Ich schließe mich der Frage mal an , oder Kroatien wäre auch nett...
Und wie sieht es aus mit Ansteckungskrankheiten für den Hund in den Ländern? Wogegen kann man vorsorgen, was bleibt an Risiko?
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Neues Benutzerkonto erstellenIch schließe mich der Frage mal an , oder Kroatien wäre auch nett...
Und wie sieht es aus mit Ansteckungskrankheiten für den Hund in den Ländern? Wogegen kann man vorsorgen, was bleibt an Risiko?
ZitatAlles anzeigenIch habe schon mal so Tage erlebt das der Hund auf kein Kommando mehr regiert.
Es klappt dann kein Abruf, kein Ruhekommando, kein Aus usw, mehr. Der Hund steht einfach nur da und schaut mich an als wenn ich sie nicht mehr alle hätte.
Dann lein ich den Hund einfach an und mach ihn für den Tag draußen nicht mehr von der Leine.
Den nächsten Tag ist dann wieder alles gut und der Hund hört auf seine Kommandos.
Ich hab mir das immer so erklärt das der Hund einfach mal ein schlechten Tag hat. Oder vielleicht das es auch an mir liegt und ich die Kommandos falsch gebe.
Aber solange es nur für einen Tag ist nehme ich es als Gottgegeben hin und denke mir " dann halt heute nicht".
Schönen Gruß,
Frank
ist bei mir genauso. Ich denk mir dann auch, ok, irgendwas ist anders heute, vielleicht auch ich, Hund absichern und gut ist... Ich würde mir da auch nur Gedanken machen, wenn es öfter vorkommt.
Ansonsten, wenn es bei bestimmten Kommandos auftritt: Überforderung, zu lange nicht geübt, Ablenkung zu groß... Einen Schritt zurück gehen, dann klappt es meist.
ZitatTut mir leid, aber ich verstehe deinen Ton gerade nicht.
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Wenn du meinen Post vor dem letzten gelesen hättest, dann würdest du lesen, dass ich mich auf Lucy_Lou bezogen habe, die eben genau das behauptet hat. Man kauft einen Mischling und bekommt einen kranken Hund. Und das stimmt nicht. Man kann bei einem Rassehund genauso reinfallen.
Aber stimmt, ich kann wahrscheinlich 1 und 1 nicht zusammen zählen und bin im falschen Forum.... Natürlich sind Mischlinge kranker, wenn man einen Rüden mit dominatner Erbkrankheit über ein anderes Tier drüber lässt. Gut, dass wir das klären konnten. Jetzt muss nicht mal ich dumm sterben. Danke.
Ich wollte nur kurz einbringen, dass ich nicht gesagt habe, dass ein Mix automatisch krank oder schlecht sozialisiert ist (siehe Ausgangspost, Lucy ist kerngesund, soweit ich weiß). Ich habe nur gesagt, dass die Wahrscheinlichkeit für einen gesunden, gut sozialisierten Hund bei einem guten Züchter höher ist, als bei einem Mix-Wurf. Bei wievielen Mischlingswürfen wird schon auf die Gesundheit von Eltern/sonstigen Verwandten geschaut? Oft ist auch die Aufzucht deutlich schlechter, als bei einem guten Züchter, muss aber nicht sein. Ich kenne einige Leute, die einen Junghund mit gravierenden Ängsten oder schweren Krankheiten aufgenommen haben. Auch eine Besitzerin eines sehr jagdfreudigen Bracken-Mixes, die sich einen Retriever-Mix mit erwartet wenig Jagdtrieb als Welpe geholt hat.
Und das ist es, was ich meinte: wenn man in etwa weiß, was drin ist und mit den jeweiligen Charaktereigenschaften oder Rassespeziefischen Krankheiten leben kann (die natürlich nicht zwangsläufig auftreten müssen), ist ein Mix-Welpe ok. Wenn man bestimmte Anforderungen an den Charakter hat oder etwas sicherer bezüglich der Gesundheit sein will, sollte man einen älteren Hund oder einen Hund vom seriösen Züchter nehmen...
Bei deinen Übungen war die Ablenkung gering, die Aussicht auf Leckerlie also mehr wert, als die Umgebung zu erkunden.
