Also zunächst gehört eine Schleppleine niemals ans Halsband sondern immer ans Geschirr. Was wenn der Hund mal die volle Länge der Schlepp ausnutzt und von hinten nach ganz vorn durchstartet. Dann hat er die doppelte Leinenlänge um Gas zu geben, und die Verletzungsgefahr ist groß.
Die normale Leine kann mit Halsband oder Geschirr (oder beides) genutzt werden.
Zum Schleppleinentraining:
Klar ist der Hund nicht doof. Der weiß genau, das da was hinten dran hängt und er nicht durchstarten kann, bzw das lernt er ganz schnell. Und genau deshalb soll man am Ende der Schleppleinenphase so ganz langsam die Leine wieder ausschleichen. Heißt man kürzt Woche für Woche die Leine immer ein paar cm. Am Ende hängt dann nur noch der Hacken dran, oder ein kleines Stück Leine als "Notgriff" (immer ohne Handschlaufe).
Das Leinekürzen wird dem jeweiligen Trainingsstand angepasst. Man kürzt also nicht kontinuierlich Woche für Woche gleich, sonder immer erst dann, wenn das Training und die Übungen annähernd hundertprozentig klappen in alle Alltagssituationen und in allen Reizlagen.
Nur so macht das Schleppleinentraining Sinn. Denn der Hund merkt sehr genau wann es Klick macht und er offline ist. Und er weiß es auch direkt zu nutzen. Ich kenne keinen Hund, bei der das sofortige und vollständige Leinelösen von Erfolg gekrönt war. Erfolg hatten dann immer die Hunde *lol*
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