Und wieder mal soll ein Hund in ein Umfeld kommen, das hinten und vorne nicht passt...
Dieses ganze Hundeplatz- und Hundesportgedöns ist ja schön und gut, aber das macht pro Woche, übers gesamte Jahr gerechnet, vielleicht einen halben Tag aus, sofern man arbeiten geht, die überwiegende Zeit soll sich der Hund in einem Mehrparteienhaus und in einer für seine hohe Hundedichte bekannten Großstadt möglichst gut benehmen.
Ein großer, reaktiver, schutz- und wachtriebiger Hund in einem Mehrparteienhaus, noch dazu in unerfahrenen Händen, finde ich für die Mitbewohner eine Zumutung, schon allein im Treppenhaus.
Searching: Was ist, wenn andere Hunde in Deinem Haus wohnen, die Dein hypothetischer Schäferhund irgendwann im Erwachsenenalter überflüssig findet und am liebsten zerlegen würde? Wie kommst Du durchs Treppenhaus? So ein großer Hund braucht nur einmal jemanden doof anzuspringen, und schon hast Du die Hausverwaltung an der Backe.
Und wenn sich so ein großer Hund aufstellt, ist er mit seiner Schnauze auf Augenhöhe.
Ich würde meinen Alltag darauf abklopfen, ob Du mit einem so großen und reaktionsschnellen Hund möglichst hindernisfrei durch den Tag kommst, d. h. keine Menschen belästigst und nicht zur Gefahr für andere Hunde wirst.