Beiträge von Sockensucher

    Dass man sowas vernünftig reflektieren muss, da sind wir uns einig. Was anderes habe ich ja nie behauptet.

    Ja nun, ich auch nicht. Wobei, nein, ich kucke halt so aus Masochismus, Hundeanzeigen. aus den krudesten Mischungen entstehen immer wieder erstaunlich funktionale Hunde, da bewundere ich die Natur und dann wieder gibts schreckliche Kombis, die man Hunden aufbürdet. Und das nun, wie immer wieder Thema überall, eben nicht nur außerhalb der Rassehundezucht.

    DA sind wir uns absolut uneinig. :tropf:
    Ok, bei den Schnauzern kenn ich mich nicht aus, aber warum/wie kommt man auf die Idee, da eine Rasse reinzukreuzen, die mit der eigentlichen Rasse so absolut gar nichts zu tun hat? Wo ist da die Grenze zu gedankenloser Vermehrerei?

    Wie kann man so ein paar Sätze so als globales Konzept wahrnehmen? Auf Grundlage eines ´Links, wo man eben Merle Schnauzer sieht.Wo ich nunmal eher über die kupierten Ohren kotze als die Farbe. Warum man sie einkreuzt, wegen der Farbe. Wo ist überhaupt irgendwo die Grenze zu gedankenloser Vermehrerei? Das ist doch die Frage, ist besser weiter Farben beim Schnauzer getrennt zu züchten, weil ja weil halt? Wie gedankenlos, rückständig und genetischer Irrsinn ist das? Ich bin echt im falschen Universum, ich hätte den Thread irgendwie anders lesen müssen.

    Meine Bemerkung war ironisch, das der einzige Grund für frisches Blut halt mehr Farben sind und ich war erstaunt, wie schnauzermäßig sie aussehen, der eine schaute halt sehr dünn vom Kopf her aus und das Fell ... und die sind klein, also was kreuzt man da ein ... da ist mir der Sheltie eingefallen, und eben nicht der Dackel. Was denkst du denn, wo das Merle herkommt? Miniaussie wäre da ja viel passender, so mit Schutztrieb. Wer glaubt allen ernstes, die Hündchen da sollen noch Ratten killen oder es wäre irgendeine schnauzertpische Wesensart noch erwünscht? Das sind süß Begleithunde, die nix weiter sollen als nett aussehen (mit kupierten Ohren kotz) und das können Shelties tatsächlich auch sehr gut. Von denen abgesehen, die auch bockernst sein können, nimmt nur keiner wahr weil Püppigesicht.

    Gesundheitsuntersuchungen? Ja, die sind verdammt wichtig! Aber nicht das einzige, das zählt.

    Ja nun, nö, aber wieso geht man immer davon aus, dass man als Vermehrer immer den Psychisch geistesgestörtesten Hund aussucht in Wunschfarbe, als ob das zwingend wäre.

    Ja, Shelties sind nett, aber die haben auch Eigenschaften, die nicht 'perfekt' sind.

    Ja nun, hat der Schnauzer sicherlich auch. Oder sind die Alle top. Wo Terri-Lis-07 hier Schnauzerexperte ist, ihre ist doch einen ticken zu unsicher, so wie ich mich erinnere? Sollte nicht Schnauzertypisch sein. In keiner Rasse sind alle Hunde gleich, dann müsste man ja null Auswahl mehr Treffen, wären es alle Klone.

    Ja, es gibt Tendenzen und Eigenschaften, die man erwarten kann/muss, je nach Rasse reichlich, aber nun, dann gibts immer Hunde, die die Rassebeschreibung nicht gelesen haben und ohne Rassebrille auch gar nicht sooo speziell sind ...

    Terri-Lis-07 hat ja mehrere Rassen genannt, bei denen eine Einkreuzung Sinn machen würde, weil die Rassen historisch und/oder vom Temperament her passen.

    Nun, ich wollte nie den Schnauzer verbessern, ich finds nur beim Zwerg nicht schlimm, wenn da mal ein Sheltie durchläuft, im Gegensatz zu euch. Im Gegensatz zu euch, halte ich den Zwerg für einen Begleithund, und den Sheltie auch. Und kann mir sicherlich auch positive Effekte vorstellen, Kreuzungen bringen nicht nur das schlechteste zum Vorschein und Reinrassigkeit nicht nur das Beste. Aber wie gesagt, ich will absolut kein Kreuzungsprogramm Sheltie Zwergschnauzer einführen. Aber ich kann mir eben gut vorstellen, dass der für diese Amimerle genommen wurde.

