Beiträge von IngoK

    Wir wohnen auf dem Land und es gibt eine hohe Hundedichte. Es ist für mich durchaus störend, dass überall am Wegesrand Hundekot liegt und dass man durch keine Wiese gehen kann, ohne sowas am Absatz kleben zu haben.
    Für spielnde Kinder ist das auch nicht gerade toll.....
    Da möchte ich definitiv nicht auch noch zu beitragen und wir sammeln daher wirklich JEDES Häufchen auf.
    Das ist doch ein absolut zu vertretender Aufwand (mangels öffentlicher Mülleimer müssen wir das mit nach Hause nehmen, aber bitte: Auch das geht, steckt man halt solange ein) und wenn es alle, wirklich ALLE täten, wären die Wege in der Tat sauberer, die Wurmübertragungswege zwischen Hunden erschwert und der Ruf der Hundehalter in der Öffentlichkeit garantiert ein besserer.
    Ich verstehe daher absolut nicht, warum man das unterlassen kann oder sollte.
    Ausnahmen lasse ich nicht gelten. Nur zu leicht wird aus einer Ausnahme die Regel.
    Der Gipfel ist bei uns übrigens eine ältere Dame mit altem Hund, der jedesmal nach dem Lösen den Popo abgewischt bekommt. Kot ebenso wie Putztuch werden einfach liegen gelassen.
    Das muss doch wirklich nicht sein.


    Viele Grüße



    Ingo

    Na dann viel Erfolg.
    Eine Garantie gibt es aber nicht. Unser Hund wurde nach dem Einfangen vom Tierschutz kastriert, zeigt aber trotzdem auch heute noch, ca 1 Jahr nach der Kastra, heissestes Interesse an der Damenwelt inklusive Aufreitversuchen auch bei nicht heissen Hündinnen. Ist eine heisse in der Nähe, ist seine Nase nicht vom Boden zu bekommen.
    Bei Rüden überschätzt er seine Größe gewaltig und meint, immer Boss sein zu müssen. Ordnet sich ihm einer unter, ist er die Freundlichkeit in Person, wenn nicht, ein arger Stänkerer, vor allem gegen Größere-nicht ganz einfach und wir arbeiten sehr dran, ihn da etwas verträglicher zu bekommen.
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    Wir wissen allerdings natürlich nicht, wie er vor der Kastration drauf war, aber in meinen Augen benimmmt er sich doch auch heute noch sehr wie ein intakter Rüde.



    Viele Grüße


    Ingo

    Ach ja...und Toto redet. Immer, wenn er positiv erregt ist, gibt er mit Ausdauer langezogene Vokale in tiefer Tonlage von sich, die durch einzelne Konsonanten unterbrochen werden. Es ist ein Spass, vor allem für die Kids, da was reinzuinterpretieren. Manchmal klingt es wie Mama, manchmal wie Hunger, manchmal wie Ah ja oder auch wie ein gemurmelter Satz.



    Viele Grüße


    Ingo

    Wenn wir vom Spaziergang nach Hause kommen, kann ich bei unserem Hund mit kurzem Klatschen den Turbo anschalten. Aber richtig.
    Er dreht dann für eine Minute auf 180 und düst voll Speed (und er ist dorfschnellster Hund) quer durch das Wohnzimmer und hin und her. Köstlich ist es vor allem, den Start zu beobachten. Er dreht so auf, dass die Pfoten auf dem glatten Flurboden erstmal mehrfach im "Leerlauf" aufschlagen, bevor die Aktivität auch endlich in Vortrieb umgesetzt wird. Dann kann man dem Zottel nur merh mit Mühe mit den Augen folgen. Er nimmt zB enge Kurven auch, indem ser mit den Füssen seitlich an dei Wand springt um sich abzustossen. So verliert ers selbst bei Spitzkehren kaum Tempo. Sehr beeindruckend.
    Nach 1 Minute oder auf Zuruf ist das dann vorbei.
    Macht er auch nach anstrengenden Spaziergängen ode rnach dem Joggen. Warum er das Klatschen als Signal dafür empfindet? Keine Ahnung. Scheint ihm großen Spass zumachen und ist sehr lustig anzuschauen.
    Der Papageienboss kommentiert das übrigens gerne mit einem irritierten "spinnst Du?" oder "ruhig, RUHIG!"
    Was anderes, eigentlich keine Macke, aber von einem spanischen Strassenköter hätte ich das so nicht erwartet: Sein Körbchen steht in ruhiger Wohnzimmerecke, grenzt aber an ein großes Paludarium.
    Wenn da nachts ein Krötenmann anfängt zu quaken, kann Hundi nicht mehr im Körbchen schlafen, sondern verzieht sich in eines der Kinderzimmer.


