Beiträge von tanzwichtel

    In Bremen herrscht in allen abgegrenzten Parkanlagen, sowie in Fußgängerzonen und an stark besuchten öffentlichen Plätzen offiziell Leinenzwang.
    Zu dieser Jahreszeit gibt es aber eigentlich nirgendwo Probleme.


    Sightseeing mit Hund? Klar, warum nicht? Die Bremer Allstadt ist nicht groß, das schafft man alles zu Fuß. Schau Dir auf jeden Fall dort den Schnoor und die Böttcherstraße an! :)
    Die Bremer Stadtmusikanten und der Roland dürfen auch nicht fehlen.
    Und je nach Interesse auch einen kleinen Abstecher ins "Viertel" (Ostertor/Steintor) - das "Szeneviertel" in Bremen, mit allerlei bunten Läden und netten Kneipen.


    In vielen Kneipen, Cafés und Restaurants kann man Hunde mitnehmen - einfach bei Bedarf nachfragen.


    Die Mitnahme eines Hundes mit der Straßenbahn oder Bus kostet eine Kinderfahrkarte und ist unkompliziert.


    Toll Laufen mit Hund kann man z.B. wie oben beschrieben in der "Uniwildnis" am Unisee (http://www.uniwildnis.de/), an einigen Bereichen an der Weser und der Ochtum oder zentral am Werdersee (wo außerhalb der Brut- und Setzzeit kein genereller Leinenzwang herrscht).
    Ich persönlich finde die "Steller Heide" bei Groß Mackenstedt auch klasse, so gut 10km von der Bremer Innenstadt entfernt, aber nur mit dem Auto erreichbar.


    Viel Spaß in meiner schönen Heimatstadt! :)

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    So ne Tragejacke kommt für mich nicht in Frage. Ein Wollponcho eigentlich auch nicht. Ich find die Dinger schrecklich hässlich.


    Mit nem Parka muss ich mal schauen. Hier gibts halt nicht wirklich viel, ich müsste es fast bestellen. Sonst noch jemand Tips?



    Jaja, die SS-Moden-Hersteller wissen schon, warum sich damit so viel Geld verdienen lässt. :D

    Wozu Winterspeck? Hat er/sie dünnes Fell und friert sonst? Oder wird bei Euch im Winter das Futter knapp? ;)


    Wenn´s wirklich nötig ist: Wir haben bei einer Problemhündin (multiple Unverträglichkeiten, Untergewicht) mit Kokosmilch ganz gute Erfolge erzielt...


    ...Gesamtfuttermenge erhöhen?
    ...Ein paar Markknochen zusätzlich?

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    Würdet ihr überhaupt Hundeparfüm kaufen?



    NEIN! Denn das, was für meine Nase gut riecht, gefällt meinem Hund wahrscheinlich nicht besonders gut und das was meinem Hund gefällt (Aas, Fisch, Fäkalien...) muss ich nicht haben. :D


    Mal im ernst, Hunde haben eine sooo viel ausgeprägtere olfaktorische Wahrnehmung als wir, ich glaube nicht, dass wir ihnen damit einen Gefallen tun. Ich denke, Parfum irritiert eher den Geruchssinn.
    Außerdem sind Gerüche extrem wichtig in der hündischen Kommunikation unter Artgenossen, welche so gestört werden dürfte.


    Hunde sind Hunde und sollten das auch sein dürfen mit allem was dazu gehört - auch wenn uns der Geruch manchmal nicht so gut gefällt!

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    Kann es sein, dass der Hund ein besseres Gefühl dafür hat, wenn ein Mensch nicht ganz "koscher" ist?.


    Hallo,


    wenn Du "nicht ganz koscher" mit "nicht klar im Verhalten" übersetzt definitiv!


    Ich kenne das Männerproblem übrigens auch zur Genüge.
    Die Züchterin hat es leider auch versäumt, meiner kleinen "Mistkröte" das männliche Geschlecht nahezubringen und als wir sie dann mit 3,5 Monaten übernahmen, fehlte schon etwas in der Sozilisation.


    Sie differenziert und hat nicht mit allen Männern ein Problem, sondern (wie schon an anderer Stelle beschrieben) mit großen Exemplaren, die am besten noch eine Brummstimme haben. Wenn diese ihr dann noch Beachtung schenken, am besten frontal auf sie zugehen, ihr in die Augen schauen und sich über sie beugen, um sie zu beruhigen, ist alles vorbei.
    Hier ist es relativ einfach zu handeln, denn da betrachte ich es als meinen Job, den jeweiligen xy-Trägern ein bißchen Hündisch und meiner Hündin parallel Sicherheit zu vermitteln.


