Beiträge von Camillo09

    h beneide Paare so sehr, die eine unterstützende Familie haben - meine Nachbarin hat zB an zwei festen Tagen in der Woche je den einen oder anderen Enkel da. Sie nimmt die Enkel auch mehrere Tage, wenn

    Wir haben auch keine Familie in der direkten Nähe, aber seit 3 Jahren eine ganz tolle Familienpatin. Das ist eine ältere Frau (70) ohne eigene Kinder oder Enkel und sie macht das rein ehrenamtlich. Sie kommt 2-3x für 2-4 h pro Woche und das ist so eine unendliche Erleichterung. Bei uns wird das von einem Verein organisiert, der hauptsächlich vom Landkreis gesponsert wird (neben Spenden). Vielleicht gibt es sowas bei euch auch?

    Weil es eine Empfehlung ist und keine Anordnung. Natuerlich kann das ignoriert werden. Zusaetzlich reicht es mWn bei TH eben nicht, wenn eine Person diese Empfehlung ausspricht. Egal wie kompetent diese Person ist.

    Wenn man dem Ruf einiger hier folgen würde und die Euthanasie von „gefährlichen“ Hunden fordert müsste man folglich ans Tierschutzgesetz?

    Zumindest verstehe ich das so. Mag sein, dass ich da aber einfach ne Bildungslücke habe, weil ich mich damit bisher nicht beschäftigt habe. 🤷‍♀️

    Ich denke nicht, dass man das Tierschutzgesetz ändern müsste. Man darf Wirbeltiere "nicht ohne vernünftigen Grund töten". Wenn sie aber nach Einschätzung von Experten, nach schweren Beißvorfällen, Resozialisierung quasi ausgeschlossen und Dauerbewohner im Tierheim usw. getötet werden, kann man das m.M.n durchaus als vernünftigen Grund im Sinne des Gesetzes sehen. Das Problem bei Privatpersonen beim Tierarzt dürfte hauptsächlich sein, dass der Tierarzt das nicht oder nur mit sehr großem Aufwand prüfen und beweisen kann und er sich (mit) strafbar macht, wenn er ohne vernünftigen Grund ein Tier tötet. Deshalb dürfte das beim Tierarzt für Privatpersonen eher schwierig sein, bei Tierschutzvereinen, die mit erfahrenen Trainern, Experten, usw. zusammenarbeiten, ist das Tierschutzgesetz m.M.n. keine wirklich Hürde.7


    Unser Tierschutzgesetz würde aber nicht abdecken, dass bestimmte Rassen ohne weitere Kriterien "einfach so" getötet werden, wie gerade in England. DAS wiederum ist bei uns nach meinem Verständnis klar verboten.

    Nachdem sich mein armer Hund morgens auf dem Weg zur Arbeit im Auto (6 Uhr) einen abzittert, noch ein paar dickere Wintermäntel zur Auswahl. :see_no_evil_monkey: So wie sie wie eine angestochene auf den Spaziergängen rennt, was sie sonst bei "normalen" Temperaturen nie getan hat, glaube ich, dass sie draußen auch friert. Hoffentlich ist was passendes dabei und kommt vor dem nächsten Kälteeinbruch (mit Schnee) nächste Woche rechtzeitig an.

    Wieso fragst du denn nicht beim TA nach?

    Hat sie doch. Der meinte dann, dass sich seine Aussage nur auf die Öffnung des Kopfes bezogen hat. Das ist ja nach GOT korrekt.


    Man dürfte vermutlich wenig gegen die Rechnung machen können, an sich klingt sie stimmt. Wir können hier natürlich nicht nachvollziehen, ob z.B. alle Röntgenbilder gemacht wurden, die abgerechnet werden. Es werden zwar die kleineren Posten nach einem höheren als dem einfachen Satz abgerechnet, aber bei der Kraniotomie bleibt der Tierarzt beim einfachen Satz. Es hätte also im Grunde noch schlimmer kommen können ;).

    Unser Hund, seines Zeichens Havaneser mit optisch viel Fell, friert. Sie hat zwar Plüschi-Teddyfell, aber eben keinerlei Unterwolle. Sobald sie nass ist, und das wird sie als Kleinhund auch wenn es nicht direkt regnet, wird ihr sofort kalt. Ihr Bauch muss trocken bleiben und das klappt bei dem Schmuddelwetter nur, wenn sie was am Bauch an hat. Netter Nebeneffekt ist auch, dass sie nur einen Bruchteil an Matsch einsammelt und dann nicht nach jedem Spaziergang duschen + fönen muss.

