Beiträge von Camillo09

    Danke für eure Antworten!


    Leider ist das nicht so einfach. Ich weiß nicht, was ihr unter kurz definiert, aber wir sind dort von Freitag - Montag, also vier Tage. Hatte ich nicht so klar geschrieben.


    Deshalb geht auch räumlich trennen nicht. So groß ist die Wohnung nicht und wir können den Hund und Katze für die Zeit nicht in getrennte Zimmer sperren oder dem Hund die ganze Zeit den Maulkorb anschnallen. Das ist ja Quälerei.


    Hat jemand Tipps, wie man sie etwas aneinander gewöhnen kann? Dass sie sich akzeptieren? Nachts können wir trennen, weil ich die tobenden Katzen da eh nicht bei mir haben will. Die werden dann in den Flur besperrt und der Hund ist bei uns im Wohnzimmer.

    Hallo zusammen,


    an Ostern fahren wir, zum ersten Mal mit Hund, zu den Eltern meines Freundes und die haben zwei Katzen in der Wohnung, eine Hauskatze (älter, ca. 10 Jahre) und eine etwa 3/4-Jahr alte norwegische Waldkatze. Die ältere Katze ist mit dem ehem. Hund meines Freundes aufgewachsen, die andere kennt überhaupt keine Hunde. Außerdem ist sie sehr stürmisch, aufdringlich und wegen ihrer Rasse auch schon recht groß.


    Wir wissen nicht genau, wie unser Hund auf Katzen auf so engem Raum reagiert, draußen interessieren sie ihn gar nicht, aber in das Revier einer Katze ist er ja bisher nie gekommen. Grundsätzlich ist er sehr ängstlich, was aber manchmal dazu führt, dass er schnappen will, wenn er sich bedrängt fühlt.


    Die Eltern haben natürlich Angst um ihre Katzen und würden gerne nen Maulkorb am Hund sehen. Ob der das so toll finden wird, wage ich ja zu bezweifeln und ich will nicht, dass ihn die Katzen dann so nerven, dass er sie nachher nicht leiden kann und sich in der Wohnung nicht bewegen darf bzw. nur mit Maulkorb. Das wäre ja Mist.


    Habt ihr Erfahrung damit, wie man am besten vorgeht beim Zusammentreffen?



    Danke schon mal!

    Bei uns gibt es auch meistens Handfütterung, wenn was von der Tagesration über ist, bekommt er das abends im Napf. Ganz einfach weil wir die Leckerlies durch Futter ersetzen. Bei ihm ist Futter die Belohnung schlecht hin und je mehr wir damit bestärken können, umso besser. Wenn wir das alles als Leckerlies geben würden, könnten wir ihn entweder bald rollen oder er bräuchte kein Hauptfutter mehr und das geht ja auch nicht. Nur setzt das voraus, dass der Hund sein Futter (muss dann auch Trofu sein) sehr gerne frisst.


    PS: um die Bindung geht es uns in erster Linie gar nicht, eher das Problem, was ich beschrieben habe mit der Futtermenge.

    Würdest du einen Welpen haben wollen? Oder lieber einen erwachsenen Hund? Ggf. aus dem Tierschutz?


    Bei einem erwachsenen Hund könnt ihr ja auch in Tierheimen/Pflegestellen in der Umgebung schauen, die können euch was zu den Hunden erzählen und dann ist die Rasse ggf. auch gar nicht so wichtig, weil man ja weiß, wie der Hund ist. Bei Welpen kann man ja nur nach Rasse und Eltern gehen.


    Einen Welpen würde ich mir in der Klausurenzeit niemals anschaffen, außer du hast vor, die Klausuren mehrmals zu schreiben (oder bist ein absolutes Naturtalent). Man muss nachts öfter raus und tagsüber auch oft. Dementsprechend hat man schon mal Schlafmangel und wird tagsüber häufig unterbrochen. Ich hatte da nebenbei nicht gut lernen können bzw. gute Klausuren schreiben.


    Wegen der Rasse: was willst du denn mit dem Hund machen? Wie sollte er vom Charakter her sein?

    Ich sehe das so wie PommPiratin, man kann sich durchaus auch schon vor 30 ein Haustier anschaffen, und auch einen Hund, sonst dürfte ich auch keinen haben ;).


    Seit ich 10 bin, habe ich Haustiere, es waren zwar die ganzen Jahre immer "nur" Meerschweinchen, aber auch um die musste ich mich kümmern. Klar haben die nicht so einen hohen Zeitbedarf wie ein Hund und schränken mich auch weniger ein.


