Schaust du mal, was ich für Hunde habe? Ich finde kürzere (!) Schnauzen sogar deutlich hübscher als lange. Aber es darf den Hund nicht einschränken. Und da hört der persönliche Geschmack auf. Die Schnauze meiner Hündin ist mir bereits zu kurz, ist aber auch ein Tierschutzhund. Wegen meinem persönlichen Empfinden, dürfen meine Hunde nicht leiden.
Und da hast gerade selbst wieder den Beweis erbracht, dass Halter solcher Hunde, die Probleme nicht einsehen und Schönreden...ab hier bin ich aber raus. Es bringt nämlich nichts gegen die Wand zu reden.
Beiträge von Atrevido
-
-
das daala ne ehemalige vermehrerhündin und wild gezüchtet ist, weisst du aber schon?
komischerweise geht diese qualzucht auf normale 2 std. spaziergänge mit, trotz ihrer guten 10 jahre :)und oskar ist weder übergewichtig noch hat er eine extrem kurze nase.
aber du wie viele andere kannst es anhand der bilder natürlich besser beurteilen

Nein das wusste ich zugegebener Maßen nicht. Aber sie ist immer noch etrem übergewichtig und das kann dir auch jeder bestätigen.
Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Externer Inhalt abload.deInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Und das nennst du keinen extrem kurzen Fang? Natürlich es gebt bestimmt noch EB's nicht noch weniger Schnauze haben...

-
Richtig, jeder Veterinär wird dir das bestätigen können. Als ich das erste Mal wegen den Herzproblemen (wussten wir ja damals auch noch nicht) meines Großen beim Doc war, wurden auch als erstes die Atemwege auf links gedreht. Er ist zwar kein Extrem, aber auch schon eine Plattnase. Das Herz wurde erst gecheckt, als klar war, dass es die Atemwege nicht sind. Augenmerk lag also sofort auf einen Problem, was eigentlich nur die wenigstens haben sollen?
Auf unseren Spaziergängen treffen wir auch fast ausnahmslos röchelnde Plattnasen. Ich bin diesen irgendwann ausgewichen, weil meiner mit den Atemgeräuschen nicht klar kam und extrem schnell gereizt war, sonst ist er bei jedem Hund die Ruhe weg.
@tromba
Wenn ich ehrlich bin, denke ich du erkennst die Problematik deiner/unserer Rassen definitiv nicht. Allein wenn ich mir deine Hunde anschaue...extrem übergewichtig und nahezu keine Nase vorhanden, bekomme ich das Grauen. Und dann schreibst du hier, wie fit sie sind... -
Bei uns gabs:
1 neue Leiderleine
diverse Öle
6kg eines neuen Trockenfutters
30 Dosen Nassfutter
je Hund eine Jacke
die Lütte bekommt noch ein Shirt
neuer Napfständer
für's Fahrradtraining eine Fahrradstange
Gemüseflcoken/SpirulinaUnd Samstag gehts zur Messe...ohoh
-
Damit ist gemeint, das diese Hunde ihre Bauchatmung grundsätzlich stärker einsetzen müssen, um überhaupt genug Luft durch die engen Atemwege zu ziehen. Das sieht man aber meist nur, wenn man es nicht "gewohnt" ist, nur die eigenen zu sehen - die Hunde ziehen in der Lendengegend stärker an. Oft haben diese Hunde dann auch einen richtigen Muskelstrang unterhalb der Rippenbögen - bei den schlanken Exemplaren kann man das gut sehen.
Ich bin viele Hunde gewöhnt, aber meine natürlich am meisten. Den Großen habe ich wegen Herzproblemen immer genau im Auge, da sich die Atmung da verändert, wenn es ihm schlechter geht. Und ich muss sagen, dass habe ich wirklich bei beiden noch nicht beobachten können.
Werde künftig nochmal genauer darauf achten, danke für den interessanten Hinweis. -
Es ist eben nicht so einfach. Das Wesen gehört nunmal zur Rasse.
Und grade bei den Plattnasen hast du zwar optisch ganz schnell einen "Erfolg", aber innen im Körper dauert das deutlich länger. Am Ende hat man dann eine Rasse die zwar noch annähernd aussieht wie sie sollte, aber das Wesen nicht mehr da ist.
Damit hat man die Rasse dann völlig kaputtgemacht.DAS ist die Argumentation, wo ich auch verdammt wütend werde! Das Wesen darf nicht wichtiger als die Gesundheit sein! Es müssen in kranke Rassen einfach eingekruezt werden um sie zu verbessern. Und ich bin heilfroh, dass es teilweise gemacht wird. Dann setzt sich durch ein paar Generation eben auch teils ein anderes Wesen ein. Na und?! Wenn die Gesundheit erstmal wiederhergestellt ist, kann dann immer noch unter Beachtung der Gesundheit auf bestimmte Wesensmerkmale gezüchtet werden. Und man den einzukreuzenden Rassen und natürlich bei den einzelnen Individuen, sollte man schon gucken, dass sie der gesundzuerhaltenden Rasse ähnlich sind.
Es sind einfach keine genetischen Anlagen für normale Nasen und Kopfformen mehr da! Da ist nix mehr zum "Längerzüchten" zu finden! Deshalb hat man ja JRT mit reingenommen, um die "Langnasigkeit" wieder im genetischen Pool zu haben. Aaaaaber : da schreien halt alle auf, weil das nicht mehr reinrassig ist! Ist ja jetzt ein Mischling... das aber irgendwann mal alle Rassen so entstanden sind und eigentlich nicht zum Stillstand kommen sollten, wird vergessen, ja - einfach unterschlagen.
