Beiträge von IngoK

    mal sehen, was ich zusammen bekomme:



    Schokolade und Kakao (je dunkler, je mehr Theobromin, umso giftiger)
    Weintrauben und Rosinen
    Kaffee
    Knoblauch
    Zwiebeln
    Macadamia
    Avocado (ausser nachweislich Perseinfreie Sorten)
    Muskatnuss
    Nikotin
    Steinobstkerne (Blausäure)
    Rohes Schweinefleisch (nicht wirklich giftig, aber viel zu häufig Überträger des Aujetzki Virus)
    Rohe Kartoffeln, Bohnen, Auberginen


    Generell gilt wie immer, dass dei Dosis das Gift macht. Kein Hund fällt wegen einer Prise Muskatnuss tot um- wohl aber, wenn er eine halbe Muskatnuss stiebitzt.



    Auch nicht empfehlenswert: Salz, Rohe Eier (Avidin, bindet Biotin(Vitamin H)
    Milch und nicht fermentierte Milchprodulte (laktoseinduzierte osmotische Durchfälle)
    Butter (Viele kurzkettige Fettsäuren, die Hunde kaum verdauen können. Kann u.U zu Erbrechen führen)


    Viele Grüße


    Ingo

    Hallo zusammen,


    ich hätt da mal ein Problem....
    Fangen wir mit einer kurzen Vorgeschichte an: Hund seit 7 Monaten bei uns. Mallorquinischer Strassenköter, >5Jahre alt, 43cm, 9,7kg. Kastrierter Rüde. Diverse Futterunverträglichkeiten, Neigung zu Hotspots, Sensibelchen, Leinenpöbler, Kläffer, lieb.
    An den diversen genannten Problemen arbeiten wir - mit wechselndem Erfolg.
    Nun kam aber ein neues hinzu, was uns ziemlich belastet.
    Anfangs schlief der Hund im Körbchen in einem abgesperrten gefliesten Teil des Hauses - wegen fraglicher Stubenreinheit. Dann zog er samt Körbchen ins Wohnzimmer (Erdgeschoss) um und alle Türen (3 Ebenen plus Keller) standen immer offen.
    Nach drei Monaten beschloss er, im Zimmer unserer Tochter (9 und hatte sich jahrelang soooooo einen
    Hund gewünscht) zu schlafen. Da die sehr darauf bestand haben wir es ihm erlaubt. Er wacht nachts schon immer einmal auf und wechselt dabei den Schlafplatz. Meist ging er dann vom Tochterzimmer eben doch ins Körbchen.
    Ab und an aber auch ein Stockwerk höher in Schlafzimmer. Meist habe ich ihn dann heruntergeschickt, manchmal aber auch nichts mitbekommen, so dass er durchaus schon halbe Nächte im Schlafzimmer auf dem Boden verbracht hat.
    Nun gab es letzte Woche nachts mehrfach heftige Gewitter und wir lernten, dass unser Hund davor Riesenangst hat. Er war völlig überdreht, hat abwechselnd hyperventiliert und die Luft angehalten, gefiept, ist ständig hin und her gerannt.
    Einmal haben wir ihn daher zu uns ins Bett gelassen. Da blieb er aber hektisch und beruhigte sich nicht. Ich bin dann mit ihm ins Gästezimmer umgezogen, wo er mit mir auf dem Sofa langsam zur Ruhe kam. Das hatten wir dreimal und seitdem ist er nachts völlig durch den Wind. Er will immer ins Schlafzimmer und dort ins Bett. ist die Tür zu, läuft er stundenlang fiepend durchs Haus und kläfft auch ab und an (Anzeigegefahr durch wenig wohlwollende Nachbarn!). Wir machen dann die Schlafzimmertür zu. Sonst ist alles offen, auch ins Zimmer unserer Tochter kann er. Aber er rennt trotzdem stundenlang fiepend durchs Haus. In einer Nacht bin ich runtergegangen, um ihn zu beruhigen und habe ihm ein duftendes Kleidungsstück gegeben. Er war völlig überdreht und wollte spielen, aber zur Ruhe kam er nicht. Licht an half auch nicht. Auch beruhigende Worte seitens der eigentlich selber schlafen sollenden Papageien bringen ihn nicht runter - und die waren beim Beruhigen unserer schreienden Kinder manchmal ganz gut und zumindest sind es Familienmitglieder, die er kennt und die ihn in Menschnsprache anreden.
    Morgens finden wir ihn dann brav im Körbchen und er steht nicht mal auf, um uns zu begrüßen. Tags ist er dann im Haus ganz normal. Bleibt auch mehrere Stunden alleine, tappt auch nicht inm Haus dauern hinterher. Momentan achten wir auch sehr darauf, dass tags immer mal geschlossene Türen zwischen ihm und uns sind. Stört ihn nicht weiter. Manchmal legt er sich dann vor die Tür, manchmal nicht. Nie fiept oder kläfft er dann.
    Allein eine Sache ist komisch: Manchmal lässt er sich nicht ins Körbchen schicken, scheint regelrecht Angst davor zu haben. Manchmal weider geht er brav dort hin.
    Draussen ist er allerdings auch tags merklich anders. Der Jagdtrieb ist stark wie nie und daher ist er momentan wieder zu 100% an der Schlepp. Er traut sich nicht, manche Wege zu betreten, obwohl da nie etwas passiert ist. Flugzeuggeräusche erschrecken ihn auf einmal und die Leinenpöbelei ist schlimmer den je.
    Von Tonkonserve abgespielte Gewittergeräusche lasen ihn im übrigen völlig kalt.
    Soweit die Schilderung, sorry, etwas lang.
    Meine Frau ist mit den Nerven ziemlich am Ende und muss oft weinen, wenn der Hund spät nachts seit Stunden keine Ruhe gibt. Mit unserer Hundeschule reden wir beim nächsten Termin über das Problem.
    Aber vielleicht hat ja der eine oder andere von euch auch schon Ideen oder Tipps.
    Dauerhaft kann das jedenfalls so nicht weitergehen.


