Ein Verbandszüchter kümmert sich im Regelfall nachhaltig um solche Probleme wie er hier stattfindet. Der tut sein Möglichstest um dem Halter zu Helfen und mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Sei es durch finanzielle Unterstützung oder mit Verweis auf gute Fachärzte oder Kliniken. Der seriöse Züchter beurteilt auch die entsprechenden gesundheitlichen Probleme und sollte danach handeln, ggf auch einen Hund aus der Zucht nehmen, wenns was nachweislich vererbbares ist. Ist der Gesundheitszustand dem neuen Halter geschuldet, weil zu unerfahren, falsche Pflege whatever, hat eben dieser Züchter trotzdem noch gute Ratschläge parat.
Ich finde es wichtig auf Missstände hinzuweisen, wenn jemand blauäugig bei einem Vermehrer gekauft hat, dem die Gesundheit der Elterntiere und der Welpen scheißegal sind, und durch Einsparung an der gesundheitlichen Vorsorge (nicht entwurmt, nicht geimpft, nicht geschipt, keine ordentliche Wurfabnahme) spart, und einfach nur profitgeil ist.
Und dabei geht es nicht nur um VDH oder Nicht-VDH. Denn schwarze Schafe gibts überall, Profitgeier auch, und unter den unzähligen Hobby-Zuchten und UPS-Würfen gibts auch viele Menschen, die sich supergut um alles kümmern.
Zurück zum Thema, weil der Welpe nunmal da ist.
Eine ausführliche Diagnose ist hier notwendig. Bei dem. Medikament zu bleiben ist nicht verkehrt.
Den Vermehrer würde ich versuchen zu kontaktieren, das Problem schildern und um eine Einigung bitten. Höchstwahrscheinlich kommt da zwar nicht viel bei raus, aber versuchen kann Mans. Auch sollte derjenige von den gesundheitlichen Probleme erfahren, damit er ggf die anderen Welpen aus dem Wurf noch behandeln lassen kann, bzw die anderen Welpenbesitzer informieren kann. Auch das ist zumindest einen Versuch wert, auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass das Ganze im Sande verläuft recht hoch ist.
Will man konkrete Ansprüche stellen , bleibt vermutlich nur der Weg zum Anwalt.
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