    Und Collie, die Schutzdienst gemacht haben mit Schnauzern kreuzen, ja witziges Experiment, was käme dabei raus? Vielleicht ein Laekenois mit Schlappohren :D Oh man, das aber nicht wieder ernst nehmen.

    Nehmen wir den Sheltie. Auf nen Collie würde ich den wenn's nötig wäre draufpacken, ohne dass mir die Tränen kommen. Auf einen öhhh... Molosser nicht.

    Wäre deine züchterische :hust: Entscheidung. Border Collie Franz Bulldoggenmischlinge sahen jedenfalls als Welpen sehr harmonisch aus.

    https://www.deine-tierwelt.de/…ldoggen-welpen-a86001572/

    schade, dass man selten Erwachsene Sieht. Müsste ich mich jedenfalls entscheiden, ob ich lieber ein reinrassiger Mollosser werden muss oder so ein Mix, würde ich mich definitiv für den Mix entscheiden.

    Aber nein, wäre auch nicht meine Wahl irgendwas in der Richtung zu züchten, bevor das wieder falsch verstanden wird.

    Oder bei den Mudis, einer meiner Rassen. Würde da jemand Kroatische Schäferhunde oder ähm, keine Ahnung, Altdeutsche Hütehunde von mir aus, einkreuzen wollen, weil's genetisch notwendig ist, von mir aus.

    Ja nun, alles nette Überlegungen, denen ich gar nicht widerspreche. Nur seh ich Begleithundzwerge und Begleithundshelties nicht als sooo unfassbar dramatisch unterschiedlich an, dass ich das ausschließen würde. Aber nochmal ey, ich plane keine Shelnauzer :roll:

    Käme aber jemand auf die Idee, da einen Mali ("weil ja auch irgendwas mit Schäfer") oder einen Wasserhund oder Curly Coated Retriever ("hat ja auch Löckchen") einkreuzen wollen würde, würde bei mir der innere Drang entstehen, denjenigen zu einer Kostprobe Raststätten-Spülkasten-Wasser einzuladen. =)

    Ja nun, ich glaube auch nicht, dass viele den Drang verspüren den Mudi irgendwo einzukreuzen, das Organ ist doch legendär. :hust: Aber ja nun, hab ich auch nicht vorgeschlagen. Und darum gings mir wie gesagt auch null. Und ich kann diesen OMG meine Rasse! einfach nicht nachvollziehen. Würde jemand nun einen Border mit irgendwas kreuzen, ja muss ich ja nicht nehmen und färbt ja nicht magisch durch alle Rassevertreter durch.

    Einkreuzen ist dann ok, WENN es mit Sinn und Verstand gemacht wird.
    Wo endet es sonst? Das kann man doch ad absurdum führen.

    Wo "es" endet? Hunde, in allen Farben formen und Größen, immer noch ein bedeutend kleinerer Teil als ungezüchtete Hunde.

    Es endet darin, dass immer noch jeder züchten und kaufen kann, was er möchte. Auch immer noch Leguanbulldoggen oder Möpse, oder ungetestete Hunde, die dann vermeidbare Erbkrankheiten haben, Farben, die krank machen oder behinderungen hervorrufen.

    Es endet in Inzuchtdepression, wo man halt nicht drinsteckt, Krebs für den keiner was kann und ja Allergien und Unverträglichkeiten sind das neue normal. Erstmal züchten mit Sinn und Verstand durchsetzen, denn da wären Einkreuzungen normal. Mit Sinn und Verstand an Zuchtpraktiken festhalten, die 150 Jahre alt sind und sich einfach nicht davon lösen können.

    Aeh..bei der Diskussion wegen den Malis ging es nicht um Einkreuzungen. Waere nett, wenn man das nicht vermischt. Danke.

    Da stet ein "Und" mir reicht das als Trennung ... und interessant, ist es denn NOCH schlimmer mit den dunklen Malis, wenn da was eingekreuzt wurde, als ohne? Rettet das nicht den Mali, wenn der Schrottkörperbau durch den Schrott DSH kommt? Nein, ist nicht ernst gemeint. Ich verstehe schon Einkreuzungen sind selbst, wenn sie nicht stattfinden, man nur annehmen könnte, sie würden stattgefunden haben, voll schlimm. Wäre nett, wenn "man" zur Kenntnis nehmen würde, dass mich das nicht so emotional aus der Bahn wirft. Danke.