    Schlimmer aber ist es bei unsicheren Männern. Meine Hündin diagnostiziert jeden Anflug von Unsicherheit unglaublich schnell, auch wenn sich diese unter einem Berg Machogetue versteckt.
    Hier bringt es natürlich nichts, mit den unsicheren Kandidaten an ihrer Körpersprache zu arbeiten, denn das wird auf die Schnelle keinen Erfolg haben.
    Ich habe einmalig 3 Stunden am Stück probiert, meine Hündin während eines langen Spazierganges auf neutralem Boden an einen guten (unsicheren) Freund von mir zu gewöhnen. Solange er Leckerlies in der Hand hatte, hat sie zwar all seine Komandos befolgt, aber wehe er hatte keine mehr oder machte Anstalten, ihr keine mehr zu geben. Sie liess ihn nicht aus den Augen und sobald er ihren Blick kreuzte, ging das Geknurre los. Und Madame geht dann auch nach vorn, wirft sich ins Geschirr, versucht zu springen und zu zwacken.
    Hier hilft dann nur noch eine verständliche Ansage meinerseits und wiederholte Konfrontation und exakt eingesetztes Lob, wenn sie sich ruhig verhält, obwohl er sie anschaut.


    "Witzigerweise" ist sie mit unsicheren/ängstlichen Kindern und Frauen echt super entspannt und toleriert sehr viel.


    Also an Deiner Stelle würde ich versuchen herauszufinden, weshalb er mit diesem speziellen Menschen nicht so kann. Wahrscheinlich hat es wirklich damit zu tun, dass er ihn -aus welchen Gründen auch immer- nicht einschätzen kann und daher Angst hat.
    Falls Dein Mitbewohner aber ebenfalls unsicher ist, musst Du aufpassen, dass Dein Hund nicht versucht, ihn zu kontrollieren. Die Rollenverteilung sollte schon klar sein und da würde ich als Mensch u.U. mit Beschwichtigungsgesten vorsichtig sein (wie an anderer Stelle geraten), da das die Situation eventuell (je nach Ursache) auch verschlimmern könnte.
    Eine Ferndiagnose ist kaum möglich, man müsste Mitbewohner und Hund sehen und genau auf die Körpersprache achten, um einschätzen zu können, was da im Argen liegt.


    Viel Erfolg!

    Bei uns im Nahverkehr gilt die Regel: Alles, was in einer Tasche ist, muss nicht zahlen!
    Mein Plan: Es gibt doch diese großen blauen stabilen Plastiktaschen von der blau-gelben Einrichtungskette. Wenn man da nun 4 Löcher für die Beine reinschneidet und den Hund reinstellt, ist er doch in einer Tasche. Und praktischerweise kann er damit eben laufen... ^^

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    Mir geht es dabei weniger um mein Wohlergehen, als um das von Nimueh. Sie ist nun mal ein ziemlich nervöses Hemd. Je klarer, ruhiger und strukturierter ich bin und je weniger ich "diskutiere", desto besser geht es meinem Hund.


    Ist nicht das Wohlergehen unserer Hunde auch das unsrige? :D
    Je erfolgreicher die Erziehung, desto mehr Freiheiten für den Hund, desto entspannter das Herrchen/Frauchen... ;)
    Und Fakt ist nun mal, dass Hunde eine klare, eindeutige Führung brauchen, um sich orientieren zu können. Wie diese Führung aussehen sollte, ist natürlich von Hund zu Hund verschieden.

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    Ich bin jemand, der kein Problem damit hat - an den Hund angepasst - auch körperlich durchzugreifen, wenn der Bogen völlig überspannt wird. Ziel ist es dabei aber immer für mich, möglichst schnell mit einer Verwarnung/Drohung auszukommen.


    Wichtig ist mir bei allen aversiven Dingen, dass ich mich emotional im Griff habe, dem Hund keine Schmerzen zufüge (wobei es durchaus mal unangenehm wird) und fair bleibe. Fair bleiben heißt für mich, dass ich ab einem gewissen Energielevel nur noch Management betreibe, weil ich sonst übermäßig hart eingreifen müsste, um wahrgenommen zu werden.


    Das kann ich genauso unterschreiben!
    Ich glaube, Du hättest auch ein mehr oder weniger großes Problem, wenn Du da zimperlich wärst, Frank. =)