Beiträge von pyanfar

    Wenn dein Hund den Einbrecher auf deinem Grundstück verletzt, dann muss auch deine Versicherung einspringen. In der Vorstellung der Versicherungen darf ein Hund einfach kein Lebewesen verletzen. Falls doch, bekommt man eine Teilschuld zugewiesen.

    Wäre es bei meiner Freundin nur ein Hund gewesen, hätte ihre Versicherung die Hälfte bezahlt.

    Nö, das würde ich nicht. Das ist eben das Risiko, wenn man sein Tier draußen unbeaufsichtigt rumstromern lässt, wodurch es zwangsläufig andrer Leut Besitz betritt.

    Und vielleicht noch eine wichtige Information für die Mitlesenden.

    (Letztes Jahr im Freundeskreis passiert) Nachbarskatze lief hinter dem Haus im Garten meiner Freundin, sie kam mit ihren beiden Hunden vom Gassigehen zurück und ließ diese erstmal in den Garten. Die Beiden entdeckten die Katze hinterm Haus, meine Freundin kam durch den Tumult nach draußen. Die Beiden hatten die Katze schon erwischt, sie hat sie dann getrennt. Katze lief wieder weg. Die Katze war schwer verletzt, hat nach einer Not-OP und zwei Tage Klinikaufenthalt überlebt. Die Versicherung meiner Freundin zahlte 2/3 der Arztkosten, da zwei Hunde beteiligt waren. Der Katzenbesitzer bekam sozusagen eine Teilschuld und zahlte 1/3 der Kosten.

    Ich lese nur mit, kann aber nicht helfen.

    Allerdings wundern mich die Abstände der Läufigkeiten. Ich kenne das aus dem Bekanntenkreis eigentlich so, dass die richtig großen Rassen (und dazu zähle ich den GSS) einen deutlich längeren Abstand zwischen den Läufigkeiten haben.

    Die einzigen beiden GSS, die ich kennengelernt habe, hatten massive gesundheitliche Probleme (Gelenke, Tumore, …) und wurden nicht alt. Deswegen würde ich sie auch röntgen lassen, falls das noch nicht geschehen ist.

    Und da schaut ihr einfach zu?

    Das wird so nicht besser werden. Wieso trennt ihr sie nicht in dieser Zeit oder unterbindet schon das Anstarren, wenn ihr wisst, was danach kommt?

    Ihr müsst da feste Regeln aufstellen, an die sich die Hunde halten müssen.

    Die Beiden sind erst 6 Monate alt. Das wird nicht von alleine besser, sondern mit zunehmendem Alter schlimmer.

    Wurfgeschwister können die Hölle sein. Ich würde auch dringend dazu raten, die Hunde gut anzuleiten.

    Beispiel gerade aus dem Umfeld: eine Freundin hat sich zuerst eine Neufundländer-Mixhündin angeschafft und sich dann ein paar Monate später zu einer Wurfschwester überreden lassen (Rückläufer). Die Beiden sind super miteinander ausgekommen bis sie läufig wurden. Dann musste sie mit einer Hündin drei Wochen zu ihrer Mutter ziehen, ihr Mann ist mit der anderen Hündin im Haus geblieben. Nach der Läufigkeit sind sie wieder miteinander ausgekommen. Aber bei der nächsten Läufigkeit war es wieder dasselbe.

    Sie probieren es jetzt mit Trainer, Kastration, ...

    Ich kenne tatsächlich keinen Züchter, der Wurfgeschwister zusammen abgibt. Das kann richtig übel werden.

    Nun ja, wenn uns jemand mal überprüfen würde, dann kommt er ja zu mir und nicht zum Hund :D

    Ab da ist er ja angeleint. Unangeleint kann keiner meine Hunde so anfassen, dass er Zeit hätte, die Steuermarke (bzw ein Halsband) am Hund zu suchen.