Beiträge von Cherubina

    Tessa (Galga) geht auch nicht freiwillig ins Wasser.
    3 mal ist es ihr aus Versehen passiert - zweimal hat sie denke ich den See als festen Untergrund betrachtet und wollte nach einer Ente sehen und einmal hat sie an einem (recht tiefen) Bach mit steiler Böschung trinken wollen und ist reingefallen.
    Jedes Mal hat sie mit Riesensätzen und einen Bogen schlagend das Wasser verlassen und war dann wie ausgeflippt: Schütteln, Spielen, Kopf Reiben - Ihhhhhhh, Wasser :lol:

    Als ich mit meinen Hühnern im Schlepptau in meine erste WG gezogen bin, wo die Hühner in der Scheune ihren Stall bekamen und den Garten nutzen durften, ergab sich folgender Dialog:


    Ich: "Hoffentlich gibt es keine Nachbarn, die sich am Krähen stören."
    Mitbewohner: "Och, zwei Gärten weiter unten leben auch Hühner, da habe ich noch nie was krähen hören."
    Ich: "Vielleicht läuft bei denen kein Hahn mit."
    Mitbewohner: "Wieso? Krähen Hühner ohne Hahn nicht?" :???:

    Hallo Perkeo,


    jetzt lese ich deinen Beitrag mit viel Verspätung. Ein deinen Einwänden ist bestimmt was dran, aber ich habe weitergeklickert und habe inzwischen sehr schöne Erfolge erzielt. Gerade in der letzten Woche hatte ich das Gefühl ganz langsam trieselt sich der Knoten auf (von "platzen" kann man da nicht sprechen ;) ).


    Das Target habe ich weggetan und auch die Leine eine Weile zur Seite gelegt. Ich habe ihn aus seiner Box herausge"scheucht" und habe ersteinmal nur sitzend jede Annäherung geklickert, dann auch in Bewegung. Belohnung war das Leckerli, das von mir weg flog. Als er ohne großes Zögern dicht an mich herankam und auch mal an Fuß oder Arm gerochen hat, habe ich die durchhängende Schleppleine wieder ins Spiel gebracht. Erst alle Übungen mit durchhängender Leine und schließlich ganz leichten Zug, dem er nachgibt und zu mir kommt.
    Im Raum können wir uns auf diese Weise schon ganz gut bewegen und er folgt, solange ich mich von ihm abwende.
    Gestern sind wir nach draußen in den Garten gegangen. Mit einer Mischung aus Geduld an jedem Türdurchgang und etwas überzeugterem Vorwärtsgehen auf gerader Strecke haben wir die 20 Meter durchs Haus, über die Terasse und in den Garten bewältigt (die Strecke läuft er ohne Leine ja völlig selbstverständlich). Dort angekommen habe ich ihn als Belohnung abgleint und ihn und die anderen Hunde zum Spielen animiert (da macht er gerne mit und wird richtig ausgelassen).


    Zusätzlich dazu üben wir Körperkontakt. Wenn ich drinnen an meinem Platz sitze und ihn mit Leine zu mir geholt habe, kann ich inzwischen ohne Probleme an Kinn und Hals fassen. Auch wenn die Leine durchhängt bleibt er ruhig stehen und wenn es Richtung Ohr geht legt er sogar schon seinen Kopf auf meinem Arm ab und scheint beinahe etwas zu genießen. Blöd findet er (wie wohl alle Hunde) die Hand, die von oben kommt. Da sind wir gerade dran und auch wenn ich mich weiter Richtung Schulter arbeite, spannt er sich an (dazu muss ich mich ja auch leicht vorbeugen).
    Das Tollste: Von der Pflegestelle kam die Rückmeldung, dass er sogar schonmal außerhalb des Trainings ganz frei an die Couch kam und sich minutenlang die Ohren kraulen ließ. Sie meinten er hat seinen Kopf richtig in die Hand geschmiegt und das Streicheln eingefordert. Das war das allererste Mal und er ist dort schon seid über einem Jahr!

    Ich kenne eine Border Collie Hündin, die für mich echt ein Hammer ist.
    Sie ist mindestens 12, ich galube sogar 13 Jahre alt und macht immernoch ihren Job an der Herde und zwar mit Tempo und Elan. Und das obwohl sie im Alter von 3 Jahren dem Sensemann von der Schippe gesprungen ist. Sie hatte sich damals ganz BC-like unter den Landrover gelegt als dieser rückwärts fuhr (sie war nach dem runterschicken von der Weide unbemerkt wieder zurückgekehrt) und dieses schwere Fahrzeug ist ihr dann mit den Hinterrädern über das Becken gerollt. Es war an mehreren Stellen gebrochen und eine OP hätte kaum zur Stabilisierung beitragen können. 6 Wochen viel Box und leichte Sedierungen haben es verheilen lassen und sie hatte nie wieder Probleme damit. Sogar Welpen hatte sie später (natürlich erst nach erneuter Abklärung)


    Sie springt über die Holzhorden, ist schnell hinter der Herde und wenns drauf ankommt zeigt sie ordentlich Ausdauer ohne danach völlig platt zu sein. Einziges Manko: ihr Gehör hat stark nachgelassen! Dadurch entstehen in der Arbeit öfter mal Missverständnisse. Das meiste kann sie aber durch ihre Erfahrung und Routine ausgleichen.

