Beiträge von Terry

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    Und ich weiß nicht, ob ich diese Leute nun wirklich verurteilen soll? Klar, gutheißen kann man es sicher nicht, es ist ein sehr schwieriges Thema.


    ähm, wozu haben wir dann unseren Verstand? Wozu haben wir die Möglichkeit Dinge zu überdenken, zu prüfen? Muss erst ein Anderer darauf aufmerksam machen das Gewalt keine Lösung ist? Ist jeder Einzelne nicht selbst Verantwortlich für sein Tun? Haben wir nur weil wir Menschen sind, das Recht mit Schwächeren zu machen was wir wollen?

    eine Vereinskollegin (Tierärtztin) hatte der Züchterin auch versprechen müssen weiter zu barfen (komplette Zucht wird gebarft).
    Dat blöde is nur: Hundi (Aussiemädchen) findet Fleisch doof. Sie frisst nur Trockenfutter. Stellt man ihr beides hin nimmt sie nur Trocken an. Vor einem vollen Frischfleischnapf würde sie verhungern.
    Auch das kann passieren :D .


    Na ja und Barry nimmt z.B. alles was man ihm hinstellt. Kommt glaube ich auch darauf an wie verfressen ein Hund ist.

    na ich weiß ja nicht. Das heist alle die ich kenne mit Hund müssten ihre Hunde zu Hause lassen bzw. dürfte ich meinen nicht mit nehmen. Oder ein Treffen würde nur draußen möglich sein.


    Ich glaube man kann es auch übertreiben. Es tummelten sich schon öfters 3 bis 7 Hunde (Besuch) bei mir und Pflegehunde (Urlaub) habe ich ja auch ab und an (2 Zimmerwohnung). Da wurde noch nicht mal ein Versuch unternommen.


    Wenn meine Führung anerkannt wird habe ich das Problem nicht da Hundi nicht sein Revier abstecken muss (die Wohnung ist nämlich mein Revier) da ich sage wer rein darf und wer nicht.


    Oder ich kenne nur unnormale Hunde *glücklichbin*.

    mh, ich hatte schon so viele Hunde hier zu Besuch und nehme Barry ja nach Möglichkeit auch überall mit hin (auch die Vorgängerhunde), aber gelöst hat sich keiner der Hunde in irgend einer Wohnung. Habe ich in 28 Jahren noch nicht erlebt.


    Also ich halte das nicht für Normal.


    Ein einzigen Hund kenne ich: den von meiner Schwester. Der Bruder des Vorgängers von Barry > der hatte seine Besitzer allerdings auch voll im Griff und hat "gesagt" wo es lang geht.

    warum nicht Teilbarfen? Damit kennen die Hundis beides und die neuen Besitzer der Hunde haben dann die Möglichkeit sich für eine Variante zu entscheiden oder es so zu belassen.
    Und wenn die Frischfleischgabe nur mit gewolftem Fleisch angewöhnt wird, siehts nicht so wild aus. Vielleicht beschäftigen sich die neuen Besitzer dann aber so mit der Rohfütterung, daß sie dann ganz darauf umsteigen.

    nur kurze Anmerkung: Tierarzt ist Tierarzt und kein Verhaltensberater. Kenne bis heute keinen Tierarzt der auch wirklich Ahnung von Erziehung hat (gibt es natürlich, wenn er es neben seinem TA-Beruf noch erlenrt hat).


    Also streiche die Worte des TA aus deinem Gedächtnis, mache es so wie du es vor hast, arbeite erstmal an dir, damit Hund sich bei dir Sicher fühlen kann (du übernimmst die Entscheidung für die wirklich wichtigen Dinge, kümmerst dich so darum, daß Frodo es gar nicht mehr nötig hat sich "wehren" zu müssen) und damit werdet ihr Erfolg haben.


    Das wird schon, da du dir deiner Verantwortung bewusst bist.

    hier verwechselst du etwas: es geht nicht darum das nur Hunde Rechte haben. Ist in keinem Posting zu lesen. Nein, sie haben auch Rechte.


