Guten Morgen,
mein Hund geht seit sie bei mir ist (sprich mit 9 Wochen)mit arbeiten (allerdings nicht nachts), auch in eine Wohngruppe, allerdings mit Erwachsenen.
Für sie ist es inzwischen ihr zweites Zuhause und sie freut sich immer sehr wenn Kommando "Wir gehen arbeiten" kommt.
Das er erst mal hinter dir herdackelt ist normal, immerhin ist das eine neue Situation für ihn. Ich würde (gerade weil du mit Kindern arbeitest) für eine gute Rückzugsmöglichkeit sorgen, wo er wirklich ungestört!!! seine Ruhe hat. Und das muss auch von allen akzeptiert werden. Und ich gehe davon aus, dass im besten Fall auch die Kinder irgendwann schlafen, so dass Du/ Ihr vielleicht auch zur Ruhe kommt.
Ich glaube nicht, dass der Nachtdienst so ein Problem ist, Hunde sind flexibler als wir denken, man muss ihnen nur Zeit lassen, sich an die Situation zu gewöhnen. Und seinen Schlaf holt er sicher nach.
Ich wünsche Euch viel Erfolg und ruhige Nächte!!!
Liebe Grüße
Jui und Lotte
Beiträge von Jui123
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Hallo,
ich habe nicht so viel Hundeahnung, vor allem nicht mit Baby, aber ich stolper über den Satz "vor allem bei anderen geht sie dazwischen". Kann es auch sein, dass sie das Baby beschützt vor anderen, dass sie es als zu "ihrem Rudel dazugehörig" erklärt hat und das weniger Eifersucht als Beschützerinstinkt ist? Nur so als Idee.....
Dann wäre ihr Verhalten nämlich völlig anders zu deuten.
Aber last but not least: Glückwunsch zum Familienzuwachs und Euch alles Liebe und Gute!!!!
Liebe Grüße -
Sabine, falls das Dein Hund ist ... die ist ja entzückend!!
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Gute Frage!!
Ich habe meinen Hund zuerst mal bekommen, um mich etwas mehr zu bewegen, innerlich wie äußerlich (burn-out). Als sie einzog habe ich mich außer arbeiten ziemlich verkrochen, sie hat mich gezwungen, mich wieder mehr mit "draußen" zu beschäftigen.
Ich bin richtig "verliebt" in meine Maus, sie ist eigentlich immer da, wo ich auch bin, beim Job, in der Freizeit, als Welpe mit im Gottesdienst (wofür ich ordentlich Ärger bekommen habe), wenn ich länger weg bin habe ich einen Sitter, aber 2-3- Stunden kann sie auch alleine bleiben.
In meiner Arbeit erinnert sie mich immer daran, dass es auch andere wichtigere Dinge im Leben gibt wie spielen oder schmusen- das tut mir, aber auch meinen Klienten gut.
Sie bereichert mein Leben durch ihre unbedingte Liebe zu mir!
Das klingt jetzt, als sei sie "funktionalisiert" für mein Seelenheil-- stelle ich gerade sobeim lesen fest!
Aber ich denke, es geht auch ihr gut. Sie bekommt viel Zeit und Aufmerksamkeit, darf Hund sein und wird ausgelastet durch HUSCHU und andere Kontakte.
Wir geniessen auch die gemeinsamen Ruhephasen, sie pegelt mich runter wie auch ich sie manchmal runterpegeln muss.
Alles in allem ist sie ein Mitglied meiner Familie, in einem anderen Sinn als meine Kinder, aber nicht mit weniger Verantwortung für das Wohlergehen und die Versorgung der Grundbedürfnisse. Und sie erinnert mich mir ihrer unbändigen Lebensfreude sowie ihrem zeitweiligen "Egoismus" daran, auch für mich zu sorgen. Ich lerne von ihr und sie von mir. Das ist für mich der Sinn unserer gemeinsamen "Hunde und Menschenhaltung".
Ich bin sehr gespannt, wie andere das so sehen!!
Liebe Grüße -
Hallo,
ich habe einen Malteser- Havaneser Mix und auch immer mal diese Filze im Fell. Allerdings bürste ich auch nicht jeden Tag, manchmal schaffe ich es einfach nicht oder spielen und toben und trainieren ist mir wichtiger.
