Beiträge von dagmarjung

    Meine Meinung zu diesem Thema unterscheidet sich etwas von den bisherigen Beiträgen.

    Natürlich stand auch bei uns die Alltagstauglichkeit im Vordergrund. Welt entdecken, alleine bleiben lernen, Grundgehorsam wie Rückruf und Leinenführigkeit, Frustrationstoleranz.

    Aber daneben war es mir auch sehr wichtig, daß Cara von Anfang an lernt, Lernen ist toll und gemeinsames Tun mit mir macht richtig Spaß!
    Deshalb habe ich schon sehr früh neben der Pflicht auch die Kür angefangen: Nasenarbeit (zuerst Stöbern nach Gegenständen; dann auch Mantrailing), Apportierübungen in Richtung Dummytraining, und der eine oder andere kleine Trick war auch dabei.

    Meine Überlegung dazu ist folgende: Weite Teile der Erziehung zur Alltagstauglichkeit laufen darauf hinaus, daß der Hund sich passiv verhalten und Dinge unterlassen soll: Nicht an der Leine ziehen, nicht zu Kindern oder Hunden laufen, nicht anspringen, nicht jagen, sich nicht zu weit entfernen, sich ruhig verhalten in Straßenbahn, Restaurant usw. Auch die klassischen Gehorsamsübungen Sitz, Platz, Fuß und Rückruf dienen ja letztlich dazu, den Hund zu begrenzen.
    Das ist natürlich alles wichtig und muß gelernt werden. Aber wenn ich mich darauf beschränke, egal wie positiv trainiert, dann ende ich als Erzieher spätestens in der Pubertät leicht in der Rolle der Spaßbremse.

    Als Ausgleich möchte ich meinem Hund von Anfang an Angebote machen, bei denen er aktiv werden und seine Neigungen und Begabungen ausleben kann, und zwar- ganz wichtig - gemeinsam mit mir.

    Es hat Cara kein bißchen geschadet und ich würde es jederzeit wieder so machen. Ich habe einen Hund, der vielseitig interessiert ist, sehr arbeitsfreudig und motiviert, dabei entspannt und ausgeglichen.

    Dagmar & Cara

    Bei Pudeln hört man das auch hier und da... im Standard steht es aber nicht so! :smile:

    Ich kann mit der Bezeichnung etwas anfangen, besonders was meinen eigenen Pudel betrifft, obwohl sie natürlich vermenschlichend ist und sich einer exakten Definition entzieht.
    Also: für mich besteht die Clownhaftigkeit in einem fröhlich verspielten Wesen verbunden mit der Neigung, sich gerne vor Publikum zu präsentieren und sich bewundern zu lassen.


    Dagmar & Cara

    Ich schließe mich dem Tip an, die aufschraubbare Hülse mit etwas Sekundenkleber zu sichern. Man muß sie danach keineswegs aufbrechen sondern kann sie ganz normal wieder aufschrauben, aber das unabsichtliche Lösen wird verhindert.
    Eine andere Möglichkeit wäre, eine gravierte Marke zu benutzen. Um das Klappern mit der Tassomarke zu verhindern, kann man beide mit Klebeband zusammenkleben. Ästhetisch vielleicht nicht ganz so schön, aber ür den Urlaub sollte das ausreichen.

    Dagmar & Cara

    da fragt man sich ja wirklich nicht mehr, woher die ganzen ups-würfe stammen. Es sind ja nicht alle hh so eingestellt wie wir im df und da geht sicher der ein oder andere drauf ein...

    Ich habe mal in meiner Umgebung miterlebt, wie die Besitzerin einer außergewöhnlich schönen Mischlingshündin diese von einem Mischling decken ließ, weil ja soviele Freunde und Bekannte den kleinen Spruch von sich gegeben haben "also wenn die mal Welpen hat..."
    Als dann die 11 Welpen da waren, war das Interesse nicht mehr so groß, um nicht zu sagen ganz verschwunden (Überraschung! :ugly: ), und die Aufzucht großwerdender Welpen in der Etagenwohnung gestaltete sich auch deutlich aufwendiger als vorher angenommen. Im übrigen glich auch keiner der Welpen der strahlend schönen Mutter.(Lustigerweise war aber eine Hündin dabei, die ihrem aus drei Rassen gemixten Mischlingsvater so ähnlich sah, als sei sie geklont.)

