aus DÜW stammt :smile: ?


    Ich kann nicht mehr hören: Emma, Emily und Blacky, weil sie hier zu Modenamen geworden sind. Und ja, ich finde manche Kindernamen aufgrund von Häufigkeit auch irgendwann nervig. Aber auch so seltene wie neulich die kleine Beyoncé-Destiny.... :roll:


    Daher sind ausgefallene Namen bei mir immer beliebt (meiner hieß ja schon vor mir Knut, auch nicht grad der Hit, aber eher selten): Boris, Emil, Herkules, Ibis :D


    lg,


    es Zicksche

    Hey!


    Also, dieses Problem haben wir direkt nicht. Knut ist zwar auf den Straßen Rumäniens groß geworden. Aber er frisst keinen Müll, auch keine Essensreste. Er fängt aber Mäuse :D


    Bei unserer Trainerin haben wir gerade was gelernt, mit dem wir Knut von der "Mauselochfixierung" loskriegen sollen. Ich weiß nicht, ob diese Methode zu deinem Problem passt, aber das kannst du ja dann beurteilen:


    Entweder in der Wohnung (am besten aber draußen) nimmt einer von zwei Personen Leckerlie in die Hand, führt sie an der Nase des Hundes vorbei, ruft den Hundenamen und geht rückwärts weg, den Hund lockend (jetzt nicht mehr sprechen, nur das Leckerlie in der Hand vor sich). Der Hund natürlich hinterher. Die Person, auf die er hören soll (also du) ruft ihn jetzt, bewegt sich und versucht mit allen Tönen und Klängen, den Hund zu sich zu bekommen.Wichtig: Keine Kommandos geben. Bei Knut dürfen wir also nicht "Hier", "Komm" o.ä. sagen. Wenn der Hund dann zum rufenden Frauchen rennt, bekommt er vom Frauchen ein Leckerlie PLUS das Leckerlie, mit dem er weggelockt worden ist (die Person muss dann schnell hinterher rennen). Somit sollte der Lockende nicht ewig weit rückwärts laufen, sonst kommt er nicht schnell genug zurück, wenns klappt :D Es reicht auch, irgendwann stehen zu bleiben und der Hund leckt an der Hand mit dem Leckerlie und versucht alles Tricks um es zu bekommen.


    --> Knut hat eeeewig gebraucht, um zu kapieren, dass Rolle, Peng, Sitz,.... nicht helfen und ist irgendwann widerwillig zu mir gekommen. Ich habe mich derweil total verausgabt, bin gesprungen, habe in den höchsten Tönen gerufen... Aber nachdem es zweimal geklappt hatte, hat er kapiert. :gut: Mittlerweile üben wir öfter und auch in Situationen, in denen er mäusetechnisch abgelenkt ist. Ich habe den Dreh langsam raus und er weiß, dass er zuverlässig Belohnung bekommt. Natürlich liegt unsere Trefferquote noch nicht bei 100%, aber mir reichen schon erstmal die 50 :lol:


    Vielleicht hilfts dir!?


    liebe Grüße

    Wir haben es lange ohne Trainerin probiert und festgestellt, dass wir uns nicht genug mit dem Hund auskennen und zudem unser Wissen nicht adäquat auf unsere Probleme anwenden könnten... Mit dem Satz der Trainerin stellt sie sich ja fast auf eine Stufe mit der Psychotherapeutin! Zudem: Sie nimmt damit Menschen wie Bloch und anderen die Rechtfertigung einer eigenstädnigen Profession. Nach ihrer Aussage könnten wohl alle Menschen wieder mit ihrem Hund klarkommen, wenn sie ihr Leben wieder in den Griff bekommen haben.
    Mal ernsthaft: Das Verhalten, das Leben des Hundes sind komplexe Strukturen, für die es je nach Zweig auch unterschiedliche Interpretationen gibt. Wenn ich versuche, pädagogisches Wissen über den Menschen auf eine Didaktik des Hundes anzuwenden, dann scheitere ich. Weil ich mich mit dem Hund nicht so sehr auskenne. Deshalb kann eine HuSchu für mich (und andere) sinnvoll sein.
    Allerdings sehe ich es auch so, dass irgendwann die HuSchu nur noch für den Hundesport oder regelmäßige Sozialisation (falls gewollt) gebraucht werden sollte. Man holt sich Infos über den Hund, man wendet sie in HuSchu an, damit Trainer sieht, ob Klient es verstanden hat und dann weiß man das, was man wissen wollte :D


    Ich kam schon vorher mit meinem Leben gut klar, aber jetzt komme ich noch besser mit meinem Hund klar! :gut:


    lg

    Hallo Riann!


