Ich glaube, dass das schlechte Image der Zwingerhaltung noch aus Zeiten herrührt, wo der Hund tatsächlich nur ausschließlich im Zwinger gelebt hat und nur zu bestimmten Anlässen mehr oder minder lang raus durfte. Das war damals dem Lebewesen Hund doch sehr verächtlich.
Viele Menschen sperren Ihre Hunde tagsüber in der Wohnung ein. Der Hund sieht nach draußen nix, hört nur das, was sich direkt an der Wohnungstür tut und ist ansonsten, auch nicht besser dran, als der Zwingerhund der vergangenen Jahrzehnte. Glaubt Ihr allen Ernstes, dass so ein Hund wirklich glücklich ist?
Würde derselbe Wohnungshund seine "Wartezeit auf Herrchen/Frauchen" in einem ordentlichen und großzügigem Zwinger verbringen, so hätte er Frischluft, Sonnenschein und Ansprache durch alles was draußen so kreuscht und fleuscht! Das wäre für so einen Stubenhocker ganz großes Kino!
Wie gesagt, nicht 24 Std. am Tag, aber 8 Std. maximal, wäre es für so einen Hund sicherlich ein Erlebnis.
Verteufelt nicht einfach was, was - richtig gehandhabt - durchaus eine Bereicherung für einen Hund sein.
Und über Kettenhaltung braucht man gar nicht zu reden - die ist in Deutschland Gott-sei-Dank verboten! Das hat kein Tier verdient.