    Dagmar & Cara

    Naja, das Wetter für so eine Veranstaltung kann man sich ja nicht aussuchen - wenn's das Unglück will, kann es halt auch im April mal so richtig schön sein! :D

    Ich denke, die Staffel hat sich hier schon ein erstes Bild von beiden, HundeführerInnen und Hunden als Team machen können. Ob die HF grundsätzlich bereit und in der Lage sind, mit ihren Hunden zu arbeiten, wie der Umgang miteinander ist. Ob die Einschätzung der HF bezüglich Charakter und Fähigkeiten ihrer Hunde realistisch ist oder nicht.
    Und sehr viel mehr wird sich dann im vierwöchigen Probetraining zeigen. Aber irgendwo muß man ja anfangen.

    Cherubina: Toll, daß ihr die erste Hürde geschafft habt und viel Erfolg im Training! :bindafür:

    Dagmar & Cara

    Meine Standardantwort ist da mittlerweile,dass wir ein vertragliches Nachwuchsverbot mit Vertragsstrafe haben
    Alle andren Argumente, dass wir das einfach nicht wollen, ziehen scheinbar nicht

    Das Verbot steht übrigens tatsächlich im Kaufvertrag

    Ich will dir weder deine Standardantwort madig machen - wenn sie wirkt, ist es ja gut - noch dich zum "Züchten" anregen, aber eine solches Verbot im Kaufvertrag ist rechtlich absolut unwirksam. Es handelt sich hier lediglich um den hilflosen Versuch, sich ein nicht haltbares Monopol zu sichern. Für die eventuelle Auflage, die Hündin zu kastrieren, gilt das gleiche.

    Dagmar & Cara

    Weil Cara kontaktfreudig ist und gerne mit Leuten flirtet, kommen schon mal scherzhafte Bemerkungen wie "dich nehm ich mit nach Hause" oder ähnliches. Das nehme ich so locker, wie es gemeint ist.

    Gelegentlich treffen wir allerdings eine Frau mit einem Kleinpudelrüden, die mich jedesmal fragt, ob ihr Rüde nicht mal mit meiner Hündin Welpen haben kann, denn sie hätte so gern einen Sohn von ihrem Blacky.
    Zwei oder dreimal habe ich schon abgelehnt, mit der höflichen, aber nicht ganz vollständigen Begründung, daß ich auf keinen Fall züchten will, da ich weder die zeitlichen noch die räumlichen Voraussetzungen dafür habe.
    Sollte sie mich noch ein weiteres Mal damit nerven, wird meine Antwort etwas anders lauten, nämlich so:
    Gute Frau, im Gegensatz zu Ihrem Rüden hat meine Hündin gute DPK-Papiere. Sollte ich je Lust haben, mit ihr zu züchten, ließe ich sie zuchttauglich schreiben und hätte dann die freie Auswahl unter allen anerkannten Deckrüden der internationalen Kleinpudelwelt. Den Traumprinzen für Cara würde ich mit allergrößter Sorgfalt auswählen, und eines steht jetzt schon fest: Ihr Blacky wäre es nicht. :ugly:

    Dagmar & Cara

    Du schreibst, Newton hat ein Problem mit dem Alleinsein. Aber das lese ich aus deiner Beschreibung nicht unbedingt heraus. Es muß ja nicht bedeuten, daß er Stress hat, wenn er etwas kaputtmacht. Es könnte auch sein, daß er einfach zwischendurch genug vom Dösen und Lust auf Unterhaltung hat und sich einen netten Zeitvertreib sucht. Und leider ist dann keiner da, der es ihm verbietet.
    Erlaubtes Kauspielzeug hat er sicherlich zur Verfügung?
    Hast du die Möglichkeit, ihn zu filmen? Dann könntest du sehen, ob Stress im Spiel ist oder nur Langeweile.

    Machst du mittags und nachmittags je einen längeren Gang oder nur einmal am Tage? (Plus die kurzen Gassigänge von 25 Minuten). In beiden Fällen, aber besonders wenn du nur einen längeren Gang machst würde ich eher auf Unterforderung als auf Überforderung tippen und ihm vielleicht etwas mehr bieten, auch an mehr wechselnden Orten, nicht immer nur auf den gleichen Strecken.

    dagmar & Cara