Beiträge von mairi

    Liest man ja auch hier im Forum, dass Boxen Teufelswerkzeuge und tierschutzwidrig sind.


    Möglicherweise springen da noch manche Veranstalter mit auf, bevor sie Probleme riskieren. Auch wenn eigentlich fast jedem klar sein müsste, dass ein, zwei Veranstaltungstage rein gar nix mit "ständiger Unterbringung" oder "dauerhafter Haltung" zu tun haben.


    Da kann ich ausnahmsweise auch mal zu 100% bei Normen Mrozinski unterschreiben: Kurz – polemisch – angemerkt (3) – Normen Mrozinski

    Bei SDU ist es eine Veränderung , und nicht was, was schon immer da war.

    Da stimme ich dir zu. Manche Prozesse sind halt nur schleichend, evtl. noch von anderen Einschnitten begleitet, so dass man zum einen gar nicht merkt, wie sehr sich ein Verhalten z.B. verändert hat, zum anderen die Änderungen auf andere Faktoren schiebt.


    Noch vor einem Jahr z.B. konnten wir mit meiner damals 8-monatigen Hündin am Himmelfahrtstag ganz "normal" durch die feiertagstypischen Menschenmassen einer Großstadt gehen und und anschließend im Café was trinken. Menschen, Hunde - alles kein Problem. Zum jetzigen Zeitpunkt käme ich nicht im Traum auf die Idee, sie zu sowas mitzuschleppen. Was ist passiert? Erwachsenwerden. Kastration vor der zweiten Läufigkeit. Hauptbezugsperson nach schwerer Krankheit verstorben, danach Umzug vom Einfamilienhaus in ruhiger Lage in Etagenwohnung in der Großstadt. Also genug Faktoren, die einzeln und gerade in Kombination Verhaltensauffälligkeiten erklären könnten.


    Was mich bei ihr tatsächlich auch dazu gebracht hat in Richtung SDU zu denken war zuerst ihre Schwierigkeit, sich zu konzentrieren. Alles andere an Verhaltensauffälligkeiten kann sicher auch den Umständen, ihrer Erziehung im ersten Lebensjahr, ihrer Rasse, etc. zugerechnet werden. Das ist ja im Grunde das Fatale: Man meint, die Ursachen zu kennen und lässt damit die Abklärung des gesundheitlichen Bereichs erstmal außen vor.

    Es wird halt heut zutage wenn ein Hund nicht so ist wie er sein soll, SDU Untersuchung angeraten.

    Und das finde ich auch grundsätzlich sinnvoll. Viele Verhaltensauffälligkeiten haben ein gesundheitliches Problem als Ursache oder als einen Teil der Ursache. Bevor man ewig lange an Erziehung und Methoden und mit drölfzig Trainern rumdoktert und nicht voran kommt, besser auch einmal den Hund gesundheitlich gut durchchecken.


    Und das ist auch einfacher gesagt als getan. Vielleicht scheint z.B. die Geschichte mit der subklinischen SDU momentan eben deshalb als solch ein Hype und "die Leute suchen richtig danach" weil das eben bei der Diagnosesuche manchmal noch so ist, dass Ärzte auch Werte im unteren Referenzbereich als vollkommen ok einstufen und damit manchmal eben daneben liegen.

    Ich kann bei meinen Hunden schon sagen was ist schuld, wo bin ich schuld, was ist suspekt.

    Ich kann das z.B. nicht so genau trennen, bzw. denke ich, es sind eben Dinge, die sich überlagern und gegenseitig beeinflussen. Die grottige Impulskontrolle meiner Hündin z.B.: Ist es die Schilddrüse? Ist es die Tatsache, dass sie im ersten Lebensjahr nicht viel in die Richtung gelernt hat? Ihr hysterisches Gebärden bei Hundesichtung z.B.: Ist es die Schilddrüse? Ist es, weil sie klein und empfindlich ist und auch eine nicht böse gemeinte aber etwas gröbere Spielgeste für sie blöd und ggf. schmerzhaft ist? Ist es, weil sie im ersten Lebensjahr nicht so umfassend mit anderen Hunden sozialisiert wurde und ein sehr ängstliches Frauchen hatte?


