Beiträge von JerseyUndIch

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    wieso schutzhundeausbildung..ich denke nicht,das jeder schäfi ne schutzhundeausbildung brauch :???: ..da gibts wohl auch andere möglichkeiten jene auszulasten


    Ich sag ja nicht, dass es die EINZIGE Möglichkeit ist, nur, dass es sinnvoll ist, weil sie da (mehr oder weniger) in einem 'Spiel' drin sind, aber gleichzeitig auch hören müssen/sollen, was Herrchen/Frauchen für Kommandos ruft.... und das kann man ECHT oft brauchen! :) Zumindest ich :D

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    Wenn du es wirklich WILLST, kannst du es schaffen, aber vergesse nie, dass dein neuer bester Freund niemals verstehen würde, dass du plötzlich keine Zeit mehr für ihn hast...


    Bin beeindruckt von deinen Worten!
    Klar kann ein Kind bzw. Jugendlicher noch nicht soviel Verantwortung übernehmen wie ein Erwachsener (sag jetzt nur Hormone, Veränderung der Weltsicht, Ablösung von der Familie, Selbstfindung, Berufsfindung, körperliche Veränderung etc...) Das man dabei oft mit anderen Dingen beschäftigt ist, ist klar. Aber du (die Threadstarterin) solltest überlegen (wie schon sooft hier angesprochen) ob es dem Hund gegenüber fair ist, wenn nur du ihm Zuneigung entgegenbringst und das nur dann, wenn DU willst und Zeit hast. Wie würde sich der Hund fühlen, wenn deinen Eltern ihn links liegen lassen? Denkst du ehrlich, dass deine Eltern Hundefanatiker werden, wenn ihr erst einmal einen Hund habt? Hinzu kommt, dass Tierheim-Hunde oft negative Erfahrungen mit Menschen gemacht haben und daher konsequent und von ALLEN Familienmitgliedern erzogen und geliebt werden müssen.
    Du solltest echt noch ein wenig warten, bis du herausgefunden hast, ob dieser Wunsch nicht ein plötzlicher Einfall (Stimmungsschwankungen unterlegen) ist.
    Denn ein Hund ist nicht von anfang an ein 'erzogener Hund'. Was tust du, wenn der Hund zum Leinenpöbler wird oder Aggressionen zeigt? Wenn er deine Mom beißt, weil er ihre Abneigung spürt? Hast du Zeit und Lust (hatte auch einen Leinenpöbler -und das dauert echt lange, bis sowas weg geht!!!) seine Probleme zu lösen?
    Denn es ist echt NICHT FAIR einen Hund aus dem Tierheim zu 'retten' und ihn, wenn er nicht mehr 'funktioniert', wieder zurück zu schicken!!!


    LG Sonja, Jersey und Suri

    Ich bin eigentlich kein großer Stadtfan, aber ich muss schon sagen, dass man dort weniger Probleme mit anderen hundebesitzern hat, weil sie (zumindest de meisten) ihre Hunde an der Leine führen. Bei uns am Land machen die Nachbarn einfach die Tür auf und lassen die Hunde frei laufen... :/
    Was natürlich für meine ein Problem ist, da einige von denen ECHT AGGRESSIV sind und sogar die eigenen Kinder der Besitzer beißen!!!! Oft kommt es dann dazu, dass der Hund dann genau auf mich und meinen Hund (an der Leine) zuläuft, knurrt und die Zähne fletscht. Ich trau mich mit meinen Labbi gar nicht mehr raus, ohne vorher die Nachbarn angerufen zu haben und zu bitten ihren Hund doch für 'ne Stunde reinzuholen. Mein Labbi neigt nämlich dazu den 'bösen Hund' mit einem Spiel zu besänftigen, dabei kommen immer schöne Bisswunden raus..... :(
    Mit meinem Schäfer ist das anders, der stänkert sofort zurück (nur verständlich), aber mittlerweile haben wir es geschafft, dass er nur stänkert, wenn er zuerst bedroht wurde (er fängt also nicht mehr an :D )

    Meine Mutter hatte einen Labbi ohne will-to-please :) Das ist ECHT anstrengend! Sie ist auch immer gegangen wann sie wollte, aber dann hat meine Mom einfach den Spieß umgedreht. Hat mit ihr geübt/gespielt und nicht mal eine Minute später aufgehört und sie komplett ignoriert (na, die hat blöd geschaut) das hat sie einige Male am Tag gemacht und der Hund war nach und nach immer heißer darauf das Spiel länger dauern zu lassen (was natürlich am Anfang nciht drin war). Wichtig dabei ist, dass immer DU derjenge bist, der das Spiel beendet, am besten gleich nach einem kurzen Augenblick der Freude :)