Allerdings schneide ich im Sommer kurz, da ich meinen Hund nicht im "Pelzmantel" der Hitze aussetzen möchte.
Ansonsten hilft beim Schneiden auch eine Effilierschere, die läßt die Länge, aber dünnt etwas aus und die Haare verknoten nicht so schnell.
Wenn er aber wirklich schon sehr verfilzt ist würde ich doch über scheren nachdenken. Die Haare wachsen sooo schnell nach!
Liebe Grüße!
Jui -
Danke Caro, schön benannt!
nach allem was Du, Sabrina so schreibst bzw. auf meine Fragen geantwortet hast klingt das nicht nach "klassisch alkoholkrank" (wobei es da wirklich enorme Stufen gibt, darum meine Fragen nach Regelung des Alltags) sondern nach einem (eher tragischen) Versuch der "Selbstheilung". Dafür spricht der übermäßige Konsum von Alkohol, aber auch die Anschaffung des Hundes. Sich selber nicht mehr aushalten können, sich selbst nicht zu lieben, aber dafür die bedingungslose Liebe eines Tieres zu brauchen weist u.a. darauf hin. Ich denke auch, dass eine weitere Erkrankung oder zumindest massive Probleme dem zu Grunde liegt, wobei ich mir die Diagnosen lieber verkneife, denn das wäre aus der Ferne nicht angemessen.
ich gebe Caro Recht, und um in der Forumsprache zu bleiben: "Zeigen und benennen"! Teile ihr deine Wahrnehmung mit, aber ohne Schuldzuweisung. Überlasse ihr die Verantwortung für ihr Handeln, gib ihr "Werkzeug" an die Hand ( irgendjemand wies auf studentische Beratung hin) aber lass sie selber laufen. Begleite sie (wenn unbedingt nötig) zum Tierarzt, aber lass sie selber mit dem Hund gehen.
Wenn Du das Gefühl hast, sie ist betrunken, so teile es ihr mit. Mach ihr deutlich, dass Du das mitbekommst, aber anschließend einen Punkt. Gehe nicht in den Kontakt, wenn sie getrunken hat, sondern grenze Dich deutlich ab!
Nur so kannst Du ihr eine Form von Krankheitseinsicht vermitteln, indem Du es thematisierst, aber nicht agierst.
Ich wünsche Dir viel Kraft, ich weiß, wie schwierig das für Angehörige/ Freunde ist und wie schlecht man das aushalten kann, wenn man jemanden mag!! Solltest Du sonst noch Fragen haben schick mir eine PN!
Liebe Grüße!
Jui -
Hallo,
jemanden, der keine Krankheitseinsicht hat kann man auch nicht therapieren und niemand auf der Welt wird sie einweisen oder zur Therapie zwingen können, wenn sie das nicht will. (es sei denn, es liegt eine Eigen- oder Fremdgefährdung vor und das ist bei den meisten nicht der Fall)
Das mal vorweg.
Co- Abhängigkeit ( der Begriff ist hier gefallen, aber nicht erklärt) bedeutet, dass man als Angehöriger/ Freund ein System aufrecht erhält, welches die Abhängigkeit unterstützt.Sprich wenn Du jemandem die Verantwortung für sich oder Aufgaben abnimmst, unterstützt Du das weitere Fortschreiten oder - bestehen der Erkrankung.
Es ist schwierig, aus der Ferne Tipps zu geben, zumal ich nicht weiß, ob sie ihr Leben ansonsten einigermaßen auf die Reihe bekommt ( eigene Gesundheitsfürsorge, regelmäßiges Essen, Körperhygiene usw.)
Ich arbeite seit 12 Jahren mit Süchtigen und kenne die Strategien der Sucht daher gut.
Solange sie nicht selber "aussteigen" will wirst du wenig Chancen haben. Und sie wird sich an den Hund klammern, da sie (versteht mich hier jetzt nicht falsch, ich meine das nicht als negative Wertung, sondern nur als beschreibenden Teil der Erkrankung) egoistisch auf ihre Bedürfnislage schaut und nicht auf den Hund. Das kann sie garnicht.