    Ich denke eher, es sind alles Faktoren die mit reinspielen können. Von daher sollte man nach Möglichkeit eben auch an allen zur Verfügung stehenden Stellschrauben drehen können und die Gesundheit und der körperliche Wohlbefinden sind schon entscheidende Elemente.

    Hallo Mairi,


    was ist den rumfiddeln?

    Eine Strategie bei der der Hund versucht, Konflikte zu lösen oder gar nicht erst aufkommen zu lassen, indem er ein Spiel initiiert, sich manchmal auch betont freundlich-unterwürfig gibt, wirkt manchmal alles recht hektisch und "drüber" und wird häufig als "Der freut sich total" interpretiert.


    Der Begriff "herumfiddeln" sieht so eingedeutscht auch ein bisschen merkwürdig aus - kommt von der Idee mit den "4 Fs", die ein Individuum als mögliche Reaktion auf einen Konflikt zeigen kann: Fight (Angriff), Flight (Flucht), Freeze (erstarrten, "einfrieren"), Flirt/Fiddle about (herumschäkern, herumkaspern).

    Mittlerweile kriegt sie sei 1 1/ Wochen das Forthyron, nächste Woche steigern wir dir Dosis noch mal. Jodtabletten habe ich jetzt auch da - ist letztendlich ein ganz normales Menschenpräparat geworden, aber eben in Tablettenform, damit man die Dosierung bedarfsgerecht hinkriegt, bei natürlichen Präparaten schwankt das ja. Ich bin gespannt, was die nächste Blutuntersuchung Ende des Monats sagt.

    Ich möchte Dich bestärken in dem Ansatz, über Hundeplatz und allgemeinen "Gehorsamkeits"training zu einem besseren Verhältnis und zu einer größeren Ruhe zu kommen. Ich halte das für einen wichtigen Baustein.

    Das kommt sicher auch immer auf den Hund an, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass der Junghundekurs für sie jeweils eine sehr gute Erfahrung ist.


    Die Einteilung zu den Junghunden passt insofern auch, da ihre Konzentrationsspanne (hier vor allem hoffe ich ein bisschen, dass das durch die SD-Medikamente besser wird) nicht besonders hoch ist.


    Da die Gruppen bei den Junghunden auch noch nach Größe aufgeteilt sind und es fast hauptsächlich Mini-Hunde in der Gruppe sind, gibt es dort auch potenzielle Spielpartner - da auch noch ein, zwei weitere zurückhaltende Minis mit dabei sind, erstmal auch welche, die auch gar nicht unbedingt Interaktion forcieren. So kann sie einfach auch verstärkt die Erfahrung machen, dass sie Schutz bei mir suchen darf und ihn bekommt.


    Nebenbei machen wir ja auch noch "kontaktloses" Begegnungstraining (vorwiegend mit größeren Hunden), wo sie dann wiederum die Erfahrung machen kann, dass ihrem Wunsch nach Ausweichen und Distanz nachgekommen wird.

    Ich musste eben an den Thread hier denken: War mit meinem Rüden allein eine kurze Runde in einem kleinen Wäldchen auf einem recht schmalen Trampelpfad ohne gute Ausweichmöglichkeit. Kommt mir eine Halterin mit Beaglerüde und Dackelhündin (Geschlechter konnte ich mir später aus den Namen erschließen) beide an der Flexi entgegen, mein Terriertier an der normalen Leine. Und alle 3 Hunde machen einen auf Zugpferd, wir beide Halterinnen murmeln noch irgendwas von wegen "langsam, langsam" (also zumindest in meinem Fall war das nur Show, mein Hund hört darauf eher weniger), während wir uns von den Hunden aufeinanderzu ziehen lassen. Also nix mit Bogen laufen und langsam annähern. :pfeif:


    Wir haben uns dann kurz unterhalten, während die Hunde sich freundlich, aber ein bisschen wuselig-aufgeregt begrüßt haben. Irgendwie fand ich's süß, Beagle, Dackel und Terrier sind ja schon recht ähnliche Hundetypen und die wirkten, als würden sie auch ohne Probleme gemeinsam 'ne Runde auf Pirsch gehen.


