In 15 Jahren Hundehaltung haben wir eigentlich nichts verloren, aber eine Menge gefunden.
Meine alte Dame hat dabei vieles angeschleppt: Unzählige Bälle - mit und ohne Schnur, eine Geldbörse mit Ausweispapieren, ein Handy, einige Schnuller und zwei ausgesetzte kleine Katzen.
Diverse Leinen und einen vergessenen Fotoapparat konnte ich leider nicht mehr an den Besitzer zurückgeben, trotz Anzeige im Käseblättchen und Aushang am Fundort. Einen Autoschlüssel konnte ich aber einem verzweifelten Besitzer in die Hand drücken. Da wir hier nahe eines Ausflugsgebietes wohnen finde ich auch schon mal vergessene Jacken und Pullies. Die bleiben aber am Fundort. Des weiteren habe ich bestimmt schon 5 Hunde eingefangen. Eine Schäferhündin wurde schon 1 Woche vermisst und die Besitzer waren mehr als glücklich. Ach ja, ein Sparbuch mit einer großen Summe drauf war die Krönung. Das lag auf einem einsamen Parkplatz. Der Besitzer hat mir einen Tag später einen riesigen Blumenstrauß gebracht. Er hatte den Verlust nicht mal bemerkt und da auf dem Buch auch kein Passwort war hätte man es vielleicht leerräumen können.
Ich kann irgendwie nichts behalten und freue mich wenn es andere ehrliche Finder gibt. Kleinkram wie Bälle sind da eine Ausnahme. Die haben wir reichlich hier und die meisten nehme ich hin und wieder mit ins Tierheim.
Meine Geldbörse mit ordentlich Geld und allen Papieren habe ich mal auf einem Turnier verloren. Der Schreck war groß, aber der Finder nicht weit. So muß das sein.
Gruß Terrortöle
Beiträge von Terrortöle
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Bei mir leben 3 Hunde. Das geordnete Fressen (mit Erlaubnis) habe ich eingeführt als der 2. Hund einzog.
Der stürzte sich auf den Napf und atmete alles ein, ekelhaft. Es hörte sich an wie ein Schwein am Trog. Kaum hatte er alles eingesogen ging es an den Napf meiner Hündin und die hatte gerade mal angefangen gemächlich zu speisen. Mit Kontrolle lief das dann viel ruhiger ab und er wagte sich gar nicht mehr an andere Näpfe ohne vorher zu fragen. Mit dem Einzug des 3. Hundes bekam er Konkurrenz im Schnellfressen und die Gier auf andere Näpfe war wieder da. Das kleine Ding muß nun im Flur fressen und darf erst an den Napf wenn ich es erlaube. Es hat gedauert bis das saß, aber ich denke das diese Konsequenz mir die Erziehung enorm erleichtert hat.
Sie haben kapiert das ich die Ansage mache und da kann ich ruhig und gelassen bei bleiben, denn der Raum ist begrenzt und ich habe alle im Blick. Irgendwie hat es dann draußen leichter geklappt als ich es vermutet habe, denn bei 3 Hunden kann man sich kein "Wenn und Aber" leisten. Das muß funktionieren.
Gruß Terrortöle -
Hallo,
. Es befaßt sich auch mit der Angst und gibt tolle Tipps.
hatte bzw.habe genau so eine Panikbacke hier, ein Podenco Andaluz. Ich habe ihn mit etwa 2 Jahren bekommen.
Alles was du schreibst kommt mir sehr bekannt vor und es hat Jahre gedauert bis er etwas selbstbewußter wurde. Ich bin in einem Hundeverein und die Leute dort haben mir viel geholfen. Wir haben sogar die Begleithundprüfung geschafft und er ist im Agility Turnier gelaufen. Bestimmt hat ihm die "Arbeit" dort gut getan. Anfangs zeigte er viel Meideverhalten und hatte Angst vor Menschen. Er war der einzige Hund dort der von allen Leckerchen bekam und das hat geholfen. Was aber gar nicht ging war Feuerwerk und Gewitter. Feuerwerk konnte er nach einigen Jahren ertragen wenn es wenigstens 1km weg war. Bei Gewitter hat er sich ins Bad verkrochen, aber letztendlich nur noch wenn es direkt bei uns war.
