Beiträge von Grinsekatze1

    Ich selbst halte seid 30 Jahren 2 Wasserschildkröten. Eine Gelbwangen- und eine Rotwangenschildkröte. Beide weiblich.


    Ich habe sie als niedliche kleine Fundtiere übernommen und wollte sie eigentlich abgeben. Ja, es fanden sich nicht wirklich die richtigen Leute. Klein und niedlich - gerne, aber, wenn ausgewachsen, werden sie lästig!


    Bei mir leben die beiden jetzt - wie gesagt seit 30 Jahren - in einem speziell angefertigtem Aquarium (dickere Scheiben und einer Größe von 1,50 x 60 cm. Spezialleuchte, Filter etc.


    Sie machen sehr viel Arbeit. Der Filter muss regelmäßig alle 8 Tage gesäubert werden; sie brauchen spezielle Kohlefilter usw. Sie zerstören die Pflanzenanlage und schieben die Steine durch die Gegend. Nichts ist vor ihnen sicher und schön dekorieren kann man gar nichts!


    Sie sind jetzt ca 25 cm lang, jeweils etwa 1kg schwer und rumpeln öfters gegen die Scheiben des Aquariums. Mittlerweile stelle ich Überlegungen an die Beiden räumlich anderweitig unterzubringen. Die Gefahr eines Scheibenbruchs - trotz verstärkter Scheiben - ist groß. Ein größere Teichanlage im Hobbyraum wird es wohl werden. Auch hier - wieder ein hoher Kostenfaktor!


    Bitte überlege es Dir, ob Du das alles auf Jahrzehnte hinaus stemmen kannst. Die werden Uralt!

    Ich würde auf jedem Fall getreidefrei füttern - Fisch/Kartoffeln-Trockenfutter z.B. von Wolfsblut.


    Die Pfoten würde ich 2 x täglich in Kernseifenwasser baden und anschließend die Pfoten mit Mulitlind-Heilsalbe dünn eincremen. Söckchen drüber - fertig!


    Multilind-Heilsalbe wirkt gegen Hefepilze, beinhaltet Zink; sollte jedoch nicht über einen längeren Zeitraum angewandt werden, weil der Hund resistent gegen die Wirkung werden könnte.


    Von Cortison würde ich Dir so lange abraten, wie die Diagnose unklar ist.

    Hallo,


    innerhalb von 4 Tagen kann eine Verhaltensänderung nicht durch vorausgegangene OP stattfinden. Der Körper braucht einige Monate um sich umzustellen. Die noch vorhandenen Hormone müssen erst einmal abgebaut werden.
    Es liegt also nicht an der Kastration.


    Vielleicht wurde zum falschen Zeitpunkt operiert! Idealerweise macht man eine Kastration in der Mitte zweier Läufigkeiten.

    Hallo,


    also ich finde, dass ein DSH oder weißer DSH durchaus ohne Hundesport glücklich sein können, wenn sie körperlich und anderweitig geistig ausgelastet werden.


    Nur vom SITZ, PLATZ, FUß eine DSH-Haltung abhängig zu machen finde ich anmaßend. Ich habe schon etliche DSH-Sporthunde gesehen, die nur als Sportgeräte benutzt wurden. Die haben zwar feurig gearbeitet; ob sie glücklich waren bezweifele ich stark.

    Zitat

    Ich frag mich nur gerade, warum man soetwas als Besitzer einer läufigen Hündin zuläßt?


    Und dann kurze Zeit später kommen dann so Beiträge: ich glaub meine Hündin ist trächtig, weiß garnicht wie das passieren konnte :hust:



    Genau das ist auch meine Meinung. Es kann niemand garantieren, dass es nicht doch passiert. Irgend ein kurzer Moment nicht aufgepasst, schon ist es passiert. Die Hunde sind nämlich auch nicht dumm!


    Und was soll das, seinen Rüden an läufigen Hündinnen zu trainieren, damit er "gelassener" gegenüber läufigen Hündinnen wird? Da wird nur Frust aufgebaut, die sich in anderer Form wieder entlädt.


    Verstehe so ein Verhalten nicht!

    Zitat


    Zucht ist eigentlich keine Zauberei man muss eben nur wissen wie und mit wem ;)


    Ja, wenn Züchter zaubern könnten, dann gäbe es sicherlich nur Champions, es gäbe nur perfekte Hunde, Welpen würden nach Wunschfarben, nach Geschlechterwunsch fallen und, wer weiß noch was!


    Züchter können nicht zaubern. Aber: sie kennen Blutlinien, Kombinationen die sehr Erfolgsversprechend sind und was ganz wichtig ist: sie kennen ihre Hunde, ihre Vorfahren und darüber weitaus mehr.


    Kein Züchter mit Verband, kein Züchter ohne Verband, kein Einfach-mal-So-Züchter kann Garantien für seine Welpen übergeben.


    Ein Züchter im Verband kann aber aus seiner Erfahrung und denen seiner Züchterkollegen schöpfen. Er kann Voraussagen treffen über die körperliche Entwicklung seiner Welpen. Das Zauberwort heißt: "Erfahrung"!.

    Ganz ehrlich, wenn es wirklich Hodenkrebs wäre, was ja erst einmal geklärt sein muss, dann ist eine OP und eine Kastration unumgänglich.


    Ansonsten würde ich zum Chip raten, der ja alle 6 Monate, oder im günstigsten Falle 8 Monate anhält. Bei so einem alten Hund, wären Folgechips nicht so das Problem.


    Bei einem jüngeren Rüde, würde ich von mehreren Chips in Folge jedoch dringend abraten. Bislang gibt es noch keine Erfahrungswerte was mit den Chips passiert, denn sie verbleiben im Körper!

    Wenn Du kastrieren lassen willst, dann warte bitte die 2. Läufigkeit ab und danach etwa 2 Monate und lass dann kastrieren.


    Die Hormone im Körper spielen nicht nur für die Fortpflanzung eine Rolle, sondern auch für die geistige und körperliche Reife.


    Statistisch ist nicht erwiesen, dass Hündinnen, wenn sie vor dem Läufigkeitsbeginn kastriert werden, nicht dennoch an Krebs erkranken. Es wird immer nur erzählt! Ganz sicher ist, dass die Organe, die nicht mehr vorhanden sind, auch nicht mehr erkranken können. Alles andere, ist nirgendwo handfest belegt!


    Inkontinenz kann bei großen Hunderassen im Alter tatsächlich auftreten, ebenso, wie eine eventuelle Gebärmutterentzündung bei Nichtkastration auftreten kann. Die Betonung liegt auf kann - muss nicht sein! Kleinere Rassen sind von der Inkontinenz weitgehend ausgenommen. Fellveränderungen treten oft bei langhaarigen Hunden auf und führen zu Welpenfell!


    Was die Dickleibigkeit anbelangt, so ist das wohl eher eine Frage der Fütterung und der Futtermenge. Hunde mit einem niedrigeren Bewegungsdrang benötigen weniger Futter, wie ihr quirliger Vertreter. Da spielt auch eine Kastration keine Rolle!