Den Hund aus "interessanten" Situationen abrufen können, ist eine Mischung aus Konsequenz (Absicherung), ganz viel üben und Motivation. Ob du da eine Hundepfeife benutzt ist völlig schnuppe. Wenn dein Hund lernt, Hundepfeife heißt, ich muss zu Herrchen/Frauchen kommen, aber abgesehen davon, dass ich keine Wahl hab, erwartet mich was ganz tolles, kommt er. Kann auch ein Kommando, was auch immer sein. Hauptsache, der Hund merkt, eine Alternative ist da nicht. Anfangs eventuell über Schleppleine, Hund immer ansprechen, bevor er seine komplette Aufmerksamkeit wem anders schenkt.
Zitat1. Welche sanfte Methode gibt es denn dann für's Leinenführigkeitstraining?
Bei Grisu nach dem Prinzip, sich niemals in die Richtung bewegen, in die der Hund gerade zieht und den Hund in den Himmel loben, wenn er auf korrekter Höhe neben einem läuft. Der Hund hat keinen Grund zu ziehen, wenn das einzige Ergebnis ist, dass die Luft weg bleibt. Man sollte nie vergessen: Hund zieht + er kann sich in die Richtung bewegen in die er gerade zieht, ist ein Erfolgserlebnis. Es ist die Belohnung dafür, dass er zieht, er will irgendwo hin, er zieht, er kommt dahin. Jedesmal, wenn man das durchgehen lässt, bringt man dem Hund aktiv bei zu ziehen! Die meisten Menschen lassen es Welpen durchgehen, damit sie ihr Geschäft erledigen oder weil es ihnen einfach zu aufwendig ist, dieses Prinzip immer anzuwenden. Oder beim älteren Hund: man hat es eilig, lässt es dem Hund dann "Ausnahmsweise" mal durchgehen. Wenn man aber erstmal selbst verinnerlicht hat, dass man dem Hund so beibringt zu ziehen, ihn dafür bestätigt, ist die Konsequenz bei sich selbst schon leichter zu erreichen :^^:
Das hat mal vor einiger Zeit ein anderer User hier geschrieben, ich weiß leider nicht mehr wer, aber es hat mir gefallen. Bei Lucy war ich leider zu Anfang nicht so konsequent wie bei Grisu. Bei ihr habe ich diverse Methoden durchgehabt und es sah jeweils ziemlich genau so aus, wie unten beschrieben, inklusive dem, wie es letztlich funktioniert hat.
"In welchen Situationen zieht dein Hund ? Immer, nur wenn ihr losgeht, unterwegs, wenn er etwas sieht, wenns nach Hause geht, auf dem Weg zur Spielwiese ... ?
Hast du ihn an einer kurzen Leine, läuft er sonst frei, oder an der Schleppleine ?
Hat er überhaupt eine Ahnung, was du von ihm möchtest ? Hunde werden nicht mit dem Wissen geboren, was „Fuß“ heißt, das mußt du ihm schon verständlich erklären. Aus seiner Sicht bist du das Problem, denn du ziehst ja mit gleicher Kraft am anderen Ende ! Bisher hast du ihn ziehen lassen, hast es ihm also ersteinmal angewöhnt. Reines Kommunikationsproblem - du hättest ihn nie ziehen lassen dürfen (bzw. hättest du niemals zurückziehen dürfen, dazu gehören ja immer zwei ) !
Wenn du einfach stehen bleibst, wird dich das nicht weiterbringen (hat es ja auch nicht) ! Aus Hundesicht marschiert ihr los, er rennt fröhlich vor, plötzlich – ohne Grund – bleibst du stehen, er hängt in der Leine und wartet, daß es weiter geht. Irgendwann schaut Hundi sich mal um (was issen nu ?), setzt sich gelangweilt und ratlos hin, da sagt Herrchen doch glatt „Feiner Hund“ und geht weiter !!! Für den Hund hat man einfach einen leichten Schatten, nicht nachzuvollziehen und vollkommen unverständlich ! Was soll er bei der Aktion lernen ?
Richtung wechseln ist so eine Sache, meist wird ja empfohlen zügig nach rechts, links, zurück zugehen, den Hund quasi mitzureißen ! Wer kommt auf solche Ideen ??? Wenn der Hund doch überhaupt keine Ahnung hat, daß er illegalerweise zieht, wie soll er dann dieses unangenehme Rucken verstehen ! Da würd ich auch nicht mehr gerne und freiwillig mitlaufen – frustriert beide nur noch mehr ...