    Aber auch mit Hund funktioniert. Alleine hätte ich mir zwar keinen geholt, aber mit Partner zusammen geht das ohne weiteres. Beide haben Verantwortung, mein Freund arbeitet die meiste Zeit von daheim aus (in Zukunft fast ausschließlich), der Hund ist kaum allein und ich bin ja morgens und abends auch noch da. Klar muss man sich Gedanken machen, wer den Hund im Fall der Fälle betreuen kann und ggf. auch finanzielle Unterstützung liefern kann.
    Uns austoben oder öfter spontan irgendwo hinfahren (geht ja eh nicht, meine Meerschweinchen ;) ) machen wir nicht, auch nicht mit 23.


    Wie hier beschrieben ist es natürlich was anderes. Wenn man allein einen Hund holt und keinerlei Unterstützung hat, ist es schwer, aber das ist es m.M.n auch mit 30. Das macht keinen Unterschied, ob 18 oder 30.


    PS: ich schaffe es sogar noch, mich mehrere Tage die Woche um ein Pferd zu kümmern. ;) Die Tiere sind sozusagen mein Hobby, so wie andere zum Fußball gehen.

    Wir füttern Luposan Sport Sensitiv, das ist auch kaltgepresst und getreidefrei, zudem vom Preis her wirklich im Rahmen (20kg 48€, im Internet auch günstiger zu haben). Hast du davon auch Proben bestellt?


    Vermehrten Output haben wir nicht, Fell ist super geworden und sonst verträgt er es auch sehr gut (kein Pupsen mehr). Es wird so gerne gefuttert, dass ich es draußen als Belohnung verwenden kann.


    Als Leckerlie gibt es hier auch mal Platinum Lamb and Rice.


    Ich weiß nicht, ob dir das jetzt weiterhilft, wenn du noch eine Sorte zur Auswahl hast ;).

    Ich habe jetzt mal eine 10m und eine 15m-Leine bestellt und werden mal ausprobieren, welche ich besser finde.


    staffy: das mit dem Radius ohne Leine vergrößern ist eine gute Idee. Das werde ich dann (hoffentlich bald) so machen.

    Unser Hund hat am Anfang, als wir ihn im TH besucht haben, auch ständig an der Leine gezogen.


    Wir sind so ähnlich vorgegangen wie NufNuf. Ständig stehen bleiben und Richtung wechseln hat es nicht besser gemacht, er hat dann halt gewartet und ist beim weiter sofort wieder in die Leine gesprungen. Auf ständige Richtungswechsel hatte er irgendwann keinen Bock mehr und man musste ihn mehr oder weniger mitschleifen, was ja auch nicht besser war.


    Wir sind auch dazu übergegangen, den Hund dafür zu belohnen, wenn er Blickkontakt sucht und bei uns bleibt. Das klappt inzwischen auch, wenn wir (für Menschentempo) recht schnell joggen, auch da bleibt er Fuß und schaut er (meistens) nach uns. Bei langsamem Tempo geht er entweder freiwillig Fuß mit Blickkontakt oder er geht etwas voraus/hinterher und nimmt immer wieder Kontakt auf. An der Leine ziehen tut er inzwischen eigentlich gar nicht mehr, außer mal, wenn er ins Gebüsch will und ich zu langsam bin, das kommt vielleicht bei 1,5h Spaziergang noch 5 mal vor.
    Am Anfang wurde er für jede Kontaktaufnahme mit Futter belohnt, d.h. er bekommt meistens seine ganze Futterration bei den Spaziergängen. Das Futter wird nach und nach abgebaut und nur noch mit Stimme gelobt, funktioniert aber immer noch sehr gut. Wenn der Hund draußen total unaufmerksam ist und von sich aus gar keinen Blickkontakt sucht, den man positiv verstärken könnte, kann man ihn ja öfter mal absitzen lassen und dann aufmerksam machen. Irgendwann wird er von sich aus auch auf die Idee kommen, mal zu schauen.


    Leinenpöbler ist unserer leider immer noch und so ganz will das noch nicht klappen. Bei ihm ist der Grund eine Mischung zwischen Unsicherheit und Hinwollen. Unser Trainer hat uns einen Tipp gegeben, der so ähnlich wie Zeigen und Benennen funktioniert. Naja, das wird halt noch etwas Arbeit sein, aber das wird hoffentlich auch mit der Zeit besser.

    Da wir direkt am Feld wohnen, haben wir zwar Tüten dabei, aber meistens machen wir es nicht weg. Nur wenn es zu nah am Weg liegt oder auf dem frisch gemachten Feld oder so. Aber unsere Strecke ist auch der Löseplatz von sehr vielen Hunden und entsprechend sieht es da auch aus, alles voll. Da sammelt keiner auf.


    Was mich aber auch nervt: es gibt nirgendwo Mülleimer. Wenn man es aufsammelt, darf man es die ganze Zeit bis nach Hause mit sich rumtragen. Wir haben schon überlegt, der Stadt das mal zu schreiben. Ich denke, dann würden auch mehr Leute die Haufen aufsammeln, wenn man sie denn entsorgen könnte.