Beiträge von Wolfsspuren

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    Ich bringe Dir gerne mal meine zwei DSH vorbei, und Du kannst dann versuchen, zu entspannen und zu entknüpfen, dass mein Rüde einfach keinen Bock mehr drauf hat, freundlich bzw. neutral zu anderen Hunden zu sein, nachdem ihn letztes Jahr im Urlaub insgesamt 3 verschiedene Hunde versucht haben zu beißen (er war jedes Mal bei mir an der kurzen Leine !).


    Das sind auch die Erfahrungen, die wir gemacht haben. Ebenfalls an der Leine. Meistens waren es kleine Hunde, die sich plötzlich von hinten näherten und meinen angeleinten Rüden in den Hintern beißen wollten. Zwei waren erfolgreich. Und er hat wirklich gar nichts gemacht- war zu diesem Zeitpunkt an mir orientiert, hat weder gedroht noch sonstwas- ja er hat den anderen komplett links liegen lassen und trotzdem haben ihn diese Hunde nicht in Ruhe gelassen und wollten es wissen. Mittlerweile hasst er die meisten Kleinhunde, aufgrund dieser Erfahrungen. Und er hasst es, von ihnen angekläfft zu werden. Kann ich absolut verstehen. Wenn wir an so einem Hund vorbeigehen- passe ich auf, dass der Kläffer ihn nicht auf die Pelle rückt- ansonsten gibts von mir eine gesemmelt.


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    orry, wenn ich nicht gerade dezent bin, aber ich verstehe nicht, warum es für manche in Ordnung ist, wenn ihr Hund beißen würde, bei einer spontanen Hundebegegnung..... das hat nichts mit einem natürlichen Verhalten zu tun, denn Hunde sind soziale Wesen und beißen normalerweise nur, wenn sie sich extrem bedroht fühlen.


    Mit "eins auf die Mütze" meinte ich abschnappen. Die meisten Hunde drohen, bevor es zum Abschnappen kommt, schon sehr lange auf Distanz. Die Signale sind sehr fein. Und das zähle ich zum normalen Hundeverhalten. Alles andere finde ich auch nicht unbedingt normal. Ich bin nur der Meinung, dass Hunde, die wirklich keinen Kontakt möchten- keinen Kontakt aufgezwungen kriegen sollten.


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    Ein natürliches Verhalten ist allerdings auch, dass ein Hund einem Eichhörnchen oder Hasen hinterherrennt, nur unterbinden wird das (zumindest die Meisten).


    Ich weiß jetzt nicht, was der Jagdtrieb eines Hundes mit Hundebegegnungen zu tun hat.

    Hier in der neuen Heimat ist mir aufgefallen, dass die Hunde, denen wir unterwegs begegnen, mit ihren Menschen- sehr klar in der Kommunikation sind und die Hunde auf Distanz klären, ob ein Kontakt erwünscht ist oder nicht. (Das läuft in der Regel im 30- 50 Meter Bereich ab) Ist der andere angeleint, dann leine ich meinen Hund auch an. Die meisten HH wollen hier eh nicht, dass ihr Hund Kontakt zu Fremdhunden hat, was mir sehr entgegen kommt. Mit den meisten Fremdhunden kann mein Hund eh nichts anfangen.


    Ich musste seit Wochen keinen Fremdhund mehr blocken, außer einmal in der Stadt. Da ist es wohl normal, dass Hunde auf andere Hunde losgelassen werden, so ganz nach dem Motto: "geh schön spielen". Und alle Hunde spielen natürlich fröhlich miteinander. :muede: Kommt es zur Klopperei, dann ist das geschrei groß.


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    Nachdem Shakespeare diese Woche von fremden Hunden gleich an einem Tag zweimal eins auf die Mütze bekommen hat habe ich mir nun auch vorgenommen, ihn nicht mehr mit fremden Hunden spielen zu lassen. Er "will wirklich nur spielen " und "tut nix" ;) von daher hat es mir echt leid für ihn getan.


    Dann hast Du wohl die Signale des fremden Hundes nicht richtig gedeutet. Manche Hunde mögen es einfach nicht, wenn ein anderer Hund- distanzlos herangeprescht kommt. Und dafür gibts einen auf die Mütze. Ein ganz natürliches Verhalten unter Hunden, die auf ihre Individualdistanz bestehen. ;)

    Wir sind öfters mit dem Zug unterwegs. Kleine/Kleinst Hunde kann man problemlos in einer Tasche oder in einer Transportbox mitnehmen.


    Wir haben für unseren Hund einen Drahtmaulkorb dabei. Bei allen Zugfahrten mit MK- wurden wir kein einziges Mal darauf angesprochen, dass ich ihn diesen anziehen muß (wir sind häufig mit dem Zug unterwegs). Als ich an einem Tag versehentlich den MK zu Hause vergessen hatte, bekam ich auf der Rückfahrt nach Hause ausgerechnet Probleme mit dem Fahrkarten-Kontrolleur, der uns an der nächsten Haltestelle fast aus dem Zug geschmissen hätte. Lag aber auch daran, dass wir uns in ein Streitgespräch verwickelten und wir uns immer mehr hochschaukelten. :ops:
    Für große Hunde ist ein MK Pflicht. Man sollte ihn nicht zu Hause vergessen. ;)


    Für den Hund müssen wir ein Kinderticket lösen. Tingeln wir in Niedersachsen mit dem Zug umher, ist eine günstigere Mitnahme auf dem Niedersachsenticket möglich.

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    Und wenn ich einen Hund mal übersehe? Habe viele Kurven im Wald. Soll ich sie dann nur noch mit Schleppleine lassen und an die Führerleine nehmen wenn ein Hund in Sicht ist? Manchmal sind die Wege recht schmal, sodass ein Bogen nicht möglich ist. Dann einfach aneinander vorbei laufen... ich führe sie so, dass ich zwischen den Hunden dann laufe. Wenn wir so anfangs Hunden begegnet sind und ich sie dann los gemacht habe, ist sie so wuselig und rennt um den Hund etc. Das mag dann auch nicht jeder Hund.



    Vor kurven, die für Dich nicht einzusehen sind, würde ich sie ranrufen und es dann so machen, wie Du beschrieben hast.

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    Nun kann ich Kiki irgendwie klar machen, dass es unhöflich ist so frontal auf andere Hunde zu zu rennen? Ich finde sie hat in diesem Punkt keine Manieren. Wie kann ich mich da verhalten?


    Einen Bogen mit ihr laufen und gucken, ob der andere Hund überhaupt kontakt haben möchte. Wenn der "nein" sagt, mittels Körpersprache und Mimik würde ich keinen Kontakt zulassen sondern entspannt im respektvollen Bogen an ihn vorbeigehen.