    Viele Grüße


    Ingo

    Ich kannte mal einen neurotischen Pinschermix namens Shakespeare und einen Dackelmix namens Bleibda (Bleibda, komm her!! ....nettes Kommando).


    Viele Grüße


    Ingo

    Ach ja...zu schnell dei Antwortpostings überlesen -mea culpa. Aber 1 Woche, jeden Tag 7-10 Fische tot, macht 49-70 Fische. Das war schon ein ordentlicher Besatz für ein 200 L Beckchen. Anfangs wurde gesagt, schwach besetzt.
    Es wäre für einen Neuanfang aber trotzdem sinnvoll, herauszubekommen, ob herausfindbar was im argen lag.
    Nicht, dass nochmal...



    Viele Grüße


    Ingo

    Um Dir helfen zu können, brauch ich erstmal ein paar Antworten:
    Wie hoch ist das Becken? Wie besetzt? Was und wie oft und wieviel fütterst Du? Welche Pflanzen sind in welcher Dichte drin? Nitrat, Nitrit und Phosphatwerte? Welche Wassertemperatur und welche Beleuchtung (Typ, Wattstärke, Farbtemperatur, Beleuchtungsdauer)?
    Düngst Du? Wenn ja, womit und wie? Bringst Du CO2 ein?
    Was für einen Filter verwendest Du , mit welcher Bestückung? Wie oft reinigst Du den und vor allem wie?
    Was für einen Bodengrund in welcher Höhe hast du eingebracht?
    Nur mit Hilfe dieser Infos kann man Dir mit einiger Sicherheit weiter helfen.


    Als Sofortmassnahme: 2/3 des Wassers wechseln, einen UVC Wasserklärer in den Filterkreislauf einbringen.
    Das dürfte die Symptome abstellen. Aber letztlich musst Du die Ursache finden.


    Viele Grüße


    Ingo

    Ich zeig mal mein aktuelles Desktop Bild.
    Wenn ich mies drauf bin, schau ich drauf und träume mich zurück. Oft hilfts...Das Bild zeigt nur einen kleinen Ausschnitt einer gigantischen Szene: Abendstimmung am Wasserloch mit gut 300 Büffeln, 20 Nilpferden, 40 Elefanten, etlichen Marabus.) Wenn ich es ansehe rieche ich es noch, höre das Grummeln der Nilpferde und der Elefanten und freue mich auf meinen nächsten Afrikaurlaub.


    Viele Grüße


    Ingo

    Zitat

    Nicht abduschen, wenn der Hund komplett nass ist entsteht verdunstungswärme, ist gar nicht angenehm für den Hund.