    Hier geht es um die Verantwortung der Erwachsenen. Die darauf achten müssen, daß jeder in Ruhe und Sicherheit leben kann. Und selbstverständlich gehört auch dazu, daß Hunde nicht unkontrolliert auf Kinder zulaufen dürfen (wie halt umgekehrt auch nicht).
    Barry läuft nur neben mir an Kindern vorbei, darauf achte ich. Und Eltern, wenn dabei, achten auf ihre Kinder.


    Wobei: in unserem größten Hundeauslaufgebiet (Grunewald) sind herumtobende Hunde und dazwischen wuselnde Kinder normal. Wenn es mir dort zu Riskant wäre mit meinen Kindern, müsste ich mir andere Wege suchen.


    Und der Fall, um den es hier geht, ist anders gelagert.


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    Wenn ein Hund meinen Sohn ernsthaft verletzt hätte, hätte ich diesem Hund persönlich die Gurgel umgedreht. Samt Besitzer.


    Dazu würde bei mir gar kein Hund kommen. Da ich mich im Vorfeld darum kümmere, daß meinem Kind kein Hund zu Nahe kommt, wenn ich es nicht will.

    Zitat

    Traurig, das in Deutschland mehr Menschen im Tierschutz tätig sind als im Kinderschutz..


    ich finde es eher schade das diese Organisationen gegeneinander arbeiten.


    Alle Gruppen, die von unserer "Gnade" abhängig sind (Kinder, Behinderte, alte Menschen und Tiere) haben ein Recht verteidigt zu werden. Von den Menschen, die sich ernsthaft einen Kopf machen und ALLES Leben respektieren.


    Nicht von "Menschenschützern" oder "Tierschützern" die weit über das Ziel hinaus schießen und eigentlich nur ihre eigene Meinung und ihre Rechte verteidigt sehen wollen.


    Werden Mensch und Tier gerecht behandelt, wird ihnen ein ihnen angepasstes Leben zugestanden, haben es beide nicht nötig in Konkurrenzkampf zu treten.


    Wenn man sich genau umsieht, arbeitet Jeder gegen Jeden. Eigentlich sollte doch wohl jedem Klar sein, das man Schlimmes nur verhindern kann, wenn man sein Leben im Ganzen wahr nimmt.


    Wenn man jedes Lebewesen respektiert. Wenn man nicht nach "Wert oder nicht Wert geht".


    Die Menschheit muss erst einmal lernen das sie eine Lebensform unter vielen ist und das sie genauso viel oder wenig Wert ist wie alles Andere.

    jepp, tamora


    könnte eine vorübergehende Lösung sein. Dies kann aber nur vor Ort wirklich gesehen werden. Es kommt auch auf den Hund drauf an.


    Barry gerät beim tragen des Maulkorbes (Draht) so unter Stress, daß er gar nicht wirklich weiß was er machen soll. Er speichelt übermässig und kann den gegebenen Anweisungen nicht mehr folgen. Darum hat er, wenn es mir in der Bahn zu eng ist und ich keinen sicheren Platz für ihn finde, vorsichtshalber ein Halti in Funktion um. Damit kann er kurzfristig umgehen.


    Also pauschal Maulkorb würde bei Barry zB nichts bringen, da ich gar nicht mit ihm trainieren könnte.


    Also muss auch erstmal das abgeklärt werden.


    Ein Hundehalter der behauptet das sein Hund nieee knurren oder beißen würde kann dies nur annehmen, wenn der Hund solch eine Angst vor ihm hat das er einfach alles über sich ergehen lässt oder sein Leben, sein eigenes Ich aufgegeben hat oder aber nur zwischen Zwinger und HuPlatz pendelt.


    Mein Bearded und mein BeardedMix waren absolut harmlos. Dies kann ich aber erst jetzt (rückblickend) behaupten.


    Kein Mensch kann eine Garantie geben, wie ein Lebewesen sich verhalten wird, für das man eine Verantwortung übernommen hat.