Beiträge von Cherubina

    Die Blutuntersuchung ist eben ein diagnostisches Verfahren... aber das ist Wortklauberei :-)


    Ich würde die Situation an der Klinik genau schildern. Kannst du selbst Blut nehmen? Dann wäre eine Möglichkeit zu fragen, ob du nur die Probe abgeben und sie über die Klinik einschicken lassen kannst. Wenn dein Hund sicher eine SDU hat und Medikamente bekommt, dann ist da bestimmt irgendein Mittelweg denkbar. Du willst dann ja auch regelmäßig nachschauen lassen.
    Kleiner Tipp: Wende dich direkt an Prof. Neiger (sag nur nicht, dass ich ich den Tipp gegeben habe ;) ). Er ist in der Hinsicht, also bei Studentenangelegenheiten (zumindest war ers früher), sehr nett und unkompliziert und kann solche Sachen besser entscheiden als die Damen an der Anmeldung. Oder du machst einen regulären Termin und sprichst dort ausführlich über die Möglichkeiten fürs nächste Mal. Dort ist es dann natürlich abhängig davon, mit wem du sprichst.


    Über die Interpretation der Werte würde ich mich an deiner Stelle mal ausführlich einlesen. Dann brauchst du auch im Prinzip keinen extra Termin mehr solange alles im Rahmen bleibt. Am Ende gilt doch aber: "Wir behandeln das Tier und nicht sein Blutbild".

    Wenn du Studentin bist, warum machst dus nicht über die Uni?
    Die Innere hat zwar offiziell keine echten "Studententarife", aber erstens sind sie sehr genau in der Diagnostik und zweitens sind sie bei so ganz "simplen" Dingen doch meist recht kulant. Als Studentin war das immer meine erste Anlaufstelle bei Blutbildern, Urinuntersuchungen etc...
    Ich drücke dir auf jeden Fall ganz fest die Daumen für die anstehende Prüfung (und alle anderen auch).

    Ich mache mit Kito weiter Fortschritte, frei nach dem Motto 3 Schritte vor 2 zurück hat er gerade ein Hoch! :rollsmile:


    Außerhalb des Trainings steht er dicht dabei, schnüffelt von sich aus an der Hand und weicht nur wenig zurück, wenn man aufsteht.
    Im Training nähert er sich von sich aus so dicht an, dass ich ihn anfassen könnte, schnuppert an Schuhen, leckt die hingehaltene Hand - alles wird geklickert. Gestern habe ich wieder die Leine angehängt und das gleiche Spiel mit ganz durchhängender Leine gemacht. Es hat geklappt. Die Steigerung war, dass ich ihn ganz vorsichtig mit der Leine ranholen konnte (kaum Zug, wenn er stehenblieb habe ich den minimalen Zug aufrechterhalten bis er noch einen Schritt weiter ging, dann kam der Klick und das Freigeben der Leine). Als das auch so gut ging habe ich mich ein wenig im Raum bewegt und jedes Folgen belohnt.
    Ich bin ganz begeistert und hoffe, dass ich ihm bald auch stressfrei (das wird vermutlich nochmal recht schwierig) ein passendes Geschirr anziehen kann, damit es auch mal raus gehen kann.


    Aber weiter ganz langsam! Erstmal kommen der Rest der Wohnung, der Garten etc....

    Ach ja die Blutuntersuchungen...
    Hast du da tatsächlich so Probleme mit? In Buseck gibt es zwei Kleintierpraktiker: Ahrem direkt im Ort und Übing am Ortsrand. Bei der zweiten war ich leider nie selbst (inzwischen bin ich selbst Tierärztin, aber ohne Praxis), aber sie hat insgesamt den besseren Ruf würde ich sagen. Schlecht sind beide nicht.
    Laboklin ist ja eigentlich eins der Standartlabors. Das sollte schon gehen, oder?


    Sicher weiß ich, dass die Praxis in Biebertal (Gielen) dorthin schickt.