Was viele immer wieder vergessen, Hunde sind hochsoziale Lebewesen, die sich wunderbar verständigen können. Eigentlich reden sie permanent, drücken immer aus, was sie gerade denken – wir müssen ihnen nur zuhören !
Rede mit deinem Hund ! Marschier los, Hund neben dir, klopf an den Oberschenkel und sag „komm mit“, bevor er ins Ende der Leine läuft sprichst du ihn an (mit langsam, oder hierhin, ...), zupf LEICHT an der Leine, nur so, daß er es merkt, wechsel die Richtung, die Straßenseite, geht gezielt auf etwas zu, aber kündige ihm das vorher an ! Sag ein „hier längst“, zupf leicht und bieg ab ... für jeden richtigen Schritt, anschauen, ... loben + auch mal ein Leckerli.
Versuch mal das genaue Gegenteil von dem, was du bisher versucht hast. Kein Zerren an der Leine, kein meckern, kein aufregen. Bleib ruhig, gelassen, sag und zeig ihm deutlich auf was du hinaus willst, konsequent aber gerecht. Alleine schon in einem ernsten, aber dennoch fröhlichen Ton zu reden bewirkt Wunder, gute Laune steckt an und dann läuft Hund doch viel lieber neben Frauchen, als sich auf ein Kräftemessen einzulassen.
Ein Hund der an der Leine zieht schnürt sich selber die Luft ab, das Gehirn wird unterversorgt und schüttet sofort Streßhormone aus, ... der Kreislauf beginnt !"
Eine Decke, die das Gitter vorne abdeckt. Schützt vor Nässe und Wind. Ich mache mal eine Foto, dann ist es vielleicht besser verständlich. Es ist quasi so, das der Stall dadurch von allen Seiten zu ist, bis auf die Öffnung ins Freigehege. Wenn es tagsüber trocken ist, ist die Decke hochgeklappt, so dass frische Luft rein kommt.
Ich habe einen "normalen" Stall (bzw. mehrere), deren Tür in den Offenbereich mündet. Der ist mit einem Netz überdacht, so dass nix passieren kann. Die Kaninchen können rein und raus, wie sie wollen. Im Winter ist mir wichtig, dass der Wind nicht so rein pfeift und die Nässe draußen bleibt, deshalb die Decke vorne über das Gitter (Stall, der von drei Seiten Holz hat, auf einer Gitter, da ist auch die Tür).
Wie wollt ihr die Kommandos ausgeführt haben? Nehmen wir Platz: ich persönlich favourisiere auch Platz zu sagen, wenn der Hund sich eh grad hinlegt, passiert sehr oft pro Tag und man muss hinterher nicht wieder irgendwelche körperlichen Hilfen abbauen. Das kann man von Anfang an machen: Hund legt sich: Platz sagen und Freudentanz, bzw. Leckerlie. Bleib als Extra-Kommando braucht man nicht, wenn Sitz/Platz, was auch immer eh solange gilt, bis Herrchen/Frauchen es aufhebt. Am Anfang sollten Sekunden zwischen Kommando und Auflösung liegen, Belohnung erfolgt erst nach der Auflösung.
Dann ist die Frage, was erwartet ihr. Soll sich der Hund auf Entfernung ins Platz werfen? Aus der Bewegung heraus (z.B. aus dem Fuß) ins Platz begegeben? Oder reicht es euch, er macht es vor euch? Es erfordert viel Übung und Geduld (Monate!) bis der Hund bei egal welcher Ablenkung auf Entfernung Platz macht und dort auch bleibt.
Genauso das Fuß: was erwartet ihr? Soll der Hund bloß nicht an der Leine ziehen oder auf korrekter Höhe euch anschauend jede kleine Bewegung mitmachen? Ersteres erfordert lediglich sich niemals in die Richtung bewegen, in die der Hund gerade zieht und den Hund in den Himmel loben, wenn er auf korrekter Höhe neben einem läuft. Man sollte nie vergessen: Hund zieht + er kann sich in die Richtung bewegen in die er gerade zieht, ist ein Erfolgserlebnis. Es ist die Belohnung dafür, dass er zieht, er will irgendwo hin, er zieht, er kommt dahin. Jedesmal, wenn man das durchgehen lässt, bringt man dem Hund aktiv bei zu ziehen!
Wichtig am Anfang: Komm (sollte immer toll für den Hund sein!), Stubenreinheit und Nein sowie Aus. Kann ich gerne mehr zu schreiben, wenn Interesse besteht.