    Bei der Zucht auf mgl. dunkle Hunde macht die 'Farbe' insofern Probleme, als das die Selektion darauf einfach Wesenskrueppel (ja ich bezeichne die so!) entstehen laesst, die weder funktional im Gebaeude, noch arbeitsfaehig sind.

    Nochmal, wieso?

    https://genetikmalinois.wordpr…/11/18/farbe-beist-nicht/


    Dunkel ist ne Farbgeschichte. Die Farbe macht meines Wissens nach, keinen Körperbau und kein Wesen. Ist ne Fehlfarbe, wird also wohl nur in der Dissenz bzw von voll coolen Vemehrern gezielt gezüchtet, dennoch wurde das Genmaterial seit 1978 nicht ausgerottet, sonst könnte man in der Population die Gene nicht finden.

    Also Gentest drauf und alle ausschließen von der Zucht, weil diese Gene Schrott produzieren? Hat man die Farbe ausgeschlossen, weil man festgestellt hat, OMG alles furchtbare Köter? Gilt das auch für andere Rassen? Wieviel Schwarz ist denn Gebäudeschädigend?


    Also nö, seh ich anders. Die Selektion auf Farbe ist so gut oder so schlecht wie alle Selektion auf Farbe, Rassen nach Fell und Farbe aufzuspalten ist genetischer Schwachsinn, ob das nun auf ner Vollversammlung beschlossen wurde oder auf Insta wegen Geil. Haben will ...

    Nur dass so ne Vollversammlung eben ne ganze Rasse in ein Förmchen presst und so ein Vermehrer halt nur seinen Nachwuchs mehr oder weniger ruiniert.

    Ist die Farbe schädigend für den Hund, ja oder nein, oder es gibt valide Hinweise dafür, dass die Farbe Einfluss auf Wesen oder gar Gebäude hat?

    Ansonsten ist die Farbe an gar nix Schuld, außer dass für gewisse Menschen ein gewisser Hund zwingend eine gewisse Farbe haben muss. Das ist ein Menschenproblem, kein Problem der Farbe. Im Gegensatz zu anderen Farben, die erwiesen problematisch sind, wo die Rassehundezucht jedenfalls meiner Wahrnehmung nach, weiter keine Konsequenzen folgen lässt. Weil, Rasse X nunmal zwingend Farbe X haben muss und unbedingt reinrassig bleiben muss.

    Wie das weitergeht, ja nun, bin ich ebenso wenig optimistisch, wie du bei den dunklen Malis.

    Genau das meinte ich mit zu viel Emotionen. Da wird aus einer Bemerkung ein Projekt möglichst unpassende Hunde zu verpaaren, um zu kucken was rauskommt :roll:



    Nö gesichert is da keine Rasse weil ja alle Ami Züchter meinen die wären komplett reinrassig.


    Aber hier wird eben momentan drüber diskutiert warum man denn keinen Sheltie einkreuzen sollte und da schließt sich mir der Sinn einfach nicht.

    Der Sinn, war doch wohl klar, merle in den Zwergschnauzer zu bekommen, was nicht meine Idee war, mir ist das so ziemlich latte welche Farben Zwergschnauzer haben, ist nicht meine Rasse, sie sind nur noch relativ verbreitetes Sinnbild für schwachsinnige Farbzucht blind gegen das Inzuchtproblem. Immer noch 2023 ...

    Und dass die es offensichtlich geschafft haben, ziemlich schnell den Einfluss dieses Fremdbluts rauszuzüchten. Sieht ja nun aus wie ein Schnauzer. Und nochmal nach Definition ist ein Hund 4. Generation nach Einkreuzung, wieder reinrassig. Wie das Genetisch aussieht, kann man ja heute mit den billigen Gentests rausfinden. Dafür kauf ich aber nun keinen Zwergschnauzer aus Amerika, um mal zu kucken oder mal ne Vermutung zu äußern.

    Was käme denn sonst in Frage?

