Beiträge von Terry

    für mich sind die gefährlichsten Hundehalter die, die meinen sie hätten ihre Hunde Jederzeit im Griff und sie würden dies erreichen, weil ihr Hund nicht "seine Meinung" sagen darf.


    LaGuapa, du hast Glück gehabt bzw. Hunde die keine Meinung haben dürfen (sonst werden sie verprügelt: deine Aussage weil ein Hund es sich erlaubt hat zu knurren).


    Barry wird von Allen und Jeden angefasst. Ich bin viel mit ihm unterwegs. Bus, Bahn usw. Und ich achte trotz allem mit Argusaugen was um mich rum passiert (ich kann mich ohne Probleme unterhalten und sehe trotzdem alles). Ich schütze meinen Hund. Damit schütze ich auch automatisch die Umwelt.


    Dadurch kann er mir 100 %ig vertrauen. Er hat es nicht nötig zu schnappen da ich dazu da bin, darauf zu achten, daß kein Kind auf ihn zustürmt, das niemand ihn in Bus oder Bahn treten kann.


    Und hat er es nötig zu knurren werd ich den Teufel tun und ihn bestrafen, ich werde mich drum kümmern das Andere ihm vom Pelz bleiben.


    Wenn du so auf die Sicherheit bestehst müsste Frodo ja einen Drahtmaulkorb tragen (beißsicher). Schon mal so ein Teil abbekommen. Ich würde sagen: das Gesicht hätte durch den Beißkorb auch ne Menge abbekommen.


    Ruhrnixe macht sich Sorgen um ALLE Beteiligten und wird jetzt einen Weg finden Frodo und der Umwelt Sicherheit zu geben.

    ja er ist jetzt hier "bei" Berlin.


    Letztes Jahr hatte ich an einem Wochenendsminar teilgenommen und dort hat er auch über einige ähnliche Fälle berichtet (seine Erfolgsquote bei "solchen" Hunden liegt wohl bei 85%, sagt er).
    Da er ja ab und an einen Hund auch schon mal behält der nicht vermittelbar mehr ist wäre es ein Versuch wert.
    Wird aber sicherlich auch davon abhängen ob er sich in Uncas "verliebt" da er ja schon so einige schwierige Hunde hat. http://www.dogworld.de/index.jsp

    Zitat

    Mensch bleibt Mensch und Tier bleibt Tier.


    und dies bedeutet automatisch das Menschen alle Fehler dieser Welt machen dürfen (und dabei noch ihr eigenes Kind umbringen) und es dann auf einen Hund abwälzen dürfen?


    Genau > Mensch bleibt Mensch: er ist sich seines Handelns bewusst, wir leben in dem Zeitalter der Medien, der Möglichkeiten sich über das Halten von Hunden zu informieren und sich danach zu richten.


    Und da mir das Leben meiner Kinder immer wichtig war und ist bin ich nie auf die Idee gekommen meine Hunde nicht vernünftig in unser Leben zu integrieren.


    Darüber sollte man sich mal den Kopf machen. Und leider haben Medien mit diesen Artikeln immer wieder den Erfolg, daß man Hunde noch besch**** behandelt. Denn Tier bleibt ja Tier.

    :lol:
    und Gott sei Dank gibts für diesen ganzen Krempel auch noch die passenden Jacken, Westen, Gürtel (Rambo lässt Grüßen).


    Also: Barry hat ein Stoffhalsband um, was ich demnächst gegen ein breiteres Kettenhalsband tauschen möchte, da pflegeleichter (kurz unter heißes Wasser, gut ist´s).


    Die Roll-Leine nehme ich für die Grünanlagen damit er mehr Bewegungsfreiheit hat da Leinenzwang. Sonst eine 1,20er Leine da er auch viele ohne läuft.


    Das Halti nutze ich in der BVG (Buss, Bahn; habe leider noch kein Auto) statt Drahtmaulkorb.


    Beim Gassigehen habe ich mit: Hunde(kot)tüten, Taschentücher und wenn ich drann denk mein Handy. Sonst nischt.


    Barry hat sich bis Heute noch nicht beschwert das ich was vergessen hätte :mrgreen: . Na gut, ich hab eh ne Macke.

    ich sehe das Problem in dem "kämpfen". Hier wird um das Fressen gekämpft. Und das geht nicht. Im Ernstfall ist der Hund immer der Stärkere (nicht jeder steht auf gebissen werden).


