Beiträge von mairi

    Ende März nehmen Pixel und ich an einem Trimmworkshop des Cairn-Terrier-Fördervereins teil. Ich bin schon ganz kribbelig. Mehr Cairn Terrier zum kennen lernen und meine Trimmkenntnisse zu verbessern.

    Spannend! Ich habe auch überlegt, bzw. tue es noch, aber ich weiß leider momentan nicht ganz genau, ob ich da Zeit haben werde... (Filou wäre wahrscheinlich nicht unglücklich, wenn wir nicht hingingen...)

    Spannend. Solche Hund-Halter-Gespanne wirken glaube ich auf Hundehalter und Nicht-Hundehalter gleichermaßen faszinierend.


    Spontan fallen mir da zwei "Teams" ein, die ich von Zeit zu Zeit sehe, jeweils ein Mensch mit zwei Hunden. Eimal ein Mann mit zwei Ridgebacks. Die Hunde laufen immer wenn ich sie sehe frei am Fahrrad mit, auch über Straßen und Ampeln. Wirkt soweit recht entspannt, die Hunde scheinen auch ohne für Außenstehende offensichtliche Signale zu "funktionieren".


    Das zweite Team besteht aus einer Frau, einem angeleinten Kleinhund und einem Border Collie. Der Border läuft frei, stoppt augenscheinlich zuverlässig an jedem Bordstein, pendelt aber ständig im Wahnsinnstempo so im 10-Meter-Radius zwischen der Frau hin und her. Ich seh' die meist aus dem Auto raus und krieg regelmäßig fast 'nen Herzkasper, weil der Hund absolut unkontrolliert wirkt. Das erste Mal als ich die drei sah, kam der Border über eine Ampel und um um die Straßenecke geschossen, menschliche und vierbeinige Begleitung einige Zeit später gemütlich hinterher, bzw. pendelte der Border dann wieder zurück - ich war froh, dass ich da nur Beifahrer war, weil ich als Fahrer echt versucht gewesen wäre, auf die Bremse zu latschen, weil ich den Hund im nächsten Moment auf der Straße sah. Mein Vater, mit dem ich mitfuhr, klärte mich dann aber auf, dass die immer "so" unterwegs seien.

    Und wenn der Hund schon so nah dranbleibt - wo wäre da das Problem, eine Leine dran zumachen?! Sieht es dann für das Umfeld nicht mehr so beeindruckend aus? Ist die Leine so schwer und umständlich festzuhalten? Hat für mich mittlerweile auch was arg Albernes.


    Manchmal frag ich mich auch, was die Motivation dahinter ist. Vermutlich ist es unterschiedlich - bei manchen ist es vielleicht wirklich auch einfach nur Bequemlichkeit - warum eine Leine dran machen, wenn es doch auch ohne funktioniert?
    Wobei ich bei solchen leinenlosen Stadthunden selten welche sehe, die wirklich im ein bis zwei Meter Radius, also so eine klassische Leinenlänge, um den Menschen sind. Das sind dann doch oft so 5 bis 10 Meter, die der Hund vor- oder hinterher dackelt. Und das finde ich dann wiederum sehr gedankenlos - ich versuche dort, wo (viele) andere Menschen sind, meine Hunde (an der Leine) sehr nah bei mir zu behalten - da finde ich es persönlich fast ein bisschen dreist, wenn andere für sich und ihre leinenlosen Hunde so viel Raum in Anspruch nehmen, und in Kauf nehmen, dass ängstliche Menschen z.B. dann weiträumig ausweichen müssen.


    Manchmal ist es wohl auch einfach nur Gedankenlosigkeit - ich bin teils auch sehr verwundert, dass es Eltern gibt die ihre Kleinkinder an Hauptstraßen mit dem Laufrad bis zu nächsten Straßenecke vorsausen lassen.


    Ich finde dieses Grundvertrauen in den Hund beeindruckend, kann es mir für mich aber absolut nicht vorstellen und haben eventuell auch nicht die passenden Hunde dafür.

    Ja, das macht es auch für mich so faszinierend. Dieses absolute Vertrauen in so einer Straßensituation in einen Hund zu haben muss sicher ein tolles Gefühl sein. Aber die hier auch teils geschilderten Erlebnisse machen halt auch noch mal deutlich, dass man sich zu 100% eben doch nicht verlassen kann. Und für den Hund ist das Überfahrenwerden sicher auch kein tolles Gefühl. Und wenn die Zuverlässigkeit allein aus der Sorge resultiert, sonst einfach den Anschluss zu verlieren, ist die Leinenlosigkeit für den Hund aus meiner Sicht ja auch keine besondere Freiheit.

