Ich fahre seit Jahren mit meiner Kleinpudelhündin (8 Kilo) sicher Fahrad. Ohne Springerbügel oder sonstige Extraausstattung.
Die normale verstellbare Leine ist auf 1,5 Meter eingestellt, also auf den mittleren Ring eingehakt. Bei der richtigen Leinenlänge hat der Hund genügend Spielraum, um einen gewissen Abstand seitlich neben dem Rad zu halten, die Leine ist aber kurz genug, damit sie werder dem Hund noch dir zwischen die Füße oder ins Pedal gerät. Die Leine ist auch nicht so lang, daß der Hund dir vorne ins Fahrad laufen kann. Die ideale Position des Hundes ist neben deinem Knie oder etwas weiter vorne. In Rechtskurven nehme ich den Hund etwas weiter nach hinten und warne ihn mit 'Achtung' vor.
Du hängst dir die Leine ans Handgelenk und hast wie gewohnt beide Hände am Lenker. NIE, NIE, NIE und auch nicht ausnahmsweise hängst du die Leine an den Lenker!!!
Sollte der Hund plötzlich anhalten oder zur Seite prellen, nimmst du die Hand vom Lenker und kannst die Leine je nachdem festhalten oder loslassen. Das ist sozusagen deine 'Sollbruchstelle'.
Dein Hund ist kräftemäßig nicht in der Lage, dich vom Fahrad zu ziehen.
Der Hund wird immer rechts geführt, also auf der vom Gegenverkehr abgewandten Seite. Das ist übrigens sogar Vorschrift. Ich sehe viele HH, die links führen, das ist aber wirklich gefährlich. Selbst wenn man fern von Autos unterwegs ist, gibt es immer noch Radfahrer, oft wird sehr knapp am Hund vorbeigefahren.
Viel Spaß und gute Fahrt!
Dagmar & Cara