Beiträge von Camillo09

    Wenn du Trockenfutter untermischt, dann musst du ja die BARF-Ration reduzieren. Ich weiß nicht, ob dir das so viel hilft.


    Meiner bekommt regelmäßig noch rohe Möhre, Gurke o.ä. nebenbei. Das kann er auch knabbern und hat quasi gar keine Kalorien, weil Karotte roh und unpüriert nicht wirklich verwertet wird, Gurke hat eh nur Wasser.


    Fleischsorten kannst du wechseln wie du willst, wenn der Hund es verträgt. Grundsätzlich ist das gesund, immer verschiedene Sachen zu kriegen.

    Ohne die Protokolle der letzten mind. 5 Jahre würde ich überhaupt nichts kaufen. Da stehen auch andere sehr wichtige Sachen drin, wie geplante Sonderumlagen, Modernisierungen, Schäden am Gemeinschaftseigentum etc. Die würde ich mir in jedem Fall vorlegen lassen. Sonst wird das evtl. richtig teuer und nach einem Kauf sitzt das Geld meist nicht mehr so locker, dass z.B. mal eben für 15tsd. Euro neue Fenster eingebaut werden können, wie es die WEG beschlossen hat. So etwas muss sich im Kaufpreis niederschlagen und dazu brauche ich die Einsicht in die Protokolle der letzten Jahre. Genauso wie bekannte Schäden z.B. am Dach usw.


    Wie abgestimmt wird, steht in der Teilungserklärung. Das kann in verschiedenen WEGs unterschiedlich geregelt sein.


    Die meisten Beschlüsse erfordern nur eine einfache Mehrheit. Aber Beschlüsse, die so massiv in die Nutzung des Sondereigentums eingreifen wie komplettes Verbot der Hundehaltung erfordern eben eine Einstimmigkeit. Dass Eigentum Geld kostet, weiß man beim Kauf und auch, welche Kosten von den Eigentümern allein zu tragen sind. Ebenso, ueber welche Maßnahmen die Eigentümer gemeinsam oder alleine entscheiden müssen. Das steht auch in der Teilungserklärung. Diese kann auch nur einstimmig geändert werden. Das sollte bei einem Kauf durchaus auch berücksichtigt werden.


    Bei uns ist beispielsweise alles so geregelt, dass jeder Eigentümer für sein Sondereigentum und Sondernutzungsflaechen selbst verantwortlich ist. Man darf alles, Art und Zeitpunkt der Ausführung, selbst bestimmen und muss dafür auch alles selbst bezahlen. Aber ich kann dem Nachbarn auch nicht vorschreiben, wann er seine Fenster zu wechseln hat. Deshalbakb ist trotz nur drei Parteien die Teilungserklärung zig Seiten lang, weil quasi alles abweichend vom WEG geregelt ist. Einfach, weil sich die Eigentümer untereinander einig waren, dass man so wenig Zustimmungen die unbedingt nötig von den anderen brauchen will und sich untereinander möglichst wenig Vorschriften machen will.

    Danke für die Infos. Das heißt, wenn die Hunde nicht auffällig werden/sind, können sie nicht einfach aus einer Laune heraus verboten werden.Wie kann ich denn absichern, dass mir wirklich alle Beschlüsse der Eigentümerversammlung vorgelegt werden? Hinterher sehe ich genau den nicht, in dem Hundehaltung verboten wurde? Gerade bei älteren Gebäuden kommen da ja sicherlich einige Versammlungen zusammen. Oder wird so ein Beschluss gleich in die Hausordnung übertragen?
    Sorry, dass ich so frag', ich lese mich gerade erst ein und finde das alles noch recht verwirrend.


    Beste Grüße
    Geckolina

    Zum einen müssen die dir Protokolle der Versammlung zeitnah zugehen. Ansonsten solltest du natürlich bei der Versammlung anwesend sein, damit du mitentscheiden kannst.


    Eigentlich gibt es nur eine Versammlung im Jahr, evtl. mal eine außerordentliche, aber die Regel ist das nicht. Das macht auch kein Verwalter mit. Nur wenn ganz wichtige dringende Sachen sind wie Wasserschaden oder aehnliches. Ansonsten wird über das Jahr hinweg gesammelt und alles auf einer Versammlung abgearbeitet.

    Danke für die Antworten. Aber wie wäre das dann bei einem Zweifamilienhaus? Wenn es z.B. keine Hausordnung gibt, keine Verwaltung, sondern nur die Teilungserklärung?

    Wenn es nicht explizit verboten ist, ist es erlaubt. Du musst das explizit unterschreiben und dich damit der Regelung unterwerfen. Irgendwelche mündlichen Vereinbarungen gelten nicht, weil es eine Beschränkung des Sondereigentums ist. Was natürlich geht, sind Beschränkungen wie Leinenpflicht auf den Gemeinschafts- Flächen oder auch zu viele Hunde in zu kleinen Wohnungen. 5 Hunde in einer 3- Zimmerwohnung wird u.U. schon schwierig.


