Lucy_Lou : ARD Audiothek bietet so einiges.
Beiträge von dagmarjung
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... und ich dachte immer, Baldurs Gate wäre ein Hack& Slay Game und nun erfahre ich, es ist in Wirklichkeit ein Dating-Simulator!
Man lernt hier im Dogforum doch so einiges...

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Ja, bin ich bei dir, deswegen ist es ja so wichtig erstmal ohne Hund zu schauen, wie vor Ort gearbeitet wird.
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Ich lese oft mehrere Bücher gleichzeitig - eins leichte Kost abends im Bett, die anspruchsvolleren tagsüber, und im Auto und bei der Hausarbeit ein Hörbuch und komme auf ca. 2 Bücher/Woche.
Nicht zu vergessen: auch auf der Toilette muß Lesbares bereitliegen! Vorzugsweise leichte Kost, die man häppchenweise konsumieren kann. Findet sich in fremden Badezimmern nichts dergleichen, fange ich in meiner Verzweiflung an, die Rückseiten von Shampooflaschen zu lesen... 
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Ich kann dir nur empfehlen zu jeder Hundeschule oder jedem Hundesportverein zunächst einmal ohne Hund zu gehen und einfach als Zaungast bei einer Trainingssstunde zuzuschauen. Dann siehst du, wie dort gearbeitet wird und kannst dir ein objektives Bild machen, ohne gleich selber mittendrin zu sein. So kann man dem Hund unter Umständen schlechte Erfahrungen ersparen.
Mit Hund ist man emotional sofort intensiv beteiligt, vielleicht nervös, man will alles recht machen und sich nicht vor dem Fachmann blamieren ecetera. Abgrenzung fällt dann oft schwer.
Würgehalsbänder, Stachelhalsbänder oder auch "nur" strafende Leinenrucke am normalen Halsband sollten grundsätzlich tabu sein.
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Teil der Ausbildung und Prüfung war nicht nur eine Art Wesenstest, sondern auch leinenführig laufen. Außerdem haben die Hunde bei uns in der Ausbildung gelernt, dass sie sich jederzeit auf einen Rückzugsort zurückziehen können, wo sie niemand stört.
Der bestandene Wesenstest für den Besuchshundedienst bei den Maltesern war die Zugangsvoraussetzung, um die anschließende Ausbildung machen zu dürfen. In der Ausbildung selbst wurden dann unter anderem auch die von dir genannten Dinge trainiert bzw abgefragt.
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In meinem Kopf ergibt es Sinn, wenn man für solche Dienste auch eher Hunde nimmt die zurück haltend sind. Also im Sinne von "geht nicht aktiv auf Menschen zu, sondern wartet bis diese zum Hund kommen."
Oder ist das ganz individuell und vom Gesamttyp Hund abhängig?
Ich pack es mal ins OT:
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Die Hunde im Besuchsdienst sollen ja mit den Menschen interagieren. Hunde, die aktiv freudig auf Menschen zugehen sind also eindeutig erwünscht. Es ist wichtig, daß die Hunde Spaß an dieser Tätigkeit haben, sich also von sich aus für fremde Menschen interessieren.
Zurückhaltende Hunde, die den direkten Kontakt womöglich nur aus Gehorsam dulden, sind zmindest für diesen oben geschilderten Bereich nicht geeignet. Dagegen durchaus in anderen Bereichen, wo sie nur mit Abstand dabei sind, zB als "Ruhepol" bei einer Psychologin o Ä.
Der direkte Kontakt kann dabei streicheln, füttern, gemeinsames Spiel sein, auch kann man Kunststückchen vorführen und die Menschen dabei in vielfältiger Weise integrieren.
Was welcher Hund macht und was eher nicht, kann dabei individuell unterschiedlich gestaltet werden. ZB war Cara kein so großer Streichelfan, dafür stand Spielzeug und die Interaktion damit bei ihr hoch im Kurs, und natürlich Leckerchen abstauben, gerne auch als Belohnung für Tricks.