    Viele Grüße


    Ingo

    Das ist ein endloses Thema und es bringt nichts, auf Begrifflichkeiten herumzuhacken.
    So eine Beziehung ist nunmal komplex und Dominanz hat vielerlei Aspekte, die wir auch verstehen können, ohne uns um die genaue Definition des Wortes zu zanken. Am eindeutigsten ist die Sachlage zu verstehen, wenn der Dominanz auch Akzeptanz entgegensteht.
    Du verbietest zB Deinem Hund, die Wurst aufzuheben und er tut es nicht. Klare Situation. du gibst den Ton an und dein Hund akzeptiert das.
    Dann gibt es auch Dominanz ohne Akzeptanz. Du zwingst Deinen Hund, in Deiner Nähe zu bleiben, weil Du die Leine in der Hand hältst. Wäre dem nicht so, wäre er vielleicht andernorts unterwegs.
    Auch ist eine auf Dominanz basierende Rangfolge nicht automatisch in allen Situationen gültig. In vielen Sozialgemeinschaften gibt es Gelegenheiten, wo in anderen Situationen submissive Gruppenmitglieder den Ton angeben, weil sie eben zB "Experten" für ein besonderes Problem sind oder in Spezialfällen soviel stärker motiviert sind, als der eigentliche Boss dass sie diesen dann dominieren können.
    Viele Hunden halten Menschen zB, anthropomorph gesagt, für was das jagdliche angeht ziemliche Deppen und meinen, sie müssten hier die Führung übernehmen -sonst tu das ja keiner. Zumal der Mensch ihnen kaum einmal beweist, dass er es im Sinne des Hundes jagdlich besser drauf hat. Das heisst nicht, dass solche Hunde generell dominant sind, nur in dieser Situation eben, sehen sie sich oben.
    So gibt es viele Aspekte einer Beziehung und wer wen dominiert kann von Situation zu Situation durchaus unterschiedlich ausfallen.


    Viele Grüße


    Ingo

    Unser Hund empfindet es als Zumutung vor 7 uhr 30 und nach 19 Uhr 30 einen Fuss vor die Tür setzen zu müssen.
    Da wir auch an Wochenenden früher auf sind, gilt das für uns als Langschläfer.


    Viele Grüße


    Ingo

    Geht mir auch so. Man kommt schlapp von der Arbeit heim und will sich eigentlich nur auf Sofa hauen, muss aber erst noch eine ordentliche Runde mit dem Hund gehen.
    Danach ist man viel zu fit fürs Sofa. Wetterunabhängig!
    Insofern sollte man vor dem unverzichtbaren nacharbeitlichen Ausgang nicht allzuviel Angst haben. Letztlich tuts gut!
    Und die frische Luft ist das wichtige dabei. Den Indoor Zoo zu versorgen macht mich keineswegs ähnlich munter -höchstens, wenn ich dabei unerwartet mal ein selteneres Gelege finde.


    Viele Grüße


    Ingo

    Wir gehen täglich 2 kleinere (20-35 min) und zwei größere (45-90 min) Runden.
    Dreimal die Woche wird mit Hund gejogged.
    Das meiste der Tagesgänge erledigt meine bessere Häfte, da ich ca 10-12 Stunden am Tag, sie aber nur sechs Stunden die Woche arbeitet. Abends und am Wochenende bin ich aber dran.
    Morgens gehen wir das erste Mal um 7 Uhr 30 und abends das letzte mal um 19 Uhr 30.
    Bei der Hundanschaffung war eigentlich geplant, morgens das erste mal um 5 Uhr 45 (dann hätte ich das noch erledigen können) und abends das letzte mal um 22 Uhr 30 zu gehen. Hundi meint aber mit Nachdruck, das wäre eine Zumutung und er bräuche seinen Schlaf, darum die lange Nachtpause. Pinkeltechnisch kann er problemlos so lange und länger durchhalten.
    Als gebürtiger Mallorquiner ist er im übrigen ein Schönwetterhund. Bei Regen muss man ihn rausschieben und sein Gesichtsausdruck dabei ist äusserst mitleidserregend.


    Viele Grüße


    Ingo

    Nen BMW 5er Touring (damit toppe ich die soeben genannten 190 PS noch etwas :D ) und ne A Klasse. Hundi (Mischling, 43 cm) fährt aber in beiden stets angeschnallt auf dem Rücksitz mit. Im Kofferaum mag ers gar nicht- obwohl der im Kombi nun wirklich groß genug ist.
    Dazu noch eine Hoda CB seven fifty.....aber auf dem Motorrad fährt der Hund natürlich nicht mit.
    Dafür im Wohnwagen, den wir aber nur noch selten ausführen. Immerhin gehts diesen Sommer damit in die Bretagne. Fernreisepause.


    Viele Grüße


    Ingo