Was ich gemacht habe? Ich habe seine Angst ignoriert und versucht so cool wie möglich zu bleiben. Draußen im Wald hat es uns auch einmal erwischt. Zum Glück war ein Unterstand in der Nähe. Ich habe ihn ganz dicht zu mir genommen in den Arm und abgewartet. Gesprochen habe ich nicht, sondern auch da ignoriert. Er hat gezittert ohne Ende, sich aber schnell beruhigt als das Gewitter vorbei war. Anschließend bin ich jeden Tag mit ihm wieder diesen Weg gegangen und anfangs zeigte er Angst vor dem Unterstand. Ich bin dann extra da hin und habe ihm den Unterstand schön gefüttert. Eine Woche hat es gedauert, dann war es ok.
Nun ist er recht alt und hört schlechter. Jetzt muß er leider draußen wieder an der langen Leine laufen weil ich nicht mehr abrufen kann wenn er ein Langohr sieht. Gewitter stört ihn gar nicht mehr und Feuerwerk war an Sylvester nur um Mitternacht zum Fürchten für ihn. Kurz vorher konnten wir sogar noch rausgehen.
Vielleicht hilft dir mein Beitrag ein wenig.
Dieses Buch kann ich dir empfehlen:
Gruß Terrortöle -
Lies dir diesen Link http://www.tschechoslowakischerwolfshund.de/ mal durch.
Ich finde diese Hunde auch total schön und mag dieses Ursprüngliche, aber ich werde nie einen haben.
Eine Bekannte von mir hat 2 und macht sogar Hundesport mit ihnen. Alleine lassen, sagt sie, geht mit einem Einzelnen nicht wirklich. Diese Tiere brauchen ihr Rudel und erst seit sie zwei hat kann sie auch mal weg. Sie lebt auf dem Land und hat ein großes Grundstück. Am Liebsten laufen die beiden durch die Natur. Obwohl sie gut erzogen sind, erliegen sie ihrem Jagdtrieb. Es wird immer nur einer abgeleint, dann klappts. Die Erziehung ist nicht einfach, denn sie sind sehr sensibel. Da wirst du kaum einen passenden Trainer finden und schon gar keine Hundeschule.
Ich kann dir nur raten dir eine andere Rasse auszusuchen, vor allem wenn du keine bis wenig Erfahrung mit großen Hunden hast.
Gruß Terrortöle -
Hallo,
ich habe vor über 15 Jahren meinem ersten Hund auch Discounterfutter und preiswerte Marken aus dem "Zoofachhandel" gegeben. Es war gar nicht übel, aber der Hund hatte nie wirklich schönes Fell. Im Zuge des Internets habe ich mich dann informiert und andere Hundebesitzer gefragt was sie geben. Erster Fakt war natürlich der höhere Preis, aber wenn man genau hinschaut benötigt ein Hund von hochwertigem Futter viel weniger. Somit ist das Billigfutter gar nicht so billig. Die Inhaltsstoffe brachten mir teilweise das Gruseln. Eine gute Aufstellung was die Inhaltsstoffe betrifft habe ich hier
http://www.hovawart-info.de/hundefutter.htm
gefunden und es wird auch für Futteranfänger richtig gut erklärt.
Ich bin auch nicht bereit Unmengen für Hundefutter auszugeben, aber ich werde meine Vierbeiner nicht mit Hühnerfutter ernähren.
Meine Hunde bekommen vom Tierarzt immer wieder eine tolle Gesundheit bestätigt, lediglich mein Rüde hat ein klitzekleines Nierenproblem. Er ist jetzt 14 Jahre und ansonsten fit wie ein Turnschuh. Geschätztes Alter beim Tierarzt = max. 8 Jahre. Meine alte Dame wird am 1.10. 16 Jahre und bis auf leichte Arthrose in der Hinterhand geht es ihr so gut das sie ohne Probleme 1 Stunde mit mir durch den Wald maschiert.
Ich kann wirklich nur jedem Raten sich mit den Inhaltsstoffen mal zu beschäftigen und nicht nur auf den Preis zu schauen. Futter bei dem Getreide an erster Stelle aufgeführt wird kommt nicht in die Futternäpfe.
Gruß Terrortöle -
So wie ich das sehe hat der kleine Hund erst einmal ein Problem. Laßt ihn ankommen und sich an euch gewöhnen. Ich würde auch erst einmal schauen das der Hund in Ruhe rausgehen kann, ohne Lärm, Menschen und andere Hunde.