    Und ja, ich halte es nicht für den Untergang des Abendlandes nen Sheltie mit nem Zwergschnauzer zu kreuzen und dann halt mit den Merles weiterzumachen. Ich mach da kein Zuchttprojekt draus. :roll: Es war ne Vermutung, die mit näher liegt als Zwergdackel oder ... Miniaussie. Obwohl, mit dem Schutztrieb passts dann wieder. Rumschnauzen können die auch gut ... :roll: Yeah! Neue Rasse! (IRONIE)


    Ich habe nicht drüber nachgedacht den Schnauzer mit anderen Rassen zu verbessern, die Farben miteinaner zu kreuzen, wäre ja schonmal ein Fortschritt, der Rasseliebhabern ja schon unmöglich erscheint, und dann über andere Rassen nachdenken, ist müßig. Es war einfach nur ein halbironischer Spruch, dass wenigstens um andere Farben reinzubringen genetisch mal was für die Diversität getan wird. Weiter NIX.

    Gerade wenn es um Farbe geht, ist das aber immer so eine Sache... Wir hatten das ja schon vor wenigen Seiten beim Thema Mali - wenn Farbe zum primären Fokus wird, geht das selten gut aus.

    Ich greife nur das raus, weil ja genauso ist es.

    Eben auch bei den OMG Rasse X darfs nur in Farbe X geben. Auch das ist Farbzucht! und eben absurd, solange Farben, die nun nachweislich Probleme machen, weiterhin erlaubt sind, weil Tradition und andere, die keine Probleme machen, eben nicht.

    Und diese grundsätzliche Schwarzmalerei bei jeglichen Einkreuzungen, ist eben ein Reflex, der eine Veränderung in den Köpfen noch langsamer macht. Falls es eh jemals passiert, ohne, dass die Rassehundezucht komplett daniederliegt.

    Beim Zwergschnauzer geht sicherlich die Welt nicht unter, wenn da mal ein Sheltie durchläuft, Hysterisch können die auch ganz gut alleine, war da nicht letztens mal so zwei beim Rütter?! ... Ich würde nun keinen Riesen mit nem Collie kreuzen und den auf den Platz stellen. (Wobei nettes Experiment mit einem vom schwarzen Feuer)

    Aber nen Zwerg und nen Sheltie, warum nicht? Kann echt nichts schlimmeres bei rauskommen, als bei den Ausgangsrassen und wems nicht taugt, kann doch zu nem anderen Hund greifen. Und wer nur nach Farbe kauft, wo ist der Unterschied zu, mein Hund muss merle sein, oder mein Hund muss sable sein mit breitem weißen Kragen. Je üppiger der weiße Kragen, um so fixer gibts Überzeichnungen, die auf den Kopf übergreifen. Oder min Hund muss ein Dalmatiner sein, oder ein Cattledog ...

    Ganz schnell wird bei einer Farbe ein Mythos mittransportiert. Dunkle Malis taugen nix, weil? Oder kommen halt nicht in die fördernden kompetenten Hände, weil man sich mit so nem Hund halt nicht bei den richtigen pommes Malihaltern blicken lassen kann?

    Farbe x wird ausgeschlossen, weil es zeigt Settererbe igitt! , schwubb wurde ne Farbe ausgeschlossen und der große Münsterländer war geboren.

    Farben in Schick/Trendy und richtig einzuteilen, ist ein Problem. Und das vorallem bei den Rassezüchtern der einzig wahren Farben. Gesundheit spielte da eben gar keine Rolle als die festgelegt wurden, bis heute. Ich jedenfalls sehe null Bemühungen bei den "richtigen" Züchtern, das Thema Farbe unter dem Gesichtspunkt der Gesundheit neu zu denken.

    Nun, schön, wenn wenigstens wegen der Farbe frisches Blut reinkommt.

    Die Frage ist nur - welches Blut.
    Falls es bei den Schnauzern gekorrekt gemacht wird, freut es mich für sie, gibt ja durchaus auch vernünftige und informierte Züchter.
    Das Problem gerade bei Farbeinkreuzungen (v.a. bei 'flashy' Farben wie Merle) ist leider, dass die Gesundheit da selten oben auf der Liste der Prioritäten steht. Da kann man sich schnell mal mehr Probleme reinzüchten als das bisschen neues Blut Gutes mit sich bringt.

    Ich sehe das Drama nicht so. Wieso sollte der Merlesheltie, den sie da reingezüchtet haben, so eine gesundheitliche Katastrophe sein, das das den Schnauzer daniederringt, aber gleichzeitig bringt so eine Einkreuzung nichts frisches.

