daß Problem wird sich wahrscheinlich nicht ändern, wenn Dinge abgespult werden, die nicht wirklich Sinn machen, wie die abgedroschenen Dinge wie als erster durch die Tür gehen usw. Wie soll ein Hund sich Sicher fühlen, wenn er automatisiert wird, wenn ihm gar nichts mehr zugetraut wird.
Was soll die 3 Wochenkur gebracht haben. Ich würde sagen nichts.
Würdest du dich wirklich sicherer fühlen, wenn du gar nichts mehr entscheiden darfst (gerade Kangals, ich habe einen Mischling, brauchen sogar eine Aufgabe und müssen in die Teamarbeit mit einbezogen werden).
Wenn Dinge abgespult werden, die du nicht nachvollziehen kannst?
Fange an mit deinem Hund zusammen zu arbeiten. Spule nicht etwas ab "um der Boß" zu werden. Der kannst du nur werden, wenn dein Hund dich verstehen kann, wenn er dir vertrauen kann. Ich glaube das das sein Problem ist.
Wer hat sich das eigentlich einfallen lassen mit als erster durch Tür, nicht länger als 10 Sec. anfassen, komplett ignorieren. Was soll der Hund dadurch lernen. Eigenlich nur eins: du bist nicht vertrauenswürdig.
Passe die Erziehung an euer Leben an. Was willst du von ihm. Was wird gebraucht: ich sage Barry das er hinter mir bleiben soll, wenn ich es für Notwendig erachte, weil ich nicht sehe was vor der Tür ist. Durch die große Eingangstür aus Glas kann er vorangehen, ich habe es schon beachtet, daß es in Ordnung ist. Er zeigt mir an, daß in der Kurve, die ich nicht einsehen kann ein anderer Hund stehe und wartet, aber ich rufe ihn auch oft genug vorher schon zu mir und er muss mit mir gehen, weil ich jetzt mal es für Notwendig erachte.
UO gehört für mich nicht zur Erziehung. Dies kommt in dem "Weltbild" des Hundes gar nicht vor. Es ist gut geeignet um zusammen etwas zu erarbeiten oder eine "Gemeinsamkeit" zu haben. Aber das hat nichts damit zu tun, daß er dich dann als Boß anerkennt.
Deine Ruhe, deine klaren Ansagen, dein rechtzeitiges Erkennen einer für ihn unangenehmen Situation und das Lösen dieser Aufgabe hilft ihm sicherlich viel weiter als irgendetwas abspulen.