Beiträge von Coucou

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    Hab ich auch gedacht :D Wenn das schon ne jagdsau ist, was ist dann ein echt jagender Hund? :hust:
    Ich bin froh, dass Drako nie länger als 10min weg war, eine Jagdsau sucht gezielt, nutzt jede Chance und ist dann auch für Stunden weg...selbst meiner, der schon relativ motiviert ist mittlerweile, lässt sich problemlos von einer Fährte abrufen(wenn ich aufmerksam bin :D )


    Ja, so einer war mein Pflegi. Wir sind zur Türe raus, und die Nase ging in die Luft. Er war immer am Schnüffeln und Jagen. Selbst wenn kein Hase o.ä. unseren Weg kreuzte, nahm er Fährten auf und war weg.
    Einmwal waren wir bei Verwandten zu Besuch, gingen abends aus der Haustüre raus, und mein Pflegi war blitzschnell verschwunden und rannte hinters Haus, um 30 Sekunden später mit einem Igel im Maul wieder zu kommen.
    Er war wirklich immer am Jagen ....


    Also, dieser Hund war nicht zu stoppen, und war für mich auch ne Nummer zu groß. Ich hätte es mir nicht zugetraut, den Hund zu behalten (was ich eigentlich vor hatte). Also hat meine Orga ihn weiter vermittelt.

    lafamilia: Nein, das glaube ich nicht. Meine jüngste Hündin habe ich auch von Privat wegen Allergie übernommen. Sie war damals 19 Wochen alt.
    Und was soll ich sagen, es war Liebe auf den ersten Blick, wie "gesucht und gefunden" ... Ich habe meine Dicke mitgenommen, abgeleint, sie ist mir auf Schritt und Tritt gefolgt, hat in der ersten Nacht in meinem Arm geschlafen. Beim Aufwachen vor Schreck erstmal ins Bett gepullert ... und war ab sofort "mein Hund".


    Ich hatte nicht das Gefühl, dass sie ihre Besitzer vermisst hat. Sie hat gut gefressen, war entspannt, und wie gesagt, haben wir uns einfach von der ersten Sekunde an gegenseitig heiß und innig geliebt. Und tun es nach fast einem Jahr immernoch, trotz der kleineren Macken meiner Dicken. :D

    Meine ältere Hündin bekam ich damals mit 14 Wochen, uns das war absolut in Ordnung so. Sie ist der unkomplizierteste von meinen Hunden und ließ sich leichter erziehen, als die anderen.

    Mein spanischer Pflegi hat auch gejagt. Einmal kam ein Reh vorbei, mir ist die Schleppleine aus der Hand gerutscht, Hund war weg und kam nach ca. 40 Minuten wieder.


    Wer keinen jagenden Hund hat, hat echt gut reden und kann es sich nicht vorstellen, wie stressig es mit einem jagenden Hund sein kann. Und ja, es gibt Hunde, die man lieber nicht ableinen sollte, auch wenn es für den Hund sicher nicht toll ist.


    Bestes Beispiel: Meine Nachbarn. Sie hatten eine wunderschöne 4-jährige Podencohündin. Vom Welpenalter an haben sie mit dem Hund mehrere Stunden täglich trainiert. Alles klappte super, die Hündin lief immer ohne Leine. Tja, bis sie nach 4 Jahren plötzlich und unerwartet doch ein einziges Mal wieder einem Tier hinterher jagte. Dabei rannte sie quer übers Feld und über die Landstraße. Wurde überfahren und war sofort tot. :( :
    Auch mit dem besten Training kann das bei Jagdhunden leider IMMER passieren.


    Jetzt habe ich zwei Hunde, die nicht jagen, und sie liefen beide vom ersten Tag an problemlos ohne Leine.


    Aber ich kann alle HH verstehen, die ihre Hunde NICHT von der Schleppleine lassen.

    Also ich muss zugeben, einen Urlaub ohne meine Hunde kann ich mir nicht vorstellen. Ich werde schon nervös, wenn wir ohne Hunde irgendwo sind, und diese länger als 4 oder 5 Stunden allein zuhause sind.
    Bevor ich ohne Hunde Urlaub machen würde, würde ich lieber zuhause bleiben. Allerdings bin ich früher sehr viel gereist, und mein Bedürfnis danach ist gestillt, es bedeutet für mich also keinerlei Opfer.


    Wenn wir verreisen, dann mit der ganzen Familie, .... Ferienhaus am Meer, mit Hunden.


    Als "Selbstaufgabe" würde ich das aber nicht bezeichnen. Ich habe meine Hunde einfach gerne um mich. Ihre Anwesenheit entspannt mich ... daher empfinde ich mich durchaus als egoistisch. :D

    Immer wieder zu hören:


    Bulldoggen, Möpse und Co sind fette, unbewegliche, röchelnde und gequälte Kreaturen, die weder lange Gassigänge überstehen, noch rennen oder gar spielen können. Sie sind nur zu gebrauchen, um Sofa und Bett vorzuwärmen und ansonsten sowieso schon gar keine Hunde ... Ihr Leben ist armselig, unglücklich und von Leid geprägt, und andere Hunde kommen schon gar nicht mit ihnen klar, weil sie nicht kommunizieren können ...
    :???:

    Zitat

    ?? Die Hündin hat den Hund gebissen. Selbst wenn der Hund gebellt hat heißt es nicht das ein anderer Hund beißen darf.


    Das sehe ich auch so. Bellen tun viele Hunde, die aber ansonsten zu 100% friedlich sind. Bellen kann ja auch ein Spielaufforderung sein.
    Die Frage wäre also: Wie ist das ganze tatsächlich abgelaufen? Welcher Hund hat zuerst gebissen?
    Falls es dein Hund war, der gebissen hat, (und der Kleine hat sich daraufhin nur gewehrt,) dann -finde ich- hast du ganz klar Schuld.
    Haben sie sich wirklich zeitgleich ineinander verbissen, dann sehe ich eine 50:50 Schuld.


    Man müsste also genau wissen, wie alles tatsächlich abgelaufen ist.


    Bei uns hier gilt eine Leinenpflicht für Hunde, die schon einmal irgendwen (Hund oder Mensch) gebissen haben. "Friedfertige" Hund dürfen ohne Leine laufen, und dabei auch ruhig mal bellen. ;)

    hallo Brathähnchen,
    falls deine Frage ernst gemeint war ... :???: schließe ich mich den anderen an.


    Der Kleine ist ein Baby.


    1. Entweder hat er Stress, wenn Ihr ihn ruft, weil er schonmal für irgendwas geschimpft/ bestraft wurde in diesem Zusammenhang.
    2. Oder er hat Stress, weil ihr einfach zuviel Druck macht bezüglich des Stubenreinwerdens
    3. Oder er hat Stress, weil Ihr viel zuviel mit ihm macht. Ein Welpe braucht keine AUslastung, wurde ja schon geschrieben.
    4. Oder er hat ne Blasenentzündung (Tierarzt!!!!!!!).


    "Dominieren" möchte ein Baby auch noch nicht. ;)


    ALso entspannt euch ein bisschen, nehmt insgesamt den Druck raus ... Dann wird das schon!

    Freiläufer!


    Meine Dicke ist total auf "Mami" fixiert und möchte sich bei Hundebegegnungen, die iher nicht geheuer sind, auf meinen Arm flüchten. :D
    Meine Kleine hört auch super.


    Beide liefen vom ersten Tag an ohne Leine (die Dicke war da 18 Wochen alt, die Kleine 14 Wochen), und hatten nie Ambitionen, sich von Frauchen zu entfernen.