    Lottilie7 das ist ein wichtiger Hinweis - eine Haftpflicht zahlt nicht für übermäßige Abnutzung. Dass ein Boden, abgenutzte Türen, Tapeten, die von jahrelanger Kralleneinwirkung Schaden genommen haben, später von einer Versicherung bezahlt wird, sollte man nicht annehmen. Für einen Vermieter ist deshalb die Haftpflicht gar nicht so interessant, weil die am Ende eh nicht zahlen wird - außer, wenn der Hund in die Wohnung pinkelt und das einen Wasserschaden verursacht oder so etwas, aber das ist ja doch recht unwahrscheinlich bei vernünftigen Haltern. Oder der akut zerfressene Türrahmen vielleicht.


    Was man auch wissen sollte, sowohl als Vermieter als auch als Hundehalter (die u.a. deshalb keine Wohnung kriegen): wenn der Hund erlaubt ist, sind auch Abnutzungen durch den Hund vertragsgemäße Nutzung der Wohnung, auf denen der Vermieter sitzen bleibt. Es gibt zwar ein Urteil vom LG Koblenz, in dem übermäßige Abnutzung dann doch Schadenersatzansprüche entstehen lässt, aber darüber kann man sich dann letztlich auch vor Gericht streiten. Da haben viele verständlicherweise keine Lust drauf, weder darauf, am Ende auf den Kosten sitzen zu bleiben noch darauf, sich vor Gericht darüber zu streiten, ob der Hundehalter seiner Pflichten als Mieter nachgekommen ist oder ob das alles normale Nutzung war. Da tut einem leider das mieterfreundliche Wohnraummietrecht einen Bärendienst, weil verhindert wird, hier "Abweichungen zum Nachteil des Mieters" zu vereinbaren, die vielleicht dafür sorgen würden, dass man als Hundehalter eine Chance bekommt. So sagen die Vermieter eben einfach - keine Haustiere, kein Stress, fertig.

    Kann ich einen Autoschaden über die Vollkasko abrechnen, der bereits am Gebrauchtwagen ist? Oder muss ich den verursacht haben? Hier gehen die Meinungen im Haushalt auseinander.

    Ich kenne keine Versicherung, die Schäden vor Versicherungsbeginn übernimmt. So gesehen musst "du ihn verursacht haben" bzw. er muss eben während deiner Zeit bei der Versicherung entstanden sein. Schäden, die man schon mitkauft, werden nicht übernommen.

    Zum Thema Reboarder... hast du deinen Sohn mal gefragt warum er vorwärts fahren will?

    Weil er jetzt groß ist und einen Sitz für große Kinder haben möchte.


    Er würde nicht mehr sehen, eher im Gegenteil. Im S-Max sind die beiden äußeren Sitze ja komplett hinter Fahrer- und Beifahrersitz, d.h. er kann nur noch zur Seite schauen statt noch zusätzlich nach hinten raus. Sein Sitz ist so hoch, dass er locker über den Sitz und die Hundebox rausschauen kann. Ihn nervt es eher, dass er halt was anderes sieht als seine Geschwister, die ihn dann blöderweise noch damit aufziehen und er sich durch den Sitz halt noch wie ein kleineres Kind fühlt und das ist absolut doof in dem Alter. Nur traue ich ihm einfach nicht zu, längere Strecken ordentlich in seinem Sitz sitzen zu bleiben.

    Nö ich find, dass ein zweijähriger das durchaus schon verstehen kann. Im Auto wird er ja auch angegurtet und da gibt's keine Diskussion denk ich mal.:winking_face_with_tongue:

    Lief hier auch so, allerdings fahren wir Eltern auch nur mit Helm Fahrrad, genau wie die Großeltern und Freunde. Ich denke, das hilft bei einem 2-jährigen noch am besten - Vorbilder und letztlich ein Nicht-In-Frage-Stellen, da man es nicht anders kennt. Da gab es eigentlich nie eine Diskussion. Ohne Helm gibt's kein Laufrad, Fahrrad oder Roller und Ende der Diskussion. Das kann man ja trotzdem mit dem Kind aufbauen, gemeinsam Helm aussuchen, zusammen aufsetzen... Aber eben ohne die Tatsache, dass er auf den Kopf muss, irgendwie aufzuweichen.


    Ich habe im Moment da auch eine Diskussion mit meinem 4,5-jährigen. Er will so wie die Geschwister unbedingt vorwärts gerichtet fahren :(. Im neuen Auto hat er jetzt auch einen Gr. 2/3-Sitz, was natürlich nur mehr dafür sorgt, dass er nicht mehr in seinen Reboarder im Hauptauto will. Aber er passt noch sooooo komfortabel rein, im Gegensatz zu seinem Bruder in dem Alter, der einfach schon viel größer war (95%- vs. 50% Perzentile lässt grüßen) und im Reboarder saß, bis es nicht mehr ging. Er war da aber nicht viel älter, zu meinem Leidwesen.