    Köstlich, Du hast soeben das Energieproblem der Menschheit gelöst. :D
    Leider ist es nur umsetzbar, wenn Du eine Gesetzesänderung in der Physik durchsetzt, was bisher noch keinem gelungen ist.
    Im Ernst: Unabhängig davon wie angenehm oder unangenehm einem Hund abduschen sein kann, entsteht danach natürlich VerdunstungsKÄLTE.


    Mein Hund will derzeit im übrigen nach 10 Uhr morgens auch gar nicht mehr raus und macht nach wenigen hundert Metern in der prallen Sonne schlapp. Auch das morgendliche Joggen mag er derzeit gar nicht und ich bin im Zweifel, ob ich ihn während der Hitzeperiode davon befreien soll oder nicht. Ist eh nur dreimal die Woche und eigentlich abgesehen von Rennerei beim Spielen sein einziger regelmäßiger Sport. Das würe ich ungern sein lassen.
    Wie haltet ihr das als Jogger derzeit mit Euren Hunden? Klar, die Mittagshitze wird gemieden, aber sonst?


    Viele Grüße


    Ingo

    Was Preis/Leistung angeht, habe ich im Volierenbau beste Erfahrungen mit Herrn Ebers:
    http://www.volieren-kaefigbau.de/angebote-volieren/



    Hier zB die Wohnzimmerunterkunft unserer Grauen (200 x 100 x255 cm), die Herr Ebers angefertigt hat.




    Für kleinere bis mittelgroße Untebringungen ist auch die Alternative Terrarium zu überdenken. Das hat den Vorteil, dass durch die Scheiben keine Sichtbehinderung besteht und normalerweise keinerlei Dreck nach aussen gelangt.
    Nachteile: Manche Vögel müssen es erst lernen, die Scheiben zu erkennen (also erstmal nen Vorhang vor) und die Anbringung der Sitzäste erfordert mehr Hirnschmalz.
    Unsere Kanaris sind aber winters seit langem so untergebracht und das ganze funktioniert sehr gut.
    Der Terrarienbauer meines Vertrauens (günstig und sehr gut) :
    http://www.terrarienbauhohls.de/


    Man kann aber Volieren und Terrarien auch gut selber bauen. Kostet halt Zeit und etwas Geschick.


    Viele Grüße


    Ingo



    P.S.: auch die Ziegen würden sich bedanken, wenn sie NUR vertikal fliegen könnten

    Hallo zusammen,


    ich möchte noch auf etwas aufmerksam machen, das bisher nicht erwähnt wurde: Die eingangs erwähnte Voliere wird leider in dieser Form häufig angeboten, eignet sich aber absolut nicht zur Unterbingung von Vögeln, welcher Art auch immer (Als zeitweiliger Gartenaufenthalt für manche Chamäleonarten oder mit mehreren Zwischenböden und guter Strukturierung als Bilch- oder Rattenkäfig ist sie dagegen einsetzbar).
    Kein Vogel fliegt gerne steil nach oben oder unten. Das tun sie nur, wenn unvermeidbar oder aus Angst. Sind jakeine Hubschrauber. Horizontale Flugstrecken sind vogelgerechter und auch für die kleinsten und flugfaulsten Vögel mit viel Freiflug ausserhalb des Käfigs ist ein Meter hier in Minimum.
    Anhand dessen, was ich sonst hier gelesen habe, würde ich Euch ein Pärchen Aymarasittiche, Katharinasittiche oder auch eine Sperlingspapageienart empfehlen.
    Aber nur in einer artgerechten Voliere. Das eingangs genannte Ding gehört auf den Sperrmüll oder in Terrarianerhände.


    Viele Grüße


    Ingo

    Und übrigens: "natürlich" ist eine so hohe Dichte von Raubtierhinterlassenschaften, wie sie entlang viel benutzter Spazierwege trotz der vorbildlichen Häufchenmitnehmer leider gang und gäbe ist, nirgendwo auf der Welt.
    Nichtmal in der afrikanischen Savanne, lediglich in Robbenkoloniern gibt es ähnliches. Doch da kommt wenigstens alle paar Stunden die große Wasserspülung..
    Im Einzelfall kann das liegenbleiben von Hundekot durchaus hygienisch relevant werden und zwar für Wild- wie Haustiere und auch den menschlichen Nutzer von Feldfrüchten welcher Art auch immer.
    Für die Hunde selber ist es sowieso die perfekte "Hilfe", um Parasiten und Pathogene auszutauschen.


    Viele Grüße


    Ingo