Beiträge von Kamille

    Es sind ja bereits viele Gedanken zum Thema Alltag und Lebensplanung gegeben worden. In den 20ern und 30ern tut sich ja bei vielen Menschen noch mal etwas: Partnerschaft...vielleicht auch Kinder. Arbeitsplatzwechsel, neue Wohnung etc. Ein generell freundlicher Hund ohne Schutztrieb, der sich nicht zu sehr an einen einzigen Menschen heftet, ist da sicherlich von Vorteil.


    Ich fände ggf. einen Sheltie nicht schlecht: Denn sie sind sportlich und lernbegierig, und einfach sympathische Gesellen, wie ich finde. Warum soll es ein Mix sein? Du sprichst von Sheltie x Collie - na, da bleib doch einfach beim Original - und da hast Du dann auch eine gewisse "Gewähr", was die Veranlagung angeht. Und vom Gewicht kannst Du die Maus auch mal tragen, wenn ihr Treppen steigen müsst und sie mal krank sein sollte.


    Auch wenn Du Menschen nihct sonderlich toll findest, ein bisschen "Sozialtraining" sollte man mit Hunden schon machen, finde ich. Weil sie dann auch besser mit Stress umgehen können, und es dient der Vertrauensbildung. Was bedeutet, dass Du aus dem Schneckenhäuschen auch mal rauskommen musst, wenn Du aus Deinem Hund einen verträglichen Zeitgenossen formen möchstest.


    Vor allem ist es mit einem Sheltie leichter, eine Betreuung zu finden - glaub mir - ich weiß wovon ich spreche... :mute: habe einen wirklichen Schatz vom Gebrauchshund an der Leine - aber viele trauen sich eine Betreuung nicht zu, oder ich denen nicht. Da steht man dann mit einem Langstockhaar auch nicht besser da.

    Wir durften den Namen, der in der Ahnentafel vermerkt ist, aussuchen (musste mit C sein und ich habe einen Pflanzennamen gewollt, also ist es Calluna geworden). Das würde ich heute vielleicht anders wählen.


    Da wir aber einen anderen Rufnamen haben, nämlich "Bertha", ist das alles kein Thema und ich finde den Namen immer noch passend und klasse! Ich stehe auf etwas "altmodische, deutsche" Namen, passt ja auch zur Rasse. Meine Riesenschnauzerin findet das übrigens auch!

    Bei mir kommt es nicht so sehr auf die Größe an, sondern, auch wie der ganze Körperbau ist. D.h. Bei einem Chihuahua oder irgendwelchen Teacup-Züchtungen, wäre mir nicht wohl, auch mit einem (sonst) robusten Dackel nicht, einfach, weil der Rücken so lang ist und wenn da eine Pfote raufknallt, kann das schon bitter werden.
    Ein kerniger Cairn Terrier - obwohl klein - wäre aber okay. Mit einem schlankbeinigen Windhund würde ich vielleicht ebenfalls denken, dass da eher mal Blessuren entstehen.


    Meine Wohlfühlgröße und -Körper liegen daher so bei Mittelschnauzer oder auch Irish oder Kerry Blue Terrier.

    Fellpflege: Zwergschnauzer müssen getrimmt werden (mein Riesenschnauzer 4 mal im Jahr, der Rest ist Bürsten /Kämmen). Nicht alle Schnauzer-Exemplare sind mit jedem verträglich. Bewegungsfreudig, arbeitsfreudig, lernfreudig sind sie alle!

    Hallo Jurkup,


    ich wollte eigentlich nicht gleich mit etwas "Besserwisserischem" anfangen, aber es heißt korrekt: <Australian Shepherd>. Wenn Du diese Rasse (und auch die Deiner Schwiegereltern) einfach mal bei Wikipedia eingibst, kannst Du nachlesen, wozu diese Hunderassen gezüchtet wurden und welche Art der Auslastung und Beschäftigung ihnen guttut und ihrem Naturell entspricht.


    Ihr seid jetzt auf dem Weg vom Welpen zum Junghund, da rate ich euch als Hundeneulinge, ein paar Stunden in einer guten Hundeschule zu nehmen, um zu lernen, wie ihr mit dem Hund eine gute Beziehung aufbaut und wie ihr ihn zu einem angenehmen Begleiter erziehen könnt. Dazu gehört unter anderem auch Spazierengehen - aber das ist natürlich nicht alles. Ihr solltet lernen, wie ihr der Kleinen Schutz gebt, ihr die Hausregeln erklärt, neue Dinge entdeckt, Ruhe lernen, richtiges Spiel, wie Konditioniereung funktioniert, wie man Verhalten abbrechen, umlenken und fördern kann usw.


    Schau nicht zu Deinen Schwiegereltern, DU / IHR seid allein verantwortlich für die Aussie-Hündin.