Beiträge von biewer

    @ cavalier

    Zitat


    Ja, ich habe einen Cavalier King Charles Spaniel
    Rüde, 2 Jahre und 7 Monate alt =)


    Ach, die Rasse finde ich ja auch superschön.



    Vielleicht sieht man sich ja mal :roll: . In Hasbergen war ich bisher noch nicht - jedenfalls nicht mit Hund ;) Aber das wäre ja mal ein neues Ziel. So spezielle Hundetreffs habe ich bisher noch nicht aufgesucht. Ich war zwar mal am Westerberg.....
    Gehst Du mit Deinem in die Hundeschule? Oder kennst Du vielleicht ein nettes Kleinhundetreff?


    LG
    Alex

    Zitat

    und heute beschränkt er sich auf einige Sachen?


    :no: es sind zwar hauptsächlich Hunde (aber längst nicht jeder und ich kann auch keine Gemeinsamkeiten der angebellten Hunde ausmachen. Wenn, dann sind es eher große, aber auch da längst nicht alle), aber auch mal Autos, Sachen, die sich schnell bewegen, Menschen, andere Tiere... Er ist da immer für Überaschungen gut -manchmal bekomme ich die Ursache gar nicht heraus.


    Es ist einfach nur weniger geworden und ich merke es häufig einfach eher.



    Kann meinen anderen Beitrag leider nicht mehr editieren :headbash:
    Was ich noch gemacht habe und mache: ich lasse ihn häufig hinter mir gehen.


    LG und sorry, dass vieles so durcheinander geschrieben ist :gott:
    Alex

    Zitat

    Angefangen hat ja vermutlich alles mit Angstbellen:


    Jein, ich würde eher sagen Stressbellen.


    Zitat


    Dann wäre aber die Frage, 1.) wie ihr denn genau ganz zu Anfang reagiert habt, wenn er irgendwas angebellt hat?
    2.) Wie habt ihr später reagiert? 3.) Wie reagiert ihr jetzt?


    Wir wohnen in einem Neubaugebiet, so dass ziemlich viele Eindrücke auf ihn eingeströmt sind - vorher kannte er wahrsch. nur Garten. Ich bin anfangs mit ihm nur raus, wenn alles ruhig war oder bin rausgefahren. In den ersten Tagen habe ich versucht beruhigend auf ihn einzureden, habe ihn gestreichelt, etc. wie man es halt bei einem kleine Wesen instinktiv macht. Z.T. hat er richtig geschrieen, z.B. bei vorbeifahrenden schnellen Autos.
    Bin dann aber rel. schnell zur HuSchu. Dort waren wir zunächst in der Welpengruppe. Ich sollte mich immer nur am Rande der Gruppe aufhalten und meinen kleinen Kläffer völlig ignorieren. Das hat ER aber ignoriert :/ bzw. er hat vor lauter Aufregung gar nicht gemerkt, dass ich ihn ignoriere. Dann haben wir mit Clicker gearbeitet; immer wenn er auch nur Luft geholt hat "click" + Futter. Das hat aber überhaupt nix gebracht. Frei und bei Kontaktaufnahme hat er sehr an mir geklebt, war dann aber ruhig, aber die Trainerin wollte ihn immer abgesondert bzw. von der Gruppe entfernt lassen, damit er lernt. Dann hatte ich auch noch ein paar Einzelstunden, die aber ähnlich abliefen. Die Aktion mit dem Halti hat mir dann endlich die Augen geöffnet, dass diese HuSchu nix für uns ist. Die Trainerin hat auch dann gesagt, dass sie so einen Hund noch nicht hatte und bei ihm ihre Methode wohl nicht klappt...
    Im Nachhinein bereue ich den Besuch zu tiefst - sein Verhalten ist dadurch eher schlimmer geworden.


