Bei der französischen Bulldogge gibt es ebenso wie bei anderen Hunden mit stark verkürzter Schnauze einige spezielle Risiken, was die Gesundheit betrifft, man sollte sich vorher darüber informieren, bevor man sich zu dieser Rasse entschließt.
Ich kopiere einfach mal, was ich neulich in einem anderen Thread dazu schrieb:
Bevor ihr euch aber entscheidet, informiert euch unbedingt zum Stichwort Brachycephales Syndrom.
Gebt euch auf keinen Fall der Illusion hin, bei einer Zucht mit seriösen
Papieren wärt ihr auf der sicheren Seite. Die anatomischen Gegebenheit,
nämlich die stark verkürzte Nase, ist ja dieselbe, egal woher die Hunde
stammen.
Züchter und Besitzer reden sich das gerne schön, zumal die jungen Hunde
anfangs wirklich noch freiatmend sind. Die Weichteile wie Gaumensegel usw wachsen aber
lebenslang und die Probleme in Form von Hitzeempfindlichkeit, Atemnot
und anderem mehr kommen dann beim erwachsenen Hund.
Heutzutage müssen künftige Zuchthunde brachycephaler Rassen in
VDH-Vereinen einen Belastungstest machen, dh einen Kilometer in 11
Minuten zurücklegen, Puls und Atem wird danach gemessen. Ein kleiner
Schritt in die richtige Richtung, aber die Hunde legen diesen Test vor
der Zuchtverwendung, also im jugendlichen Alter von 1 bis 2 Jahren ab,
die Probleme beginnen wie gesagt meist erst später.
Zum Vergleich: Als Zuchttauglichkeitsprüfung müssen Zwergpinscher und
Zwergschnauzer 10 Kilometer trabend am Fahrrad zurücklegen, was sie ohne
weiteres bewältigen.
Dagmar & Cara