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    Danke dir :) aber das mit dem , auf den Schoß springen und sie dann noch wegtragen wird bei uns nicht funktionieren. Ich werde es zwar versuchen, aber hab ein wenig schiss dass wir , falls sie doch auf mein Schoß hüpfen sollte, genau dort auch sitzenbleiben bis mein Mann heimkommt und uns rettet :lol:
    Hab wohl vergessen zu erwähnen das sie eine 27 kg schweres Schäferhündin ist.
    dazu kommt, dass sie sich immer hinlegt wenn ich auf die Treppen sitze und sie mit Leckerli locke. Sie legt sich hin und kriecht bis an die Treppenrand und versucht so die Leckerli zu erreichen.


    Oh! Ich dachte es wäre ein kleiner Hund, da die meisten Angst vor diesen 'großen bösen' Treppen haben! :DD

    So würds ich machen:
    Leg dich quer auf die zweite-dritte Treppe, so gibst du ihr das gefühl eine schützende Wand zu sein, die sie fängt, nimm dann ihr Lieblingsspiezeug oder Leckerli und lock sie. Es reicht, wenn sie dir auf den Schoß springt (auf keinen Fall zwingen -rechne damit, dass du gute 10min sitzen wirst) Wenn sie das tut, dann lobe sie, heb sich hoch und geh mit ihr von der Treppe weg, so hat sie eine gute Erfahrung mit der Treppe gemacht. Das machst du dann zwei Wochen lang, bis sie schon souverän auf deinen Schoß hüpft wenn sie dich dort sitzen sieht. Kann sie das, dann legst du dich eine Stufe weiter unten hin, wieder der Länge nach, damit du ihr ein Gefühl der Sicherheit gibst und das gleich Spiel wieder von vorne (besser eine Woche länger auf eine Stufe verweilen, als die Abstände zu schnell zu vergrößern und sie zu überfordern!) Und immer den Hund von der Treppe entfernen indem du sie hochhebst und wegträgst! Wenn du sie die Stufen selbst laufen lässt, kann es sein, dass sie sich im Stich gelassen fühlt und die Treppe wieder meidet :)
    So würd's ich hald mal probiern :D

    Bei mir wird morgens auch nur 15min zum lösen rausgegangen, dafür geht mittags und zwei bis dreimal nachmittags die Post ab (wenn ich in der Arbeit bin, habe ich einen 'Gassigänger' :) )
    Ich fange mit einem kurzen Spiel an (10min), gehe dann in Unterordnungsübungen (~20min) über und beende es mit Spiel und Spaziergang zum Bach/ in den Wald...was hald gerade angesagt ist :)

    Besitze selbst einen grauen, triebigen Schäfer, kenne daher das Problem :)
    Darf ich fragen wie sich das auswirkt? Will er/sie nur hin zum spielen oder reagiert er/sie aggressiv?
    Meine Tante ist 'Schäferhund-Abrichterin' und hat mir geholfen.... mittlerweile kann ich sogar ohne Leine an anderen Hunden vorbei, ohne, dass er sich im geringsten für die interessiert, nicht mal wenn die herkleffen :)
    Wie hat das bei dir angefangen? Wurde er/sie gebissen und reagiert deswegen auf andere Hunde so?
    Welche Sprotarten machst du mit ihr/ihm? Kommt er/sie aus einer Leistungszucht? Wie lange seit ihr draußen unterwegs und wie verhältst du dich, wenn du einen anderen Hund bemerkst?


    LG Sonja, jersey und Suri

    Mein Schäfer würde auch alle anderen Hunde von meinem Labbi abblocken, aber ich lasse das nicht zu, das kann nur zu Raufereien führen! Abgesehen davon vertrete ich die 'Ich bin Rudelführer'-Mantalität :D daher ist das MEIN Weibchen und nicht seines! :)
    Wie gesagt, dass kann meiner Meinung nur (auf kurz oder lang) zu einer Schlägerei führen, daher heiße ich das nicht gut.... :) Das ist meine Meinung dazu.... :D


    GLG Sonja, Jersey und Suri