    Seitdem habe ich mir gaaanz viel Zeit für ihn genommen und häufig z.B. einfach mal nur an der Straße gesessen, etc. Zu meinen Bekannten habe ich scherzhaft immer gesagt "ich bin nicht die, die mit dem Hund GEHT, sondern die, die mit dem Hund STEHT" :D Habe oft für nur kurze Gänge ewig gebraucht.
    Inzwischen ist er dadurch einfach ruhiger geworden, aber der Weg ist wohl noch seeeehr lang. Wir fallen jedenfalls immer noch überall auf. :ops:
    Wenn ich rechtzeitig mitbekomme, dass er sich aufregt, versuche ich ihn abzulenken, z.B. durch Absitzen lassen. Klappt aber leider nicht immer, dann gehe ich so ruhig und desinteressiert wie möglich aus der Situation raus. Habe es auch schon mit einer Wasserpistole versucht, aber auch das klappt nicht immer zuverlässig. Seit Anfang der Woche bin ich zur reinen Handfütterung übergegangen - momentan bin ich recht begeistert davon. Eigentlich ist er kein guter Fresser, aber es scheint ihm zu gefallen sich sein Futter zu erarbeiten.


    Irgendwann hatte ich nochmal ein Gespräch bei einem anderen Trainer. Das hat mir aber schon im Vorfeld nicht zugesagt und ich bin da jetzt echt auch sehr skeptisch geworden.


    Mein Racker ist übrigens nicht mein erster Hund. Hatte u.a. schonmal einen Terrier aus jahrelanger Anbindehaltung und einen Hovawart-Shepherd-Mix aus dem Tierschutz - die waren zwar auch nicht ohne, aber immer noch um einiges einfacher.


    Aber IRGENDWIE BEKOMMEN WIR DAS SCHON GEMEINSAM HIN - ich leibe den kleinen Wirbelwind über alles.


    Na dann mal her mit den Tipps :hilfe:


    LG
    Alex

    Hallo,
    wir haben auch ein Problem: Mein Yorkie kann sich ganz furchtbar in etwas reinsteigern und reagiert dann mit hysterischem Gebelle und in die Leine springen.
    Eine Hundeschule haben wir damit schon "geschafft". Dort haben wir es zunächst mit Clickertraining und Ignorieren versucht, aber mein Hundi hat gar nicht mitbekommen, dass ich ihn ignoriere. Nach mehreren Wochen hat die Hundetrainerin dann auch beschlossen, dass es bei ihm nix bringt und ihm von jetzt auf gleich ein Halti (ohne zusätzliche Leine !!!) verpasst und ist dann auch recht unwirsch mit ihm umgegangen. Ich habe daraufhindas Training beendet.
    Das war alles im letzten Jahr. Seit dem haben wir schon wirklich gute Fortschritte gemacht, die aber im Vergleich zu meinen bisherigen Hunden nur ziemlich klein sind. Trotzdem bin ich stolz auf unser Fortkommen. Es geht zwar vieeeel langsamer als ich mir das vorgestellt habe, aber es geht voran.
    Als wir ihn bekommen haben war er 5 Monate alt. Er ist aus einer kleinen Zucht und wir hatten bei unseren Besuchen eigentlich einen sehr guten Eindruck von seiner Kinderstube. Im Nachhinein muss man wohl sagen, dass er wahrscheinlich in seiner Prägephase viel zu wenig gesehen / erlebt hat. Als wir ihn bekommen haben hat er anfangs alles (Menschen, Fahrräder, Autos, laute Geräusche, Hunde, aber auch irgendwelche bedrohlich erscheinende Gegenstände / Pflanzen) angebellt. Das Problem war oder ist, dass ich nie genau vorher weiß, ob und worüber er sich aufregen will. Ablenkung geht dann gar nicht mehr. Gehe ich aus der Situation, bellt er eben etwas anderes an, oder sogar mich - er ist dann kaum ansprechbar. Das alles wird immmer weniger, tritt aber immer noch mal auf. Er hat dann auch irgendwie ein gespaltenes Wesen: auf der einen Seite will er unbedingt da hin, auf der anderen Seite hat er auch Angst. Kann er Kontakt aufnehmen, was ja leider nicht immer möglich ist, ist es meistens gut und er hört auf zu bellen.
    Ansonsten ist er ein prima Hund, verträglich mit allen anderen Hunden, ist feundlich verspielt, kann alleine bleiben, hat allerdings sehr viel Ausdauer und enormen Bewegungsdrang,. Freuen tut er sich auch oft übersteigert.
    Wir haben inzwischen auch schon 3 mal Urlaub mit Hund gemacht, wo viele andere Hunde waren, unbekannte Situationen und auch mal ziemlicher Trubel, das war komischerweise eher unproblematisch.