    Diese "Was ist ein Hund wert"-Diskussion gibt's doch immer wieder und hier im Forum ja auch schon in diversen Threads. Letztlich ist es individuell, weil man bei einem Lebewesen ja nicht nur die harten Fakten als Kriterien heranzieht. Höchstens vielleicht bei tatsächlichen Gebrauchs-/Arbeitshunden, die für ihren ursprünglichen Zweck eingesetzt werden - interessanterweise scheinen sich da die Welpenpreise aber ja eher im unteren Bereich des so Üblichen zu bewegen.


    So grundsätzlich: Hätte z.B. ein mir bekannter und für gut befundener Züchter, bei dem ich auch einen Welpen kaufen würde oder es schon getan habe, einen "Rückläufer" oder würde auch nur den Kontakt vermitteln und es könnte einigermaßen gut nachvollzogen werden wieso der Hund abgegeben wird, wie der Hund gesundheitlich beisammen ist, was er "kann" und wo es evtl. Probleme gibt und die Beschreibung des Hundes würde so "perfekt" lauten, wie in der obigen Anzeige, d.h. ich bekäme also mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit einen wesensfesten, gesunden, alltagstauglichen Hund im jungen Erwachsenenalter, so dass locker noch 10 gemeinsame Jahre drin sind - ich wäre tatsächlich gerne bereit, mindestens den Welpenpreis zu zahlen.


    Bei einem Hund, wie in der Anzeige, wo ich die Leute nicht kenne, die, falls sich der Hund doch als nicht so perfekt herausstellt (z.B. HD oder ähnliches hat), 1000 Euro haben, den Hund los sind und mir keinerlei Rechenschaft mehr schuldig sind, fände ich persönlich so um die 500 Euro angemessen. Das ist eine vernünftige Schutzgebühr, die die "Ich will für 200 Euro einen Hund"-Fraktion schon mal grob aussortiert. Vielleicht sind sogar 600 Euro realistisch, wenn z.B. grad frisch geimpft wurde oder er z.B. schon 'ne BH gelaufen wäre oder so. Aber 1000 Euro in Zusammenhang mit der Anzeige, die den perfekten Hund suggeriert, ohne dafür aber irgendwas Handfesteres zu haben, als die Aussage der aktuellen Besitzer, wäre mir persönlich einfach zu unsicher.

    Ich liebe den Geruch von meinen Hunden!


    Die Flauschehündin riecht eh nach Flauschehund und Flauschehunde-Shampoo (wenn sie sich nicht in Waldkacke gewälzt hat). Der Terrier riecht manchmal nach Wald und Laub und irgendwie eher nach Tier, wild und würzig - ich mag den Geruch total gerne...

    Und mir macht gerade ehrlich gesagt überhaupt gar nichts mit ihm Spaß. Merkt er vermutlich wohl auch...

    Ich fand ja die Zeit so von 1 1/2 bis 2 1/2 ganz besonders "nett". :ugly: Ich habe da aber gelernt, meine Vorstellungen dem Hund anzupassen. Ich hätte z.B. total gern gehabt, dass er den Futterbeutel apportiert: Ordentlich absitzen bis ich den Beutel ausgelegt hab, und dann mir das Dingen in die Hand zurückbringen. Und Rally Obedience oder was in der Art wollte ich anfangen, und natürlich die BH ablegen, also Verein gesucht. Im Verein waren wir wenige Male und beide miteinander kreuzunglücklich. Das erste Mal beim Mantrailing war dagegen ein Augenöffner für mich, weil der Hund da einfach nur super war und gezeigt hat, dass er in der Aufgabe einen Sinn sehen und Spaß haben muss, damit er mit Freude mitarbeitet.


    Deswegen hab ich z.B. bei der Arbeit mit dem Futterbeutel für uns alle Elemente, die nicht unmittelbar das Suchen sind, möglichst versucht zu eliminieren: Er muss an Ort und Stelle warten (ich hätte gerne, dass er sitzt, wenn er das aber nicht kann, ist auch ok), darf erst auf Signal los, sollte "Privatkram" auf ein Mindestmaß beschränken und soll das zu suchende Ding mittels "Sitz" anzeigen. Das hat mit ordentlicher Dummyarbeit nix zu tun - aber Hund und ich haben Spaß. :ka:

    Hier ist es tatsächlich so, dass der Hund draußen quasi gar kein Interesse an Spielzeug, Bällen, Dummys etc. zeigt Nur drinnen.