    Habe hier mein Getier sitzen, das zuerst auch nicht so echt mit der Schlepp wollte... ich habs dann nach dem Kosmos Hundeprogramm gemacht, sprich: Wenn dabei ist, jede Sekunde in die Leine zu rennen, sofort umdrehen und in andere Richtung gehen bis er auf deiner Höhe ist. Kann gut sein, dass man erstmal tagelang nicht weiter als 100 m kommt :headbash: Das Programm empfiehlt auch erstmal nur ne kurze Schlepp. ich habe mit 5m angefangen, bei deinem Exemplar dürften schon 3m reichen?
    Naja, alles in allem ging das aber nicht so richtig voran.... Da wir noch andere Baustellen haben, gönnen wir uns seit einiger Zeit ne super Trainerin. Für sie gehören Schlepp und Handfütterung - zumindest für einige Zeit und je nach Hund - zusammen. Deshalb bekommt der geliebet Hund nur noch Futter auf ein erfolgreiches "Komm". Und zwar nur das "Komm", alles andere wird verbal belohnt, weil wir zunächst diesen Befehl "eintrainieren". Knut ist auch einer, der nicht/kaum auf Futter reagiert und seine ehem. Straßenhundfreiheit lieber zurück gewinnt als Leberwurst zu fressen.Aber es klappt jetzt sehr gut, muss ich sagen.


    Klar, dass dieser Schritt für deinen Gassikumpel noch zu weit ist, auf "Komm" belohnt zu werden. Außerdem würde ich Handfütterung nie mehr ohne prof. Anleitung machen, da ich es in vielen kleinen Details falsch gemacht hatte. Deshalb mein Vorschlag: Vielleicht gibts ne gute Trainerin in der Nähe, die mal für ein, zwei Stunden mit euch SL und Handfütterung einübt, ansonsten telefonisch zur Seite steht?


    Ich drücke die Daumen ;)

    Samojana: Nein, du hättest vor Büffelhautknochen oder was das auf Seite 5/6 waren, warnen sollen. Da waren sich auf einmal viele in dem Thread hier einig, dass DIE im Gegensatz zu Knochen zu Darmverschluss etc. führen. :hilfe:
    Das nächste Mal also die Auswahl der "Knochen", vor denen gewarnt werden muss, besser treffen :headbash:


    Knutis Frauchen (, die Knochen füttert, aber ab besagter Seite nur noch lachen musste...)

    Janosch 2011, fühlst du dich etwa angegriffen, weil die TS was vom noblen Haus etc. schreibt? Das würde zumindest erklären, warum du ihr indirekt "Langeweile" vorwirfst... Jeder definiert unpassende Hundehaltung verschieden. Und aus diesem Grund hat die TS hier nach anderen Meinungen efragt, aber nicht danach, wie man ihre Meinungsbildung beurteilt. Wenn bei dir ein Hund erst sichtbare Wunden zeigen muss, dann schreib das doch einfach so ohne zu behaupten, dass andere, die wie in diesem Fall schlechte Hundehaltung vermuten, sich langweilen.
    Und wenn man den Post noch einmal durchliest: Die TS hat die Situation beschreiben, in der der Hund lebt. Hätte sie nichts vom haus etc. geschrieben, wäre als nächste Frage gekommen "Wie sehen denn so die Verhältnisse aus?"
    Des Weiteren hat sie mit der Beschreibung der HH-Lebenslage auch ihr Gefühl angedeutet, von denen nicht ernst genommen zu werden. Es gibt eben dieses Klischee, und auch immer wieder "Snobs", die so reagieren. (naja, nimmst du sie denn gerade ernst?)


    Man sollte die Trolle von denen trennen, welche ernsthaft etwas erfragen. Und die TS fragt ernsthaft. Trotzdem wird ihre Frage so hingestellt, als ob sie sich grad langweilt und nichts besseres zu tun hat...


    @ TS: Mach es doch anonym, wenn du dich erstmal nicht traust. Schau einfach, wie weit du kommst. Du kannst, wenn nichts hilft, immernoch als Person in Erscheinung treten. oder du beobachtest die Situation des Hundes erstmal länger als zu den Zeiten, zu denen du Gassi gehst etc. ... Vielleicht kannst du auch mal ne Freundin mitnehmen, die ihre Meinung abgeben soll, wenn du dir noch unsicher mit der Einschätzung bist. Ich finds gut, dass du hintern Zaun schaust!



    lg

    Hey!


    Möchte Maanus Tipps betonen, die hätte ich dir auch gegeben. Und den Trainerwechsel sowieso. Was sollte denn aus dem Hund werden, wenn du ihn abgibst? Er wird so bleiben und falls der nächste HH sich auch so ne Trainern holt, wird er das Hindetier auch wieder abgeben?
    Ich denke, er ist es wert, dass man sich ihm ein wenig widmet. Was ich auch noch nicht verstehe: Er solls ich doch gerade bei dir einleben, oder? Ich finde "wegschicken" nicht immer schlecht, aber Wegsperren, jetzt, wo er doch erstmal Vertrauen finden soll? Zudem: Klar, schnappt er! Das bedeutet, dass er als Straßenhund mächtig was gelernt hat und es auch umsetzen kann, ist also seine Kompetenz. Nun liegt es an dir, seine Kompentenzen in die neue Umwelt anzupassen ;)


    Ich hatte auch mal nen besch... Trainer, und habe mich lange nicht dazu durchgerungen, ihn zu wechseln. Jetzt bin ich einfach nur sauer, dass ich nicht vorher nach jemandem gesucht habe, der meinen Hund ernst nimmt.


    liebe Grüße