    Ich wohne zwar nicht in Rödgen, gehe dort aber sehr regelmäßig mit Pflegehunden spazieren.
    Das Auslaufgelände ist toll:
    Auf der einen Seite die Wieseckaue, wo man zwischen Gießen und Buseck in wunderbar wildarmem Gelände laufen kann. Dort stören nur etwas die Radfahrer, Inliner und Jogger, wenn man sich zu den Hauptzeiten auf der Hauptstrecke aufhält, aber man kann ausweichen. Oberhalb von Rödgen liegen bis Buseck Felder und Wiesen, auch ein kleiner See ist dort zu finden. Wenn man die B49 überquert hat man ein weitläufiges Waldgebiet zwischen Gießen und Annerod. Ich finds klasse und würde mich auch auf gemeinsame Gänge freuen.


    Infrastruktur:
    Stadtbusanbindung (Linie 1 ist das glaub ich) sehr gut
    Einkaufsmöglichkeiten im Ort selbst sehr begrenzt, aber man kann im großen Edeka und vielen kleineren Geschäften (Apotheken, Metzger, Bäcker uvm.) in Großen Buseck einkaufen, sind vielleicht 2 km. Auch wenn Kinder mit betroffen sind steht einem alles offen. Entweder Buseck mit Gesamtschule bis Klasse 10 oder eben Gießen.
    Ich würde hinziehen!
    Wenn du mehr wissen möchtest sag bescheid, ich bin in Großen Buseck, also im Nachbarort aufgewachsen.



    Liebe Grüße
    Uta

    Ich bin auch jemand, der das Gespräch suchen würde. Mehr als die Klopperei macht mir dann der Kloß im Bauch zu schaffen und das Gefühl, dass die Besitzerin des anderen Hundes schlecht von mir denkt.


    Also mit Wein und natürlich ohne Hund morgen mal vorbeigehen, das wäre auch meine Variante. In der Situation selbst ist man sowieso nicht in der Lage wirklich klar zu denken...


    Ich bin übrigens auch einmal (ist schon viele Jahre her) auf einem Spaziergang umgedreht nachdem ich mich beruhigt hatte und habe mich beim Halter von einem Rottweiler und einem Schäferhund (beide stark übergewichtige Brummer) entschuldigt. Die beiden sind in einem Affenzahn auf meine angeleinte Hündin zugerannt (höchstens ein Viertel des Gewichts) und ich habe aus lauter Panik mein Hund wäre fast tot völlig hysterisch herumgebrüllt. Die beiden Großen haben aber kurz vor uns abgebremst, sich vorsichtig genähert und als sie merkten, dass ich eine Giftspritze an der Leine habe sich wieder entfernt. Mir war das unheimlich unangenehm und ohne ein paar klärende Worte mit dem Besitzer dieser Hunde wollte ich nicht nach Hause.


    Nennt man das Harmoniesucht? :???: Aber mir gehts dann viel besser!

    Ich möchte mal was aktuelles von Kito berichten. Von diesem Hund habe ich das letzte Mal auf Seite 55 berichtet und davor gab es auch schon den ein oder anderen ausführlicheren Post über ihn, drum will ich nicht zu weit ausholen.
    Ganz kurz die Entwicklung bisher:
    - ganz zu Beginn bewegungsloses Liegen in Zimmerecken und Starren an die Decke
    - langsames Auftauen und freieres Bewegen im Haus und im Garten mit den anderen Hunden
    - Annähern an bekannte Menschen von hinten
    Beginn des Trainings (ich bin nicht die Pflegestelle, sondern nur die Gassigängerin, trainiere also zwar mehrmals die Woche, bin aber nicht ständig dort)
    - Leckerlis aus der Hand nehmen, wenn andere Hunde als Schutz dazwischen stehen
    - Klickern: Anschauen geht, Leckerlis werden ruhig aus der Hand genommen, Target mit Schwierigkeiten
    - Versuche an Leine zu gewöhnen wieder abgebrochen, da er mit Leine wieder ganz in das alte Verhalten fällt.


