Beiträge von Cherubina

    Ich habe auch schon auf Verdacht gegen Lungenwürmer behandelt. das ist eigentlich kein großes Ding und wenn es der Grund für Husten ist, dann hat man ne schnelle Besserung.

    Ich verwende dafür am liebsten Advocate. Eine Pipette in den Nacken träufeln und die Sache ist erledigt.


    Allerdings sind Atemgeräusche kein typisches Symptom. Typisch wäre ein länger andauernder, moderater, eher feuchter Husten.


    Ich würde also so oder so den Termin wahrnehmen und die TÄ das vor Ort einschätzen lassen.

    Prinzipiell ist die Uni-Tierklinik nicht verkehrt, ich fahre dahin zum HD Röntgen und fachlich sollte man da auch gut beraten werden.

    Ansonsten die Vet-Chirurgie in Pohlheim Watzenborn. Mit denen habe ich als überweisende Tierarztpraxis bisher sehr gute Erfahrungen gemacht.


    Oder natürlich die Tierklinik Hofheim. Da muss man allerdings bei sowas lange auf einen Termin warten.

    Ich würde mich über ein kleines Brainstorming für eine Schnitzeljagd / Schatzsuche für den 5. Geburtstag meiner Stieftochter freuen. Wir haben bereits 2x eine kleine Schnitzeljagd gemacht, da hab ich allerdings nur Hinweisbilder aufgehängt, ich will es diesmal etwas größer und interaktiver gestalten. Bis jetzt habe ich, neben Ortsbeschreibungen: gewisse Anzahl Schritte nach vorne/links/rechts wie auch immer, ihrem Lieblingsschleicheinhorn 3 Wünsche erfüllen, ein Bild vom Ort wo der nächste Hinweis ist würde ich zerschneiden und sie muss es quasi als Puzzle zusammenlegen, Fragen stellen wo die Antwort den nächsten Ort verrät, ein Hinweis ausgraben (ob mit Schaufel im Garten oder aus ihrer Legokiste so in der Art), ein Hinweis auspacken (zB mit Zeitungspapier verpackt). Ist eh schon gut viel, aber vielleicht hat noch wer eine Idee, was man noch so machen könnte.🙂 Sie macht das alleine bzw. meine Schwester würde sie unterstützen und mit ihr mitraten.

    Ich habe mal eine Schatzsuche für nen 5. Geburtstag organisiert und den fast gesprengt! :see_no_evil_monkey:


    Die Kinder hatten schon verschiedene Botschaften gefunden, haben Treppenstufen gezählt, die lustige Steinmaske in einer Fasade entdeckt u.v.m.


    Nun führte der Weg hinter der Kirche entlang. Dort war es nur schummrig beleuchtet. Die Kinder sollten sich dort an einem "Monster" vorbeischleichen, indem sie durch ein gemeinsam gesungenes Schlaflied dafür gesorgt haben, dass es einschläft.

    Das Monster war der Vater des Geburtstagskinds und der hat sich ziemlich ins Zeug gelegt, sowohl mit seinem Kostüm, als auch schauspielerisch.

    Am Ende lag ein Kind seiner Mutter weinend im Arm, mehrere haben sich geweigert auch nur einen Schritt weiterzugehen und ein Kind war weggelaufen und musste erstmal wieder eingesammelt werden. Zum Glück waren einige Eltern mit dabei.


    Wir haben dann erstmal unter einer Straßenlaterne gemeinschaftliches Monster-Kennenlernen und Schreck Verarbeiten gemacht, bevor die Kinder zur letzten Aufgabe weitergehen konnten.

    Wir verbieten ihm doch nicht das spielen. Er hat hier sein Ball mit dem er hin und her rennt und uns den sogar bringt. Wir haben genug Sachen die er spannend findet

    Ihr merkt doch, dass eure Vorstellungen von Spiel weit auseinanderliegen. Er hatte vorher einen großen Hof und einen Raum mit Holzpalette und Stroh. Es gibt gute Gründe, warum da keine Hundebetten drin waren.

    Die Welpen, die bei mir zur Welt kommen, lernen schon bei mir, dass es durchaus Dinge gibt, die für sie Tabu sind, sie laufen nämlich zum Teil einfach mit den anderen Hunden frei in der Wohnung. Sie lernen auch bei mir schon, dass es unlustig ist in Hosenbeine oder Hände zu beißen. Was trotzdem keine Garantie ist, dass sie es im neuen Zuhause nicht mehr versuchen.