Dazu die Sozialisation, dass er viele verschiedene Situationen, den Alltag positiv kennen lernt und allgemeine Haushaltsregeln kennen lernt.
Zur Kiste: ich habe es immer ohne gemacht, ging genauso gut. Kommt vielleicht drauf an, wie fest dein Schlaf ist, in der Kiste zwingst du den Hund mehr dazu, sich lauter zu melden. Machen aber auch nicht alle.
Zum füttern: wann bekommt sie denn beim Züchter Futter? Einen Welpen würde ich noch nicht 1x am Tag füttern, sondern öfter. Das mit dem wegstellen nach 15 Minuten bezieht sich auf mäklige Fresser, so dass sie lernen, das Futter zu schätzen, wenn es da ist. Meine beiden z.B. fressen alles auf, brauchen dafür vielleicht 2 Minuten (bzw., sie bekommen Futter aus der Hand, aus dem Dummy und in Form von Suchspielen, würden aber einen Futternapf sofort leer fressen). Vielleicht wartest du einfach ab, wie gut deine frisst?!
Wenn es ganz bitter kalt ist, hänge ich eine Decke über den Stall, so dass der Wind und Schnee nicht so rein kommt. Meine können vom Stall ins Freilaufgehege wie sie wollen. Ich sehe die Bewegung im Freien da eher positiv bei Kälte.
Worauf ich bei Kälte achte: Heu muss immer ausreichend und vor allem trocken im Stall vorhanden sein.
Meine sind in insgesamt 15 Jahren Kaninchenhaltung im Winter weder krank geworden noch erfroren...
Ich merke den Unterschied sehr deutlich. Lucy ist ein mix vom Bauernhof, Grisu von einem guten Züchter.
Beim Züchter konnte Grisu schon so viel kennen lernen, er ist viel selbstsicherer und offener. Ich wusste auch vorher schon die Charaktereigenschaften einzuschätzen.
Genauso die möglichen Krankheiten. Bei Grisu weiß ich, die Linien seiner Eltern sind soweit gesund, bei Lucy war es ein Glücksspiel. Auch Wach-/Schutz- und Jagdtrieb war bei Lucy ein Glücksspiel...
Einen Mix würde ich keinesfalls mehr als Welpen aufnehmen, wohl aber als erwachsenen Hund, wenn man weiß was draus geworden ist. Wenn es einem relativ egal ist, wie der Hund von den Charaktereigenschaften her ist und auch mit diversen Krankheiten leben kann (Lucy scheint bislang kerngesund, so ist es nicht gemeint), ist ein Mix-Welpe sicher auch ok. Oder wenn man weiß, welche Rassen drin stecken und diese ähnliche Veranlagungen mitbringen, so dass nur noch die Gesundheit Glückssache ist...
Ich sehe, wieviel eine engagierte Aufzucht in den ersten 8 Wochen ausmacht und dass es auch einiges Wert ist, Charaktereigenshaftzen im Voraus einschätzen zu können...
Wie gesagt, ein älterer Hund auch gerne aus dem Tierschutz!
Ein Züchter ist für mich jemand, der nicht des Geldes wegen züchtet, sondern sehr genau schaut, wen er da verpaart, vom Charakter und auch von der Gesundheit her und die Welpen bestmöglich aufzieht und sozialisiert.
Ich würde auch sagen austesten. Habe ja selbst so einen Mix Zuhause, zur Hälfte Berner Sennen, 1/4 deutscher Schäferhund, 1/4 Collie + X.
Musst halt schauen: mag er Beutespiele, hat er ein Lieblingsspielzeug, eher der konzentriertere Typ oder lieber Action?
Suchspiele/Nasenarbeit finde ich persönlich toll und für fast jeden Hund geeignet. Je nach Veranlagung kannst du da Dummy oder Fährte machen, Gegenstände unterscheiden lassen, Leckerlie suchen, viel Action oder viel konzentriertes Arbeiten einbauen.
Auch ein wenig Wald-Agility geht mit fast jedem Hund: balancieren, unter Baumstamm durch kriechen oder drüber springen lassen, um Bäume herum schicken, Dinge von umgestürztes Bäumen durch kraxeln herunter holen lassen u.s.w.
Oder kleine Tricks mittels Clicker einüben, zumindest bei verfressenen Hunden sehr einfach