Natürlich ist wichtig, daß die Hunde nicht körperlich bollerig sind bzw sich vom Halter sehr gut regulieren lassen. Ein größerer Hund, der spontan einer zerbrechlichen 95jährigen auf den Schoßspringt oder ihr mit einem freundichen Tatzenhieb die zarte Haut am Arm aufreißt, das ist ein no-go.
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Ich war mit meiner inzwischen verstorbenen Pudelhündin sowohl bei den Maltesern als Besuchshundeteam in Altenpflegeheimen als auch mit der Initiative "Helfer auf vier Pfoten" in Schulklassen unterwegs, um mit Kindern Schulstunden rund um den Hund zu gestalten.
In beiden Fällen mußte der Hund zunächst einen Wesenstest absolvieren, bei dem verschiedene, auch belastende Situationen getestet wurden. Aufdringliche Menschen, anfassen, plötzliche laute Geräusche, Fressen oder Spielzeug wegnehmen durch Fremde, versehentliches Anrempeln und und und. Selbstverständlich muß der Hund auch jederzeit unter der Kontrolle der Halterin stehen.
Alles Situationen, die zwar nicht vorkommen sollten, die aber nicht ganz ausgeschlossen werden können, wenn Kinder oder auch alte Menschen, oft mit Demenz, mit Hunden interagieren. Für beide Gruppen gilt: vom Hund darf keinerlei Risiko ausgehen. Das betrifft nicht nur Beißen, sondern auch sonstige Grobheiten wie Anspringen usw.
Diesen Test besteht dann auch längst nicht jeder Hund, obwohl sich natürlich nur solche Hundehalterinnen dazu anmelden, die menschenfreundliche Hunde haben.
Nach nur einem Jahr kennst du deine Hündin noch nicht so gut, daß du dich 100% auf sie verlassen könntest, weil du sie (und sie dich) noch nicht in so vielen unterschiedlichen Situationen erlebt hast. Du siehst aber durchaus, daß da noch einige erzieherische Baustellen sind.
Selbst wenn also die Schulleitung nichts dagegen hat und versicherungstechnisch alles geklärt wäre, hast du dir die Antwort schon selbst gegeben: keine gute Idee mit deiner Hündin, zumindest beim jetzigen Stand der Dinge.
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Das gesamte Futter nur aus der Hand zu geben erhöht den ohnehin schon hohen Gesamtstress für deinen Welpen. Es ist nämlich nicht artgerecht. In der freien Wildbahn bekommen Welpen ihre Nahrung bedarfsdeckend ohne irgendeine Leistung. Dafür sorgen die Eltern.
Du kannst natürlich Leckerli als Belohnung verwenden und diese entsprechend von der Tagesration abziehen, damit du den Hund nicht überfütterst. Aber satt werden soll er aus dem Napf, der Grundbedarf muß gedeckt sein, ohne daß der Hund etwas dafür tun muß.
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Lies bitte genau, was die User hier schreiben und lass es erstmal in Ruhe auf dich wirken, bevor du alles abwehrst.
Junge Hunde haben einen starken Bewegungsdrang. Wenn dein Hund keine ausreichende freie Bewegung draußen bekommt, dann tobt er halt drinnen herum, aber das willst du ja gerade nicht.
Natürlich muß ein Hund sich auch anfassen lassen, bei Pflege oder Geshirr/Halsband anlegen usw. Aber auch Hunde haben ein Recht auf Individualdistanz. Zärtlichkeiten kommen nur dann als Zärtlichkeiten an, wenn beide Partner das wünschen. Ansonsten ist es eine einseitige Zwangsmaßnahme und wird entsprechend quittiert. Wenn du Freundschaft mit einem Hund schließen willst, dann streichelst du ihn nicht gegen seinen Willen.