    Zwangsläufig führt das in eurer Konstellation dazu, dass ihr viel mehr reglementiert müsst, als er es je erlebt hat und das frustriert - nicht nur euch.

    Ihr sollt keine kilometerlangen Spaziergänge machen, sondern Raum geben für freies Spiel in einer Umgebung, in der sich Pepe draußen wohlfühlt. Du sagst in Feld und Wald ist das so, also raus.

    Solche Ausflüge mache ich übrigens schon mit den 6 Wochen alten Welpen täglich. Muskulatur und Skelett leiden nicht unter altersgerechtem Erkundungsverhalten.

    Und klammere dieses "der Welpe muss viel schlafen" mal aus. Da geistern völlig unrealistische Zahlen von bis zu 20 h Schlaf im Internet herum. Das entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage und wurde nur fleißig immer wieder abgeschrieben.

    Versuche mal durchzugehen, wieviel die Welpen im alten Zuhause geschlafen haben, wenn alle 3 Stunden spielen im Hof anstand und dazu noch Fressen, Kauen, Spiel im Welpenraum etc...

    Vieles wurde schon geschrieben, manches davon ist erstmal schwer zu verdauen, ein paar gute Tipps sind auch schon dabei.


    Ihr wollt Pepe nicht mehr hergeben und das Beste draus machen. Ich wünsche euch alles Glück der Welt, dass das klappt. Die Startbedingungen sind halt in vielerlei Hinsicht suboptimal.


    - Der Rassemix ist schwierig. Ich kenne Ridgebacks, aber vor allem Cane Corsos mit großer Umweltunsicherheit und Distanziertheit zu Fremden (Hunden und Menschen). Was beim Welpen noch gut zu managen ist, wird eben schwieriger, wenn sie größer werden. Ich drücke die Daumen, dass ihr in der von euch gewählten Hundeschule eine gute Anleitung bekommt. Vielleicht gibt es hier im Forum Empfehlungen!? Sind ja noch mehr User aus Berlin hier.


    - Die Aufzucht war für die Welpen bestimmt toll, hat sie aber Null auf ein Leben im 10. Stock in der Stadt vorbereitet. Das bringt eben jetzt viele zusätzliche Probleme!



    Thema Unter- und Überforderung:

    Zum einen ist Pepe völlig überfordert. Überfordert mit einem Leben, was 100% anders ist, als sein Leben vorher. Verkehr, Lärm, Menschen, fremde Hunde, die Leine.

    Neue Bezugsperson, Wegfall von Geschwistern und Mutter.

    Und vor allem: Einschränkung. Einschränkung des Erkundungsverhaltens, Einschränkung der Bewegungsfreiheit, Einschränkung der Fluchtmöglichkeiten...


    Und da kommen wir zur Unterforderung. Das Wort trifft es eigentlich nicht richtig, aber Pepe braucht einfach die Freiheit zu Erkunden, zu Spielen zu Raufen. Das hat er in seinem früheren Leben täglich stundenlang gemacht um sich dann müde irgendwo zum Schlafen hinzulegen. Nach dem intensiven Powernap ging es dann in die nächste Runde.


    Ruhe lernen muss ein Welpe nicht! Der weiß wie man schläft.

    Er muss die Möglichkeit bekommen sich auszutoben und dann in einem geschützten Bereich zur Ruhe kommen.

    Was dabei stört ist Reizüberflutung (passiert ja bei euch fast zwangsläufig, wenn er mit euch an der Leine vors Haus geht) und was auch stört ist permanenter Frust. Der entsteht durchaus auch, wenn man nie so darf, wie man will.


    Hier also auch eine Stimme für tägliche Ausflüge in die Natur. Das Landleben kennt er ja. Ich spreche da nicht von 10 Minuten, sondern gerne mal ne Stunde oder mehr und erst zurück ins Auto, wenn Pepe müde ist oder ihm kalt wird. Und toll wäre natürlich ein passender Spielgefährten, den er treffen kann.

    hm, ob das wirklich am Geschlecht liegt? Meine Mädels stecken auch Ansagen untereinander gut weg. Warum auch nicht?