Ich habe hier 3 Tierschutzhunde und alle waren anfangs so. Ich bin rausgegangen wenn die meisten drin waren und bin irgendwo mit dem Auto hingefahren wo wir alleine waren. Das hat teilweise mehrere Wochen gedauert, aber es hat sich gelohnt. Mein Rüde hatte arge Probleme mit Menschenansammlungen und durch unseren S-Bahntunnel habe ich ihn wochenlang getragen. Er kannte es nicht und hatte mit Menschen schlechte Erfahrungen gemacht. Durch das "einsame" Laufen hatte ich auch keinen Stress und konnte mich auf ihn konzentrieren. Wir fanden zueinander und ich lernte ihn, mit all seinen Macken kennen. Wir tasteten uns dann langsam an die Dinge heran die ihm Angst machten. So konnte ich ruhig bleiben und er fing an mir zu vertrauen.
Es war mit ihm der längste Weg, aber heute geht er ihn cool und Menschen liebt er. Vor einigen Jahren habe ihn mit zu einer großen Hundeausstellung genommen. Er hatte keinen Stress, fand Streicheleinheiten toll und ließ sich ganz locker in Mitten von anderen Hunden fotografieren.
Gruß Terrortöle -
70%iger Alkohol tötet die Milben ab. Man kann auch Isopropanol nehmen, ist preiswerter. Beides gibt es in der Apotheke. Mit einem getränkten Tuch die betroffenen Stellen abreiben und anschließend eine Bepanthensalbe drauf. Das fördert die Heilung und fettet die Haut da der Alkohol sie etwas austrocknet.
Grüsse Terrortöle -
Ich hatte als Ersthund eine junge Hündin aus dem Tierschutz, panisch ängstlich vor allem und jedem.
Anfangs habe ich versucht zu erklären, später habe ich ignoriert. Mit verständnisvollen Menschen habe ich geredet und viel gelernt, mein Hund auch.
Durch Hundeschule und später einen Verein habe ich Selbstbewußtsein bekommen und mein Hund ebenfalls.
Aus dem Panikhund ist ein Sporthund geworden der jahrelang erfolgreich im Agility gestartet ist und irgendwann vor nichts mehr Angst hatte. Heute ist die alte Dame fast 16 Jahre und der Liebling aller Zwei- und Vierbeiner.
Mich hat das Gelaber auch genervt, aber 3 Jahre nach Ankunft unserer Süßen habe ich es noch mal getan. Ein zweiter Panikhund zog ein und auch er ist heute die Coolness in Person. Bei ihm hat es 3 Jahre gedauert und es war eine Menge Arbeit. Leute die ihn anfangs kannten sprachen mich oft an ob ich einen neuen Hund hbae der genau so aussieht.
Es macht mich stolz und ich bin froh das ich die Geduld und die Nerven hatte und das ich einen tollen Hundeverein mit verständnisvollen Trainern gefunden habe.
Unser dritter Hund ist auch anfangs ängstlich gewesen. Sie hat aber nach Händen geschnappt (ohne zu beissen) und das Thema "Angrapschen" hat sich von alleine erledigt.
Gruß Terrortöle -
Mein Rüde hat bei seinem Einzug versucht an den Türrahmen zu pinkeln. Das Donnerwetter kam bevor er sein Vorhaben in die Tat umsetzen konnte. Ich wäre auch handgreiflich geworden. Das geht gar nicht. Er hat nie wieder versucht in Wohnungen zu markieren, andere Hunde hin oder her. Draußen weiß er genau wo er pinkeln darf und dazu gehören keine Parkbänke, Hausecken, Vorgärten usw. . Ich kann mit ihm stundenlang durch Läden laufen ohne Angst zu haben das er ein Bein hebt.
Der Hund einer Bekannten hat es leider nicht gelernt und darf hier nicht mehr rein, auch wenn es Ausreden hagelt.Grüße Terrrortöle
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Ich nutze das "Bleib" auch damit der Hund da bleibt wo er ist, egal ob er sitzt, liegt oder steht. Das ist ganz hilfreich wenn wir unterwegs sind und einer etwas vorgelaufen ist oder sie nass im Treppenhaus stehen und ich erst ein Handtuch holen muß. Das Kommando zusätzlich zum "Sitzt" oder "Platz" finde ich unnütz. Das einige HH dies tun liegt vielleicht daran das sie ihrem Vierbeiner nicht trauen und lieber ein 2. Kommando draufsetzen.
Grüße Terrortöle