    Überzeugung ist das Zauberwort: es hat keinen erzieherischen Wert etwas Fressbares wegzunehmen.
    Erste Schritt ist ein absolut ruhiges, souveränes Verhalten (siehe Lina). Ruhige Anweisungen, durch Wiederholung deine Sturheit klar machend. Sie beim Fressen dann in Ruhe lassen.


    Hat sie eine Beute (z.B. Schokolade) hat sie leider schon die Erfahrung gemacht, daß ihr sie ihr streitig macht. Also wehrt sie sich (wer weiß was sie sich im alten Zuhause alles erkämpfen musste). Aufräumen und die Vermeidung des Beutemachens ist jetzt als erstes wichtig.
    Zweiter Schritt ist das Spielzeug gegen eine Leckerli, Steigerung ist das nehmen eines Leckerlies nur mit Erlaubnis. Das Ganze muss aber richtig aufgebaut werden und hier kann ich auch nur raten dringend Hilfe vor Ort zu suchen und zwar schnell. Und zwar als Einzeltraining, nicht als Schüler unter Vielen.


    Ich kann nur hoffen du findest auch die passende, hundgerechte Unterstützung.

    komme aus dem grummeln gar nicht mehr raus.


    Lesen und verstehen ist die noch bessere Kombination: wenn du jetzt schon der Meinung bist das der Weg des Verständnisses zum Hund nur über die Abhandlung von Richtlinien, die der Mensch aufstellt und das auch noch pauschalisiert, führt hat das für mich mit Tierpsychologie aber auch gar nichts zu tun.
    Und daran merkt man auch, daß dieser Begriff leider nicht geschützt ist und jede "Lehranstalt" da etwas lehrt was gerade "in" ist.


    Das bekommts du auch in einer Hundeschule mit mittelmässigen Trainern.


    Die Führungsqualitäten sind nun mal nicht an Unterordnung, Ranggedönst und solchem Zeug zu sehen, sondern wie verhalte ich mich tagtäglich, in jeder Situation. Und auch bei der Sozialisierung bin ich immer noch derjenige der seinem Hund vermittelt, was jetzt erwünscht ist und was nicht.


    Also kann der ganze Erziehungsquatsch in den Papierkorb. Fangt erstmal an mit dem Hund zu leben, ihn zu verstehen und vor allen Dingen zu lernen, gelesenes zu nutzen und nicht nur nach zu machen.

    was mich interessieren würde: bist du einfach weggeblieben, oder hast du dein Wegbleiben auch begründet.


    Als ich noch in unserem Verein "gearbeitet" habe, hatte ich mir oft gewünscht das die Kunden, die plötzlich nicht mehr kamen auch den Grund gesagt hätten.


    So ist wenigstens die Möglichkeit gegeben daß der Verein sich darüber Gedanken machen kann. Meist wird nämlich angenommen, daß die "Kunden" einfach keine Lust mehr haben oder bloß eingeschnappt sind.


    Mir persönlich ist es immer lieber einen Grund für den Abbruch eines Trainings zu wissen.

    grummel,
    gerade der eigene Hund bringt einem soviel bei. Warum nutzt du es nicht? Egal wer was schreibt, es ist immer nur dazu da um alle Möglichkeiten kennen zu lernen und aus diesem ein Bild zu formen.


    Die Hauptgrundlage ist aber immer noch der Hund. Einerseits "lernst" du Tierpsychologie andererseits überlässt du die Erziehung einen Trainer und spulst irgendwas ab, was irgendwann mal irgendwer festgelegt hat (mit Sicherheit nicht die Natur des Hundes).


    Jede Handlung, die irgendwann mal geschrieben wurde, ist, jede für sich betrachtet, irgendwo logisch oder nachvollziehbar.
    Und halte ich mich dann nur an eine Richtung, verhindert das eine Einstellung zu Gunsten des Hundes: nämlich möglichst alle Facetten in der Erziehung zu erkennen (ob Negativ oder Positiv).


    Ich wünsche mir das der Tunnelblick bei Ausbildung für Mensch und Hund endlich mal verschwindet und ein weit gefächertes Erkennen aller Möglichkeiten erlernt wird, um dies dann induviduell einsetzen zu können.