    Das Terriertier hier wird in Kürze vier Jahre alt und erst jetzt, so langsam, kann er sich draußen (also auch außerhalb des eigenen Gartens) ganz manchmal auf ein Zergelspiel mit mir einlassen. Ich habe irgendwann auch einfach aufgegeben, das aufwändig aufbauen zu wollen - klar hätte ich es nett gefunden, so ein Spiel zusätzlich zu Futter (was hier zum Glück fast immer hoch im Kurs steht) auch als Belohnung einsetzen zu können - aber es muss halt auch zum Hund passen.



    :herzen1:

    Ich hab einige der Tüten-an-Leine-Knoter die mir so unterkommen ja im Verdacht, das extra so demonstrativ zu machen, um dann mit gutem Gewissen alles liegen lassen zu können... :tropf:


    Ich habe eigentlich in sämtlichen Jacken und Hosen immer in mindestens einer Tasche 3 bis x einzelne Beutelchen und zusätzlich meist eine Gassitasche mit Beutelspender dabei. Die ein, zwei Mal, die ich mit Hund(en) nur mal schnell an den Baum wollte und dachte, mit zwei Tüten pro Hund komme ich locker aus, nur um dann mit Taschentuch und Co. kreativ werden zu müssen, haben mich da paranoid werden lassen...


    Dort, wo Menschen reintreten könnten, sammle ich auf, also auf sämtlichen freien Grünflächen, an Straßenrändern, etc. Im Wald oder Feld, in Gebüschen, etc, empfinde ich es als legitim und umweltfreundlicher, keine Plastiktüte zu verschwenden und es liegenzulassen. Wenn es zu nah am Weg ist, kicke ich es mit einem Stöckchen noch ein gutes Stück weiter ins Gebüsch oder Unterholz.

    Wir sind relativ spontan dem ganzen Weihnachtstrubel entflohen und haben die Feiertage in Årgab verbracht. Das war wirklich die beste Entscheidung, einsamer Strand, warmer Kamin, Schollenfilets und Hot Dogs am laufenden Band und das alles im ganz kleinen Familienkreis - wunderbar! Das Haus war auch wunderschön und vor allem supernah zum Strand, direkt an der vordersten Dünenreihe.


    Den Hunden hat es natürlich auch wieder sehr gut gefallen:





    Das Wetter war überraschend gut, jetzt zum Ende hin wurde es regnerischer und windiger, aber gerade, wenn man sich hinterher vor den Kamin packen kann, ist das ganz genau meins. Einmal wehte es allerdings so, dass selbst der Terrier nicht wirklich Lust hatte, sich über die Düne zu kämpfen - ich musste ihn doch sehr überreden, aber dass er dann am Strand Schaumkronen jagen konnte, dürfte ihn entschädigt haben.


    Teilweise war es aber sogar richtig sonnig:




    Sandschnäuzchen:



    Gut gelaunte Viecher:




    Filou liebt den Kamin, der hat sich stundenlang grillen lassen.



    Und wenn's zu windig und nass war, mutierte Elsje-Mädchen zum Farbtupfer am Strand:




    Ach, schön war's:



    Ich war tatsächlich zum allerersten Mal über Weihnachten da, aber das muss definitiv wiederholt werden. Wobei ich mich auch schon darauf freue, mal richtig außerhalb der Saison dort zu sein.



    [Externes Medium: https://youtu.be/qygHGOk8Y8k]


    (2 1/2 Minuten Strandvideo, sehr unspektakulär, bis auf, was Youtube aus den Farben gemacht hat. ;))


    Allen, die momentan da sind, oder es in Kürze vor sich haben, wünsche ich eine schöne Zeit - wir sind nun leider schon wieder zurück...

    Huhu,


    ein paar Gedanken kamen mir beim Durchlesen - vielleicht ist was für dich dabei...

    Ich bekomme sie am Geschirr aber nicht so gut gehalten, dass sie mich nicht immer noch in die Unterarme beißen könnte und das tut echt verdammt weh.

    Trägt sie nur Geschirr? Ich würde zusätzlich noch ein Halsband (ich mag Zugstopp, weil die sehr locker anliegen können, sich der Hund im Notfall aber eigentlich nicht rauswinden kann) anziehen, so dass du sie am Halsband ruhig aber kontrollierter festhalten kannst.


    Dieses Anfassen und Festhalten am Halsband und/oder Geschirr würde ich in Ruhe aufbauen, also ein Signal dafür einführen, Signal sagen, dann ins Halsband/Geschirr greifen, hochwertige Futterbelohnung während du festhältst, wenn Belohnung aufgefressen, Hand weg. Erst nur kurz halten und langsame Bewegungen, wenn das gut klappt, auch mal so üben, wie man im Ernstfall reingreifen würde, also z.B. schneller.