    Ich war letzten Freitag mit kawaii aus dem Forum spazieren und die Hunde konnten dank gemähter Wiesen mal wieder richtig flitzen. Ich stehe immer strahlend daneben und freue mich, wenn Tessa ihre langen Beine strecken kann.
    kawaii hat Fotos gemacht und mir erlaubt sie hier zu zeigen :D Leider bekomme ich das wiedermal nicht so schön hin wie andere und die Bilder in den Links sind recht klein, aber für einen Eindruck reicht es vielleicht...










    Es gibt viele verschiedene mehr oder wenige schonende und sichere Methoden ein Tier in Narkose zu legen.
    Mittel in den Muskel oder die Vene, aufrechterhaltung der Narkose über Narkosegas oder ohne. Mittel zur Beruhigung vor der Narkose oder nicht.
    Alle im Einsatz befindlichen Mittel wirken etwas anders und werden anders angewandt und einige davon haben als Nebenwirkung sogenannte Exzitationen (STrampeln, Jaulen etc.) beim Einschlafen oder auch beim Aufwachen.


    Natürlich gibt es inzwischen Möglichkeiten Hunde genauso ruhig und schonend in Narkose zu legen wie Menschen. Dafür braucht die Praxis aber ein Gasnarkosegerät. Narkosen rein über Spritze sind insgesamt nicht ganz so schonend und man muss in der Auswahl der Medikamente bei manchen Hunden einen größeren Aufwand betreiben um diese Erregungszustände zu vermeiden.


    Sprich mit deinem Tierarzt darüber!

    Als Wieseckaue bezeichnet man hier im Prinzip den ganzen Bereich von Gießen bis Großen-Buseck rechts und links der Wieseck.
    Sicher und ungestört kann man dort höchstens Vormittags nach 9 Uhr oder später am Abend laufen. Die ganze Strecke ist sehr stark von Radfahrern, Joggern und Inlineskatern frequentiert und es gibt nur relativ wenig Ausweichwege. Auf der anderen Wieseckseite ist es etwas besser, allerdings trifft man dort auf viele Hundespaziergänger, am Wochenende auch viele, die mit Tierheimhunden laufen.
    Vorteil der Wieseckaue: Fast kein Wild und damit auch für Jäger halbwegs sicher! Versucht halt nicht auf den Hauptwegen zu laufen, dann ist es schon schön dort. Ganz besonders doof ist der Abschnitt zwischen Gießen und Weggabelung bei Rödgen, wenn man auf der Segelflugplatzseite läuft.


    Ich gehe heute gegen 17 Uhr wieder mit meinen Pflegehundis, wenn ich wüsste wann ihr geht, würde ich mich vielleicht auch in die Richtung auf den Weg machen...


    LG
    Uta

    Während ich im Urlaub war gab es ein sehr unglücklichen Zwischenfall in meinem Kaninchengehege.
    Ich bekam einen Anruf von Spaziergängern, die zwei Deutsch-Drahthaar im Auslauf angetroffen haben (meine Nummer hängt am zaun und ich bin den Leuten natürlich dankbar, dass sie sich gekümmert haben). Der Stall (der tagsüber immer geöffnet ist) war umgeschmissen und die Hunde liefen im Gehege auf und ab. Von den Spaziergängern gestört sprangen beide wieder hinaus fanden irgendwie auch wieder aus der äußeren Umzäunung des Gartens heraus und verschwanden Richtung Ortsmitte.
    Ein Kaninchen fehlte nach dem Vorfall. Die Spaziergänger haben wohl Überreste davon gefunden, diese aber so deponiert, dass vermutlich die Hühner sie gefressen haben. Eins war Querschnittsgelähmt und ich habe eine Freundin beauftragen können es zum Tierarzt zum Einschläfern zu bringen und eines war unverletzt.


    Meine Mitbewohnerinnen, die sich während meines Urlaubs um die Tiere gekümmert haben waren natürlich völlig durch den Wind und haben mir bestätigt, dass morgens beim Rauslaufen und Füttern noch alles OK war.


    Der Bemerkenswerte Satz in dieser Geschichte kam von der Spaziergängerin, mit der ich später noch mal gesprochen habe: "Mein Mann und ich sind uns einig, dass das nicht die Hunde gewesen sein können. Da war ja gar kein Blut und die sind bestimmt nur vom Geruch der Überreste angelockt worden."


    Ich habe schon einige Jahre Kaninchen und Hühner und bisher glücklicherweise noch keine Verluste durch fremde Beutegreifer. Und dann soll innerhalb von maximal 6 Stunden erst ein Fuchs oder Habicht oder Marder (am Tag sehr unwahrscheinlich) und danach ein Jagdhundpärchen in das Gehege eingebrochen sein? Und beides dann noch innerorts mit stark frequentiertem Fußweg daneben?


    Naja, es ist wirklich traurig für die Kaninchen, aber den Hunden mache ich keinen Vorwurf. Ich wüsste nur wirklich gerne wo die herkamen. Niemand, den ich bisher gefragt habe hat diese Hunde je gesehen.
    Inzwischen hat das einsame Kaninchen wieder Gesellschaft und der Auslauf hat einen höheren Zaun bekommen. Ich hoffe Hunde können nun wirklich nicht mehr rein. :/