    Und jetzt sind wir hier:
    Kito freut sich, wenn ich komme. Er hat sichtlich eine Erwartungshaltung, folgt mir (mit Abstand) und wenn ich am Tisch noch einen Kaffe trinke, steht oder liegt er in einem Abstand von 1-3 Meter um mich herum und wartet. Wenn ich mich in Richtung seines Zimmers (dem Trainingsraum) bewege, läuft er vorneweg und legt sich sofort in eine seiner Boxen (dort fühlt er sich sicher).
    Zur Zeit klickere ich Berührungen in der Box. Ich mache das nur, solange er im Eingang der Box liegenbleibt. Wenn er die Panik bekäme, könnte er sich also ganz zurückziehen. Ich klickere, wenn er aktiv meine Hand berührt und wenn ich ihn an Pfote und Kopf anfasse. Bei beidem kann ich inzwischen die Zeit leicht ausdehnen ohne das er zurückweicht. So ein anfassen geht aber bisher nicht ohne Box. Dann schließe ich eine Einheit an, in der ich ihn aus der Kiste scheuche (ich muss nur hinter diese treten und er geht raus) und den Eingang schließe. Nun bewege ich mich ruhig im Raum, hocke mich auch mal hin und klickere alle seine Bewegungen in meine Richtung. Die Leckerlis fliegen dann über den Boden. Zum Schluss setze ich mich an eine Wand und klickere wiederum sein Annähern. Dabei kommt er schon um am Hosenbein zu Schnuppern.
    Während der ganzen Zeit ist ein zweiter Hund mit dabei. India weiß inzwischen genau, dass die fliegenden Leckerlis nicht für sie sind und dass sie etwas bekommt, wenn sie sich ruhig neben mich setzt ;)


    Es geht schon zermürbend langsam voran. Ich sehe zwar Fortschritte - besonders in der Selbstverständlichkeit mit der er sich in der Wohnung bewegt - aber ich würde ihn einfach zu gerne an die Leine nehmen und ihm die Welt zeigen :/ Manchmal denke ich, ich packe ihn zu sehr in Watte, wenn ich dann aber forscher ran gehe (z.B. mit der Leine) dann macht er einfach wieder komplett zu und hat Panik in den Augen.
    Der letzte solche Versuch war gestern. Das Klickern klappte prima, ich habe mehrmals die Leine Richtung Halsband geführt und geklickert und sie dann eingehängt (das lässt er alles geschehen). Dann habe ich ihn mit Leine herausgescheucht und wollte klickern, wenn er auf Entfernung einem Zug der Leine nachgibt. Panik, Leckerlis wurden nicht mal mehr angeschaut irgendwann lief der Sabber aus dem starren Gesicht und ich habe abgebrochen. Er durfte in seine Kiste huschen, ich habe ihm die Leine abgemacht und er war wieder entspannter...


    Ich muss wohl weiter sehr geduldig sein, mein Ziel vielleicht auf nächsten Sommer schieben und den Druck rausnehmen... oder doch einfach Leine an Halsband und Sicherheitsgeschirr und denn Hund einfach hinterherziehen bis er merkt, dass nichts Schlimmes passiert :???:


    Irgendwie würde ich gerne mal jemanden neben mir haben, der schon einmal mit solchen Hunden zu tun hatte und vielleicht besser weiß an welcher Stelle man noch was aus ihm rauskitzeln kann.

    Ich möchte hier noch einen anderen Aspekt einbringen: Die Bestrafung beim Wiederkommen.


    Jeder sagt, dass das keinen Sinn ergibt, für den Hund nicht nachvollziehbar ist und eher das Gegenteil vom Erwünschten zur Folge hat. Diese Argumentation ist auch völlig logisch für mich... dennoch habe ich genau mit dieser Methode irgendwann den durchschlagenden Erfolg gehabt. Weil ich das nicht so einfach stehen lassen will und ich nicht glaube, dass es immer so funktioniert hier die genaue Situation.


