Ich hatte ja auch jahrelang einen Friesenwallach als Pflegepferd. Ja er war auch eher der traditionelle Typ, ABER von schwerfällig oder träge hat man bei ihm nichts gemerkt.
Er war zwar wirklich ein Engel, in gewisser hinsicht. Die kleine Tochter der Besitzerin konnte immer zu ihm hin denn sobald die da war bewegte er sich wirklich nur minimalistisch um sie ja nicht umzuwerfen. Den konnte ich durch die viel zu kleine Stallgasse buxieren mit Sattel drauf, klar er streifte überall an aber das war überhaupt kein Thema, sogar rückwärts, musste einmal sein als der Deckhengst der Stallbesitzerin reinkam, und ihn diese nicht mehr rückwärts brachte 
Er war aber auch ein kleiner strolch. Ihn konnte ich niergend wo anbinden und kurz was holen gehen. Der Riss sich aus allem los. Normales halfter, schnurhalfter oder halsring. Keine Chance er zog alles aus. Er lief ja nicht weg. Nein entweder er suchte mich und fand mich auch, oder er stellte sich zu meinem Auto 
Er war mit seinen 7 Jahren auch nicht zugeritten, da er mehr als "lästiges Anhängsel" mit einem Araberjunghengst mitgekauft wurde. Er hatte damals auch schon einmal gedeckt und wurde danach gelegt.
Wir machten viel Bodenarbeit und gingen viel spazieren, aber temperament hatte der für zwei. Der stellte oft mals die Quater der Stallbesitzerin in den Schatten.
Leider hat in die Besitzerin dann verkauft, da er ja nur lästiges Beiwerk war.
Ich könnte echt heute noch heulen, aber ich hatte damals mit 17 jahren echt nicht das geld ihn zu kaufen.