    Sie schläft/ruht etwa 16-17 Stunden am Tag

    Das ist aus meiner Sicht möglicherweise noch zu wenig. Was macht sie denn die restliche Zeit, wenn ihr nicht gerade Gassi geht oder sie beschäftigt?

    Hat nicht gepasst und Feta ist trotz Geduld und versuchtem Aufbau meinerseits immer durchgedreht.

    Passen muss der Maulkorb gut, das ist klar. Wie genau ist sie dabei denn durchgedreht?


    Grundsätzlich bin ich schon Fan vom langsamen Aufbau bei einem Maulkorb, andererseits ist das bei einem Hund, der beißt, einfach eine nötige Sicherungsmaßnahme wie Leine und Geschirr. Da musst du auch kein schlechtes Gewissen ihr gegenüber haben, es dient zum einen deiner Sicherheit, zum anderen ist ein passender Maulkorb eben auch nichts Schlimmes.

    Welche Länge würdest du bei Schlepp nehmen? Ich hab jetzt 5m Biothane wenn ich mit ihr im Wald oder auf der Wiese unterwegs bin. Das wickelt sich dann natürlich auch immer schön um jeden Baum und Strauch.

    Ich persönlich würde 10 Meter nehmen. Und diese im Anfangsstadium auch nicht einfach so hinterherschleifen lassen, sondern in Schlaufen aufnehmen und bei Bedarf ausgeben. Wenn du Rechtshänderin bist z.B., indem die Leine durch deine linke Hand "durchläuft" und du mit rechts Leine ausgibst und einholst.

    In der Familie gibt es einen schlimmen Krankheitsfall, der mich emotional sehr belastet und auch noch ein, zwei andere Sachen im Freundeskreis, die nicht gut laufen gerade. Das betrifft mich zwar nicht direkt, aber Sorgen macht man sich trotzdem. Und das wird Feta sicher spüren, auch wenn ich versuche mich positiv zu motivieren.

    Zusammen mit dem Umstand, dass Feta gesundheitlich ja auch angeschlagen war, ist das doch vollkommen "ausreichend" als Erklärung warum dieses Verhalten nun wieder vermehrt auftritt - zudem verunsichert dich ihr Verhalten ja auch, was sie ebenfalls spüren wird.

    Wenn sie nach 15min deutliche Anzeichen von Stress zeigt (angelegte Ohren, hecheln, Blasenbildung auf der Zunge, "Gähnen", Gras fressen, etc.) dann gehe ich mit ihr zurück. Und das sind ja dann immer noch wieder 15min in denen sie klarkommen muss.

    Der Grat zwischen Über- und Unterforderung ist oft halt ziemlich schmal. Es liest sich ein bisschen, als seist du auch sehr sensibilisiert für ihr Stressverhalten - was einerseits gut ist, weil es fatal wäre, sie permanent zu überfordern, andererseits ist dieses sehr aufmerksame Beobachten evtl. ein Stressfaktor für sich, d.h du machst dir Stress, dass der Hund bloß keinen Stress hat, was den Hund aber wiederum stresst.


    Hier kamen ja schon einige Ideen zur Auslastung und der Problematik, die richtige Mischung zwischen Über- und Unterforderung zu finden.


    Mein Ansatz - ausgehend von der Theorie, dass sie als Terrier von zu viel Toberei und Action langfristig eher hochfährt - wäre vermutlich auch eine Mischung aus Auslastung durch lockere, gleichförmige Bewegung, dazu ruhige, anspruchsvolle Nasenarbeit und ansonsten ganz viel Ruhe.


    Evtl. muss es auch gar nicht Fahrrad oder Roller sein - wenn ich z.B. flott gehe, ist das so ziemlich das passende Tempo für einen lockeren Trab bei meinem Terriertier. 3 Meter Leine, am Anfang des Spaziergangs natürlich ein paar Minuten Gelegenheit zum Schnüffeln und Lösen geben und dann eine halbe Stunde ohne großes Stehenbleiben stramm laufen - am Besten natürlich irgendwo, wo das möglichst reizarm und stressfrei möglich ist.


    Und wenn es passt, dann kann natürlich ab und an auch was an aufputschenden Actionsachen wie Toben mit Hundefreunden oder Gezergel (wie es weiter oben schon als Tipp als eine Übung fürs kontrollierte Hoch- und Runterfahren des Hundes kam) o.ä. dazu - aber gerade z.B. Nasenarbeit kann sowohl körperlich als auch geistig super auslasten.