Solange es bei ihr nicht "Klick" macht wirst Du wenig tun können. Und ich kann nicht beurteilen wie "tierschutzrelevant" die Situation ist.
Aber ich würde schon versuchen, mit ihr die Situation noch mal in aller Ruhe anzuschauen und auch Konsequenzen aufzuzeigen. Die könnten der Tierschutz sein, aber auch der Verlust Deiner Freundschaft und Unterstützung. Ich weiß, der Hund leidet dann noch mehr, aber das wäre dann vielleicht inzwischen tierschutzrelevant.
Aber nimm ihr nicht den Termin bei der Suchtberatung ab, sondern lass Du Dich erst mal beraten!! Du gerätst sonst schnell in eine Nummer, aus der Du Dich nicht mehr abgrenzen kannst. Hilfe zur Selbsthilfe ist das Gebot der Stunde, aber die Verantwortung liegt bei ihr.
Sollte sie den Hund abgeben (können) biete ihr eine Alternative im Sinne von positiver Verstärkung wie weiterhin gemeinsame Spaziergänge mit Deinem Hund o.ä.
Das wären so meine Ideen.
Ich wünsche Dir viel Kraft, die Fähigkeit, Dich abzugrenzen und für Dich zu sorgen und letztendlich natürlich dem Hund ein gutes Zuhause!!!!!!!!!
Liebe Grüße! -
Hi,
ich bin ja immer für "selber machen"
1.Weiße Porzellanschalen (falls Dein Hund nicht "randaliert" beim Fressen) kann man wunderschön selber bemalen, mit Namen versehen o.ä. Porzellanfarbe kann im Backofen gebrannt werden und ist dann wasserfest. Wenn Du einen Gummiweckring (diese Dinger zum Einkochen) drunter klebst rutscht das auch nicht durch die Gegend. Vorlagen zum bemalen ( so man selber nicht so erfahren ist) findet man im Internet oder in Bastelbüchern.2. Idee ist ein tolles Foto von Deinem Hund brennen lassen. Findest Du auch Angebote im Internet (ähnlich wie mit Tassen, Müslischalen o.ä.)
Vielleicht ist ja was dabei für Dich!!
Auf jeden Fall ist es nicht alltäglich und mit viel Liebe............
Liebe Grüße
Jui und Lotte -
Ich war bei der Narkose mit Venenkatheter (bisher nur einmal) auch dabei und hatte auch einen Adrenalisspiegel in der Höhe meines Hundes (wobei mein Hund nicht sooo hoch ist, aber gestresst wie immer beim TA)
Aber ich kann das einigermaßen runterpegeln, wenn es darauf an kommt.
Wir haben uns auf einen Kompromiss geeinigt, ich bin dabei, aber festhalten ist Job der Helferin. Wir unterhalten uns "normal" weiter, sie hört meine Stimme und ich gebe mit Mühe, nicht aufgeregt oder schnell zu reden. Sobald das Ding sitzt und eingeleitet wird bin ich wieder im direkten Kontakt. Das klappt bei uns so ganz gut!
Viel Erfolg und alles Gute für DEinen Hund am Montag!! -
Vor Lotte gab es mehr Zeit zum Nähen (ich entwerfe, bemale und nähe viel meiner Kleidung selber) oder anderer kreativer Arbeiten. Jetzt legt sie sich gerne auf meine Materialien wenn ich zuschneide (meistens auf dem Fußboden) oder geht mit Gummiband o.ä. stiften
Manchmal vermisse ich das, dann werde ich zur Extremistin und mein Hund (ich gebe es zu) kommt auch mal einen Tag zu kurz :banned: Aber ich schäme mich dann schnell!! Und am nächsten Tag wird das dann nachgeholt.
Da ich meinen Hund mit zur Arbeit nehme, ist sie aber sowieso fast den ganzen Tag mit mir zusammen, ich finde, sie kann sich nicht beschweren....
Früher habe ich mehr "geschafft", aber ich genieße auch die Zeit mit Hund und sie tut mir unendlich gut.
Und wenn ich dann mal wieder meine "kreative Extremphase" habe, dann muss sie da durch!!
Und mit Gummibändern, Stofffetzen u.ä. kann man als Hund tolle Sachen anstellen, im Zweifelsfall Frauchen zum Rennen bringen...... wunderbar