In der heutigen Zeit, in der ich auch gentechnisch so viele Möglichkeiten und auch das Wissen!! habe, ein Armutszeugnis!
Solange die großen Verbände - allen voran FCI und VDH sich nicht dahingehend öffnen, werden Retromops und Co. eine Ausnahme bleiben.
Die Folgen der planlosen "DesignerHundeErzeugung" können wir doch noch gar nicht übersehen! Beim Labradoodle z.B. ist die ursprüngliche Idee jedenfalls komplett untergegangen...Danke, da stimme ich dir voll udn ganz zu. Erst durch städniges Kreuzen verschiedener Hunde sind unsere heutigen Rassen erst entstanden. Genau so muss jetzt weiter gemacht zu werden, um sie zu retten!
-
Worauf man auch mal achten kann: wie wieviel Bauchdecke bewegt sich bei der Atmung? Kann man gut im Freilauf zu anderen Hunden vergleichen. Gerade bei den Bullys kann man das sehr schön sehen (es sei denn sie sind extrem fett ...). Häufig gibt es eine deutliche abdominale Betonung - es sieht so aus, als ob sie regelrecht nach Luft ziehen. Diese Hunde müssen erstmal keinen kranken Eindruck machen, trotzdem zeigen sie ein Symptom, dass man bei normalen Hunden als ernstzunehmendes Warnsignal deuten würde.
Diese unnatürlich arbeitende Bauchdecke hab ich bisher bei allen extrem Brachycephalen beobachtet, die ich mir in letzter Zeit kritisch angeschaut habe. Ein Kompensationsmechanismus.
Man sollte sich bei der Betrachtung eines Hundes auch nicht sagen "der atmet ja gut für einen Brachycephalen" sondern "ist diese Atmung ok für einen Hund?"Könnt ihr mir mal genau sagen, was ihr damit meint? Ich habe 2 brachycephale Hunde zu Hause, gehöre aber nicht zu den Schönredern
Bin mir aber gerade nicht sicher, was ihr damit meint. Das der Bauch sich bei der Atmung mitbewegt? Falls das, haben das meine beiden auf jeden Fall, nach dem Toben oder anderer erhöhter Anstrengung. Habe das aber nach eben dieser, auch schon bei vielen anderen Hunden gesehen. Und ich selber atme nach längerer Anstrengung auch "durch den Bauch". Oder habe ich euch da flasch verstanden? -
Ich habe hier auch von niemanden gelesen, dass die "Plattnasen" aussterben sollen. Sondern das intensiver an der Gesunderhaltung gearbeitet werden und ein umdenken bei den Käufern stattfinden muss !
-
Nein!
SHP + TW alle 3 Jahre. alles andere weg lassen :)
So machen wir das auch. Es sei denn, der Hund hat ein gewisses Alter erreicht, wo ich ihn keine Impfung mehr zumuten möchte.
-
Diesen Kilometer den die Hunde zurücklegen müssen, müssen sie innerhalb von (ich meine es waren) 11 Minuten schaffen. Dabei wird vor der Belastung, direkt danach und nach fünf Minuten Erholungspause der Puls gemessen. Die Hunde die das nicht schaffen bzw zu auffällige (in wie weit genau weiß ich allerdings auch nicht) Werte der Messungen haben, haben den Belastungstest NICHT bestanden, gehen daher NICHT in die Zucht und sind infolge dessen NICHT gesund!
Ich habe den Belastungstest mit meiner FB selbst absolviert. Die Strecke sind wir in neun Minuten gelaufen und die Messungen waren alle drei Male fast identisch. Ich muss ehrlich sagen, dass ich mir den Belastungstest auch schwieriger vorgestellt hatte bzw eine Verschärfung durchaus begrüßen würde! Trotzdem finde ich es gut das dieser Test existiert und für die ZTP abgelegt werden muss. Und auch langsame Verschärfungen werden gemacht, es ist nun so, dass der IKFB nun für die Bullys die Zeit auf standardmäßig neun Minuten runtergesetzt hat.
Zu der Atmung bei Stresssituationen:
Sowas habe ich bei Galileo noch nie mitbekommen. Wobei ich nicht sagen kann ob es daran liegt das er sowas nicht hat, oder einfach weil er noch nie in so einer krassen Situation war. Jedenfalls kenne ich das von ihm nicht.Und nochmal: Eine längere Nase alleine ändert erstmal NICHTS an der Atemproblematik. In dem genannten Beispiel mit dem Mops wäre halt auch mit längerer Nase das Gaumensegel zu lang und die Atmung dadurch schlecht.
Danke für die ausführlichere Beschreibung des Tests, ich wusste es nicht mehr genau.
Selbstverständlich ist es schon mal gut, überhaupt einen Test zu haben, als gar keinen. Aber bitte..wenn ein Hund nicht einen km in so vielen Minuten schafft und/oder danach besorgniserregende Pulswerte hat...dann ist das mehr wie traurig. Der Test muss erheblich angezogen werden, wenn er eine Aussage über "Ausdauer, Gesundheit, Belastung" oder ähnliches treffen soll.
Und natürlich stammen nicht alle Atemprobleme von einer kurzen Schnauze. Aber mit großer Sicherheit die Meisten. Und Hunde mit Schnauze einer gewissen Länge zu züchten, beugt schon mal vielen Problemen vor.