    Meinen Hund (Border Collie, damals 8 Jahre alt) habe ich von einem Landschaftspflegeverein übernommen, wo ich 1 Jahr lang mit ihm an der Schafherde gearbeitet habe. Er hatte einen für das Leben auf dem Hof völlig ausreichenden Grundgehorsam und eben eine Ausbildung an den Schafen. Er hatte eine starke Bindung und Vertrauen zu mir (behaupte ich. Er blieb jedenfalls stundenlang unangeleint außen vor der Haustür liegen - ohne Kommando - bis ich wieder raus kam, sprang mir auf Kommando in die Arme etc.) und ließ sich in der Nähe uneingeschränkt von fast allem abhalten (Fressbares war immer ein Problem, aber läufige Hündin war tabu und das funktionierte).
    Diesen Hund habe ich also übernommen und hatte im Alltag so gut wie keine Probleme.
    Das einzige, was mich regelmäßig zur Verzweiflung gebracht hat war, dass er auf Spaziergängen zu fremden Hunden gelaufen ist. Er hat sich eben auf Spaziergängen normal schnüffelnd auch mal etwas weiter entfernt und sah er dann die Hunde vor mir, war er erstmal dort. Rufen wurde ignoriert und er kam merst nach erfolgter Kurzkontrolle wieder. Zu Beginn habe ich ihn gelobt als er dann verspätet kam, dann habe ich es irgendwann nicht mehr kommentiert. War er bei Sichtung der Hunde in der Nähe konnte ich ihn ganz ranrufen und sonst ist er wieder durchgestartet...


    An einem Tag war ich in so einer Situation dann einfach total sauer (genervt, gestresst, PMS? - keine Ahnung). Ich rief - Racki lief - Kurzkontrolle - selbstverständliches Zurückkommen - und dann... habe ich ihn sehr unsanft am Halsband herangezogen, ihn an die Leine gelegt, ihn mit geringstmöglichem Spielraum auf direktem Weg nach Hause geführt, ihn dort aus dem Wohnzimmer in das ich gegangen bin ausgesperrt und ihn 1 Stunde lang ignoriert. Erfolg: Er ist nie wieder unerlaubt zu anderen Hunden gerannt, hat sich immer von mir die Bestätigung abgeholt und das Thema war ausgestanden.


    Wie gesagt glaube ich nicht, dass dies die Lösung auf alle Fragen ist, ich werde diese Methode sicher nicht empfehlen oder gezielt bei jedem anderen Hund wiederholen, aber habt ihr eine logische Erklärung wieso das so abgelaufen ist? Ich habe schon überlegt, ob er einfach danach total verunsichert war, mich für verrückt hielt und danach ständig auf hab acht war. Dagegen spricht, dass er sich weiterhin draußen sehr frei bewegt hat, sofort zu Hunden gelaufen ist, wenn ich ihn freigegeben habe. Kann es doch an einem rasseabhängigen Lerntyp liegen? Tun sich BCs eventuell leichter damit im zeitlichen Ablauf einen Schritt nach hinten zu denken? Liegt es vielleicht auch daran, dass er 8 Jahre alt war, somit gefestigt und dass ihm vollkommen klar war, dass Herankommen auf Ruf richtig und gut ist?


    LG
    Cherubina

    Ein paar Gedanken von mir dazu:


    Der natürliche Tod:
    Kann es den nicht nur bei einem natürlichen Leben geben? Was ist das für einen Hund? Für ein altes Wildtier wäre es dann Zeit zu sterben, wenn es nicht mehr in der Lage ist sich mit Nahrung zu versorgen und sich vor Feinden in Sicherheit zu bringen. Friedliches Einschlafen gibt es dort vermutlich selten. Selbst Tiere die kaum natürliche Feinde haben werden kurz vorm endgültigen Verhungern vermutlich schon von Aasfressern (Ratten, Krähen etc...) gepiesackt. Für den Hund ist das natürliche Leben inzwischen sicher in der Umgebung von Menschen anzusiedeln, aber eine intensive medizinische Betreuung wie es sie heute gibt fand vor wenigen Jahrzehnten so noch nicht statt.


    Sterben aus Alterschwäche:
    Das ist Deffinitionssache. Früher hat man Altersschwäche immer dann gesagt, wenn eine Diagnose nicht möglich oder nicht erwünscht war. Heute wird viel mehr Aufwand betrieben und wir können fast jeder Todesursache einen Namen geben. Irgendwann versagen aus dem ein oder anderen Grund die ein oder anderen Organsysteme und so wird aus Tod durch Altersschwäche eben eine Herzinsuffizienz, ein Nierenversagen oder oder...