    Mit dem anderen hast du recht. Wenn die anderen Eigentümer nur mehrheitlich beschließen, dass die Hundehaltung verboten werden soll, musst du den Beschluss anfechten und dann kann ein generelles Verbot nicht beschlossen werden.


    Was besser ist, ob klein oder groß, kann man schlecht sagen. Hat beides Vor- und Nachteile. Es kommt sm allermeisten darauf an, wie die anderen Eigentümer drauf sind und ob es sich um streitsüchtige Zeitgenossen handelt oder man sich gut einigen kann.

    Wenn nichts geregelt ist, ist die Haltung erlaubt. Es ist dann auch schwierig und nur allstimmig zu beschließen, wenn die Hundehaltung verboten werden soll. Deshalb müsste auch der Halter selbst dem Verbot zustimmen.


    Im Grundbuch findest du dazu sicher nichts, in der Teilungserklärung evtl. schon, aber schau v.a. in die Hausordnung.


    Ich habe allgemein nichts gegen eine Flexi, letztlich ist der Hund aber damit an der Leine und weiß es auch. An der Schleppleine ist ihm das Angeleintsein nicht bewusst, das imitiert den Freilauf und somit stellt dann der richtige Freilauf auch keinen Unterschied mehr dar. Hört der Hund an der schleifenden Schlepp zu 100%, klappt das auch im Freilauf sicher.

    Ich wette, ein Hund weiß an der Schlepp auch ganz genau, dass der an der Leine ist. Warum auch nicht? Wie blöd müsste denn der Hund sein, dass er das nicht merkt, ob da was dran hängt, das ihn ständig ausbremst und Gewicht hat und ganz nebenbei in einer grellen Farbe leutet? Meiner verhält sich an der Schlepp und Flexi komplett anders als im Freilauf. Der weiß ganz genau, wann er an der Leine ist und wann nicht und welche Konsequenzen das hat.


    Eine Leine dran kann keinen Freilauf imitieren. Entweder ist die Leine dran oder nicht.

    aber wenn sie dann das Kommando fürs anleinen bekommt, dann kommt sie ja ungern her oder :S

    Eigentlich ist das das ganze Problem: anleinen darf nicht mit etwas negativem verbunden werden.


    Ich würde das eher andersrum aufziehen. Mit Leine laufen kann genauso langweilig oder spannend sein wie ohne. An der Leine wird eben mal noch kurz gespielt, mit Futter belohnt, was zusammen gemacht, schnüffeln, Suchspiel etc.Das Anleinen darf für den Hund nicht gleich zu setzen sein mit Ende vom Spaß. Sondern an sich ganz neutral.

    Man bekommt ja auch zig Präparate, die angeblich auf natürliche Weise gegen Würmer helfen. Hat damit schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Bringt das was? Ich weiß aber durchaus auch, dass natürlich nicht gleich weniger belastend für den Hund sein muss.


    Bzw. noch einen Kommentar zur Pharmaindustrie und geldgeilen Tierärzten: ich sehe das sehr zwiespältig. Wenn man nämlich Richtung kleine Heimtiere schaut, die eben nicht regelmäßig geimpft, entwurmt o.a. werden, hat man das Problem, dass sich solche Tiere für Tierärztin und Pharmaindustrie nicht lohnen und im Endeffekt heißt das nichts anderes, als dass es einfach keine passenden Medikamente gibt und die Tierarztsuche schwieriger ist als die Nadel im Heuhaufen, weil sich niemand darauf spezialisiert. Und dann steht man mit einem kranken Tier schlecht da.

    Vielleicht liest das ja hier auch jemand, der nicht bereits in seiner Meinung festgelegt ist und offen für verschiedene Wege. Da muss man nicht unbedingt als Fazit am Ende stehen lassen, dass nur positives Training hundgerecht ist und alles andere offensichtliche Tierquälerei. Wenn das jemand am Ende aus der Diskussion so mitnehmen will, meinetwegen, es gibt aber eben auch andere.


    Gut finden muss man nicht alles, aber tolerieren schon, solange es nicht gegen das Tierschutzgesetz verstößt.

    Mir geht es hier um das Blocken, wie es eben als "Erziehungsinstrument" nach diesem Leitwolftraning eingesetzt wird.
    Dass man sich schützend vor seinen Hund stellt oder sich meinetwegen mit seinem ganzen Gewicht auf ihn wirft um ihn daran zu hindern auf die Straße zu rennen hat damit ja wohl nichts zu tun.

    Ich nutze das durchaus auch als Erziehungsinstrument, nämlich eben genau als "nein, du bleibst jetzt hinter mir und hältst deinen Mund- ich mach das, das ist nicht dein Job". Ich will überhaupt nicht abstreiten, dass es nicht auch über positiven Aufbau zu machen wäre und ich will auch gar keinen dazu zwingen, es auch über einen Block zu machen. Es ist mir total egal, wie andere das Ziel erreichen oder auch nicht. Manchen würde es nicht schaden, auch andere Wege hinzunehmen, auch wenn sie nichts für einen selbst sind.