    Und nach Einkreuzungsprojekten gilt der Hund nach der 4. Generation wieder als reinrassig, also wieder alles schick nach Vereinsdefinitionen.

    Und es steht jetzt schon nicht die Gesundheit ganz oben, bei keinem dieser reinen Farbzüchter. Bei den Schnauzern sind immer noch die Farben getrennt, DAS ist Farbzucht, wie sie verblödeter und rückständiger und unvernünftiger nicht sein kann.

    Und warum sollte man den Sheltie, den man einkreuzt nicht gentesten lassen, da kostet doch nur noch 150 Euro und ist er das, ist das vernünftiger als so manches andere.

    Gerade dieses Reflexhafte OMG Einkreuzung! hält das am Leben, was eben am schlimmsten für alle Rassen ist, die genetische Verarmung wird runtergespielt und die Zucht auf Reinrassigkeit weiter festzementiert. Keine Ahnung wie lange das so noch weitergehen kann, bis die Inzuchtdepression nicht mehr wegzuleugnen ist. Bisher ist es halt großes "Pech", immer mehr Allergien, immer früher Krebs, immer wesensschwächer.

    Also ein Hoch auf die Züchter neuer! Farben, die holen sich wenigstens frisches Blut und zeigen, oh Überraschung, den Phenotyp kriegst du lässig und fix wieder so wie gewünscht.

    Leider ist es wohl genetisch bedingt bei Paul. Und es war ein Zufallsbefund. Eigentlich waren wir wegen einer Blutspende in der TK, und bei der Blutuntersuchung fiel es auf. Und dann kam die ganze Diagnostik 🙈. Aufgrund seiner ganzen anderen Baustellen hofft die TA, es bleiben uns mit viel Glück noch 2 Jahre mit ihm.

    Furchtbar! :streichel: Aber wenigstens wisst ihr es nun und könnt diese Zeit noch vollpacken mit Erlebnissen. Sie wissen es glücklicherweise nicht ... :streichel:

    Wie schön, dass ihr so ein Glück hattet! Und verdammt, schon in dem Alter. Ich hoffe, ihr findet den Grund und könnt gegen die Niereninsuffizienz anarbeiten und er hat noch eine lange Zeit gemeinsam mit Mia vor sich!

    Bei Pfotenherz sitzt eine sehr hübsche und verträgliche Husky-Dame. Hat nicht jemand ein Plätzchen für die?

    Suna, 2 J.

    Pfotenherz schafft mich ...


    Immer noch Mila ...


    https://pfotenherz-tierschutz.com/hunde/mila/


    Ich finde sie nicht in der FB Gruppe, um sie zu teilen. Gibts da einen Grund für? Die Suche spuckt nichts aus zu ihrem Namen.

    Man, wie gerne würde ich ihre Pflegestelle sein, aber nun mit dem kleinen rumänischen Monster und eine so miesen Vermittlungsquote bei mir ... Aber trotzdem drängt sich der Gedanke auf, hier wären es doch bessere Chancen als dort ....

    Ein Rüde, dem man körperlich kaum gewachsen ist zu einer Hündin ... wenn er die nun gegen andere Rüden verteidigt, oder er eben den endlich eigenen Menschen nicht teilen will? Oder halt einen Stress nie an Menschen abreagiert, sondern dann an deiner Hündin ...

    Das Risiko für eine Vollkatastrophe ist da groß, denn einen solchen Hund bekommt man nicht weitervermittelt und das Leben vorallem eurer Hündin ist gecrasht.


    Es gibt nicht nur die Wahl zwischen diesen beiden Hunden. Es gibt zig tausende und abertausende Hunde, die ein Zuhause brauchen. Wenn ihr anpassungsfähig seid, suche einen Hund auf Pflegestelle, der nicht so easy going ist, ist in punkten, die ihr gut abfedern könnt, den ihr mit eurer Hündin testen könnt, ob die beiden sich ganz gut finden und gebt diesem ein Zuhause.


    Ich kann leider aus eigener Erfahrung sagen, es ist heftig, wenn eine Entscheidung für einen Hund, das Leben der anderen Tiere sehr verschlechtert. Wir können ja wenigstens gedanklich raus und es ist nicht unser ganzes Leben, aber das der anderen Tiere wahrscheinlich schon.


    Viel Glück bei der Suche! Danke, dass ihr einen Platz für einen Hund habt, der ihn braucht!