    War also insgesamt eine nette Begegnung. Hätte ich allerdings meine Hündin noch mit dabei gehabt, wär's nicht so entspannt abgelaufen, es hängt halt einfach viel vom Hund ab.


    Und: Es war zwar alles im Endeffekt freundlich und entspannt und hat mit den Hunden auch gut gepasst und grundsätzlich finde ich es gut, dass mein Rüde im Zweifelsfall erstmal rumfiddelt als Konfliktlösungsstrategie - trotzdem ist dieses frontal auf den anderen Hund zustürmen eben doch auch kein "nix tun" sondern ein sehr offensives Agieren auf recht hohem Erregungsniveau um die Situation zu klären.

    Das Terriertier und ich hatten gestern unser ersten Mantrailingseminar mit Jörg Weiß. Das war nun auch das erste Mal, dass jemand außerhalb unserer normalen Gruppe mal auf uns draufschaut, was ja schon sehr spannend ist.


    Insgesamt für die Gruppe auch - was sich im Trainingsalltag halt manchmal für Fehler einschleichen oder welche Kriterien die Hunde noch heranziehen, wenn sie sich unsicher sind, gerade wenn man viel in der gleichen Konstellation trainiert - die eine Hündin lief beim ersten Trail dann nämlich erstmal rückwärts auf der Spur des Traillayers.


    Für mich war es ganz schön zu hören, dass es an mir und dem Hund als Team erstmal nicht viel zu meckern gibt, wir also eine ganz gute Grundlage zu haben scheinen. Mein Leinenhandling ist ok, der Hund arbeitet gut und ist schön zu lesen. Mir ist tatsächlich vorher nicht so extrem aufgefallen, wie gut seine Rutenhaltung anzeigt, ob er gerade auf der Spur ist - ich habe glaube ich immer sehr versucht mich an der gesamten Körperhaltung zu orientieren und die Rute eher vernachlässigt.


    War echt ein schöner Tag gestern - und ich bin einfach immer wieder so begeistert, wie toll und gerne das Hundetier das macht. :cuinlove:

    @mairi das weiß ich leider nicht. ich hatte den bei meiner letzten bestellung im karton dabei. hab den zettel aber auch schon weg geschmissen. mein LG sagt grad, daß er glaubt, daß mindestbestellwert 49,- ist.

    Lieben Dank für deine Mühe. :smile:
    Vielleicht geht's ja auch nur bei mir nicht, oder ich hatte die falschen Sachen (so um die 100 €) im Korb...

    weiss nicht, obs hier schon erwähnt wurde:
    zooplus 10% rabatt mit code: Frühling10

    Das ist aber eigentlich kein Einmal-Code, oder? Ich kriege leider die Meldung: Der Gutschein-Code Frühling10 existiert nicht.
    :ka:



    Ich müsste was Größeres bestellen - wenn noch wer einen Gutschein hat, der auch für Zubehör gilt, wär das super... :smile:

    Von dort holen würde ich jedoch keinen Welpen mehr, warum gerne privat. Ich möchte ihn nicht schlecht machen, er war zu uns immer sehr freundlich und zuvorkommend...

    Ja, so könnte ich das für den Züchter meiner Hündin auch unterschreiben, jedoch auch keine Empfehlung aussprechen.


    @orangina - es klingt auf jeden Fall so, als sei deine Freundin ausreichend kritisch. Ich habe mir z.B. damals keine Ergebnisse der Gesundheitsuntersuchungen zeigen lassen, das würde ich heute tun.