    Friedlicher/ schöner Tod:
    Es gibt Todesursachen, die viel Leid bringen, es gibt aber auch friedliche Arten zu sterben. Verbluten ist eine davon und steht meiner Meinung nach (und nicht statistisch belegt) bei den Hunden die friedlich einschlafen an oberer Stelle. Irgendein rupturierter Tumor in der Bauchhöhle und der Hund verblutet nach ihnen. Er wird schwach, torkelt, wird immer blasser, dämmert weg und stirbt. Je nach Tempo der Blutung in wenigen Stunden oder Tagen.
    Gesichert ist dies in meiner näheren Umgebung in drei Fällen passiert.


    Mein eigener Hund hat sicherlich sein Alter nicht völlig ohne Leiden verbracht. Da setze ich aber menschliche Maßstäbe an, welche auch sonst. Ich kenne keine wirklich alten Menschen ohne gesundheitliche Probleme und keiner dieser Menschen wünscht sich den Tod, weil er keine 5 km ab Stück mehr laufen kann.
    Mein Hund wurde sehr langsam, konnte keine Treppen mehr steigen und hat viel geschlafen. Auch wurde sein Gehör immer schlechter und er wurde etwas senil (hat Dinge vergessen, hat oft irritiert in die Luft geschaut). Aber er war dabei und wollte auch immer mit, hat jede Ecke ausgiebig beschnüffelt, hat gerne gefressen und Streicheleinheiten genossen. Nein er war sicherlich nicht schmerzfrei, aber fragt mal eure Eltern oder Großeltern...
    Ein Ende war für mich erreicht, als er aus eigener Kraft nicht mehr aufstehen konnte und kaum noch gefressen hat. Sicherlich hätte ich ihn "friedlich" dort liegen und sterben lassen können, aber das hätte bestimmt noch 1-2 Tage gedauert. Ich habe ihn von einer Freundin einschläfern lassen und er hat noch beim Braunüle schieben seine Lieblingspansensticks gefressen. Ich habe ein gutes Gefühl mit der Entscheidung und ich bin mir sicher, dass sie für meinen Hund (Egoismus hin oder her) nicht nachteilig war...

    Menschen haben in vielen Dingen eine vom Hund völlig verschiedene Körpersprache und Hunde haben nicht zuletzt durch die lange Domestikationsgeschichte durchaus gelernt darin zu lesen.
    Wir müssen nicht auf allen Vieren laufen und mit dem Popo wackeln, wir müssen dem Hund nicht über den Fang greifen oder im mit den Zähnen am Ohr ziehen, wir brauchen keine Hundesignale, weil der Hund in der Lage ist Menschensignale zu lesen.


    Sehr spannend ist dazu zum Beispiel eine Studie (weiß leider die Quelle nicht), in der Hunde und Wölfe in gleicher Haltung im Rudel mit mäßig Menschenkontakt verglichen wurden. Hunde sind in der Lage schon durch das Verfolgen des Blickes eines Menschen zu erkennen wo das Leckerli versteckt ist. Ein Wolf kann das nicht.


    Natürlich kann man einen Hund durch Körpersprache lenken: schnelle Schritte auf ihn zu, starrer Blick, etwas vorn über beugen, all das wirkt bedrohlich auf Hunde. Ein Anschauen alleine aber in den seltensten Fällen. Das Anschauen ist auch etwas woran Hunde sehr früh gewöhnt werden, wenn sie in der Familie leben. Wer schaut den Welpen nicht bei allem an was er tut und freut sich, wenn er zurückschaut. Es wird permanent positiv verstärkt.


    Ein Schielen ist eine Besonderheit die bestimmt für den ein oder anderen Hund irritierend sein kann, einfach weil es anders ist. Manche Hunde reagieren auch auf Menschen die anders laufen, eine andere Hautfarbe haben etc. Dein eigener Hund wird sich bestimmt schnell daran gewöhnt haben.