    Ich kann dich gut verstehen. Ich habe einen verhaltensauffälligen Hund, der dafür sorgte, dass ich nichtmal in meinen eigenen Garten kaum länger als 5 Minuten. Dort drehte sie durch, war sie alleine drinnen drehte sie auch durch, mit einem drinnen auch, aber halt nur etwas weniger und die Nachbarn wurden nicht gestört.


    Es hat eben auch das ganze Leben meiner anderen Hunde vernichtet, weil alles von Sekunde 1 an einfach super anstrengend und laut und gefährlich war (und teilweise ist). Die war kein Jahr alt und ich dachte, ich muss die nächsten 15 Jahre in diesem Horror weiterleben. Ich habe sogar überlegt meine anderen Hunde abzugeben, damit sie nicht weiter zurückstecken müssen, weil man diesen Horrorhund keinem geben kann.

    Also das Gefangen sein, in einer Situation, die man sich nicht ausgesucht hat. Für einen Hund sorgen zu müssen, der nur Eigenschaften hat, die man nicht will, die einen einsperren und frustrieren. Das kenne ich und wie es einen belastet, weil dieses kein Ausweg, keine Änderung "für eine unendlich lange Zeit", die Gedanken beherrscht. Es frisst sich überall rein.

    Dein gedanklicher Ausweg ist der Zweithund, das alternative Leben, der Traum.

    Nur ists ein Traum, der sich super schnell in einen Alptraum verwandeln kann, wie selbst erlebt.

    Also was braucht es um den Traum zu erfüllen?

    Ich schmeiß hier einfach mal meine Gedanken rein, um deine etwas aufzulockern, die sich eben nur um den nächsten Hund drehen.

    Die richtige Rasse kanns nicht wirklich richten, auch wenn mans natürlich mit der falschen Rasse richtig schlimm gestalten kann.

    Erstens Betreuungssituation.

    Gibt es eine Möglichkeit umzuziehen? Eine Erdgeschosswohnung mit kleinem Garten würde vieles erleichtern für deine Oma.

    Dann die Freundin mit Großpudel(?) Was macht sie eigentlich mit ihrem Hund? Wenn sie dir Hilfe angeboten hat mit einem Welpen über Monate. Kannst du mit ihrem Hund nicht mal etwas trainieren? Einen Kurs in einer Hundeschule besuchen?

    Du stellst dir Hundesport bisher nur vor, kuckst Videos, die jemand zeigen will, kennst die Rassen nicht in echt.

    Es gibt viele Seminare, die man ohne Hund besuchen kann. Statt dich da auf den eigenen Hund zu konzentrieren, kannst du die Inhalte lernen und die einzelnen Mensch Hund Teams beobachten und kucken, was man überhaupt macht "im Hundesport", bis so ein Agilitykurs zusammen erlaufen wird, wird ewig an, Handbewegungen und Drehungen und immer wieder eine Hürde von links rechts vorne hinten trainiert. Ich würde zum Beispiel durchdrehen (und meine Aussies im übrigen auch, die wollten einmal die Hindernisse kennenlernen und dann ja und ... wozu? Neue Hindernisse bitte!)

    du kannst die Teams dann auch auf dem Parkplatz sehen der wie sie am Rand warten.

    Nimm Seminare wo Probleme bearbeitet werden, Anfänger! Niveau und frage dich, ob das nach der Arbeit und immer noch so toll ist. Ob du Ohne Garten Trainingsmöglichkeiten außerhalb der Hundeschule findest.

    Schau dir die! Hundeschule an, die du auch erreichen kannst und wie dort trainiert wird, ob du überhaupt mit den Menschen und der Art dort kannst. Wenns nämlich keinen Verein, keine Hundeschule gibt, wo du reinpasst, wo es Anleitung und jemanden gibt, der von außen draufschaut, wird Hundesport nicht möglich sein, weil du nach der Arbeit und am Wochenende nicht zwei Stunden Auto fahren wirst, um woanders zu trainieren.

    Ohne vernünftigen Background wird das im Sande verlaufen. Auch die Kosten sind dann realer und du kannst herausfinden, was wirklich was für dich ist und kannst Hunde sehen, die dir gefallen, mit Menschen sprechen, wo die her sind. Die speziell Teams ankucken, wo Ersthundebesitzer Hunde führen.