    Da sein Verhalten sich schon so weit gebessert hat und solche Situationen weniger werden, denke ich wir sind auf dem richtigen Weg, aber vielleicht hat trotzdem jemand noch einen Supertipp für uns.
    LG
    Alex

    Hallo,
    bei uns hat es gut gewirkt. Nur eine Zecke hat sich mal verirrt. Mein Hund hat sehr langes Fell und geht auch ins Wasser.
    Ich finde es aber total erschreckend was ihr schreibt. Wir nutzen das Scalibor nämlich auch deswegen, weil wir im Sommer immer irgendwo in Südeuropa unterwegs sind. Und wenn die ich mich da nicht auf die Wirksamkeit verlassen kann wegen der Sandmücken....
    LG
    Alex

    Hallo,
    mein Kleiner hatte das im letzten Winter. Die Übertragung geschieht durch Tröpfchen. D.h. überall wo Dein Hund hinhustet und wo sein Speichel hingelangt sind Erreger. Also möglicherweise auch auf Deiner Kleidung, auf seinem Fell, etc. Ich wäre da sehr vorsichtig.
    laut meinem Tierarzt hilft die normale Impfung gegen Parainfluenza da auch nicht, sondern nur die spezielle nasale Impfung.
    Gute Besserung
    Alex

    Hallo,
    ich bin einfach mal neugierig: Sind Eure Hund so wie Ihr es Euch erträumt habt?


    Bei meinem Wirbelwind hatte ich mir vieles leichter vorgestellt. Er ist ziemlich hyperaktiv und übererregbar, sodass wir in punkto Erziehung viel langsamer vorankommen als geplant. Er ist so völlig anders als unsere bisherigen Hunde waren und ich stoße ganz schön an meine Grenzen. Wir wollten eigentlich einen Hund "für alle Fälle", d.h. einen der überall mit hin geht, zu jedermann aufgeschlossen ist, usw. Jetzt ist es so, dass wir ihn (noch!!!) nicht jeder Situation aussetzten können, da ihn vieles aufregt,... Aber irgendwie ist dadurch, dass er ein bissel schwieriger ist, die Beziehung auch wieder wesentlich enger und wir "arbeiten" viel mehr miteinander.


    Fazit: Er ist eigentlich ganz anders als wir erwartet hatten, aber trotzdem unser absoluter Liebling, auch wenn er mich manchmal ganz schön verzweifeln läßt :lol: :???:


    LG
    Alex

    vielen Dank für Eure Antworten. Das mit dem Verstecken oder in die andere Richtung laufen mache ich zwischendurch auch immer wieder. In fremder Umgebung klappt das auch prima. Und wenn wir im Dunklen unterwegs sind, ist er auch sehr anhänglich.
    Sobald ich das richtige Geschirr besorgt habe geht es jedenfalls auf alle Fälle mit dem Schleppleinentrainig los.
    Und das Kommando "Warte" stelle ich auch wohl mal auf den Plan, obwohl ich mir das bei meinem quirligen Fellknäul sehr schwierig vorstelle. Habe schon Probleme beim "Bleib" wenn er Platz macht.



    Noch etwas: Was haltet ihr denn von Handfütterung in meinem Fall. Mein Hund ist aber leider überhaupt nicht verfressen. Selbst wenn ich mir ein Hähnchenbrustfilet in die Tasche stecke gibt es für ihn Interessanteres.


    LG
    Alex