Wir nutzen das Safety von Uwe Radant und sind damit sehr zufrieden.
Beiträge von Kamille
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freulein . Ich nutze für den Bart einen Kamm mit rollierenden Zinken. Bekommst du in jedem Tierzubehörgeschäft. Immer von unten nach oben zur Haut vorarbeiten, wie Terri-Lis-07 das bereits geschrieben hat . Bitte nicht erst üben, wenn alles filzt oder total dreckig ist. Du kannst immer mal ohne „Anlass“ kämmen, berühren etc. Ich sage auch immer, was ich tue: „So, Martha, wie siehst du denn aus? Dein Bart ist dran, den muss ich jetzt mal anschauen. Ich hole mal den Kamm. Warte, oh da ist noch eine Klette, diese fiesen Dinger! Raus damit!“
Man kann es auch etwas kürzer formulieren oder ein Kommando draufgeben 😅.
Ich zeige ihr auch immer den Output aus dem Kamm und freue mich, was da alles rausgekommen ist.
Und ich habe Orte, an denen ich etwas unangenehmere Dinge tue, dazu brauche ich selbst gutes Licht, meine Brille, eventuell andere Utensilien. Hier ist es die Küche.
Und Hinterher gibt’s was Leckeres zum kauen. Wichtig! Fertig. ✔️
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Ich habe ein Markerwort "Yes", arbeite aber auch, wenn zu den Übungen für mich besser passt, mit einem Clicker. Da mir die normalen Clicker ebenfalls zu laut sind, habe ich mir einen sogenannten "Softclicker" gekauft. Der ist vom Ton her nicht so aufdringlich, wie ich finde.
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Saatgut: So jetzt nochmal zu Kürbissen, Zucchini und Tomate. Wenn es samenfeste Sorten sind (bei Bio sollte es wohl so sein, denke ich), dann muss man die Samen noch waschen und trocknen. Ich habe das noch nicht ausprobiert. Und dann in Papier einschlagen, ab in den Keller. Musst du mal googeln. Auch die Aufbewahrungszeit variiert bei einzelnen Gemüsesorten . Viel Spaß und viel Gärtnerglück!
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Stangenbohne: ich habe von meinen Bio-Pflanzen einfach ein paar Hülsen an der Pflanze gelassen, die trocknen da so ein bisschen ein, dann abpflücken und in einen offenen Karton oder auf Papier legen, wo sie nachtrocknen können. Im Keller (nicht feucht!) könnten sie dann gut überwintern und im nächsten Jahr einfach in die Erde gesteckt werden.
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Hier soll es irgendwann ein Zwergi geben, einfach goldig!
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Havaneser hört sich gut an! Hier würde ich an eurer Stelle mit der Suche nach Informationen, Züchtern und Haltungsbedingungen weiter machen. Für so einen Hund bekommt man auch leichter eine Betreuung, wenn ihr den Hund nicht mit zur Arbeit nehmen könnt. Besonders Begleithunde möchten gerne bei ihren Menschen sein, die kann man nicht so lang allein lassen. Stellt euch darauf ein, dass ihr viel lernen dürft: Über Hunde, Körpersprache, Erziehung, wie lernen Hunde etc. Es kann eine spannende Reise sein, wenn man sich darauf einlässt.
Schnauzer, auch die Zwergform, sehe ich nicht bei euch.
Weiterhin viel Glück!
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Hallo, ich nochmal.
1. Garten einzäunen (Wichtig!)
2. Ungestört futtern lassen (Wichtig!)
3. Wenn er der Frau besser/eher vertraut, warum bist du dann derjenige, der das Geschirr festmacht, anpasst, den Hund "herauszerrt" etc.? Das verstehe ich nicht: unbedingt Mirjam fragen, wie ihr damit umgehen sollt.
4. Gibt es einen Plan B - also einen Plan für eine Rückgabe des Hundes?
Ja, ich würde mir an deiner Stelle ebenfalls Sorgen, um die Gesundheit deines Hundes machen. Es ist schlimm. Er tut mir leid. Wenn ihr jetzt die Zeit im Sommer nicht nutzt, um alles ein wenig einzugrooven, wie soll das dann in einer Schlechtwetterperiode laufen, wenn man die Terrassentür nicht stundenlang geöffnet haben möchte?
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Könnte man das Wegschicken nicht auch nett aufbauen (und ggf aversiv absichern?)
Einen Hund von sich Wegschicken zu können ist ja eh relativ hilfreich im Alltag und es spricht ja grundsätzlich nichts dagegen das mit positiver Verstärkung aufzutrainieren.
Bin ja grundsätzlich auch kein Freund davon negative Gefühle (keine Ahnung ob Eifersucht das passende Wort ist) mit negativer Antwort darauf (= Strafe) zu quittieren.Ja, man kann ein Wegschicken auch positiv aufbauen, indem du beispielsweise mittels Konditionierung ein Deckenkommando aufbaust oder ähnliches. Also du sagst dem Hund, was er tun soll. Das würd sicherlich auch klappen, aber du bist dann in einem Lernbereich, der (das soll bitte nicht despektierlich herüberkommen), der sich eher im "Tricksen" befindet. Es findet dadurch kein soziales, ich nenne es mal, nachhaltiges Lernen statt.
Den Hund wegschicken, heißt erstmal, seinen eigenen Raum als Mensch zu nehmen und das durchzusetzen. Hunde können das gut verstehen, weil sie es auch immer wieder tun.
Was der Hund daraus macht, führt zum Lernprozess: Er muss Frust aushalten, seine Emotionen (bis hin zur Wut) regulieren, eventuell selbst ein Alternativverhalten entwickeln (sich hinlegen und runterkommen beispielsweise).
Mit Ressourcen zu arbeiten wäre also meiner Ansicht nach erst ein Folgeschritt. Bei so einem jungen Hund ist es wichtig, an Frustthemen an sich zu arbeiten (ich spreche aus leidvoller Erfahrung, da ich selbst hier nicht genug gemacht habe) und soziales Lernen in gut gestellten Konflikten zu ermöglichen. Da muss man dann auch als "ganzer Mensch" rein, und nicht "nur" mit dem Clicker (der anderswo eine gute Berechtigung haben mag, ich arbeite selbst damit, nicht falsch verstehen, bitte).
Mit professioneller Anleitung geht das besser, finde ich.
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Ich persönlich finde 9-10 Stunden zu lange. An deiner Stelle würde ich mich auf die Suche nach einer Ganztagsbetreuung machen oder über den eigenen Schatten springen (Schlüssel...), und tatsächlich keine Wertsachen rumliegen lassen sondern wegschließen. Den weiteren Hundewunsch würde ich solange, bis ihr eine Lösung habt, hinten an stellen.