Beiträge von dagmarjung

    Ist das generell ein Doodle Problem?

    In erster Linie ein Erziehungsproblem wie die TE hier ja auch eindringlich schildert.

    Dazu kommt, daß gerade Modemixe als quasi selbsterziehende Wunderhunde angepriesen werden, und damit auch entprechend unbedarfte Käufer anziehen.


    Allerdings ist es schon so, daß Pudel gerne temperamentvolle Hüpfdoings sind und Retriever oft distanzlos. In der Kombi kann das die Pest sein. Es kombinieren sich halt nicht immer nur die erwünschten Eigenschaften.

    Als Welpenhalter befindet man sich in dem Dilemma, den jungen Hund entweder bis zum vollständigen Impfschutz nur auf dem eigenen Grundstück zu lassen, auf Kosten von Umweltgewöhnung und Sozialisierung, oder mit ihm raus in die Welt zu gehen, dann aber trotz Impfung wegen der Immunitätslücke mit einem gewissen Ansteckungsrisiko.


    Eine seriöse Hundeschule nimmt zwar nur geimpfte Welpen in die Welpenkurse auf, aber von vollständiger Impfung kann man dann noch nicht sprechen, die letze Impfung findet ja erst jenseits des eigentlichen Welpenalters statt. Man will aber die kostbaren prägenden Wochen der Welpenphase nutzen. Das Risiko ist also minimiert, aber nicht ausgeschlossen.


    Wie man es auch macht, es bleibt immer ein Kompromiss.

    Mal ganz abgesehen davon, daß nicht jeder Welpenhalter einen eigenen Garten hat und schon von daher mit dem Welpen nach draußen gehen muß. Da kann man nur hoffen und beten, daß der eigene Hund nicht mit den Ausscheidungen von todkranken Vemehrerwelpen in Kontakt kommt.

    Arthrose entsteht aus dem Verschleiß der Gelenke, gehört also zu den gesundheitlichen Problemen, mit denen man beim alternden Hund immer rechnen muß, beim einen früher, beim anderen später.

    Das kann man dem Züchter oder Vermehrer nicht mehr anlasten.


    Anders wäre das bei schwerer Arthrose beim jungen Hund, da spielen Zucht und Vererbung natürlich eine große Rolle, wenn zB mit belasteten, nicht getesteten Eltern gezüchtet wird.

    Es gab doch auch mal den Trend, den eigenen Urin zu trinken, weil der so super gesund für alles mögliche sein sollte.

    Da hab ich mich immer gefragt, warum außer dem Menschen keine einzige Tierart auf diese naheliegende Idee gekommen ist, obwohl dieser Jungbrunnen ja problemlos erreichbar wäre. Wird schon seinen Grund haben.

    Wobei Leute mit schwarzem Hund brauchen nicht fragen, auf schwarz sieht alles gut aus

    Finde ich nicht! Wie gesagt, alle kräftigen Farben, Grundfarben und auch leuchtende Mischtöne wie Orange und Violett wirken gut, aber zarte und pastellige Töne meiner Meinung nach nicht. Auch braun, beige, grau und ähnliche gedeckte Farben nicht so wirklich.

    Ich will auch immer noch eine (bunte!) Kette für den Pudel...! :D

    Kette klemmt leider oft die Haare beim Pudel. Das liegt nicht so auf wie bei kurz- oder stockhaarigen Hunden.

    Ich gehe stark davon aus, daß das Wort "Ansteckungsgefahr" o. Ä. durchaus fiel in der Kommunikation der Tierklinik zu den Punkten: der tote Hund wird nicht mitgegeben, zuhause alle Sachen entsorgen und erstmal keinen neuen Hund anschaffen.

    Aber im Schock wurde das nicht wahrgenommen und stattdessen auf der emotionalen Ebene als "Bestrafung" einsortiert.


    Ich habe übrigens Verständnis für so eine Mißinterpretation in der aufgewühlten Gefühlslage. Wie oft haben wir hier Threads, die nach dem Tod eines Hundes Schuldige suchen, oft den behandelnden Tierarzt. Das ist nicht schön, aber eine menschliche Abwehrreaktion.


    Nach einigen Tagen kommt man dann meist doch zu einer realistischeren Beurteilung des Geschehens. Ein bißchen Zeit dafür sollte man den Haltern schon zugestehen.

    Bei mir ging es rein nach Fellfarbe. Zu schwarzem Fell passen meiner Meinung nach keine pastelligen Töne, sondern kräftige Farben. Als Halsband/Geschirr trug Cara daher bevorzugt ein tiefes Rot, aber auch mal Blau oder ein kräftiges Messinggelb. Den pinken Dummy im Foto liebe ich farblich auch sehr zum schwarz.


    Bei Mänteln war die Passform allererstes Kriterium, die war für Cara nicht so einfach zu finden wegen dem hoch angesetztem Ringelschwanz. Der schob die meisten Mäntel nach vorne und die Hinterhand blieb dann unbedeckt. Zweites Kriterium war dann gute Sichtbarkeit in der dunklen Jahreshälfte. Da mußte ich in punkto Ästhetik und Farbe schon Kompromisse machen.


    Interessanterweise habe ich nie Erfahrungen mit komischen Sprüchen gemacht wie anscheinend viele andere hier. Es kam nie vor, daß jemand eine Geschlechtszuweisung anhand der Farbe von Caras Ausstattung gemacht hat, egal ob falsch oder richtig.

    Wenn du deine Hündin bereits, so wie du beschreibst, in vielen verschiedenen Situationen und an vielen verschiedenen Orten gut einschätzen und führen kannst, brauchst du dir keine Gedanken darüber machen, daß sie plötzlich vom Dr Jekyll zum Mr Hyde mutiert, sobald die Leine weg und kein Zaun in der Nähe ist. So denken Hunde nicht. Sie halten sich an Gewohntes.

    Zuhause hab ich sie dann eine Weile nicht beachtet - keine Ahnung, ob das jetzt richtig war...

    Es war weder richtig noch falsch, sondern schlicht egal. Es hat mit Sicherheit keinerlei Einfluß auf Irmis künftiges Verhalten in ähnlichen Fällen.


    Viele Hunde in diesem Alter müssen an die Schleppleine, weil der Gehorsam erst sicher erarbeitet werden muß. Das betrifft nicht nur den Rückruf, sondern auch den erlaubten Radius.