    Der Erste Hund wurde dir aufgezwungen, der zweite war definitiv nicht passend, nicht nur für Lilly, du konntest nicht mit ihr umgehen. Der Dritte sollte doch nun wirklich passen, so wahrscheinlich wie es irgendwie geht.


    Und dann Lilly und das Motivationsproblem. Du hast schon einen Hund, der Physio und geistige Anregung gut brauchen könnte und ne Katze, die man tatsächlich auch trainieren kann. Bei jeder Sportart bei jedem Hund gibts Momente, wo man ihn nicht motivieren kann oder ihm nicht verständlich machen, was man möchte. Geduld, Hartnäckigkeit, Kreativität, Spaß daran herauszufinden, wie kommen wir ein Stück weiter, wie mache ich daraus eine schöne Aufgabe für uns beide. Das ist das, was du jetzt schon lernen und trainieren kannst. In kleinen Schritten zu denken, nicht ein Ziel vor Augen zu haben, das funktionieren muss, das irgendwie groß ist. Cool aussieht. Sondern Interesse wecken, gemeinsame Spiele erfinden. Sie fordert dich heraus, ist kein Hund, der für einen Keks irgendwas tut. Aber da steckt ein richtiger Hund drin, der was erleben möchte, der aber nicht funktioniert wie auf Insta.

    Ihre Lebenszeit und Lebensenergie ist begrenzt, um so wichtiger sie nochmal neu kennenzulernen und zu aktivieren, einen Weg zu finden in ihre sehr kleine Welt. Gerade nach Zoe.

    Und die Katze. Wäre es für einen neuen Welpen nicht super, wenn u sie auf ihren sicheren Platz auf dem Kratzbaum schicken könntest? Meine Neuzugänge, auch die Gasthunde lernen als erstes Sitz im Kreis, mit den Katzen, früher sogar mir den Kaninchen und jeder kriegt was. Respektiert, das der andere etwas bekommt, lernt Ruhe miteinander.

    Auch da bereitet wunderbar auf einen Welpen vor, Katzen überzeugen etwas zu tun. Geduld und kleine Schritte, finden was funktioniert, sich anpassen. Jede meiner drei Katzen ist sehr anders. Motivieren, aufhören solange es gut läuft, Anzeichen erkennen von, das weckt Interesse, das weckt Freude an der Zusammenarbeit oder da will ich zu viel, mach Druck, bin unverständlich. Dafür brauchst du keinen neuen Hund und gleichzeitig ist das die beste Vorbereitung für ein neues Familienmitglied. Lilly mehr Selbstbewusstsein verschaffen, ihren Körper soweit möglich fitter machen. Ihr beibringen, da sie aktiv um Hilfe rufen kann, wenn der Welpe sie bedrängt zum Beispiel. Wie könntest du das trainieren, ohne Welpen?

    Das Leben mit ... Hund, fängt nicht erst an, wenn der neue Hund mit dir in der Wohnung sitzt.

    Du kannst eine Menge tun, dein Leben mit deinen Tieren jetzt mit mehr Training zu erfüllen, die Vorfreude auf den zweiten Hund realistischer auszukosten und herauszufinden, was du wirklich möchtest.

    Lilly zu fördern wird ihr dann auch leichter machen zurückzustecken, auch die Abende bei der Oma zu verbringen.

    Mit deiner Freundin und dem Hund der Freundin vielleicht ein neues Hobby abzufangen, könnte den Grundstein legen, dass ihr gemeinsam trainiert und der Hund dann bei ihr groß wird, um Lilly und die Oma zu entlasten. Ob ihr eben so stark befreundet seid und was den Umgang des Hundes so kompatibel, dass das auch funktionieren kann. Wenn sie soviel Zeit mit dem Hund verbringt, ist sie ein wichtiger Mensch für den Hund.


    Ich wünsch dir mehr Leben und Freude im Hier und Jetzt, das Bestmögliche für Lilly und weiter Vorfreude auf das Leben mit einem Traumhund, besser gewappnet für die Schwierigkeiten, die es mit jedem Lebewesen geben wird und mehr Fähigkeiten diese zu bewältigen.

    Und dann wer weiß, doch ein Welpe oder vielleicht doch ein erwachsener Hund und erst nach Lillys Tod, der Wunschwelpe zu dann einem stabilen Ersthund dazu. Wer weiß, wie es sich entwickeln wird.