Als Welpenhalter befindet man sich in dem Dilemma, den jungen Hund entweder bis zum vollständigen Impfschutz nur auf dem eigenen Grundstück zu lassen, auf Kosten von Umweltgewöhnung und Sozialisierung, oder mit ihm raus in die Welt zu gehen, dann aber trotz Impfung wegen der Immunitätslücke mit einem gewissen Ansteckungsrisiko.
Eine seriöse Hundeschule nimmt zwar nur geimpfte Welpen in die Welpenkurse auf, aber von vollständiger Impfung kann man dann noch nicht sprechen, die letze Impfung findet ja erst jenseits des eigentlichen Welpenalters statt. Man will aber die kostbaren prägenden Wochen der Welpenphase nutzen. Das Risiko ist also minimiert, aber nicht ausgeschlossen.
Wie man es auch macht, es bleibt immer ein Kompromiss.
Mal ganz abgesehen davon, daß nicht jeder Welpenhalter einen eigenen Garten hat und schon von daher mit dem Welpen nach draußen gehen muß. Da kann man nur hoffen und beten, daß der eigene Hund nicht mit den Ausscheidungen von todkranken Vemehrerwelpen in Kontakt kommt.