Beiträge von redborder

    :ops: sind Frauen wirklich soooo entsetzlich einfach zu durchschauen?


    Und so ein Cutting Pferd wäre in der Tat eine feine Sache.


    Danke für Deine wundervollen Geschichten, damit fängt der Tag viel besser an.


    Erster Fan, Sanny

    Einfach traumhaft atemberaubend!
    Nun weiß ich auch, wer mal eben im Vorübergehen die Drehbücher für die James Bond Filme schreibt.
    Ich hätte es ahnen müssen!
    Für Fargo hast Du sicher auch die Vorlage geliefert, hm?


    Mein Ganove.

    Zitat


    Ähmmm und noch ne Frage, wie macht ihr das mit dem Fokus bei mehreren Hunden/Personen?


    Puuuh, jetzt wirds kompliziert:
    Aaaalso: kommt drauf an, in welchen Ebenen sich die Personen, Tiere befinden:
    sind die alle in einer Reihe- also in einer Ebene, dann musst Du weiter nichts beachten und kannst Dich mit
    Deiner Blendenzahl austoben: will sagen: da kannste wählen, was Du magst.


    Sind die Objekte nicht in einer Ebene, also hintereinander, dann brauchst Du mehr Schärfe in der Tiefe.
    Und die erreichst Du, in dem Du die Blende weiter schließt. Wieviel das sein wird, hängt von Deinem Objektiv ab.
    Schließt man die Blende, muss man bei gleichen Lichtverhältnissen wieder mit einer längeren Belichtung und/oder mit einer höheren Empfindlichkeit (ISO) dagegengehen.


    Zoe, Alina hatte das hier schon mal angedeutet:

    Zitat

    Die Blende = umso kleiner die Blendenzahl (also zum Beispiel 3,5f) umso weiter geöffnet ist die Blende und umso mehr Licht fällt auf den Sensor; Umso weiter Du die Blende geöffnet hast, umso weniger Schärfentiefe hast Du im Bild (wie bei Portraits halt, dass Du das Bild freistellen kannst, also Vordergrund scharf, Hintergrund unscharf). Das heißt, wenn Du die Blende weiter schließt (= höhere f-Zahl) hast Du einen größeren Bereich der scharf ist und das Bild wird dunkler.

    Zitat

    Nö die lösch ich immer..
    Also lange Belichtungszeit, kleine ISO - kurze Belichtungszeit, hohe ISO?
    Kann man das so pauschal sagen? Für den Nichtswisser?



    Nein, das kann man so nicht sagen. Es kommt auf die Lichtverhältnisse an, die Du zum Fotografieren zur
    Verfügung hast:
    Beispiel (bei einer angenommenen Offenblende= "kleineste" Blendenzahl= größte Blendenöffnung= 3,5)
    -Du willst in einem Raum fotografieren, ohne Blitz, Licht brennt dort:
    vermutlich wirst Du folgendes brauchen, um auf dem Bild etwas zu erkennen:
    Blende 3,5 (also ganz offen), Belichtung: 1/8 (also gaaaanz lang) ISO: 3000 (also gaaaanz hoch und damit empfindlich: macht auch leider das unangenehme Verrauschen eines Bildes) Reicht für unbewegte Objekte.
    Den Wellensittich im Flug wirst Du damit wegen der langen Belichtungszeit nicht hinbekommen. Wahrscheinlich siehst Du nur noch einen grünen Streifen durchs Bild huschen....



    -Der selbe Raum, aber diesmal scheint die Sonne hinein:
    Blende 3,5, Belichtung 1/250, ISO: 1000 Immer noch relativ lange Belichtung, die ISO kannst Du etwas herunternehmen, die Blende muss wohl offen bleiben
    Der Wellensittich wird noch auf dem Bild zu sehen sein, aber sicher unscharf.


    -Du willst draußen fotografieren, tolle Sonne, nicht zu gleisend, keine Wolke am Himmel:
    Blende 7,5 (also bereits etwas geschlossen), Belichtung: 1/1250 (also sehr kurz) ISO: 100 (also niedrig und damit
    unempfindlich, kein Bildrauschen) Reicht für bewegte Objekte, wie z.B. den Bussard im Flug oder den rennenden Hund.



    Du siehst, die Parameter ändern sich ALLE mit unterschiedlichen Lichtverhältnissen, man muss alle Werte im Ganzen betrachten: Lichtverhältnisse, Blende, Belichtung, Empfindlichkeit und letztlich WAS man ablichten will.


    Eine Kamera ist eben auch nur eine "Maschine" die der Physik folgen muss: ich kann es kaum möglich machen, einen schnellen Hund gestochen scharf in der Dämmerung zu fotografieren und eine hohe Bildqualität dabei zu erwarten. Die Grenzen sind dann einfach irgendwann erreicht.


    Hier mal was zur ISO:
    http://www.kompendium-digitalf…/iso-empfindlichkeit.html


    Sanny