    Das ist schon anders. An ihm prallt das einfach ab, da bleibt nie eine Spannung in der Luft und ich muss das nie kommentieren.

    Ich will gar nicht einen falschen Eindruck erwecken. Die Mädels sind wirklich cool miteinander, da wird auch gespielt und zusammengelegen und es gab noch nie ernsthaften Streit. Aber Beat ist einfach der harmoniestiftende Clown zwischen den Weibern.


    Und ja, ich habe das schon von mehreren Border Haltern so gehört. Die Rüden sind meist unkomplizierter.

    Natürlich gibt es verschiedene Charaktere und muss nicht immer so sein.

    Bei mir leben 4 Hündinnen und ein Rüde, alle bis auf die kleine Tierschutz-Seniorin sind unkastriert.

    Ich empfinde den Rüden als ausgleichendes Element. Er ist unkompliziert mit allen Mädels, steckt ne Ansage von ihnen locker weg, spielt mit allen und ist auch beim Zusammentreffen mit Fremdhunden mein "Prellbock".

    Die Hündinnen untereinander harmonieren auch gut, aber gerade zwischen den Schwestern gibt es schonmal Spannungen. Das ging aber bisher nie über ein staksiges Laufen oder dumpfes Knurren hinaus und ich habe nie Bedenken sie zusammen im Auto oder Zuhause alleinezulassen.


    Ich bin im Prinzip auch eher Typ Hündin, aber für mich ist der Rüde schon unkomplizierter. Der kann einfach mot jedem und macht alles mit.


    Zu einer kastrierten Hündin würde ich wohl einen Rüden dazuholen.

    Im Prinzip gebe ich dir Recht. Man liest erstmal durchaus, dass sich da jemand viel Mühe und Gedanken gemacht hat und das Verhalten des Hundes ist schon einfach extrem.

    Allerdings ging es dem ThreadStarter ja durchaus um neue Perspektiven und Lösungsansätze und dadurch ergeben sich zwangsläufig Kritikpunkte.


    Das hier:

    Freilauf bekommt der Hund auch regelmäßig, da er hier vollens unter Kontrolle ist. Das fehlt bei vielen "Problemhunden" ja sogar komplett...

    Habe ich so nicht rauslesen können. Im Gegenteil ist davon die Rede, dass oft wochenlang gar kein Spaziergang möglich ist oder schon auf dem Weg zum Freilauf umgedreht wird.



    Ich glaube nicht daran, dass sich für einen Hund, der dermaßen unter Strom steht irgendetwas verbessert, wenn man ihn maximal eingrenzt.

    Auf die Leine Stellen, Blocken, Umdrehen, zig Mal Tür auf, Tür zu oder Auto auf, Auto zu und das als roter Faden durch scheinbar alle Lebensbereiche außerhalb der 4 Wände.

    Ich verstehe schon, was dahintersteckt und was das bezwecken soll, nur funktioniert es ja offensichtlich nicht!


    Du schreibst, dass du super konsequent bist und z.B. nie ein "An-der-Leine-Ziehen" erlaubt hast...


    Ich würde wahnsinnig werden und der Hund ist es bereits!


    Was Training, Auslastung und/oder Therapie angeht, wäre ich auch absolut bei passendem Trainer und verhaltenstherapeutisch versiertem Tierarzt.

    Zum Verbessern der Lebensqualität von Hund und Mensch wäre ich aber durchaus auch für ein (Zug-)Geschirr am Hund, mit dem man wenigstens täglich einmal ohne Training der Impulskontrolle einfach bis ins Freilaufgebiet kommt, wo man dann ohne sich permanent reiben zu müssen entspannt spazieren kann.

    Nach jedem Spaziergang alle Hunde abduschen?

    Das wäre ja aber auch das andere Extrem, was hier denke ich niemand betreibt oder gemeint hat.

    Naja, du solltest die Unterseite meiner Hunde sehen, wenn ich bei Matschwetter nach Hause komme. Ein Handtuch richtet da nicht viel aus. Wenns nicht arg kalt ist, sxgicke ich sie nochmal in nen Bach, damit das Gröbste ausgespült ist...

    Den Dreck bringen die eben mit ins Haus.